Fileserver/Cloud, reicht diese Hardware

flipsns

Lieutenant
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Hi!

Spiele mich länger mit dem Gedanken einen eigenen Open-Source Fileserver einzurichten, wobei mir mal jemand kurz den konkreten Unterschied Cloud<>Fileserver erklären könnte?!

Ansonsten, würde ein Raspberry Pi für FreeNAS reichen oder sollte es schon https://geizhals.at/intel-nuc-kit-dn2820fykh-boxdn2820fykh0-a1053524.html sein?

Grundsätzlich sollen da externe Platten dranhängen und das ganze einfach als zentraler Datenserver dienen. Eventuell auch mal von aussen erreichbar, wenn ich mich da drüber trau.
 
Ein Pi für ein NAS? Klar gehts wenn die Geschwindigkeit egal ist. Aber wieviele Platten kannst da schon anhängen? Und dann vermutlich auch nur USB 2.0.
Externe Platten an ein PC anhängen ist ja auch nicht die beste Idee (klingt nach Gebastel und recht unhandlich weil für jedes HDD Gehäuse wieder ein Netzteil, keine sinngemässen Stromspartechniken, kein Raid möglich, etc). Und das NUC Teil hat auch nur 1 x USB 3.0 Anschluss.

Warum nicht einfach ein NAS fertig kaufen oder bauen (z.B. mit FreeNAS) wo die Platten im Gehäuse sind?

Eventuell auch mal von aussen erreichbar, wenn ich mich da drüber trau
vorallem wenn Dir bewusst ist dass eine unsachgemässes Setup erlaubt dass jeder deine Daten einsehen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
FreeNAS wird auf dem Pi nicht laufen: Kein x86er. Was aber durchaus über den Pi realisierbar wäre, wäre entweder ein Samba-/NFS-/FTP-Fileserver oder aber eine owncloud-installation mit nginx als webserver.

Zum Unterschied Fileserver/Cloud: Ein Fileserver stellt eben nur Dateien zur Verfügung, meistens kein CMS, kein versioning, keine sonstigen Funktionen. Eine Cloud bietet idR mehr Funktionen, fordert aber auch mehr Ressourcen. Wenn Du nur irgendwo Deine Dateien abspeichern willst und auch mit anderen Rechnern darauf zugreifen willst, reicht Dir normalerweise auch ein Fileserver. Willst Du komplexere Funktionen wahrnehmen wie z.B. Dateien mit anderen Nutzern teilen, Änderungsverfolgung, etc, bietet sich da eher eine Cloud an, da dann das Setup eines Fileservers mehr Wissen erfordert als z.B. eine Owncloud-Installation, um ähnliche Funktionen zu bieten. Auch ist es möglich, (je nach verwendeter Software) mit einer Cloud Dienste anzubieten, die rein gar nichts mehr mit Dateien zu tun haben, wie z.B. paralleles Rechnen.

Kommt eben immer darauf an, was Du erreichen möchtest.
 
Lawnmower schrieb:
Warum nicht einfach ein NAS fertig kaufen oder bauen (z.B. mit FreeNAS) wo die Platten im Gehäuse sind?

Naja, ich möchte so klein wie möglich/so sparsam wie möglich vereinen und hab diese Punkte primär in den genannten Produkten gesehen. Jede andere (Selbstbau!-)-Lösung wird ja erheblich größer, aber würde ich natürlich schon in Kauf nehmen, wenn´s nicht anders geht. Dann schau ich mich mal zunächst nach einem passenden Gehäuse um, welches das Kriterium "so klein wie möglich" zumindest mal erfüllt.

Fertig-NAS will ich wegen proprietärer Software nicht.
 
Sparsam aber dann externe Disks anhängen die eine eigene Stromversorgung benötigen, permanent laufen und nicht auf die gleichen Energiesparoptionen wie interne Platten zurückgreifen können - diese Logik erschliesst sich mir nicht ganz. Sparsam ist viel, selbst eine dicke Grafikkarte - wenn sie nix zu tun hat und das ist bei vielen NAS ja eher die Regel als die Ausnahmen - dass sie rumtümmpeln und nix zu tun haben.

Vielleicht erklärst Du mal was genau Du machen willst - dann kann man auch konkret was vorschlagen.
- Wieviel Speicherplatz wird benötigt?
- Wird Raid für Ausfallsicherheit benötigt?
- Sind Festplatten bereits vorhanden?
- Ist ein gewisses Mass an Geschwindigkeit erforderlich oder ist es egal wenn die Daten mit kümmerlichen 4 - 5 MB/s übers Netzwerk wandern?
- Wieviel Budget hast Du?

Möglichkeiten mit FreeNAS wären z.B. sowas:
http://www8.hp.com/de/de/products/proliant-servers/product-detail.html?oid=4248009#!tab=specs
http://www8.hp.com/de/de/products/proliant-servers/product-detail.html?oid=5379860#!tab=specs
Da passen 4 Disks rein, es ist kein Bastelprodukt und stromsparend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun gut, musste mit Enttäuschung feststellen, dass es anscheinend echt nix für mich gibt? Kann es sein, dass es keine Serverhardware in NAS-Größe gibt, die man mit FreeNAS betreiben kann? Der angepriesene HP Proliant ist, vergleichsweise, ein Trumm.

Das kleinste was ich (für 2 Platten) noch finden konnte wäre das https://geizhals.at/aerocool-qs-101-black-edition-a1070054.html.

Aber selbst das ist von der gängigen Größe eines NAS ( (BxHxT): 115x178x146mm) ja noch weit entfernt.

EDIT:

Na gut, das wäre eigentlich ganz akzeptabel, aber bissl teurer:

https://geizhals.at/cooltek-u1-schwarz-mit-sichtfenster-jb-u1-k-w-a1012497.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass es wenige bis keine solcher kleinen Gehäuse gibt, liegt einfach daran, dass so kleine Dinger meistens speziell angepasste Mainboard haben mit integrierter CPU (die meistens auch eine eher schwache Leistung haben).
Somit gibts so kleine Gerätschaften entweder nur ganz selten (und somit meist recht teuer) oder eben schon voll ausgestattet.

Für so kleine Konstellationen ist ein Fertig-NAS einfach sinnvoller, weil du als privater einfach nur verdammt schwer an diese Komponenten kommst.
Ab 4+ HDDs lohnt es mMn erst, über einen Selbstbau nachzudenken, trotzdem wird es hier auch wieder verdammt schwer, mit der Größe eines Fertig-NAS mitzuhalten (dafür ist allerdings auch die Leistung und Flexibilität deutlich größer)

Ergo: Entweder damit leben dass es größer ist oder ein Fertig-NAS holen (bietet auch alle Funktionen die du willst onboard)
 
Eine Variante wäre noch ein Alix, jedoch hat es nicht allzu viel Rechenleistung und auch nur 100mbit/s-NICs, daher wäre lediglich ein EInsatz als Fileserver einigermaßen sinnvoll. Mit einem Debian und Samba läuft's recht gut, habe hier mehrere als gateways eingerichtet und hatte auch zeitweise mal ein alix1d als fileserver. Ein wenig langsam für große Übertragungen (klar, bei den NICs), aber Stromsparend und stabil. Größe: In etwa die eines 5,25"-cdrom-Laufwerkes.

Auch eine Owncloud-Installation mit nginx wäre denkbar, ist jedoch etwas träge. Ach ja: Anschlüsse für lediglich 1x PATA 44-pin (das Ding für 2,5"-HDDs) vorhanden, allerdings kann man auch per USB noch Festplatten anhängen. Als Gateway oder AP sind die Dinger jedoch für kleinere Netze bis 50 Clients praktisch.
 
flipsns schrieb:
Hi!

Spiele mich länger mit dem Gedanken einen eigenen Open-Source Fileserver einzurichten, wobei mir mal jemand kurz den konkreten Unterschied Cloud<>Fileserver erklären könnte?!

Ansonsten, würde ein Raspberry Pi für FreeNAS reichen oder sollte es schon https://geizhals.at/intel-nuc-kit-dn2820fykh-boxdn2820fykh0-a1053524.html sein?

Grundsätzlich sollen da externe Platten dranhängen und das ganze einfach als zentraler Datenserver dienen. Eventuell auch mal von aussen erreichbar, wenn ich mich da drüber trau.

Wie wäre es mit seafile auf dem Cubietruck?
 
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