TeamViewer Motive 3

Firmennetzwerk umkrempeln

Byz

Lieutenant
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Nov. 2009
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577
Hallo Leute,

Ich arbeite in einer neuen Firma und da laufen Netzwerkkabel am Boden quer durch die Räume und am gang (wurde alles provisorisch aufgestellt)
Nun will der Boss das ganze jetzt ordentlich gemacht haben)

Ich habe nie mehr als 4 PC vernetzt, aus diesem Grund hole ich mir ein paar Meinungen dazu ein.

Es sind 4 Büros mit 9 PC's einen Plotter und Drucker, den Server gibt es noch nicht könnte aber später dazu kommen.

Ich habe mir da einige Gedanken gemacht, die Büros sollen nur mit einen Kabel miteinander verbunden werden.

Hier ein Bild der Lage wie ich sie mir vorstelle.

Anhang anzeigen 428241

ist das gut so, oder habt ihr bessere vorschläge
 
Zuletzt bearbeitet:
Firma beauftragen die das macht und einen Plan hat?
Oder wer zieht Kabel/legt auf und setzt Dosen? Du?
 
Lieber einen großen Switch als zentralen Punkt. Im Serverschrank z.B. würde sich anbieten...
 
Ja ich würde es machen, kann ja nicht so kompliziert sein oder?
Ergänzung ()

DerBaya schrieb:
Lieber einen großen Switch als zentralen Punkt. Im Serverschrank z.B. würde sich anbieten...

Dann müsste ich von jeden Gerät ein Kabel zum Schrank legen.
 
Gibt es keine Dosen die dann vom Switch verlegt sind bzw. wären?
So könnte man vom Zentralpunkt eine sternförmige Topologie verwenden, die
sich an die verschiedene Räume verteilt und diese über einen "Baum" dann mit den Dosen verbinden.

Beispiel:
stern_ring_topologie.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Patchkabel!
Du setzt Wanddosen. Doppelte am besten immer.
Dazu nimmste Verlegekabel und ein Patchfeld.
Das Patchfeld dann in ein 19" Rig und dann kannste mit kurzen Kabeln immer Patchfeld und Switch verbinden.
Ich habe das meist mit Corning Sachen gemacht ( Corning S250 modular beispielsweise)
Diese Art der Verkabelung hat den Vorteil das du auch Telefon oder Faxgeräte über die Leitungen anschließen kannst...

Hier mal ein Link für Dummys den ich auf die Schnelle gefunden hab:
http://www.google.de/imgres?imgurl=...r=4103&page=1&start=0&ndsp=41&ved=0CDoQrQMwCA
 
Pro Arbeitsplatz min. zwei Anschlüsse, besser vier und die laufen dann jeweils in einem Serverschrank/Patchfeld zusammen.
So müsste man es machen, wenn es ordentlich werden soll. Falls keine Kabelkanäle vorhanden sind, wird das ganze natürlich schwierig und teuer.
Als Billig-Variante kannst du natürlich einen zentralen Switch irgendwo hinstellen und dort zu jedem Raum eine Leitung ziehen und dort noch mal einen kleineren Switch dranhängen und dort dann die Endgeräte dran. Zukunftssicher ist das aber nicht, wenn die Firma evtl. noch wachsen soll, entsteht schnell wieder viel Chaos und Kabelsalat.
Zudem sollte man auch über den Einsatz einer prof. Hardware-Firewall nachdenken, um das interne Netz zu schützen.
 
Ich bin jetzt zwar auch kein experte aber folgende sachen würden mir dazu einfallen:

Welches Daten aufkommen gibt es denn auf den Strecken die über den Flur laufen? Flaschenhälse?
Fällt eines der Geräte aus bzw. Leitung defekt - ist ein Ganzes Büro mit n Arbeitsrechnern/Druckern evtl. nicht erreichbar.
 
Aber wer erstellt dann das Meßprotokoll für die Verkabelung? Bei Firmen eigentlich Pflicht.
Und eins habe ich in guten Firmennetzwerken noch nie gefunden: W-Lan.
Bei Firmen normalerweise ein No-Go.

Edit:
Den Plotter und den Drucker stelle anders.
So klaust du dir die Branbreite für das eine Büro komplett, weil alle nur dahin drucken, von der Lauferei in dem Büro sprechen wir mal gar nicht, und der Plotter mal richtig Banbreite braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du müsstest erstmal schauen, wie du die Kabel verlegen kannst. (Abgehängte Decke / Doppelter Boden / Kabelkanäle an der Wand)

Dann müsste man irgendwo Platz haben für einen Kleinen 19" Netzwerkschrank. Ich würde das Zentralisieren!
Hier kommt ein (bzw. mehrere) Patchpanel rein und ein ausreichend großer Switch.
Für jeden PC würde ich mindestens eine DOPPEL-Dose vorsehen. (Einmal PC und ein weiteres Mal für Telefon)

Wenn du das wirklich selbst machen willst hier ungefähr die Sachen die du brauchst. (Ich würde mir hierfür einen Elektriker besorgen. Die meisten können das auch.)

Cat7 Duplex Verlegekabel Kabel
Cat6 Netzwerk Doppeldosen z.B. 5er Pack Netzwerkdosen
Netzwerkschrank Netzwerkschrank
Patchpanel Patchpanel
Werkzeug LSA Werkzeug

Preise bei Amazon sind hier gerade für das Kabel zimlich saftig
 
Wenn du daran schon scheiterst dann frage ich mich ernsthaft ob nicht jemand anders das übernehmen sollte.
Das ist keine Beleidigung - ich nehme dabei einfach nur an, dass du Geld dafür bekommst.

Spätestens wenn irgendwas mal nicht mehr funktioniert explodiert die Rechnung. Deine, nicht die des Kunden ;)

mfg,
Max
 
@Der Baya ???
Leben tue ich in der Realität.
Kenne genügend Firmen wo du dein Handy am Eingang abgeben musst.
Und die sollen dann so ein offenes Scheunentor wie W-Lan haben?
 
Edit:
Vorwort:
Wenn Dein Chef es "vernünftig machen will", dann sollte er eine Firma beauftragen, die alles bauseitig verlegt.
Eigenarbeit, Turnschuhadministration, ggfls. noch Verbindung von Kabeln per Krimp-Zange ist nicht "vernünftig"
------

Ich würde 19" Wandgehäuse nehmen:
Beispiel Allnet 6HE
Am besten 2teilig 60cm Tiefe

oder gleich einen richtigen Serverschrank:
Beispiel: Triton RMA-15-A68-CAX-A1 15HE Serverschrank, 600x800mm

Dazu zentral einen HP ProCurve Switch 1810-24G v2, 24-Port, smart managed

Wenn du keine Verlegekabel (Cat.7) mit Wanddosen anbringen kannst (über Elektrofirma) und wirklich normale Patchkabel nutzen willst (würde ich nicht empfehlen, wenn dann soll es von Anfang an was vernünftiges sein!),
dann solltest Du zwei Kabel pro Raum legen und diese später über Teaming verbinden.

In den einzelnen Räumen (wenn keine Verlegekabel), kannst Du dann in kleineren Wandschränken (10")
HP ProCurve Switch 1810-8 v2, 8-Port, smart managed unterbringen.

Den WLAN-Access-Point würde ich mittig im Flur unterbringen, am besten schon mit 802.11ac Standard.

-----------
Edit:
WLAN ist keine Sicherheitslücke, wenn man es richtig macht (WPA2-Enterprise, Radius-Server, VLAN, eigener IP-Bereich, Logging etc.)
-----------

Bei Verlegearbeiten:
Generell über Elektrofirma mit Messungen am Schluß.
Dann Pro Arbeitsplatz:
2x RJ45er Anschlüsse: Rechner+Telefon (falls kein DECT)
3x Steckdosen: Rechner, Monitor, Telefon (+XXXX)

Organisation:
Ein großer Drucker/Kopierer/Farbe/ggfls. A3 zentral (Flur), der Druckaufträge speichern kann und nach PIN-Eingabe ausdruckt.
Kleinere Netzwerkdrucker A4/SW zentral 1x pro Raum

Server:
Kombination aus NAS und Recheneinheit:
NAS: QNAP TS-469U-SP mit 4 Platten im Raid10 (Rack) oder Standgerät QNAP TS-470
Server (falls nicht schon Funktionen durch NAS abgedeckt):
Einfache Xeon 1240v3 Recheneinheit mit 32GB, 120GB SSD, darauf ESXi5.5 und Einbindung NAS über NFS oder iSCSI als Datenspeicher.
Supermicro hat einige gute X10 Boards in µATX mit 4x GBit LAN

Vor allem kann man sie in kleine 19" 1HE Gehäuse verbauen, die gerade mal 40cm tief sind:
Beispiel: Supermicro 512-203B

(Das ist mal was anderes als irgendwelche "von der Stange"-Server zu kaufen, die dann eine Tiefe von 75-80cm haben, z.B. HP-Proliant 320e)
--------
Edit:
Vernünftige USV nicht vergessen (APC Smart-UPS mit LAN-Management-Karte).
--------

Aber erst mal die Anforderungen an den Server definieren! Sonst kauft man falsch!
(Was will ich machen? Was soll alles drauf laufen?...)
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag:WLAN, USV, Vorwort)
Im großen und ganzen kannst du es so machen wie gezeichnet, ist zwar nicht die ganz so feine englische Art aber funktionieren sollte es.
Je nach Kapital das ausgegeben werden soll, kann man das ganze natürlich Profimäßiger machen mit einem Zentralen Verteilerschrank, Dosen setzen und alle Kabel verlegen, aber da sollte man dann schon eine richtige Firma für beauftragen. Aber ein Angebot sollte man sich aufjeden Fall einholen.
 
Byz schrieb:
Ja ich würde es machen, kann ja nicht so kompliziert sein oder?
Ergänzung ()

Dann müsste ich von jeden Gerät ein Kabel zum Schrank legen.

Scheinbar schon...

Klar nur ein einziger Switch, zudem mit Patchpanel arbeiten. Kabel alle mit Dosen fest setzen.
Am besten gleich Cat 7 Kabel verlegen, wer weiß, was in 20 Jahren ist...


Und natürlich alle Leitungen messen, sonst braucht man sich nicht wundern, wenn es irgendwann Netzwerkprobleme gibt.

Ich würde auch ne Firma hinziehen.

Ordentlich gemacht geht jedenfalls anders als auf dem Plan ;)
Unabhängig davon, wie es derzeit dort aussieht :evillol:
 
woodpeaker schrieb:
@Der Baya ???
Leben tue ich in der Realität.
Kenne genügend Firmen wo du dein Handy am Eingang abgeben musst.
Und die sollen dann so ein offenes Scheunentor wie W-Lan haben?

Naja, dass betrifft dann eher Firmen, die besondere Sicherheitsstandards haben, eine ISO-Norm erfüllen müssen und/oder besonders sensible Daten haben. Die Regel ist das aber nicht. In den meisten Firmen gibts WLAN, allein schon weil der Chef mit seinem Tablet surfen will.
An sich auch alles kein Problem, man kann das WLAN vom eigentlichen Firmennetz trennen.
 
Wow, danke erst ein mal für die vielen Vorschläge von teuren Profi bis zu billigen Amateur Lösungen.

Werde das ganze mal überdenken.

Auf jedem Fall Danke !

Beste Grüße

Byz
 
@JCD1605
Stimmt. Aber die Skizze vom TE war ein reines Heimnetzwerkgwurschtel. Sorry an den TE. :-)
So baut man kein Büronetz auf. Und nachdem viele den Deckel nicht auf ein W-Lan bekommen ist es nun mal ein offenes Tor.
Sieht man auch auf der Skizze - z. B. keine Trennung.
Dementsprechend wird mit Heimnetzwerkwissen die Hardware ausgesucht und das erfüllt nicht immer die Business Standards.
Deshalb hatte ich auch nach dem Meßprotokoll für die Verkabelung gefragt.
Ist ein must have in guten Firmen.
Der TE macht da nur ein Fass auf, das er schwerlich wieder zu bekommt.
Gibt nur Stress mit dem Chef und fördert nicht die Zukunftschancen in der Firma.
 
WLAN - wenn es denn sein muss - würde ich nur mit professioneller Hardware einrichten. Es gibt diverse Anbieter, die Firewalls, APs und dergleichen für solche Zwecke anbieten. Mit "Tokens" (zB USB-Dongles) und solchem Gedöns.. Dann ist das WLAN entsprechend abgesichert und man hat Möglichkeiten den Zugriff von WLAN-Geräten auf gewisse Ressourcen im LAN einzuschränken. Kann man zu Fuß auch machen, aber was du dabei bedenken musst ist folgendes: WENN etwas passiert, sei es Datenklau, -verlust oder sonstige Zwischenfälle, dann steht der Chef bei DIR auf der Matte und haut dir auf den Deckel! Das würde ich mir nicht aufbürden und professionelle Hilfe suchen. Mach es doch einfach so: Such dir ein Systemhaus in der Nähe, ruf dort an und besprich mit denen kurz dein Problem. Am besten man vereinbart einen Termin vor Ort. Die gucken sich das dann an, machen Vorschläge und geben ein Angebot ab.

Im beruflichen Umfeld würde ich wirklich auf Nummer sicher gehen. IT kostet Geld, aber spätestens seit der NSA-Affäre sollte es bei jedem angekommen sein, dass man IT eben auch nicht vernachlässigen darf. Die Chefs stellen sich immer gerne teure Luxusautos auf den Parkplatz - payed by company - aber bei solchen Dingen werden sie knauserig. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber hat der Geschäftsführer (Porsche Cayenne) der IT untersagt, mehr als 2 Steckdosen pro Arbeitsplatz installieren zu lassen - zu teuer... Noch Fragen?

Wenn du selbst "vom Fach" wärst mit entsprechender Ausbildung/Erfahrung, tät ich noch sagen, dass es in einem kleinen Betrieb überschaubar und machbar ist. Dann wäre dieser Thread allerdings auch nie entstanden ;-) Sonst kommen dann so typische Anfängerfehler wie Subnetz=192.168.1.x und solche Scherze...
 
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