Flugreise - falscher Betrag abgebucht - wie vorgehen?

Warum sollte man eine Flugreise die in der Zukunft liegt nicht stornieren können? Selbstverständlich kann man das. Das musste ich selbst schon mehrfach, privat so wie dienstlich.
 
Na, will halt nicht das meine Fragen hier direkt mit meiner Anfrage bei der Plattform in Verbindung zu bringen ist, deswegen auch am Anfang nur soviel Informationen wie ich für notwendig erachtet habe sowie die ungefähren Preise ;) #Paranoid :p

Dass das Ticket nicht stornierbar ist, muss man bei der Buchung akzeptieren. Die Plattform verweigert eine Stornierung am Telefon/Mail.
Über Ryanair direkt hat man nur die Möglichkeit die Steuer zurückzubekommen. Das Ryanair-Ticket kostet aber auch nur 20€, der Rest sind die Provision für den Anbieter.

Will man mehr zurück, muss man rechtliche Schritte einleiten.
 
Wer mit Ryanair fliegt hat es auch nicht anders verdient.

Von kostenfrei war auch nie die Rede.
 
Ryanair ist hier nicht das Problem, mit denen bin ich schon oft geflogen, und als Student freut man sich, dass es die gibt ;) Wenn man deren "Tricks" kennt wie sie ihr Geld verdienen, fliegt man dann auch wirklich für den angegeben Preis.

Problem ist hier also nicht Ryanair, sondern der Online-Vermittler, der einen anderen Preis angezeigt hat als in Rechnung gestellt.
 
Wie ist denn der offizielle Preis für das angenommene Angebot? 15€ mit Karte von X sonst 100€?
 
x.treme schrieb:
um Notfalls vor Gericht nachzuweisen


Wegen unter 100€ Schaden vor Gericht ziehen?
Du schienst dich ja ganz gut auszukennen, also: Wenn du während der Buchung zurück gehst oder die Seite neu lädst wird der Preis höher! Das ist immer so bei diesen Billigseiten.
Du bist auch hier nicht im Recht denke ich.. Aber versuch dein Glück ;) Hoffentlich hast eine gute Rechtsschutz.

Wie ist denn der offizielle Preis für das angenommene Angebot? 15€ mit Karte von X sonst 100€?
<---- Das wird es in deinem Fall sein.
 
x.treme schrieb:
...Kurz: Ein Fehler im IT-System, bei der die Nutzung der "Zurück"-Taste des Browsers zu einen falsch angezeigten Endpreis geführt hat....

In DEINEM IT-System, du hast den Browser bedient und niemand anderes. Wenn dein Browser Seiten cached bzw. nicht aktualisiert, was hat das mit dem Portal zu tun?
 
Und versuchen auf den Preis vor Gericht zu pochen, wohlweislich das ein Fehler im System liegt und man diesen ausnutzen möchte, wird nicht wohlwollend für dich ausgelegt.
 
Und das ist auch mehr als merkwürdig.

Entsprechend hat sich im Frontend der Preis nicht auf 100€ erhöht, und der günstige Preis wurde auch mit meiner eingetragenen Mastercard angezeigt. Das System hat aber wohl trotzdem realisiert, dass es sich um keine Partner-Kreditkarte handelt, und somit nicht die 15€ welche auf der Webobferläche angezeigt wurde verrechnet, sondern die 100€ welche das Backend vorsieht.

Offensichtlich war Dir klar, Deine Kreditkarte ist für den Rabatt nicht qualifiziert. Mit Deinem hin und her wolltest Du wohl eher das System austricksen.
 
Verbuch das Geld als Lehrgeld und nicht als Abzocke. Du wolltest abzocken, sonst keiner.
 
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:rolleyes: Ich habe auf "zurück" geklickt, um die Buchungsdaten zu ändern, in der Hoffnung mit anderen Flugdaten auf 15€ zu kommen. Soweit kam man aber nicht zurück, also habe ich nochmal auf "zur Bestellübersicht" geklickt, die Seite wurde NEUGELADEN, und der Preis war 15€. Da wurde NICHTS gecached. Dann habe ich mich gefreut, und sofort auf Bestellen geklickt, bevor der Flug für diesen Preis wieder weg ist ;) Wie gesagt: Der Flug kostet DIREKT über Ryanair 20€, über die Vergleichseite wurde 15€ angezeigt - das sind 5€ Ersparnis. Die 100€ die ich nun zahlen soll sind Abzocke.

Dafür dass ich einen Informatik-Master habe, und im Nachhinein reproduziert habe, wie der Fehler zustande gekommen ist, sollte man mir lieber Geld für geben, dass ich kostenfrei deren Webseite debugge :freak: Und im Nachhinein den Fehler zu reproduzieren ist die einzige Möglichkeit um es zu beweisen, sonst ist es Aussage gegen Aussage: Ihnen wurde jedoch 100€ angezeigt. Eben das kann ich nun wiederlegen.

Ich könnte hier noch das Video hochladen, damit ihr sieht, wie der Fehler zu Stande kommt und was ich meine. Aber ich denke das führt hier zu nichts, ich mache mir den Spaß und gehen notfalls vor Gericht, auch wenn der Streitwert gering ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast nen informatik master aber bist student? :rolleyes:

Na egal, mach mal. Glaube kaum, dass du damit vor gericht musst. Warum sollte das portal wegen 100€ da mitgehen? Lieber zahlen die dir das. Wenn sich dreistigkeit mit öknomischen überlegungen misst, gewinnt leider die dreistigkeit.

Ich bezweifel sowieso grundsätzlich, dass da nicht dabei stand, unter welchen Bedingungen die 15€ gelten. Wenn du dann noch die mehrkosten siehst, dann hin und her durch den bestellvorgang klickst und dann bei den 15€ ohne skepsis auf bestellen klickst und dann noch die buchungsbestätigung offensichtlich ignorierst, dann kann man das bestenfalls als naiv bezeichnen.
 
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Rein rechtlich wäre das zumindest hilfsweise auch wieder ein klassischer Fall für die Anfechtung. Das wäre dann - so alles wahr ist - nicht dreist, sondern berechtigt, wenn das Portal von den 100 Euro ablässt.
 
Dreistigkeit weil man abzocke unterstellt obwohl der schilderung nach bekannt war welche bedingungen herrschten und man wohl in blinder hoffnung bestellt hat ohne sich zu vergewissern bzw. kontrollmechanismen zu nutzen.
 
Die "Abzocke", die der TE selbst in den Mund nimmt, bezieht sich doch auf den vergleichsweise deutlich überhöhten Preis. Das finde ich legitim.

Und die "Dreistigkeit", die du in den Mund nimmst, scheint sich darauf zu beziehen, dass der TE nun versucht, da wieder herauszukommen, indem er es "dreisterweise" auf einen Prozess ankommen lässt. Dabei finde ich diese Vorgehensweise wie gesagt ebenfalls legitim, wenn alles wahr ist - ich hege hier mit Absicht keine Zweifel, das halte ich nicht für sinnvoll. Aber ich kann mich natürlich darüber irren, worauf du "Dreistigkeit" bezogen hast.
 
Korrekt, die Abzocke sehe ich in 85€ Provision im Vergleich zur Direktbuchung über die Airline. Für welche Dienstleistung bitte?

Auf den Flug für 15€ bestehe ich ja nicht mal, sie dürfen es auch gerne stornieren.

Und in meiner Anfechtung sehe ich auch keinerlei "Dreistigkeit". In der Bestellübersicht wurden 15€ bei "Bezahlung mit Mastercard Kredit" beim Bestell-Button angezeigt. Wäre da gestanden "15€ bei Zahlung VISA-Partner Card" hätte ich einen Grund gehabt stutzig zu sein. War aber nicht der Fall. Und keine weiteren Kontrollmechanismen.

Und ob du irgendwas bezweifelst ist mir reichlich egal ;) Mehr schreibe ich dazu nun auch nicht, konnte alles nun doch mit der Hotline klären :)
 
Idon schrieb:
Wenn ich wüsste, dass ich im Recht bin und die juristische Expertise mitbringe oder einen befreundeten Juristen hätte, der Lust hat, das durchzuziehen für RVG, dann würde ich u. U. auch für 1€ vor Gericht gehen. Warum nicht? Regelmäßig knickt die Gegenpartei bei sowas auch vor der Verhandlung ein.
Klar, Anwälte haben auch echt nichts bessere zu tun, als für ein paar Eur Honorar (58,50 Eur um genau zu sein), Stunden in Schriftsätze, Sachverhaltsanalyse etc. zu stecken, weil sich irgendwer um einen Apfel und ein Ei streitet. :freak: Einknicken? (auf der Gegenseite) Würde ich nicht. Das wirtschaftliche Prozessrisiko ist doch gering? Im Gegenteil ich würde mir eins lachen und darauf warten, dass ich verklagt werde. Gerade bei Großfressen, die mir deswegen sogar damit noch drohen. Da würde ich mir denken, na dann verklag mich doch. Schlimmstenfalls kostet es ein paar Eur.

@TE
Wieso hat die Plattform einen Fehler gemacht? Für mich klingt "zurückbutton" gedrückt eher danach, dass Du einen Fehler gemacht hast, denn der neue Preis wurde wahrscheinlich nur deshalb nicht angezeigt, weil du die Seite nicht aktualisiert hast und sich diese aus dem Verlauf/Puffer heraus aufgebaut hat. Wenn Du die Seite aktualisiert hättest, hätte vermutlich auch der "aktualisierte Preis" dagestanden.
Ich kann da keinen Fehler des Portals erkennen, zumal Du auch keinen Rechtsanspruch hast, auf den Preis
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann hätten sie halt die Seite so schreiben/den letzten Absendebutton so konstruieren müssen, dass diejenige Erklärung abgeschickt/vom Portal wahrgenommen wird, die dem Puffer entstammt. Die ist es nämlich auch, die der TE tatsächlich abgegeben hat; nicht irgendwas im Backend.

Und so eine große Sache ist das für einen Anwalt nun wirklich nicht, wenngleich er auch, wie du selbst zitierst, eben Lust haben müsste.
 
Diese Portale sind manchmal wirklich schwierig - ich hatte vor kurzem auch das sich der Preis während des Buchungsvorganges geändert hat (mit Bildschirmeinehmender Meldung allerdings), weil ich anscheinend im anderen Tab nicht nach Alternativen suchen durfte.
Nachdem ich das ganze mit anderem Browser nochmal gestartet habe, gab es wieder den günstigeren Preis, den ich dann auch schnell durchgeklickt habe damit er sich nicht ändern kann ;)

Leider arbeiten die Portale mit Algorithmen die erkennen wollen wie dringend man einen Flug braucht bzw. dich zum Abschluss bewegen wollen mit kleinen Preiserhöhungen bzw. kurz vor Abschluss auch größere Preiserhöhungen versuchen weil dann ja nur mehr ein Klick fehlt und man sich den Aufwand der Buchung schon angetan hat...

Einen Screenshot als Beweis seh ich allerdings als nicht ausreichend an - das was der Browser anzeigt kann man sehr einfach manipulieren. Sofern du den Prozess allerdings wiederholen kannst und das auch unter Zeugen etc. sieht die Sache anders aus.
 
@Smartin Der Programmierfehler des Portals liegt darin, dass
1) Die Zurück-Taste zum vorherigen Bestellschritt führt
- Webseiten, bei denen eine Nutzung der Zurück-Taste nicht vorgesehen sind, fangen eine solche Benutzereingabe ab, wenn sie ordentlich programmiert sind
2) Beim erneuten fortfahren im Bestellprozess (über Klick eines Buttons, nicht der "Weiter"-Taste) ein Loadscreen erscheint (Günstigster Preis wird gesucht ...)
- Dies suggeriert den Nutzer, der Preis im letzten Bestellprozess wurde nun neu geladen. Von daher kann der Nutzer nicht davon ausgehen, dass durch die Nutzung der Zurück-Taste irgendetwas "kaputt gegangen" ist, immerhin wurde die Bestellübersicht neu "berechnet"
3) Im letzten Bestellprozess nach dem Neuladen angezeigt wird, dass der Preis bei Nutzung von Mastercard zustande kommt

Daneben tut ihr hier so, als wäre das Klicken auf "Zurück" mit dem Hacken/Manipulieren einer Webseite gleichzusetzen :freak: Das ist eine Standardeingabe im Browser, und wird von Programmierern abgefangen, wenn unerwünscht. Immerhin kommt es häufig vor, dass man an Buchungsdetails doch noch etwas vor der Bestellung ändern will.
 
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