foobar2000 Asio - wirklich ?

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srixonbite

Gast
Hi !
Ich habe mir heute foobar2000 runtergeladen, da ich mir von dem Asio Plugin besseren Klang verspreche. Dabei kamen aber jedoch ein paar Fragen auf: Asio ist als Output ausgewählt, jedoch kann ich Die Lautstärke über Foobar noch regeln ? Ich dachte das geht bei Asio nicht. 2. Frage: Wieviel Bit soll ich nehmen ? geht bis 32 (Xonar Dgx)
 
Wenn du Asio ausgewählt hast, ist es Asio.
Mit Asio kann man normalerweise nicht mehr die Lautstärke unter Windows ändern, in dem Programm selber ist dies aber möglich!
Bitrate sollte am besten die gleiche wie die bei der Quelle sein (mehr geht wahrscheinlich auch.)
 
Wozu ASIO? Klingt danach, als ob du es nur wegen "besserem" Klang versuchst. Der Klang ist bei dem Player weder besser, noch schlechter - sondern genau gleich wie bei jedem anderen. Unterschied machen DSPs, die den Klang im Nachhinein verändern.
 
Deine Soundkarte (bzw. -Treiber) muss Asio unterstützen, sonst wird es glaube ich einfach nur wieder auf DirectSound oder was auch immer gemappt.
 
Eben nicht gleich - Man kann doch nicht den über Windows regelbaren Sound mit ASIO vergleichen
Edit: Die Antwort von warpowerger war ausreichend, vielen Dank.
 
Es war einmal vor langer Zeit, da gab es eine Windows-Komponente, die KMixer hieß. Diese wurde von Microsoft entwickelt, um Streams auf die Anzahl der Ausgabekanäle zu mischen, deren Pegel zu beeinflussen und Bittiefe sowie Samplerate umzurechnen. Da teilweise auch Streams konvertiert wurden, die die Soundkarte auch nativ ausgeben könnte, war das in Hinblick auf die Qualität nicht das Optimum.
... das war bei Windows 98(!)

Mit Windows XP wurde DirectSound eingeführt, um den KMixer zu umgehen. Die meisten Audioanwendungen unterstützen es auch. Aber selbst das ist egal, da das ganze Audio-Subsystem in Vista neu geschrieben wurde. Der KMixer wurde durch WASAPI ersetzt.

Kurz: Hört man einen qualitativen Unterschied zwischen Asio und etwas anderem, gibt es entweder irgendwelche Defekte im Treiber oder man sollte sich testen lassen.
 
Wenn ich mal wieder audiophile Bedürfnisse verspüre, dann installiere ich die Demo von JRiver MediaCenter 18.0.48. Wiedergabe aus'm RAM, der asio4all-Treiber klang letztlich am besten, 192000kHz/32Bit für die Soundkarte, zusätzlich kann man noch'n bißchen mehr rauskitzeln mit Fidelizer 3.0. Allerdings nutze ich dann aber meinen alten Kopfhörer Sennheiser 650!

Die Kombination aus SSD für's BS und Programme/HDD für Musikdaten ist auch unter dem Aspekt der Klangqualität sinnvoll, man möcht's nicht glauben...
 
Meine Güte, dann muss es dich ganz schön fertig machen, den ganzen Tag das Gras wachsen zu hören...
 
Die Kombination aus SSD für's BS und Programme/HDD für Musikdaten ist auch unter dem Aspekt der Klangqualität sinnvoll, man möcht's nicht glauben...

Dein Ernst?..
 
Jap:).

Vor Jahren hab' ich gelegentlich mal mitgelesen, mit was sich finanzkräftige (amerikanische) Audiophile so die Langweile vertreiben. Da wird dann auch schon mal ausgiebig über die klangliche Überlegenheit von Vista gegenüber 7 diskutiert...:)! Und eben auch die Unverzichtbarkeit einer SSD im System, damals noch sündhaft teuer. Als dann die Samsung 830 richtig günstig wurde, wurde halt zugeschlagen....:)

Wirklich wundern muss man sich eigentlich nicht. Unterschiedliche Hardware in verschiedenen Konfigurationen wird ja auch irgendwelche Konsequenzen für die Klangqualität haben. Daß das Abspielen einer mp3 von HDD besser klingt als von SSD, akzeptiert man halt freudig, schulterzuckend und ohne weitere Aufregung...:)

Das alles mit niedlichen PC-Böxchen nachprüfen zu wollen, ist natürlich sinnfrei.....
 
Weil die SSD andere Daten ausgibt als die HDD?
Was wirklich ein Vorteil ist, wenn die HDD laut sein sollte, das fällt bei der SSD weg, alles andere ist noch bescheuerterer Voodoo als Kabelklang und Jitter. oO
 
Tjo, selbst vor der digitalen Welt machen die Hifi-Voodoo Spinner nicht mehr halt. :kotz:
Aber immerhin ist eine SSD unabhängig von irgendwelchem Voodoo ne sinnvolle Anschaffung, im Gegensatz zu Kabeln für hunderte von Euronen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hatte ich auch schrieb:
Wirklich wundern muss man sich eigentlich nicht. Unterschiedliche Hardware in verschiedenen Konfigurationen wird ja auch irgendwelche Konsequenzen für die Klangqualität haben. Daß das Abspielen einer mp3 von HDD besser klingt als von SSD, akzeptiert man halt freudig, schulterzuckend und ohne weitere Aufregung...:)

Das ist das mit Abstand dümmste, was ich jemals hier auf CB gelesen habe. :freak: Wer an so einen Schwachsinn glaubt sollte sich am besten gleich noch bei den Zeugen Jehovas und Scientology anmelden

Das Audiophilen-Lager teilt sich wirklich in 2 Teile. Die Vodoo-Trottel und die Leute, die noch wissenschaftlich/rational denken können...
 
chris| schrieb:
Weil die SSD andere Daten ausgibt als die HDD?
Was wirklich ein Vorteil ist, wenn die HDD laut sein sollte, das fällt bei der SSD weg, alles andere ist noch bescheuerterer Voodoo als Kabelklang und Jitter. oO

Ich habe jetzt mal zwei Minuten darüber nachgedacht und bin auf mehrere Vorteile einer SSD gegenüber der HDD gekommen. Es gibt bei der SSD keine Probleme, falls nebenbei noch andere Daten gelesen/geschrieben werden.
Auch ist es der SSD egal wo die Daten liegen, es gibt also, im gewissen Sinn, keine Fragmentierung. Zumindest bei der gapless Wiedergabe von lossless Dateien kann das (theoretisch) bei der HDD zu kurzen Aussetzern führen. Deswegen gibt es bei manchen Abspielprogrammen ja auch die Möglichkeit die nächsten Titel im RAM zu buffern.

Es mag für die meisten jetzt nicht sinnvoll sein, extra für Musik eine SSD zu kaufen, aber es gleich als Blödsinn zu betiteln ist auch falsch. Allerdings ist alles oben genannte wahrscheinlich vollkommen egal, wenn man 3MB große mp3s hört.
 
Sive schrieb:
Es mag für die meisten jetzt nicht sinnvoll sein, extra für Musik eine SSD zu kaufen, aber es gleich als Blödsinn zu betiteln ist auch falsch.
Jeder Player puffert x Sekunden im Voraus.
 
Sive schrieb:
Es mag für die meisten jetzt nicht sinnvoll sein, extra für Musik eine SSD zu kaufen, aber es gleich als Blödsinn zu betiteln ist auch falsch.

Es ist Blödsinn, da es keinen klanglichen Mehrwert bringt. Es ist Geldverschwendung pur.

Es ist langsam peinlich, dass man überhaupt über so einen Schwachsinn diskutieren muss...
 
Falls du es nicht gesehen hast, ich bezog mich direkt auf den von mir zitierten Beitrag, der behauptet der einzige Vorteil sei die niedrigere Lautstärke einer SSD.

Es ist ein Mehrwert, wenn ich keine Aussetzer zwischen zwei gapless Stücken habe. Das sich das Problem auch per Software lösen lässt ist eine andere Sache.
Und darüber muss man auch nicht diskutieren, aber nicht weil es Schwachsinn ist, sondern weil es eine Tatsache ist. Ich habe nirgends davon geschrieben das es besser klingt. Es ging auch nirgends um eine Bewertung der Preisleistung, sondern ausschließlich um die Vorteile einer SSD gegenüber einer HDD bei der Musikwiedergabe.


Ob das jetzt Geldverschwendung ist soll jeder für sich selber entscheiden. Ich sehe es schon als großen Vorteil an, dass Musikstücke direkt nachdem anwählen abgespielt werden und nicht erst nach mehreren ms. Aber da das nun wirklich subjektiv ist, steht es auch nicht in meinem Beitrag.
 
Ach komm. Den Unterschied zwischen den paar Nanosekunden der SSD und unter 15 Millisekunden einer typischen HDD bemerkt kein Mensch.

Seltsam wie einige die Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen überschätzen...
 
Ein Abstand von 15ms entspräche einer Frequenz von ca. 66Hz. Da die meisten Menschen auch Töne überhalb dieser Frequenz noch gut unterscheiden können fällt ein zeitlicher Versatz von 15ms sehr wohl auf.

Vorallem wenn es sich um eine 15ms Pause in einer kontinuierlichen Aufzeichnung handelt, z.B. der Applaus bei einem Livemitschnitt, der beim Titelwechsel unterbrochen wird.
 
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