Frage Parkraumüberwachung Viofo A229 Pro

Schwobaseggl schrieb:
Besten Dank gilt der netten Person
Genau aus dem Grund habe ich mich auch bei der 229 Pro für das Kit entschieden. Mir ist es Gott sei Dank noch nicht passiert, aber durch die Dashcamkanäle bin ich doch etwas getriggert. Vllt etwas zu sehr. Aber allein der Gedanke, auf einem horrenden Schaden sitzenzubleiben, weil ich allein im Auto war, ist mir schon ausreichend, dass ich die verbaut habe. Ja, dafür gibt es die Versicherung, aber warum soll ich Gefahr laufen hochgestuft zu werden und einen hohen Eigenanteil zahlen zu müssen.
 
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Matsingeroni schrieb:
ich habe mir vor Kurzem (bzw. meiner Partnerin) eine Viofo A229 Pro in ihren neuen i30 Kombi einbauen lassen
Darf man fragen, was so etwas kostet?
 
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@andi_sco Na klar. Die haben bei uns (bei der Firma zumindest) Fixpreise für den Einbau, je nachdem ob man eine Dashcam nur mit Front oder auch mit Heck Kamera hat. Unsere hat jetzt beides und hat 350€ gekostet inkl. Verkabelung vom Hardwire-Kit natürlich.
Ist viel Geld, keine Frage, aber ich würde es bei denen jederzeit nochmal machen und habe die auch schon mehrfach weiterempfohlen. Zeitaufwand war ca. 4-5 Stunden, aber das Ergebnis spricht für sich. Das Kabelmanagement ist 1+ mit Sternchen. Als ich den Wagen abgeholt habe, hatte ich mich auch noch kurz mit einem der Mitarbeiter unterhalten und er sagte mir, dass er jedem der das noch nie gemacht hat dringend davon abraten würde das selbst zu machen. Na klar, was soll er sonst sagen könnte man jetzt denken. Aber er meinte (gerade bei einem Neuwagen wie unserem jetzt) passiert es schnell, dass die Clips der Verkleidung abbrechen oder oder.
Ergänzung ()

Spiczek schrieb:
Aber allein der Gedanke, auf einem horrenden Schaden sitzenzubleiben, weil ich allein im Auto war, ist mir schon ausreichend, dass ich die verbaut habe.
Genau das war für uns der Grund eine anzuschaffen.

Meine Partnerin hatte einen Unfall auf einer viel befahrenen Hauptstraße und ist einer links in die Seite gefahren, weil die über rot gefahren ist. Keiner hat angehalten um zu fragen wie es den Beteiligten geht, noch hat sich jemand als Zeuge zur Verfügung gestellt. Ergebnis ist Aussage gegen Aussage und das wird sich noch lange ziehen. Vollkasko hat halt geregelt klar, inkl. SF15 auf SF5…
Der Polizist fragte noch ob eine Dashcam verbaut ist, war aber nur die Kamera für den Spurhalteassistent bei dem Auto noch.
Er sagte auch mit einer Dashcam wäre die Sache nach 2 Minuten aufgeklärt.
 
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Matsingeroni schrieb:
Das Auto wird in der Woche Mo-Fr täglich mind. 15km gefahren (eher mehr durch Hausbesuche etc.)
Die 15km alleine sind ja überhaupt nicht relevant. Es kommt auch darauf an wie viele Stopps gemacht werden, das Auto aus- und wieder eingeschaltet wird während dieser Strecke. Wenn dann noch ständig die Kamera im Parkmodus mitläuft, könnte es schon vor allem im Winter knapp werden.
Ergänzung ()

andi_sco schrieb:
Darf man fragen, was so etwas kostet?

Matsingeroni schrieb:
Unsere hat jetzt beides und hat 350€ gekostet inkl. Verkabelung vom Hardwire-Kit natürlich.
Kann man ja überhaupt nicht pauschal sagen was sowas kostet, und ob das jetzt viel ist, oder nicht.

Es hängt maßgeblich vom KFZ ab, also wie aufwändig es ist an die ganze Verkabelung ranzukommen. Bei manchen KFZ muss man mitunter nur eine Verkleidung abziehen - Aufwand = 30 Minuten. Bei anderen KFZ muss man eventuell deutlich mehr auseinander bauen, und dann kostet es auch entsprechend mehr.

Pauschal klingen 350 Euro für den Einbau erst mal viel, aber wenn das halbe Cockpit auseinander genommen werden musste (übertrieben gesagt), der Einbau evtl. 2 Stunden oder mehr dauert, dann relativiert sich das schnell.
 
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Zwar a bissle Offtopic.
@Spiczek
Fast genau ein Jahr später gab es den nächsten "Parkrempler" ca. 6.000 € Schaden! Wohlgemerkt in 'nem Wohngebiet an einer Kreuzung/Kurve. Ich bin da immer mit 5 bis maximal 15 km/h ums Eck gefahren... aber anderes Thema. Rentner halt... Die ist direkt zweimal in ein parkendes Auto gefahren...(Laut Gutachten) da hätte ich gerne eine Dashcam hinten gehabt. Aber nach der Aussage "Warum parkt man auch im Dunkeln da, sieht ja niemand..." erst recht.

EDITH: Laut Nachbarn/Zeugen war die Dame nach der Begutachtung schon wieder auf dem Sprung weiterzufahren... bis sie gemerkt hat, dass sie beobachtet wird. Man könnte hier Böses unterstellen/vermuten.

Der vom Jahr davor wurde über meine Versicherung abgerechnet (Smart-Repair, 15 € Selbstbeteiligung). Warum Leute auch aus 'nem Parkrempler (zahlt eh die Versicherung) 'ne Fahrerflucht machen...

Gott sei Dank gab's kein Problem mit der Versicherung etc., bin aber auch direkt zu 'nem Unfalldienstleister gegangen à la Carvokat oder halt DSR24 und wie sie alle heißen.
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@andi_sco
Je nach Auto, eigenem Können, Zeit und Anspruch kann man den Einbau aber durchaus selbst machen. Am besten verlegt man das Kabel immer am originalen Kabelbaum entlang und niemals über die Airbags. Je nach Fahrzeug braucht man halt etwas Werkzeug, um die Verkleidungen sauber zu lösen, und zur Sicherheit ein paar Ersatzclips oder Sekundenkleber.
Hängt aber stark vom Auto ab: Mein alter Leon (5F) war ein Träumchen. Kabel einfach zwischen Windschutzscheibe und Verkleidung geklemmt bzw. in die Spalten gedrückt, dann durchs Handschuhfach und in die Mittelarmlehne. Waren vielleicht 30 Min. Arbeit, da hat's kein Werkzeug und nichts gebraucht. Bei dem Firmenwagen war's dann schon mehr Aufwand mit Verkleidungen abnehmen etc.
 
Zuletzt bearbeitet: (siehe EDITH)
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Schwobaseggl schrieb:
Warum Leute auch aus 'nem Parkrempler (zahlt eh die Versicherung) 'ne Fahrerflucht machen...
Weil es eben am Ende nicht die Versicherung bezahlt, auch wenn sie es augenscheinlich tut.

Du bezahlst es langfristig mit einer höheren Beitragssumme (SF/Klasse) und möglicherweise dadurch, dass dir deine Versicherung kündigt, dein Fahrzeug in irgendwelchen Registern eingetragen ist (passiert bei gemeldeten Unfällen immer, und bleibt dort jahrelang erhalten) und du möglicherweise wenn du Pech hast, überhaupt keine Versicherung mehr bekommst! Ob du hierbei Schuld hattest oder nicht, alles per DashCam nachweisen kannst oder nicht, ist für "die" völlig irrelevant. Da spreche leider ich aus Erfahrung. Für "die" zählt nur: das Fahrzeug (bzw. der Fahrer) ist in einen Unfall verwickelt gewesen und alles andere zu den Hintergründen o.ä. spielt keine Rolle. Das spielt möglicherweise eine Rolle für die Schadensregulierung - aber eben nicht für die Eintragungen in irgendwelchen versicherungstechnischen Registern und so weiter (ich will das jetzt nicht wiederholen).
 
Erstmal danke für die Antwort, aber bei mir sind gerade immer noch ein paar Fragezeichen im Kopf, oder ich denke an deiner Aussage vorbei also nicht böse gemeint.
BDR529 schrieb:
Weil es eben am Ende nicht die Versicherung bezahlt, auch wenn sie es augenscheinlich tut
Sollte jedem klar sein, der schon mal mit Versicherungen in einem Schadensfall zu tun hatte. Die meiden zu zahlen wie der Teufel das Weihwasser. Bzw. sie sind halt auch nicht die Wohlfahrt, was auch jedem klar sein sollte.
BDR529 schrieb:
und möglicherweise dadurch, dass dir deine Versicherung kündigt
Bei einem Parkrempler? Eher unwahrscheinlich. Aber wenn du noch eine Straftat (BTM, Unfallflucht ...) dranhängst, steigen natürlich die Chancen, dass das dann passt. Oder Wöchentlich nen Parkrempler meldest.
BDR529 schrieb:
passiert bei gemeldeten Unfällen immer, und bleibt dort jahrelang erhalten
Nicht immer und erst recht nicht jahrelang. Sogar als Geschädigter wird dein Fahrzeug da aufgenommen. Bei mir kam nach ein paar Wochen ein Brief, dass es wieder gelöscht wurde. Versicherungsbetrug ist da unter anderem ein Stichwort.

Hier schnall ich jetzt aber langsam, worauf du hinauswillst wenn du meinst, dass dem Verursacher bei einer Flucht die Dashcam nichts bringt, weil das Auto so oder so erfasst wird, bin ich bei dir. Wenn du allerdings meinst, Versicherungen interessiert der genaue Unfallhergang oder eine Dashcam nicht, liegst du falsch
BDR529 schrieb:
Ob du hierbei Schuld hattest oder nicht, alles per DashCam nachweisen kannst oder nicht, ist für "die" völlig irrelevant. Da spreche leider ich aus Erfahrung.
Genau an dem Punkt reden wir glaube ich aneinander vorbei. Meine Versicherung(Polizei ebenfalls) hat sich damals extrem gefreut, dass ich eine Dashcam-Aufnahme hatte, um den genauen Unfallhergang zu beweisen (weil meine Kasko sonst eventuell hätte zahlen müssen). Für die Schadensregulierung ist das sehr wohl relevant.
BDR529 schrieb:
das Fahrzeug (bzw. der Fahrer) ist in einen Unfall verwickelt gewesen und alles andere zu den Hintergründen o.ä. spielt keine Rolle. Das spielt möglicherweise eine Rolle für die Schadensregulierung
Eben, wir sind ja beim Thema Versicherungen, und für die zählt am Ende genau das.

Aber nochmal: Ich bin selbst ein Fan von günstig, aber bei manchen Sachen ist Sparen halt doof... Ich zahle im Jahr lieber 10 € mehr und habe dafür einen "Freischaden", ohne dass ich hochgestuft werde. Und selbst wer keinen Rabattschutz hat: Bei Bagatellen hat man das Recht auf Schadensrückkauf. Man lässt die Versicherung erst mal zahlen und kann ihr den Betrag innerhalb von ein paar Monaten zurückerstatten, um die Höherstufung in der SF-Klasse komplett zu vermeiden. Auch das ist also kein Grund für eine Unfallflucht. Aber da tickt jeder anders und so etwas rechtfertigt bei Weitem keine Unfallflucht. Sorry, da hört dann der Spaß auf. Und ja, man muss auch nicht aus jedem Parkrempler einen Versicherungsfall machen. Siehe meinen Schaden, den kannst du per Smart-Repair für einen schmalen Taler (ca. 80 €) richten lassen.

Was aber in dem Zusammenhang auch erwähnt werden muss: Wenn du z. B. wegen eines Break Checks dein Auto in den Graben wirfst und per Dashcam beweist, dass du 100 % schuldlos bist, bringt dir das bei einer Unfallflucht strafrechtlich erst einmal wenig, wenn der Halter den Fahrer nicht benennt. Zivilrechtlich zahlt die Haftpflicht des Gegners deinen Schaden samt Folgeschäden zwar trotzdem. Aber wenn der Halter blockiert oder ein unberechtigter Fahrer am Steuer saß, holt sich die Versicherung das Geld im Nachgang per Regress einfach vom Verursacher zurück.

Kleine Anekdote aus der Vergangenheit dazu:

Hat ein früherer entfernter Bekannter gemacht: Der Gute ist knapp 200 vor der Polizei davongefahren mit ein, zwei Bier drin. Als die Polizei dann bei ihm geklingelt hat, meinte er, er wüsste nicht mehr, wer gefahren ist – Verfahren eingestellt.
Jahre später hat er dann sein Auto im Winter in den Straßengraben geworfen und ist die letzten Kilometer besoffen heimgelaufen. Konnte nicht ermittelt werden, wer gefahren ist.
Der Gute hat auch regelmäßig den polnischen, tschechischen, kroatischen und deutschen Führerschein abgegeben – ist also schon bestimmt 20 Jahre her.
Der Typ war einfach eine fahrende Zeitbombe ... Der ist auch dem ProVida-Fahrzeug davongefahren; Messung war ungültig, da sie den Abstand nicht halten konnten. Wegen zu kleinem Sicherheitsabstand haben sie ihn dann drangekriegt, ich meine 4 Wochen Führerschein weg. Interessiert hat es ihn weniger, hat einfach den nächsten Lappen genommen. Der hat sich auch regelmäßig den Spiegel vom Auto abfahren lassen, um die Versicherung abzukassieren (wegen solcher Personen gibt es die HIS-Einträge übrigens: Der hat immer für ein paar Hundert Euro einen neuen Spiegel abgerechnet und sich das Geld auszahlen lassen; Ersatz gab es dann vom lokalen Schrotthändler und der Gutachter war ebenfalls in der Freundesclique).

Irgendwann wurde dann eine MPU angeordnet und die Fahrerlaubnis entzogen in DE, aber eine große Strafe musste er nie zahlen ... im Zweifel für den Angeklagten, da immer die Eltern, Geschwister und Familie Zugang zum Auto hatten ... Naja, er hat dann aber irgendwann ein Fahrtenbuch auferlegt bekommen ...

Wer den Text bis hierhin gelesen hat: GZ! Als Abschluss gibt es noch einen Tipp für die Dashcam: Im Fall der Fälle immer das Kennzeichen laut vorlesen. Dashcams sind zwar besser geworden, aber manchmal erkennst du rein gar nichts darauf vor allem bei Nacht.
 
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@Schwobaseggl

Natürlich wird einem nicht ausschließlich wegen eines Parkremplers die Versicherung gekündigt. Aber ein Versicherungsschaden (welcher Art auch immer) kann eine Versicherung dazu veranlassen dir zu kündigen, wenn es davor bereits eine entsprechende Anzahl an Unfällen/Remplern etc. gegeben hat - insbesondere wenn diese in einer kurzen Zeit passiert sind. Hierbei jedenfalls spreche ich aus eigener Erfahrung. Ob und inwiefern hier ein Parkrempler gewichtet wird, oder relevant ist, entscheidet die Versicherung dann ja meistens im Individualfall.

Zum Thema mit der jahrelangen Speicherung. Wir haben jetzt 2026 - und ich hatte unter Anderem 2025 einen Versicherungsschaden und 2018. Beide Male keine Schuld gehabt per Videobeweis. Beide Male landet es vor Gericht, ich gewinne - so viel zu den Rahmenbedingungen. Aber - die gegnerische Versicherung verlangte im Jahre 2025 Reparaturnachweise für den Schaden von 2018. Fotos vom Fahrzeug reichten denen nicht. Woher wissen sie von diesem Schaden? Eben, weil diese Dinge jahrelang gespeichert werden. Gut, den Reparaturnachweis habe ich geliefert - reichte denen aber nicht, weil da angeblich etwas nicht stimmig sei. Also landet es vor Gericht und dieses gibt mir Recht und sie müssen dennoch voll zahlen. Den ganzen Stress habe ich trotzdem gehabt.

Wie bereits gesagt, die Schadensregulierung / Schuldfrage ist eine Sache. Ob dir eine Versicherung wegen mehrfacher gemeldeter Schäden kündigt, egal ob diese durch dich verursacht waren oder nicht, ist eine andere... und auch das wiederhole ich: diese Erfahrung habe ich selbst gemacht. Und dann kannst du noch, so wie ich das Pech haben, von Versicherungen abgelehnt zu werden, obwohl du diese ganzen Beweise liefern kannst - du bist dann deren Auffassung nach einfach ein Risikofahrer. Aber bei zuletzt 42.000 km im Jahr, kann man nicht immer alles vermeiden. Hier schweife ich jetzt aber ab...

Ich habe auch etliche Beispiele, bei denen mir die DashCam enorm geholfen und den Vorgang mit der Schadensregulierung beschleunigt hat, oder bei diversen Anzeigen mich bis zum Freispruch entlastet hat. Ja, es gibt ja leider Menschen die gerne ihr Ego über die Faktenlage setzen, Anzeigen erstatten um "Rache auszuüben", dabei Beleidigungen o.ä. erfinden und dann aber nicht wissen, dass sie selbst gerade gefilmt werden. Naja, hat bei mir am Ende schon für diverse Lacher gesorgt...
 
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BDR529 schrieb:
Ob und inwiefern hier ein Parkrempler gewichtet wird, oder relevant ist, entscheidet die Versicherung dann ja meistens im Individualfall.
Sagte ich doch. Ich glaube aber halt, da spielen noch ein paar Faktoren eine Rolle u. a. wie lange man bereits bei der Versicherung ist, wie oft man wechselt, SF-Klasse etc. In der Regel wirst du hochgestuft, es greift dein Rabattschutz oder du nutzt bei Bagatellen einfach den Schadenrückkauf.
BDR529 schrieb:
Woher wissen sie von diesem Schaden? Eben, weil diese Dinge jahrelang gespeichert werden.
In der HIS bleibt er ca. 4 bis 5 Jahre gespeichert. Kommt ein neuer Schaden dazu, wird es dementsprechend verlängert. Aber bei 10 Jahren ist es gedeckelt. Dass die gegnerische Versicherung 2025 noch vom Schaden von 2018 wusste, liegt sehr wahrscheinlich gar nicht mehr am HIS (dessen 4-Jahres-Frist war 2022 abgelaufen), sondern an den normalen Aufbewahrungspflichten von Schadensakten und Gutachten beim Regulierer/Versicherer (bis zu 10 Jahre). Und ja, es gibt gewisse Listen, wo hinterlegt ist, welches Auto welchen Schaden hatte, siehe diese aggressive carVertical-Werbung, das ist aber eine andere Geschichte. Beides kannst du aber selbst abrufen bzw. den HIS-Eintrag auch löschen lassen.

Aber jetzt mal aus Sicht der Versicherung: Angenommen, du hast 2018 den Schaden fiktiv abgerechnet (auszahlen lassen) und dann 2025 am selben Bauteil wieder einen Schaden gehabt. Hättest du damals den Schaden unrepariert gelassen, hättest du jetzt zweimal "abkassieren" können. Also sind wir wieder beim Thema Versicherungsbetrug. Da kann ich schon verstehen, dass die bei Vorschäden aktiv nachhaken. Dass der Weg dann trotzdem über das Gericht gehen musste, obwohl du den Reparaturnachweis geliefert hast, ist halt wirklich assig... Siehe meinen alten Post: Es gibt so findige Leute, die sich ordentlich darüber bereichert haben, was u. a. auch ein Grund für die aktuellen Beiträge ist.
BDR529 schrieb:
diese Erfahrung habe ich selbst gemacht. Und dann kannst du noch, so wie ich das Pech haben, von Versicherungen abgelehnt zu werden
Wollte dir diese Erfahrung auf keinen Fall absprechen oder dir damit sagen, dass du übertreibst. Und wünschen tue ich es niemandem, außer Personen, die aktiv Unfallflucht begehen ;)
BDR529 schrieb:
Ob dir eine Versicherung wegen mehrfacher gemeldeter Schäden kündigt, egal ob diese durch dich verursacht waren oder nicht, ist eine andere...
Also sorry, deine Versicherung (welche keine Schäden zahlen musste) hat dir deine Haftpflicht/Kasko gekündigt, weil andere Unfälle an dir verursacht haben?

Also so weit ich es noch im Kopf habe: Eine Haftpflicht müssen sie dir geben (Kontrahierungszwang), Preis ist eine andere Geschichte. Eine Kasko kann man dir als "Risikofahrer" schon kündigen, wenn man wie z. B. jede Woche einen Parkrempler meldet, einen Steinschlag, Wildunfall, Unwetter, Diebstahl usw.

BDR529 schrieb:
Aber bei zuletzt 42.000 km im Jahr, kann man nicht immer alles vermeiden. Hier schweife ich jetzt aber ab...
Und noch zu den 42.000 km im Jahr: Wenn dir andere reinfahren, interessiert deine Fahrleistung deine eigene Versicherung nicht. Und wenn es Kaskoschäden waren, zahlt man für hohe Kilometer zwar mehr Beitrag, erkauft sich damit aber kein Abo auf unbegrenzte Schadenshäufigkeit. --> Gibt bestimmt einen Schlüssel, ab wann dir eine Versicherung kündigt, da du zu unwirtschaftlich bist.

Aber ich glaube, ich (wir) schweifen so langsam massivst vom Thema ab... Um mein Gewissen zu beruhigen und noch etwas zum Thema Dashcam beizutragen: Ich kann noch ein paar Videos zum Thema ans Herz legen.
Fahrnünftig: Klick
WBS Legal: Klickhttps://www.youtube.com/watch?v=GZJnpVHIMcc
DDG A229 Test: Klickhttps://www.youtube.com/watch?v=iI7CL1eAphA
 
Schwobaseggl schrieb:
aggressive carVertical-Werbung
Da finde ich aber, kann man froh sein, dass es das gibt. Würde mich auch nicht wundern, wenn die Versicherung das bei ihm auch gemacht hat.
Schwobaseggl schrieb:
Dass der Weg dann trotzdem über das Gericht gehen musste, obwohl du den Reparaturnachweis geliefert hast, ist halt wirklich assig
Ich hatte die Tage ein Video auf YouTube gesehen, dass viele Versicherungen da konsequent weniger auszahlen, als sie müssen. Das sind immer um die 400€. Ob das jetzt hier so war, keine Ahnung, aber es drängt sich irgendwie auf.
 
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@Spiczek
Ich hab's in einem Post von mir auch erwähnt, dass ich meine Schäden direkt über spezialisierte Anwaltskanzleien abwickeln lasse. Als Privatperson hast du da keinen Spaß mit Versicherungen.

CarVertical ist bei einem Autokauf definitiv eine gute Sache ;), zeigt aber nur Daten von Vertragswerkstätten, Versicherungen... wenn da ein "Privater" dran rumgepfuscht hat, ist es halt nicht hinterlegt.

Im Allgemeinen schadet ein Verkehrsrechtsschutz nie.
 
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