Frage: Warum verschlüsselt ihre lokalen Daten im privaten Bereich

cunhell schrieb:
Du kaufst Dir für mehrere hundert Euro eine HDD oder SSD und die macht im Garantizeitraum die Grätsche.
Dann hast Du zwei Möglichkeiten:
1.) Du vertraust dem Hersteller, dass er mit den unverschlüsselten Daten nichts anstellt
oder
Ein weiterer guter Punkt.
Nur weil man selbst keinen Zugriff mehr hat bedeutet es nicht das dies auch für Hersteller geht.
( z.B. Kontrollertausch bei unverschlüsselten Datenträgern )
 
Mosed schrieb:
Ich habe ja schon sehr oft Windows installiert, aber dabei wurde noch nie Bitlocker aktiviert
Das wird auch seit Version 24H2 automatisch durchgeführt.
Bei der Installation wird unauffällig darauf hingewiesen:

1750660737454.png

Fluffypuff schrieb:
Bei lokalen Konten bleibt BitLocker aus, es sei denn
Wenn du das MS-Konto umgehst oder wenn du die Home-Version wird "Vor-Verschlüsselt" (sofern die anderen Voraussetzungen erfüllt sind). Also der Datenträger wird physisch verschlüsselt, muss aber dann noch aktiviert werden.

Da steht dann in der Geräteverschlüsselung oder Bitlocker-Verwaltung "... wartet auf Aktivierung".
 
@frankyboy1967 VeraCrypt und Bitlocker
Viel mehr dürfte es unter Windows nicht geben, wenn es um die Verschlüsselung kompletter Partitionen und Datenträger geht...
 
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frankyboy1967 schrieb:
Womit verschlüsselt ihr euere Datenträger?
Das kommt darauf an.
Betriebssystemdatenträger mit Bitlocker ( ohne MS Konto !) .. einfach weil es transparent ins Betriebssystem integriert ist. Aber ... auf Betriebssystemdatenträger(Partitionen) habe ich überwiegend keine Daten liegen.
Gibt es mal wieder ein Problem mit Windows ( z.B. Updates zerlegt Windows ) will ich nur ein kleines Image zurück spielen ...
Auf anderen Datenträgern nutze ich VeraCrypt-Container.
 
Meine lokalen Datenträger sind nicht verschlüsselt, jedoch nutze ich Cryptomator in Verbindung mit OneDrive um dort auch ein Backup von ein paar wichtigen Dokumenten abzulegen. Einfach so in die Cloud legen möchte ich in dem Fall nicht und selber was hochzuziehen für die paar Files lohnt sich nicht^^
 
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mit linux braucht verschlüüselung kaum rescourcen udn passiert alles hardware utnerstützt udn os ned verschlüselt nur wichtige ordner udn und backupo aber bei näcshtens isntalaltion wird auch linux verschlüseelt
 
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Sebbi schrieb:
Der einzige Vorteil wäre bei einen Einbruch, wenn die Einbrecher den Rechner / NAS mitnehmen würden.
Das ist auch mein Grund. Alles voll verschlüsselt bei mir. Passwort noch vor dem eigentlichen Booten.

Sebbi schrieb:
Denn es erfordert mehr Rechenaufwand, sprich die Leistung sinkt.
Nö. Nicht merkbar zumindest. Alles prima.
 
Warum?

Es reicht aus, wenn ich sage @Sebbi hat KiPo, ist ein Terrorist, macht Steuerhinterziehung, ist ein Drogenhändler usw. Und schon wird früh um 6 Uhr bei einer Hausdurchsuchung deine Hardware mitgenommen.

So sah ich das schon immer. Heute kommt hinzu, dass du eine Hausdurchsuchung bekommst, wenn du einen Politiker beleidigst, eine Meme postet, oder gegen Gummiparagraphen wie Volksverhetzung oder Jugendpornogaphie (zB. eine 70jährige Oma spielt ein Schulmädchen) verstößt.

Anekdote: Ich hatte mal in meiner Studienzeit eine Hausdurchsuchung. Ein Student, welchen ich über 3 Ecken flüchtig kannte, wurde mit einer sehr großen Menge Drogen erwischt. Um Strafminderung zu bekommen hat er nicht seine Drogenbosse verpfiffen, sondern einfach sein Telefonbuch/ICQ-Liste genommen und behauptet, das waren meine Handelspartner. Es gab deswegen 8 Durchsuchungen gleichzeitig, bei denen nichts gefunden wurde, noch nicht mal irgendwas was, was auf Konsum hinweist. Mein Rechner wurde beschlagnahmt, welcher ab dem Bootsektor Truecrypt verschlüsselt war.

Problem ist auch, dass sich Gesetze ändern. Was heute kein Problem ist, kann dir morgen bei einer Gesetzesänderung das Genick brechen. Stickwort Hackerparagraph. Jugendpornographie erwähnte ich bereite mit Beispiel.

Außerdem möchte ich meine Fotos privat halten. Zum Beispiel intime Fotos von ehm. Freundinnen usw. Das geht keinen Bullen irgendetwas an.
 
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veracraypt usw sidn toll zum nachträglich verschlüssenln zb usbstick ssd usw
 
frankyboy1967 schrieb:
Womit verschlüsselt ihr euere Datenträger?
DM-Crypt/LUKS unter Linux. Eine Backup-Festplatte nutzt noch Veracrypt aus historischen Gründen - muss ich bei Zeiten auch noch umstellen.


Zu den Gründen: Was alles schon geschrieben wurde...
  • Einbruchdiebstahl
  • Defekte Platten einfach einschicken können
  • neugierige Besucher, Familie etc.
  • staatliche Massnahmen
  • Backups ausser Haus lagern können!
  • Weil ich es kann
Ohne Passwort kommt bei mir nicht mal das Bootmenü...

Und zur Performance: Mein Laptop schafft auf einem CPU-Kern 2GB/s sowohl Ver- als auch Entschlüsseln. Eine aktuelle PCIe-SSD wird da ausgebremst, aber abseits von irgendwelchen synthetischen Benchmarks merkt man im Alltag 0,0 von der Verschlüsselung.
 
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Veracrypt. An meinen PC geht mittlerweile auch mal mein Sohn und es gibt einfach Dinge auf meinem PC, da soll er nicht zufällig drüber stolpern.
 
nas steht im keler 2ten nas bei groselten udn dan noch gemieten server bei henmtzner am server leigt alles verschlüsselt aus prinzip
 
Ich nutze keine komplette Festplattenverschlüsselung, weil mir Verfügbarkeit und einfache Handhabung wichtiger sind. Wenn mal was mit der Platte ist, will ich ohne Umwege an meine Daten kommen – da wäre mir eine Verschlüsselung im Zweifel eher hinderlich.

Sensible Daten liegen bei mir nie dauerhaft auf dem Rechner. Wenn ich den Computer abends ausschalte, sind solche Dateien bereits auf USB-Sticks oder externen Festplatten gesichert. Auf den Festplatten liegen größtenteils Fotos – nichts, was verschlüsselt werden müsste.

Vertragsunterlagen habe ich teils digital (z. B. Kontoauszüge), teils nur in Papierform. Die Mehrheit liegt im Aktenordner. Ich sehe keinen Sinn darin, die paar digitalen Versionen zu verschlüsseln, wenn der Großteil ohnehin unverschlüsselt im Regal steht – dann kann ich sie auch direkt unverschlüsselt auf dem USB-Stick speichern.

Alle meine Passwörter sind in einer verschlüsselten Datei abgelegt, zusätzlich mit einem starken Passwort gesichert und unauffällig benannt. Die wichtigsten und regelmäßig genutzten Passwörter habe ich zusätzlich in KeePass – einfach weil es da praktischer ist.

Außerdem habe ich angefangen, besonders wichtige Dokumente, die man nicht so einfach wiederbekommt, verschlüsselt online zu sichern – als Notfall-Backup, falls wirklich mal was ist.

Für mich persönlich passt dieses Vorgehen gut – ich finde gezielte Verschlüsselung sinnvoll, aber eine Komplettlösung wie BitLocker wäre mir zu fehleranfällig. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Verschlüsselungsprogramme, sie haben definitiv ihre Berechtigung – aber in meinem Fall überwiegen die Vorteile einer einfachen, klaren Struktur.
 
In meinem Haushalt lebt nur noch die "bessere Hälfte" und diese hat ihren eigenen Computer. An meinen, geht sie gar nicht, nicht mal wenn ich es ihr Anschaffe. Daher halte ich eine Verschlüsselung in meinem Haushalt für unnötig.
Sollte ich wirklich Daten haben, die so sensibel sind, dass ich sie niemanden zeigen kann/will, so lägen diese in einer verschlüsselten Zip Datei. Aber für sowas fühle ich mich nicht wichtig genug und meine Pornosammlung kann sich die Staatsgewalt/Microsoft oder sonst jemand gerne anschauen. Mein Buch kommt sowieso Episodenweise online und ist wohl auch nur für eine extrem kleine Hand von Menschen interessant.

Zum Thema Bitlocker wird bei Win11 Installation aktiviert... zwei Rechner im Haushalt und keiner hat es aktiv. Beides Win11 Pro. Meiner sogar als frische Installation.
1750664464944.png
 
cunhell schrieb:
da du mit großer Wahrscheinlichkeit nie genau weisst, was auf den Platten an sensiblen Daten enthalten ist.
Das ist für mich der wichtigste Faktor. Auf meinen Endgeräten sind so viele verschiedene Informationen gespeichert, wenn die Abhanden kommen würden, müsste ich mir den Kopf zerbrechen, was man damit anstellen kann und was denn wirklich alles dabei ist.

Ich hätte eigentlich auch kein Problem, ein einzelnes Foto aus meinem Familienfotoalbum zu veröffentlichen. Da sind nur Fotos drin, die andere Leute jeden Tag bei Instagran&Co. posten. Aber in der Summe ist es mein gesamtes Leben, das wäre sehr unschön, wenn das abhanden kommen würde. Gut, interessiert vermutlich niemanden, aber das Gefühl wäre einfach unschön.

Letztendlich ist der Aufwand auch so gering, dass ich mir da keine weiteren Gedanken drüber mache. Bitlocker an und gut ist und meine Dokumente liegen zusätzlich noch in einem Cryptomator Container, der auch zu Onedrive gesynct wird.
 
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John Sinclair schrieb:
Wenn Du genau lesen würdest dann würdest du es sehen das es ab der Pro Version ist, und auch nur wenn das Flag dazu im Bios vom Hersteller ist.

Warum liest du nicht die Info vom Deskmodder deren Link ich geschickt habe
Ich habe es gelesen, aber um 3.30 morgens. Da habe ich den notwendigen Herstellerflag zur automatischen Verschlüsselung mit Bitlocker tatsächlich überlesen.

Mit dem Flag geht es übrigens laut Deiner Quelle auch bei Win11 Home.
 
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DarkInterceptor schrieb:
Zum Thema Bitlocker wird bei Win11 Installation aktiviert... zwei Rechner im Haushalt und keiner hat es aktiv. Beides Win11 Pro. Meiner sogar als frische Installation.
Hat ja glaube auch Niemand behauptet, dass es die "Pro" Version betrifft. Bei "Home" wird während der Installation aber die Geräteverschlüsselung default eingerichtet und bei Verwendung eines MS-Accounts auch scharfgeschaltet. Bei "Home" gibt es davon ab ja auch gar keine dedizierte Bitlocker-Konfiguration, sondern die ist impliziter Teil der Geräteverschlüsselung.
 
Vertragsunterlagen habe ich teils digital (z. B. Kontoauszüge), teils nur in Papierform. Die Mehrheit liegt im Aktenordner. Ich sehe keinen Sinn darin, die paar digitalen Versionen zu verschlüsseln, wenn der Großteil ohnehin unverschlüsselt im Regal steht – dann kann ich sie auch direkt unverschlüsselt auf dem USB-Stick speichern.
Also ich sehe da schon einen Unterschied. Ein Einbrecher wird niemals deine Aktenorder klauen, viel zu unhandlich und wirklich was damit anfangen kann er auch nicht. Aber einen PC oder das NAS? Kann schon passieren. Mit den Daten wird er auch ncihts machen, aber das Gerät weiterverkaufen. Und was der Käufer dann damit macht? Will ich nicht anhand meiner eigenen Daten rausfinden.
 
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