Frage zu den ersten Mainboards!

Maveric555

Lieutenant
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Moin,
habe mal ne Frage.

Bei aktuellen Mainboards ist es ja kein Problem Arbeitsspeicher, CPU oder Steckkarten zu erweitern.

Aber wie war das bei den ersten Mainboards?

War das damals schon möglich?
Man hatte doch sehr viele Erweitungskarten für die verschieden Schnittstellen, oder wie war das genau früher?
Gruß mav
 
http://www.hardwaregrundlagen.de/oben02.htm
da kannst Du einige ältere Modelle sehen und Dir ein Bild davon machen.

Man hatte doch sehr viele Erweitungskarten für die verschieden Schnittstellen,
Für welche Schnittstellen meinst Du? Früher gab es nur ISA, danach PCI und Isa und so weiter, oder was bezeichnest Du als Schnittstelle?
 
ja es gab auch anfangs schon ram riegel prozessor sockel, usw, aber erst so mit dem 386 intel
 
"anfangs" ist gut. Der 80386 repräsentiert, wie die Bezeichnung ja schon fast vermuten läßt, die dritte Generation der x86 PC-Prozessoren dar und wurde, wenn ich mich richtig erinnere, 8 bis 10 Jahre nach der 1. Generation (8086) auf den Markt gebracht.
 
|nsb|urmel schrieb:
...nach der 1. Generation (8086) auf den Markt gebracht.

Die erste Generation war der 8080, ein 8Bit Prozessor. Der 8086 war dann 16Bit.

Mein erster Rechner/Mainboard war ein 80386 DX - heißt, inkl. Co-Prozessor für Gleitkommarechnung :D. (das war 1993)

Die CPU war damals noch fest verlötet (zumindest meist), aber Speicher konnte bereits erweitert werden, war damals aber sagenhaft teuer.
Dann gab es die ISA-Schnittstellen für Soundkarten oder Karten für weitere Parallel/Seriel-Ports. Extra Grafikkarten gab es noch keine!?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ömm. Ich hab von x86-Prozessoren gesprochen. Vor dem gab es bereits drei weitere Microprozessoren. Damals wurde aber noch nicht direkt von einem "PC" gesprochen. Der wurde quasi als "IBM PC XT" bekannt. Schon der hatte einen "XT-Slot" für Grafikkarten. An solchen Ungetümen bin ich vor über 20 Jahren in meiner Lehre gesessen :D

ISA-Slots gab es auch schon für den 286er ("PC AT"). Daneben gab es auch PCs mit sogenannten EISA-Slots, in die man (JA!!) "hochauflösende" 800x600 Grafikkarten (normal die SPEA Fire) oder Cache-Controller für SCSI-Festplatten reingesteckt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich weiss ja nicht wie alt du bist und wann du mit dem pc angefangen hast, aber schau dir mal ein paar alte boards an, solltest bei google fündig werden. Du konntest im prinzip schon den XT erweitern, 8bit ISA slots und Seriell/Parallel gabs damals (allerdings bis zum 486er selten onboard, sondern auf Karte) ;)
Oder sagen wirs mal so, es gab nie einen PC den man nicht irgendwie hätte erweitern oder modifizieren können, das bringt einfach natur der sache mit sich ;)
Wirklich vergleichen mit heute kann man das aber nicht mehr. ich behaupte einfach mal das 95% aller OC kiddies von heute am fehlerfreien zusammenbau, geschweige denn beim versuch ein altes game zu starten oder das system vernünftig zu konfigurieren kläglich scheitern würden.
 
Zumal man früher oftmals eine Reihe sogenannte Dip-Schalter umlegen musste, um die Hardware zu konfigurieren, den IRQ und/oder DMA. Später wurde das dann ganz "komfortabel" per Software gemacht - heute kümmert sich keine Sau mehr darum.
 
Wird in dem Link oben ganz gut zu sehen sein, wie sich im Laufe der Jahre die Rechner entwickelt haben.
 
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