Frage zu Netzfreischalter und Netzteil

Rafox

Ensign
Registriert
Okt. 2004
Beiträge
185
Zu meinem System (siehe Signatur) habe ich eine Frage zum Thema Netzteil bzw. Netzfreischalter.

Mein PC steckt direkt in der Steckdose. Wenn ich ihn jedoch in eine Steckdosenleiste umstecke oder ihn neu ein- oder ausstecke, dann geht er, wenn ich nach einiger Wartezeit den Startknopf drücke zwar an, aber dann sofort wieder aus, um ohne zutun einige Sekunden später dann tatsächlich zu starten und hochzufahren. Auch durch längere wartezeit nach dem einstecken lässt sich das nicht verhindern. Diese Startprozedur würde ich gerne umgehen, da das "An-Aus-An" sicher nicht gut für die Hardware sein kann...lässt sich das im BIOS irgendwo einstellen, ist das eine Eigenheit vom Netzteil oder hat meine Hardware bereits einen Schlag abbekommen?

Die zweite Frage bezieht sich auf einen Netzfreischalter, der nachts meinem Zimmer die komplette Spannung entzieht. Neulich war mein PC über Nacht an zum defragmentieren. Allerdings war sonst kein Stromverbraucher aktiv, irgendwann hat der Netzfreischalter gegriffen und der Kiste einfach den Strom entzogen. Das Problem beim Netzfreischalter ist dann aber, dass er nicht freigeschaltet bleibt sondern dann immer hin und her springt, also kurz strom gibt, kurz strom entzieht und dann wieder gibt. Das lässt sich sehr schön beobachten wenn man eine Lampe im Zimmer an hat (sonst kein Verbraucher), dann schaltet sich diese dank Netzfreischalter in einem gleichmäßigem Rhythmus an und aus. Leider hat der Netzfreischalter das "An-Aus-Spiel" dann die ganze Nacht mit meinem PC gespielt - Ergebnis: Abstürze dank zwei kaputter Rams (mit memtest86+ ermittelt) :(

Irgendwelche Vorschläge außer Netzfreischalter deaktivieren?
 
was ist denn der sinn von diesem netzfreischalter o.O ja, ich habe gerade gegoogelt :D aber was positives finden konnte ich nicht...

wenn der pc an aus an macht, liegt das nicht an dem teil? also ne lampe o.ä. bleiben an?
 
Hi,

ist bei meinem PC auch so wenn er länger stromlos war.

Wenn ich ihn jedoch in eine Steckdosenleiste umstecke oder ihn neu ein- oder ausstecke

Wie oft machst du das denn wenn ich fragen darf?

Ansonsten kann ich mich cartridge_case nur anschließen: was ist der Sinn hinter alldem?

VG,
Mad
 
ich würd mal vermuten die leistung die dein netzfreischalter zum freischalten benötigt ist zu niedrig. kann an einem defekt liegen, oder auch an einem falschen netzfreischalter.

bei deinem einschaltproblem, teste erst mal ein markenneztteil. das problem hab ich nicht, aber ich kann mir vorstellen das so was mit minderwertigen schaltnetzteilen im netzteil durchaus möglich ist.
 
Sinn des Netzfreischalter ist nachts das elektrische Feld im Zimmer abzuschalten, wenn das Bett direkt neben der Steckdose steht z.B. Ist hier vom Vermieter so eingebaut, kann ich nicht ändern.

Wenn ich ihn jedoch in eine Steckdosenleiste umstecke oder ihn neu ein- oder ausstecke -
Wie oft machst du das denn wenn ich fragen darf?
Ich gar nicht. Aber wenn der Netzfreischalter greift und er nach der Nacht dann wieder morgen strom bekommt dann ist es jedes mal so - und das gefällt mir eben nicht. Das gleiche ist der Fall wenn man seinen PC zusammen mit Monitor etc. in einer Steckdosenleiste hat, die man abends ausstellt. Am nächsten Morgen nach dem Einschalten der Leiste per Schalter fährt der PC also nicht einfach hoch sondern geht erstmal an-aus-an...

bei deinem einschaltproblem, teste erst mal ein markenneztteil. das problem hab ich nicht, aber ich kann mir vorstellen das so was mit minderwertigen schaltnetzteilen im netzteil durchaus möglich ist.
Ist bequiet nicht gut genug?
 
Zuletzt bearbeitet:
bq is eigentlich schon gute quali. seltsames problem. würde vermuten das hat was mit dem netzfreischalter zu tun, der ne weile brauch bis er eine leistung richtig erkennen kann.
 
bq is eigentlich schon gute quali. seltsames problem. würde vermuten das hat was mit dem netzfreischalter zu tun, der ne weile brauch bis er eine leistung richtig erkennen kann.
Stimmt. aber das Problem besteht ja auch wenn ich den PC in einem Zimmer ohne Netzfreischalter oder eben in eine Steckdosenleiste neu einstecke. Sobald die Kiste einmal vom Netz getrennt ist und neu eingesteckt wird hab ich immer das "an-aus-an" Phänomen...
 
Hi,

irgendwann hat der Netzfreischalter gegriffen und der Kiste einfach den Strom entzogen

der Vermieter stellt dir quasi jede Nacht ungewollt und ungefragt den Strom ab? Findest du, das klingt vernünftig? ;)

Würde mit dem guten Mann reden, so gehts ja nicht. Was ist wenn du Nachts am PC arbeiten möchtest? Oder einen Film gucken willst?

Sobald die Kiste einmal vom Netz getrennt ist und neu eingesteckt wird hab ich immer das "an-aus-an" Phänomen...

Das ist vollkommen normal so - gibt es bei den verschiedensten Konstellationen. Entweder nicht komplett vom Strom trennen oder sich damit abfinden.

VG,
Mad
 
hmm, ich an deiner stelle würde mal nen kumpel fragen ob ich sein (funktionierendes) nt mal ausprobieren könnte. hätte ich das problem, würde ich auch mal nen schnüffeltest machen, richt meine hardware nach verbranntem ist auch irgendwas übern jordan gegangen.
vielleicht ist die spannung im nt auch zu niedrig, die netzspannung. hast du nen spannungsmesser verfügbar, dann teste mal was kurz vor deinem pc vorhanden ist.
 
Zu deiner ersten Frage: Das ist in dem Sinne kein Problem. Es dürfte sich dabei um bspw. die "Strap-Umschaltung" des BIOS handeln. Das ist dann der Fall wenn CPU- oder RAM-Taktraten nicht auf Standard laufen. Das schadet dann auch nicht, das BIOS startet dann nochmals neu um von einem "Failsafe"-Modus auf den gesetzten Werten zu laufen.
 
der Vermieter stellt dir quasi jede Nacht ungewollt und ungefragt den Strom ab? Findest du, das klingt vernünftig?

Würde mit dem guten Mann reden, so gehts ja nicht. Was ist wenn du Nachts am PC arbeiten möchtest? Oder einen Film gucken willst?
naja sobald ich wieder verbraucher einschalte (z.B licht) ist der strom ja sofort wieder da. Nur eben unter einer bestimmten verbrauchsgrenze (z.B weniger als 40Watt) wird der Strom halt komplett abgeschaltet.

Das ist vollkommen normal so - gibt es bei den verschiedensten Konstellationen. Entweder nicht komplett vom Strom trennen oder sich damit abfinden.
Wieso ist das normal? Ich finde normal wäre wenn man den Startknopf drückt und dann fährt die Kiste hoch - ohne zwischendrin nochmal auszugehen...

vielleicht ist die spannung im nt auch zu niedrig, die netzspannung. hast du nen spannungsmesser verfügbar, dann teste mal was kurz vor deinem pc vorhanden ist.
230Volt - daran kanns nicht liegen. Ich könnte verstehen dass das Phänomen auftrtitt wenn ich direkt nach dem Stecker einstecken den Knopf drücke - wenn ich aber einstecke, 30sek warte, den knopf drücke und dann das geschilderte auftritt - dann kann doch was nicht in Ordnung sein oder?


Zu deiner ersten Frage: Das ist in dem Sinne kein Problem. Es dürfte sich dabei um bspw. die "Strap-Umschaltung" des BIOS handeln. Das ist dann der Fall wenn CPU- oder RAM-Taktraten nicht auf Standard laufen. Das schadet dann auch nicht, das BIOS startet dann nochmals neu um von einem "Failsafe"-Modus auf den gesetzten Werten zu laufen.
Da ist aber eigentlich alles Standard und nichts übertaktet - gibt es irgendeine BIOS einstellung mit der ich das ändern könnte? Würde mich echt glücklich machen ;)
 
Hi,

naja sobald ich wieder verbraucher einschalte (z.B licht) ist der strom ja sofort wieder da. Nur eben unter einer bestimmten verbrauchsgrenze (z.B weniger als 40Watt) wird der Strom halt komplett abgeschaltet.

Sparsamer PC? Kleine Stereoanlage? Wecker? Mal ehrlich, in meiner Wohnung schalte nur ich den Strom ab, nicht mei Vermieter! Mein PC braucht im Idle auch nur knappe 35 Watt - der läuft trotzdem wann ich das für richtig halte und nicht mein Vermieter!

Wieso ist das normal? Ich finde normal wäre wenn man den Startknopf drückt und dann fährt die Kiste hoch - ohne zwischendrin nochmal auszugehen...

Siehe sublogics Beitrag... oder dieser Thread, den dir die Suchfunktion aufgezeigt hätte ;)

VG,
Mad
 
Rafox schrieb:
Da ist aber eigentlich alles Standard und nichts übertaktet - gibt es irgendeine BIOS einstellung mit der ich das ändern könnte? Würde mich echt glücklich machen ;)
Es muss alles auf "Auto" stehen, zumindest die Einstellungen betreffend RAM-Teiler und RAM-Takt.
 
Das der Rechner kurz angeht und dann nach eine kleinen Pause startet ist bei meinem P5Q PRO Board auch so. Da die ganze P5Q Familie ähnlich aufgebaut ist, vermute ich, dass es bei anderen auch so ein wird. Ist wohl ganz "normal" bzw harmlos.

gruß
SmokySmiley
 
Es scheint die STRAP-Umschaltung gewesen zu sein :) Habe im Bios alle Übertaktungsrelevanten Einstellungen auf AUTO gestellt - jetzt geht er direkt an, ohne zwischenzeitiges neustarten. Wenn ich nun den PC mit in die Steckdosenleiste aufnehme kann ich den lästigen Netzschalter umgehen... danke für die Hinweise, wieder was dazugelernt.

EDIT (auf Wunsch von Stefan Payne):

Mein System:

Intel Core 2 Duo E8400, Asus P5Q-E, Kingston 8GB DDR2 800,
HIS HD4850 IceQ4, Samsung 830 128GB SSD, 2x 500GB Seagate Barracuda, 1x 120 Seagate Barracuda, BeQuiet Dark Power Pro 550W, Lian Li PC7-F
 
Zuletzt bearbeitet:
Rafox schrieb:
Wenn ich ihn jedoch in eine Steckdosenleiste umstecke oder ihn neu ein- oder ausstecke, dann geht er, wenn ich nach einiger Wartezeit den Startknopf drücke zwar an, aber dann sofort wieder aus, um ohne zutun einige Sekunden später dann tatsächlich zu starten und hochzufahren. Auch durch längere wartezeit nach dem einstecken lässt sich das nicht verhindern. Diese Startprozedur würde ich gerne umgehen, da das "An-Aus-An" sicher nicht gut für die Hardware sein kann...
Du hast gerade eines DER Features des Intel P45 Chipsatzes entdeckt. Das einfachste, was mir einfallen würde, wäre neue Hardware zu kaufen, die diesen Fehler nicht aufweist...

PS: poste bitte dein System hier rein, da nicht jeder die Signatur an hat und du die mit der Zeit ändern kannst. Das hilft dann einem weiteren Hilfe suchenden nicht, wenn er nicht weiß, um welches System es sich handelt.
 
Zurück
Oben