Frage zum ersten NAS für den HTPC

0815-Spieler

Lieutenant
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Hallo werte Community,

ich habe mir im letzten Jahr einen HTPC zusammengebaut und bin mit dem soweit auch sehr zufrieden.

Da ich über den HTPC alles mache, also neben Fernsehen + Aufzeichnen auch filme gucken, Musik hören und dergleichen, füllen sich die Festplatte(n) auch gerne mal, und da bin ich auf die Idee gekommen, meine Daten "auszulagern" auf ein NAS, da der Platz im Gehäuse nicht der Größte ist und die Kabelverlegung für zwei 3,5"-Festplatten schon ein Graus war.

Ich muss dazu sagen, ich kenne mich quasi gar nicht mit der Materie aus, hatte bisher nie damit zu tun. In dem Zusammenhang weiß ich auch nicht genau, ob die Vorüberlegung eines NAS die richtige war, vielleicht könnt ihr mir da helfen.

Folgendes wollte ich realisieren:
- externer Speicherort, der über GBIT-LAN an meinen HTPC angeschlossen wird
- Interner Speicher: 8 - 10 TB (4 - 5 x 2 TB)
- relativ idiotensicheres Ein- und Ausschalten ^^ (ist bei mir schon mal vorgekommen, dass ich meine externe Festplatte beim erneuten Anschließen irgendwie komplett gelöscht habe)
- leise(!) (soll im Wohnzimmer stehen)
- evtl weiteres, fällt mir vielleicht noch ein :)

So, ich habe mal ein wenig herum geschaut und bin über folgende Systeme gestolpert:

- Qnap Turbo Station TS-410
- Qnap Turbo Station TS-412
- Qnap Turbo Station TS-419P+
- Synology Disk Station DS1010+
- Synology Disk Station DS1511+

Als Festplatten würde ich Samsung EcoGreen F4 2000GB verbauen.

Ich möchte nach Möglichkeit ein ideales Ergebnis, dass heißt, ich bin auch bereit, etwas mehr Geld auszugeben.

Könnt ihr mir sagen, ob ich mit meiner Idee von einem NAS für diese Aufgabe richtig liege und wenn ja, welches würdet ihr empfehlen?

Danke schon mal
 
mal drüber nachgedacht dir selbst nen homeserver zu bauen? weil wenn ich mir anschaue was du dir da ausgesucht hast kannste direkt was selbst zusammengestelltes nehmen, nen zacateboard dazu 5 festplatten und fertig ists meiner meinung nach, weil nen laufwerk brauchste da ja nicht

mal ne andere frage, hat dein htpc nen e-sata anschluss?

dann wäre dashier auch möglich
 
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Hi, mit Deiner Auswahl an NAS- Systemen liegst Du schon gut, aber sehr teuer. Nimm den hier ( http://www.heise.de/preisvergleich/a526834.html ), und füge nach belieben einige Platten hinzu. Ich persönlich habe 3x WD20EARS Platten verbaut, leisten bisher gute Dienste und leise und kühl ( 34° -36° ).
 
hmm togri, das was du da emphielst könnte mir auch gefallen, kannst du etwas zur geschwindigkeit sagen?
 
Ich kann zwar nichts zur Geschwindigkeit sagen aber das Acer EasyStore ist wirklich sehr gut.
Ein Freund hat das Gerät seit längerer Zeit im Einsatz und ich will selber sowas haben.
Es ist wirklich sehr leise. Auch mit voller Plattenbestückung. Es benötigt wenig Strom
und die funktionalität dürfte für die meisten Heimanwender mehr als ausreichend sein.
Funktioniert auch in Zusammenarbeit mit einer PS3 (Streaming etc.) ausgezeichnet.

Ich persönlich warte/hoffe jedoch auf ein Modell mit dem Windows Home Server 2011.
 
Nachgedacht habe ich, als ich es in einem anderen Thread gelesen hatte. Aber ich habe beim Lesen den Eindruck bekommen, dass vor allem die Softwareseitige Konfigurierung doch extrem aufwendig ist, und so tief wollte ich mich eigentlich nicht dort hineinknien. Oder ist das gar nicht so schwer?

der HTPC hat auch einen E-Sata-Anschluss. Ist es bei E-Sata nicht so, dass das externe Medium gleichzeitig mit dem PC hochfahren muss oder eher? also nicht in die Richtung Plug'n'Play geht?

Die NAS-Systeme hatte ich rausgesucht, weil ich sie zum Teil hier gefunden hatte und ich immer mal von Qnap gelesen habe. Und da ich nicht weiß, in wieweit es nur überteuert ist oder es sich doch rechnet, im Vergleich zu z.B. Acer, wollte ich ja nachfragen. Bin nämlich eher nicht so der Acer-Freund :)

Wie ist denn so die Bedienfreundlichkeit von dem Lian-Li und dem Acer?

Edit: sollte auch optisch ansprechend sein (u.a. in schwarz), da es doch recht offen im Wohnzimmer stehen wird.
 
Ich besitze ja nun schon dieses Teil seit längeren, und kann mich nicht beschweren. Das einzige manko ist : das hochfahren. Der rest : zugreifen, Filme abspielen und anderes, erfolgt sehr flott, also wie am PC selber. Ich steuere mein kleines Netzwerk über einen Router ( Speedport 503V ), entweder über WLAN oder LAN. Ich habe noch eine PS§ angeschloßen, worüber ich HD- Filme am Fernseher schaue vom Server aus. Funktioniert tadellos, alles.
Über die Lautstärke kann man folgendes sagen: sehr sehr leise , mit voller Plattenbestückung. Der 120er Lüfter an der Gehäuseseite ist auch sehr leise. Zur Bedienbarkeit : absolut simple. Wer etwas tiefer in die " Szene " einsteigen will, sollte sich mit dieser Seite http://www.home-server-blog.de/ etwas näher beschäftigen.
 
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selberbau ist simpel und als software freenas drauf und fertig ists, gibt ja auch alternativen wenn du acer nicht magst, gibt ähnliche systeme von hp....
 
Von HP habe ich jetzt nur ein System für 4 Festplatten mit einem Preis von über 1.000 € gefunden, wäre dann doch etwas zu viel für meinen Geschmack.

Und irgendwie behagt es mir gerade nicht, das NAS selbst zu Bauen, wobei ich mich da evtl auch etwas anstelle.
 
Achso, was mir bei den von dir gezeigten HPs noch einfällt: Cube-Format bzw. nicht so hohe NAS-Gehäuse.

Was die Optik betrifft: Es soll nicht fehl am Platz neben einem Origenae S16V wirken, weswegen ich noch stark am Zweifeln bin, was daneben gut aussehen könnte. Etwas in der Richtung dieses Fractal-Gehäuse wäre super...

Da muss ich wohl noch eine Nacht drüber schlafen ;)
 
also das fractal gehäuse wäre perfect um darin ein kleines zacatebord unter zu bringen dann die hdd´s und du hast alles zusammen, ein grandia 06 könnte auch gut passen denke ich, geht dann aber wieder in richtung selberbauen
 
Nimm bloß Abstand von solchen Home Server Dingern!
Egal was dir hier erzählt wird, aber sowas bedeutet immer viel Aufwand. Einrichtung, Updates und Installation von Zusatzfeatures brauchen Zeit für Einarbeitung und Umsetzung. Kauf dir nen fertiges NAS von Synology oder QNAP (bevorzuge ich) und du hast nach nichtmal 2 Stunden Einrichten nie wieder Ärger mit dem Dingen.

Alles was du selber baust (FreeNAS, Openfiler oder ein Linux Derivat) oder generell auf einem OS wie Windows basiert bedeutet immer Arbeit und Ahnung von der Materie.

Ein ordentliches NAS bietet darüber auch Features die dir ein Home Server niemals bieten wird. So z.B. das bessere Dateisystem Ext4 oder HFS+, AFp und NFS Support und ein gänzlich über jeden beliebigen Browser steuerbares Web-Interface. Keine Bindung an ein bestimmtes OS (Home Server geht nur im Verbund mit Windows vernünftig). Und man kann sogar mit diversen Apps die Mediadateien übers iPhone oder Android Gerät streamen.

Aber schau mal hier im Forum nach, habe mich schon öfters gegen diese Bastelbuden ausgesprochen und bis jetzt hat auch noch keiner bereut auf mich gehört zu haben!

Zu den Geräten:
Das 410 ist vielleicht etwas schwach auf der Brust und wird die "nur" Transferraten im Bereich von 30 MB/s liefern. Aber auch das sollte ausreichend sein. Gedenkst du jedoch mehrere Service (z.B. Webserver oder Squeezebox Server) laufen zu lassen sollte es mindestens das 412 sein, das 419P+ wäre schon so ziemlich die Krönung

Die Synology Kisten haben schon nen Intel CPU und unsterstützen damit x86/x64 Architekturen. Das bedeutet du kannst noch mehr Funktionen nutzen, zumindest wenn du bereit bist ein bisschen zu fummeln. Aber sowas sollte man ja im Allgemeinen nicht an seinen Daten machen. Von daher biste mit den QNAPS gut bedient. Lautstärkentechnisch ist das schwer einzuschätzen. Ich denke mal das 412 ist der beste Kompromiss aus Lautstärke und Leistung. Ich habe das QNAP TS-239ProII+ mit Atom 1,8 Ghz, das kann aber definitiv nicht als leise bezeichnen... spielt aber auch leistungstechnisch in einer ganz anderen Liga.

Und zum Schluss:
Lass dich aber bloß nicht auf die Bastelkisten ein, die können weniger, kosten das Gleiche, sind schwerer zu administrieren, erfordern mehr Einarbeitung und wenn du Probleme hast gibts keinen vernünftigen Support. Bei Qnap z.B. gibts richtige gute Hilfestellung, vernünftige Wikis (vom Hersteller) und als "quasi" geschlossenes System wenig Humbug.

Und wem würdest du eher deine wichtigen Daten anvertrauen:
Einem dafür speziell hergestellten und in Hardware sowie Software (auf Linux basis) abgestimmten Gerät oder einem umgebauten MS Windows 2003 Server mit halbgarem Überbau der ausgelegt wurde um auf jeder Hardware zu laufen?
 
Viel Arbeit wollte ich mir nicht machen, da klingt das ganze natürlich eher nach einem "Sofortkauf".

Die Synology-Systeme sind mir dann wohl auch eine Ecke zu viel des Guten, ich nutze ja die Extrafunktionen zu 99% nicht, also muss ich auch nicht das doppelte dafür ausgeben, um 5 statt 4 Platten zu betreiben.

Hatte mir schon überlegt, eher das TS-412 zu nehmen, auch aus optischen Gründen. Und wie gesagt, soll vor allem zum schnellen Zugriff auf Filmmitschnitte und dergleichen dienen.

Edit1: Sind denn die 256 MB RAM des TS-412 ausreichend oder bremsen die irgendwo?

Edit2: du weißt nicht zufällig, was der verbaute Lüfter für eine Drehzahl und einen Volumenstrom generieren kann @ GrooveXT
 
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Die 256 MB sind ausreichend. Wenn du natürlich mehr als nur Datenspeicher und eine Website hosten möchtest, sollte es schon mehr sein. Bei mir werden derzeit ca. 250 MB RAM (von 1 GB) verbraucht. Dann allerdings bei Simultanzugriff von 2 Rechnern, Hosten einer PHP-Website, aktiver MYSQL DB, aktiviertem PS3 Mediaserver, SqueezeBox Server und einem schlummernden Tomcat Server. Ich denke für den 0815 Betrieb kommste locker damit hin.

Wie gesagt zu den Lüftern kann ich nicht viel sagen. Ich weiß wohl, dass meins Qnap eins der Lautesten (für Privatanwender) ist. Im Wohnzimmer wollte ich es nicht stehen haben. Zumindest nicht wenn die HDDs aktiv sind. Du kannst die Lüfter aber selber einstellen. Weil es mich im Arbeitszimmer nicht stört habe ich automatische Einstellungen gelassen. Mit ein bisschen Feintuning ist sicherlich mehr drinne. Wenn du z.B. einstellst, dass die Platten nach 30 Minuten wieder in den Standby fahren und die Lüftersteuerung so, dass die Lüfter erst ab 50 Grad einsetzen, dann ist das Dingen streckenweise quasi unhörbar. Zumal der ARM CPU in dem 412 deutlich weniger Abwärme produzieren wird als mein Atom und das 412 schon einen 90mm Lüfter statt meines 70er verwendet.

Hier ist mal ein englsicher Test zu 419P+, dass 412 wird zumindest lautstärkentechnisch kaum abweichen:
http://www.smallnetbuilder.com/nas/nas-reviews/31403-new-to-the-charts-qnap-ts-419p

Bezeichnet ist der Abschnitt:
The 419P+ is surprisingly quiet for a four-bay NAS, even a bit quieter than the TS-219P+. Once the system finished booting, fan noise was negligible and drive noise dominated, but was muted.

Gruß
Groove
 
Wie gesagt, es wird eigentlich nur als Mediaserver genutzt, und dann eigentlich nur von einem PC aus, also sollte das wohl ausreichen. An das Internet wollte ich den Server nicht anbinden, also nichts mit Homepage oder so.

Ich habe hier noch einen 92er Noisblockerlüfter. Habe den Hersteller mal angeschrieben, hatte überlegt, den dort zu verbauen, um die Betriebsgeräusche zu minimieren.
 
Ich hab seit Jahresanfang ein TS-419P+ zuhause stehen. Den Lüfter hör ich nur wenn in dem Raum sonst kein Rechner läuft. Die Plattenzugriffe und das hochfahren der Platten nach dem Standby sind definitiv lauter. Aber auch das empfinde ich nicht als störend.
 
Persönlich bin ich auch Freund von Fertiglösungen bei NAS, selbst wen diese im ersten Moment etwas teurer erscheinen und weniger Funktionsumfang bieten.
Auf den zweiten Blick bieten sie dann aber doch alles was man braucht oder evtl. brauchen könnte (zumindest im Privaten und SOHO-Bereich). Die zusätzlichen Features eines Eigenbaus klingen zwar manchmal verlockend aber gebraucht werden sie eigentlich nicht.

Der Preis ist ein Argument welches für den Eigenbau spricht, allerdings zieht dies neben dem einmalig hohen Initialaufwand auch einen kontinuierlichen Wartungs- und Betriebsaufwand nach sich. Wenn ich meine Freizeit die ich dafür opfern muss um es einmal einzurichten und dann regelmäßig Up zu daten, Fehler zu beheben usw. mit einrechne kippt in meinen Augen die Wage wieder schnell zu Gunsten der Fertiglösung.

Die Frage ist halt, will ich ein System welches ich einschalte und nach weniger als 2h fertig eingerichtet habe und um das ich mich nicht mehr weiter kümmern muss, oder will ich ein Produkt mit dem ich mich spielen kann und spaß daran habe drin Zeit zu investieren.
 
Hallo Leute, ich habe nochmal eine Frage an euch:

Ich sieht es bei einem qnap-NAS eigentlich mit einem nachträglichen Einbau von Festplatten aus?

Ich hatte überlegt, mir zum TS-412 drei 2TB Samsung HDDs zu kaufen, da ich bereits eine Platte dieses Modells besitze und sie dann, nach sagen wir, 8~10 Betriebsstunden, auch in das NAS integrieren würde. Gibt es da irgendwelche Probleme oder Besonderheiten, die man beachten muss?

MfG
 
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