Frage zur Lebensplanung ! Jeder Kann gerne was vorschlagen ?

Marcin2000

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Hallo. Ich habe lange überlegt ob ich das schreiben soll. Aber vielleicht gibt es Möglichkeiten die ich nicht bedacht habe und möchte mir gerne noch Vorschläge von anderen anhören, wie ich mein Traum umsetzen kann.

Also ich bin 33 Jahre alt und war ingesamt rund 3 Jahre bereits Arbeitslos (>12 Monate als Filialleiter tätig und >12 Monate im Vertrieb sowie einige Jahre bei der Bundeswehr). Seit fast 3 Jahren bin ich nun im öffentlichen Dienst als Arbeitsvermittler tätig (gehobener Dienst).

Mein Ziel ist und war es eigentlich immer in die USA auszuwandern. Bisher konnte ich das aber nicht realisieren. Mein Problem ist, ich hatte nie eine große Firma die vielleicht sogar noch Zweigstellen in die USA hat oder ähnliches.

Ich hole gerade meinen Bachelor of Arts nach damit mir ggf. der Einstieg in Amerika leichter fällt (Abschluss in >2Jahren). Ich habe keine GreenCard, spiele aber bei der Lotterie immer mit. Mein Englisch ist derzeit noch ziemlich schlecht, kann aber durch meinen Vollzeit Job und mein Studium mich erst nach meinen Abschluss darum kümmern.

Ich habe meines Erachtens keine verwertbare Berufserfahrung für Firmen :-( (bundeswehr und öffentlich Dienst). Gerne würde ich im kaufmännischen Bereich arbeiten (von Controller bis Personalbereich


1.) Welchen Schritt würde ihr als nächstes Unternehmen um in die USA auszuwandern ?
2.) Solange ich noch in DE lebe, sollte ich mich besser um einen Job in der freien Marktwirtschaft bemühen (besserer Ruf und vll. leichterer Umstieg in die USA möglich) ?
 
Zuletzt bearbeitet:
1.)
- Englisch aufpolieren (hast du ja schon vor)
- Bei Behörden mal anfragen, was da überhaupt für ein Papierkram auf einen zu kommt, sowohl auf deutscher als auch auf US-Seite.
- Hin und wieder Urlaub in den USA machen, um dort sein perfektes Plätzchen zu finden, bzw. um herauszufinden, ob die USA wirklich das ist, was du suchst.
- Dort nach einem Arbeitsplatz Ausschau halten. Da könntest du mit Deutschkenntnissen punkten. Internationaler Vertrieb oder so was.
- Ein ordentliches Geldpolster aufbauen. Rechne damit, dass du die ersten Monate eventuell kein Fuß fassen kannst. Das musst du finanziell überbrücken können.


Sei dir weiterhin über die Unterschiede zwischen Deutschland und den USA klar. Dort drüben zählt fast alles, was man hier als sozial bezeichnet, als kommunistisch und ist daher Staatsfeind #1. Der Staat ist weiterhin nicht wirklich ein Sozialstaat. So was wie Hartz 4 gibt es dort nicht, jeder muss sich selbst kümmern; keiner wird Händchen halten, wenn mal was ist.
Auch werden in den USA Gehälter oft wochenweise ausgezahlt und nicht monatlich.
Und denke daran, dass die Amerikaner Waffenfanatiker sind. Auf 100 Einwohner kommen 80 bis 90 Waffen.
Sei dir des weiteren der kulturellen Unterschiede bewusst. Ein Händler, der die Beine verschränkt, wird unter Umständen nicht für voll genommen. Sitzt er aber mit Beine breit da, dann zählt er als tougher Junge.
usw.



2.)
Du solltest auf alle Fälle anfangen, irgendwie Geld zu sparen. Da du wohl kaum mit deinem ganzen Hausrat umziehen wirst, bist du gezwungen, da drüben alles neu zu kaufen. Von daher lohnt es sich schon, hier nochmal eine Arbeit anzunehmen.
 
Warst du denn überhaupt schonmal längere Zeit in den USA und weißt in etwas was auf dich zukommt? Oder woher kommt der Wunsch in das Land auszuwandern?
 
Danke erstmal für eure Meinung. Ich war bereits 12 Wochen in den USA. Florida, Texas und Californien.
Das dort kein Sozialstaat ist finde ich persönlich super (Ansichtssache). Würdet ihr hier bereits einen Job in der freien Marktwirtschaft suchen damit der Einstieg dort leichter fällt ? Ich wollte schon immer nach Amerika und wurde durch meine Erfahungen Vorort noch bestärkt.
 
Marcin2000 schrieb:
Danke erstmal für eure Meinung. Ich war bereits 12 Wochen in den USA. Florida, Texas und Californien.
Das dort kein Sozialstaat ist finde ich persönlich super (Ansichtssache). Würdet ihr hier bereits einen Job in der freien Marktwirtschaft suchen damit der Einstieg dort leichter fällt ? Ich wollte schon immer nach Amerika und wurde durch meine Erfahungen Vorort noch bestärkt.

Was hast Du in diesen 12 Wochen dort gemacht?
Gearbeitet oder Urlaub? Schonmal über WOOFING nachgedacht?
Das hier kann Dir weiterhelfen.

Wo willst Du denn sonst hin in den USA? Also anstatt freie Wirtschaft?
Und wenn wir schonmal dabei sind: Was ist dein Single Point Of Sale? DAS musst Du wissen!
Was kannst Du was kein anderer dort kann, vor allem kein Einheimischer?
Sonst lassen die Dich ohne Heirat bzw. Greencardgewinn nicht rein.

Und dein Englisch sollte mindestens auf Level B2 sein.
Am besten ein ESOL von Cambridge. FCE sollte es schon sein. Da kannst Du gut drauf aufbauen. Und wenn es ernst wird, dann haust Du einen IELTS nach. :)

Du solltest allerdings auch das hier bedenken.
Nur als Beispiel. Momentan herrscht zwar noch fire, nur leider kein hire!

Na dann viel Glück.
 
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