News Freier MP3-Codec: Großer Sprung auf LAME 4.0 bringt alte Versionsüberwachung

Exact Audio Copy (EAC) + LAME ist die Traumkombi schlechthin. Schön in 192kbit rippen und die Qualität war echt gut bzw besser als bei vielen anderen Tools. Heute nur noch FLAC und fertig.

Wiedergabe bei mir über Winamp 2.9x und später AIMP. Gute Zeiten…
 
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Gamienator schrieb:
Wie bitte was? :lol: Das habe ich auch noch nicht gelesen, Mega!
War damals DAS Ding für Internet Radio Moderatoren... Auf einmal war alles legal :D
 
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Bei mir war es (natürlich...) auch Winamp für lange Zeit als Player, danach dann foobar2000. Wobei ich zwischendrin auch etliche andere Softwareplayer probiert habe. Ja, das waren noch Zeiten als das alles noch neu und spannend war. 🙂👍
 
Auch nach 30 Jahren rippe ich gekaufte CDs noch immer und freue mich über den neuen LAME-Codec.
Die Originale stehen brav im Regal und die "Arbeitskopien" erfreuen mich im Auto. Oldscool, aber glücklich. Kein DRM oder Lizenzprobleme... Einmal bezahlt und auf ewig zu hören.

Bedenklich finde ich indes, dass einige Musiken nicht mehr als Polycarbonatscheiben erhältlich sind. Als Sammler eine traurige Entwicklung.
 
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Damals wie heute rippe ich mit Audiograbber. Ist nicht mehr oft, funktioniert aber immer noch tadellos.
Alte MP3s bearbeite ich nur noch mit MP3tag.
320 k/bit MP3 reicht mir pers. total und ich höre auch keinen wirklichen Unterschied mehr zu FLAC.
Manchmal hilft das Alter eben auch 😎
 
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Hach ja, das waren noch Zeiten als man noch an den Einstellungen herum gefummelt hat, um die bestmögliche Qualität bei bestmöglicher Komprimierung zu erreichen. Bin aber bereits vor etlichen Jahren bei verlustbehafteter Audiokomprimierung auf qaac umgestiegen. Wüsste ehrlich nicht, warum man Lame noch verwenden sollte. Entweder man nimmt verlustfreie Codecs oder eben einen guten AAC Codec wie qaac mit VBR Preset.
 
12nebur27 schrieb:
Aktuell aufgrund der Effizienz mit Opus, bin aber am überlegen evtl. rüber zu fdk aac zu gehen um evtl. mehr kompatibiltät zu haben und damit ich evtl. auch Titelbilder einbinden kann.
Warum nur der drittbeste AAC-Encoder? Nimm am besten direkt den Apple-AAC-Encoder, der ist auch kostenlos und läuft auf allen 3 Betriebssystemen. Der ist von der Qualität gar nicht so viel schlechter als Opus.
 
Salamimander schrieb:
War damals DAS Ding für Internet Radio Moderatoren... Auf einmal war alles legal
Ich glaube nicht, dass der Kauf eines Songs bei iTunes eine Lizenz zur kommerziellen Nutzung beinhaltete.
 
mario_mendel34 schrieb:
Warum nur der drittbeste AAC-Encoder? Nimm am besten direkt den Apple-AAC-Encoder, der ist auch kostenlos und läuft auf allen 3 Betriebssystemen. Der ist von der Qualität gar nicht so viel schlechter als Opus.
Genau, idealerweise in der qaac Variante. Damit kann man via foobar etc. immer noch wunderbar CDs Rippen wenn man möchte. Im Vergleich zu Lame bessere Qualität bei geringerer Dateigröße. Und das Argument, dass Mp3 von Hardware Playern besser unterstützt wird, zieht auch nicht mehr. AAC ist ja quasi Standard.
 
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Ich habe mal mit meiner vorhandenen Hardware (Hiby R1+Sennheiser HD599SE) einen A/B-Test gemacht zwischen FLAC und MP3 256Kbit und keinen Unterschied wahrgenommen. Meine Ohren sind nicht FLAC tauglich. Bin ich ganz froh drüber und hab dann meine Sammlung auf MP3 gebracht. Bei den Flagschiff-Handys hat man ja keine SD-Speicherkarte mehr und muss mit den internen 256 Gbyte auskommen.
@Q990 welche Hardware hast Du denn das es sich lohnt? Würde gerne mal bei jemanden den Unterschied erfahren. Mich juckts immer in den Fingern mal mit einer richtigen Anlage anzufangen für High Fidelity.
 
@12nebur27 FDK-AAC ist eher auf niedrige Latenz optimiert, von der Klangqualität steht der nur an dritter Stelle aller AAC-Encoder. Der Apple-Encoder ist überhaupt nicht kompliziert einzurichten, die qaac-Binaries kann man sich fertig runterladen, die erforderlichen DLLs auch.
 
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Welche AAC Encoder sind denn besser? Ich weiß, dass Apples besser ist, aber mehr dann auch nicht.
Bezüglich der Binaries und .dlls, wo lädt man sich die denn so einfach runter? Letzter Stand den ich hatte war, dass Apple selbst es einem offiziell recht nervig macht, wenn man kein einziges Apple Gerät besitzt.
 
Rockhound schrieb:
Bin ich ganz froh drüber und hab dann meine Sammlung auf MP3 gebracht.
Ich würde trotzdem immer verlustlos (komprimiert) speichern und dann Arbeitskopien für die mobile Nutzung daraus erstellen. EAC kann das -richtig konfiguriert- ja auch in einem Arbeitsgang machen.
 
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@12nebur27 Den Encoder gibt es hier:
https://github.com/nu774/qaac

Und die DLLs gibt es hier:
https://github.com/AnimMouse/QTFiles

Von Apple selber brauchst du da gar nichts mehr, das ist gebrauchsfertig.

Nach dem Apple-Encoder kommt qualitativ an zweiter Stelle der alte FhG-Encoder, der mit irgendeiner alten Software gebundelt kam. Der ist proprietär und meines Wissens nicht einzeln zu bekommen. Erst danach kommt FDK-AAC. Das Problem bei FDK-AAC sind vor allem die sehr groben VBR-Presets. Preset 4 kommt bei Stereo im Schnitt auf 140 kbps, und Preset 5 schon Richtung 300, dazwischen gibt es nichts. Und Preset 4 hat einen brutal niedrig gesetzten Tiefpass.
 
@mario_mendel34 Dachte Preset 5 ist pi mal daumen 100kbps pro Kanal nicht 150? Das macht ja schon einen großen Unterschied. Ich werde mir aber mal die Repos ansehen.
 
@mario_mendel34 Ich meine das müsste irgendwo so rund um die 100-128kbps sein oder nicht? Immer noch mehr als die 96kpbs die ich mit Opus verwende aber ganz so schlimm wie 150kbps ist es glaube ich nicht. Das ist aber nur anekdotisch.
 
Ich probiere das heute Abend mal mit einem größeren Musikordner aus, geht in foobar2000 ja schnell. Unabhängig davon: Nimm den qaac, der ist immer besser von der Qualität und lässt sich feiner einstellen. Da fehlt nicht viel zu Opus.😉
 
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