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NewsFreier MP3-Codec: Großer Sprung auf LAME 4.0 bringt alte Versionsüberwachung
@Buster75 Meine Grundanforderung fürs encoding ist, dass ich es für Standardsituationen komplett headless laufen lassen kann. Wenn ich das richtig sehe, ist Foobar nicht so richtig dafür designed.
Tatsache, an Autoradios habe ich nicht gedacht. Ich bin gerade überhaupt positiv überrascht, dass FLAC unterstützt wird. xD Vorbis müsste dann auf der Liste sein?
mario_mendel34 schrieb:
Unabhängig von der Kompatibilität stört mich an Opus, dass es da keinen Modus mit konstanter Qualität gibt.
Da ich bisher nie einen Opus Stream encodiert habe, war ich mir dessen gar nicht bewusst. Ich bin gerade etwas baff. Nun gut, privat spricht ja nichts gegen AAC, solange man kein Open Source Absolutist ist.
Tatsache, an Autoradios habe ich nicht gedacht. Ich bin gerade überhaupt positiv überrascht, dass FLAC unterstützt wird. xD Vorbis müsste dann auf der Liste sein?
FLAC geht sogar bis 192 KHz und 24 Bit. Aber das Vorbis unterstützt wird, kann ich mir nicht vorstellen. Wenn ich das nächste Mal im Auto bin, schaue ich aber mal nach.
oder via Streaming.
und ich mein damit nicht Tidal oder so sondern Jellyfin und ähnliches ab dem eigenen Server mit der eigenen Sammlung. Das kann auch ohne konvertieren streamen. Die 1600kbits für Flac sollte das Mobile Netz jetzt noch hergeben.
Hatte ich schon verstanden. Es ging mir in diesem Fall einfach um die spezifische empfehlung Foobar zu benutzen. Keine Sorge, ich weiß wie man ffmpeg benutzt. Ist nicht mein erstes Rodeo.
Jellyfin ist ja wirklich ein interessantes Projekt, und vor allem völlig kostenlos. Vorausgesetzt die notwendige Hardware ist da, selbstverständlich.
Unsere kleine, wunderbar streamingfähige Panasonic SC-PMX802 Stereoanlage dient auch als Audiolösung für einen Philips 65OLED910 Fernseher, der unsere neueste Errungenschaft beim Thema Movies/Audio darstellt. Mit Jellyfin werde ich mich ab Herbst weiterhin und näher beschäftigen, denn im Sommer habe ich ziemlich wenig Lust vor dem PC zu glucken. Herzlichen Dank jedenfalls für diesen spannenden Tipp! 🙂👍
Wenn es um Video Streaming geht ist Jellyfin unangefochten! Plex hat sich zum Vorsatz genommen die Leute nur noch auszunehmen. Und Emby ist auf gleichem weg. Zusammen mit Immich gehört das zu den Must Have der Selbstversorger.
Wenn es nur um Audio Streaming geht gibt es mit LMS (Ehemals Logitech Media Server, neuerdings Lyrion Media Server) anständige Alternativen.
Wenn du sowieso Smarthome verwalten willst und HomeAssistant einsetzt ist MusicAssistant auch ziemlich cool.
Hab mir mit ESP32 Mikrokontoller Boards mit 25W Stereo Verstärker dran ein Multiroom Setup aufgebaut das auf Opensource Software setzt. Nie sowas vie Sonos oder Ikea die einfach ihre Produkte abschalten.
Außerdem bin ich fan von separaten dac/amp zu Lautsprechern. Wenn der nur 8x8x3cm gross ist lässt sich das auch prima verstecken.
Ne ne, da kommen schon noch ~12,5 TB an Movies mit dazu. Alles Klassiker in mindestens 1080p Auflösung, die ich über viele Jahre gesammelt habe. Das dann natürlich nochmal sicherheitshalber gespiegelt, und man ist schnell bei einem Datenvolumen, über das sich hier oft viele Menschen wundern, wenn nicht sogar echauffieren.
Da ist sowas wie Jellyfin natürlich eine interessante Software für mich🙂
Irgendwie sind meine wilden Zeiten vorbei. Filme und Musik habe ich gar nicht nehr. Alles weggeworfen. Kann ich im Internet haben und jemand anders kümmert sich für mich.
Es ist eine Entlastung.
Neuer Rechner, neuer Festplatte, neues Windows. Steam und Clouddienst deiner Wahl. Zack alles läuft weiter. Sehr entspannend.
Irgendwie sind meine wilden Zeiten vorbei. Filme und Musik habe ich gar nicht nehr. Alles weggeworfen. Kann ich im Internet haben und jemand anders kümmert sich für mich.
Ogg Vorbis wird nicht mehr weiterentwickelt, aber man kann natürlich noch damit enkodieren, die Qualität ist besser als MP3, aber schlechter als AAC. Opus ist auch von Xiph.org entwickelt und kann quasi als Nachfolger von Vorbis angesehen werden. Opus ist bei gleicher Bitrate besser als AAC, und auch komplett Open Source. Stattdessen Vorbis zu benutzen, macht daher eigentlich nicht mehr wirklich Sinn.
@mario_mendel34 Danke dir. Hab dann die Entwicklung in dem Bereich irgendwann nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Hab mich nur jedes Mal gefreut, wenn ich beim Spiele installieren gesehen habe das OGG Dateien auf den Rechner kopiert wurden ☺️
Gilt das primär für den Apple Encoder oder allgemein? Meinem letzten Wissensstand nach (schon mehrere Jahre her) war das mehr ein Kopf-an-Kopf und im Alltag nicht zu unterscheiden.
@Deinorius Primär für den Apple-Encoder, mit den anderen habe ich nicht so viele Erfahrungen. In den 2000ern war der Nero AAC recht beliebt, und der dürfte in der Tat nicht besser sein als Vorbis.
Als ich Anfang der 2010er noch meine Musik fürs Smartphone in Vorbis enkodiert hatte, habe ich mindestens q6 gebraucht, um weitestgehend keine Kompressionsartefakte mehr zu hören. Das habe ich damals auch im Blindtest getestet. q6 kommt im Schnitt auf 192 kbps. Bei Apple AAC benötige ich ein TVBR-Setting von 73, um auf das gleiche Niveau zu kommen, das kommt im Schnitt auf 144 kbps. Es kann natürlich auch sein, dass meine Ohren die letzten 10 Jahre auch schlechter geworden sind, mein letzter Vorbis-Blindtest ist von 2012, den Apple AAC habe ich definitiv in den 2020ern blindgetestet.
Der gute alte Audiograbber läuft bei mir immer noch, nur die mitgelieferte LAME-DLL ist inzwischen ziemlich betagt. Also habe ich LAME 4.0 selbst für Windows kompiliert und stelle sie zur Verfügung:
- lame_enc.dll – für die Einbindung in Audiograbber