News Freier MP3-Codec: Großer Sprung auf LAME 4.0 bringt alte Versionsüberwachung

Cool das da überhaupt noch was dran gemacht wird. Mit LAME und EAC habe ich viele CD`s gesichert. Werde ich auf jeden mal sichern, wer weiß wozu man es nochmal braucht.
 
nach fast 10 jahren endlich wieder eine neue version! :D nur bisher wird das ganze ja nur in der unkompilierten variante angeboten (auch hier) und somit fehlt mir die lame.exe und .dll die ich für foobar benötige. hat jemand davon vielleicht ahnung und könnte das übernehmen und hier hochladen? vielen dank schonmal! :)
 
Rockhound schrieb:
@Q990 welche Hardware hast Du denn das es sich lohnt? Würde gerne mal bei jemanden den Unterschied erfahren. Mich juckts immer in den Fingern mal mit einer richtigen Anlage anzufangen für High Fidelity.
Das hat in puncto FLAC Format weniger mit meinem wohl auch eher durchschnittlichen Gehör zu tun, als viel mehr mit der Macht der Gewohnheit. Ich habe schon vor geraumer Zeit FLAC für gut befunden und dann nie wieder herumexperimentiert. Ausserdem nutze ich u.a. auch Tidal, wo man mit FLAC Files ganz gut versorgt wird. Speicherplatz habe ich mehr als ausreichend und der Spezialfall Smartphone lässt sich zur Not auch mit einem kleinen USB-OTG Adapter lösen, wenn der onboard Speicher nicht ausreichen sollte. Was ich am Notebook/Smartphone/Tablet gerne fürs Audio nutze habe ich ja weiter oben schon verlinkt.

Im Wohnzimmer gibts eine kompakte Stereoanlage von Panasonic. Nichts überkandideltes mit Boxen groß wie Kühlschränke, denn diese Zeiten sind bei mir längst vorbei. Speziell auch von wegen nachlassendem Gehör. So ab ~20 Jahren gehts damit bei jedem Menschen eh bergab, ganz zu schweigen von der Freude meiner Frau, die immer schon gerne eine platzsparende Audiolösung haben wollte.

https://geizhals.de/panasonic-sc-pmx802-schwarz-schwarz-a2499795.html

Ansonsten rate ich ohnehin immer dazu es sich selber anzuhören, mit was an Audiogeräten man gut leben kann. 1000 Köpfe und 1000 verschiedene Meinungen beim Thema Audio, da ist es müßig irgendwas besonders zu empfehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Rockhound
12nebur27 schrieb:
Welche AAC Encoder sind denn besser? Ich weiß, dass Apples besser ist, aber mehr dann auch nicht.
Bezüglich der Binaries und .dlls, wo lädt man sich die denn so einfach runter? Letzter Stand den ich hatte war, dass Apple selbst es einem offiziell recht nervig macht, wenn man kein einziges Apple Gerät besitzt.
Qaac mit VBR Preset dürfte derzeit das beste in Sachen AAC sein. Einfach Foobar mit dem Free Encoder Pack nehmen. Da ist qaac mit dabei. Alles mittlerweile zum Glück recht einfach. Man muss aber glaube ich iTunes oder Apple Music zumindest installiert haben.

https://www.foobar2000.org/encoderpack
 
craP_cillA schrieb:
nach fast 10 jahren endlich wieder eine neue version! :D nur bisher wird das ganze ja nur in der unkompilierten variante angeboten (auch hier) und somit fehlt mir die lame.exe und .dll die ich für foobar benötige. hat jemand davon vielleicht ahnung und könnte das übernehmen und hier hochladen? vielen dank schonmal! :)
In Zeiten von KI kann man das doch auch alleine hinkriegen (lassen ;)).
Ansonsten musst du halt auf die foobar-Integration warten, aber da scheint ja weiterhin aktiv weiterentwickelt zu werden, also nur eine Frage der Zeit.
 
danke aber ki möchte ich nicht nutzen. aber gut die letzte version von 2017 hab ich ja auch irgendwie, irgendwo herbekommen damals...wird dann auch diesmal bei zeiten klappen! ;)
 
ebc^BIOHAZARD schrieb:
Hihi, LAME, das erinnert mich an die guten alten Zeiten, als ich mit Windows 98 noch Musik-CDs mit CDex gerippt habe.. Mist, ich bin alt..!
Ich habe mit dem damals neuen Windows 95 und später NT4 CDs gebrannt. Der Yamaha CDR100 kostete fast 4000 DM, dazu 2000 für die 4GB SCSI-Festplatte. ^^

Zu Anfang war LAME ziemlich schlecht, hat sich aber später wirklich gemausert und holt sicher das Maximum aus MP3 heraus. Kennt jemand noch das "scalefactor band 21"-Problem? Gut, inzwischen höre ich diese Frequenzen sowieso nicht mehr..
 
Fluppi schrieb:
Ich war etwas überrascht zu sehen, dass es die noch gibt.
Ja... Leider.
Mit MP3 hat das Frauenhofer Institut sowas bahnbrechendes Entwickelt das es seit über 20 Jahren noch nicht ersetzt wurde!
Für voice only hat google einen recht guten Codec entwickelt der bei 15-30kbits spitze läuft. Für 96-128kbits läuft AAC extrem gut. Aber so 250-320 Kbits ist MP3 immernoch +- gleich auf wie AAC und alles neuere.
Klar kann man jetzt sagen "Aber ACC bringt beinah gleiche Qualität bei 75% Dateigröße" aber das ist ausser für Streaming oder so halt irrelevant.
Niemand regt sich drüber auf das seine MP3 Sammlung 180 anstatt 140gb gross ist.
Alle die wirklich auf Qualität achten haben Lossless codecs wie Flac die gleich ein vielfaches grösser sind, alle die extrem auf Platz achten haben AAC128Kbits und leicht schlechtere Qualität.
MP3 ist da halt einfach so in der Mitte der Belanglosligkeit.
Läuft weil Läuft. Wieso was ändern.

Q990 schrieb:
Speicherplatz habe ich mehr als ausreichend und der Spezialfall Smartphone lässt sich zur Not auch mit einem kleinen USB-OTG Adapter lösen,
oder via Streaming.
und ich mein damit nicht Tidal oder so sondern Jellyfin und ähnliches ab dem eigenen Server mit der eigenen Sammlung. Das kann auch ohne konvertieren streamen. Die 1600kbits für Flac sollte das Mobile Netz jetzt noch hergeben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Q990
mario_mendel34 schrieb:
Ich probiere das heute Abend mal mit einem größeren Musikordner aus, geht in foobar2000 ja schnell. Unabhängig davon: Nimm den qaac, der ist immer besser von der Qualität und lässt sich feiner einstellen. Da fehlt nicht viel zu Opus.😉
Welche Hardware (reine CD-Player ausgenommen) hätte denn heutzutage Probleme mit Opus? Ich rippe nach Vorbis, primär aber aus Gewohnheit. Kompatibilität kann ich nicht (mehr) aufführen. Ich habe kein Gerät, mit welchem ich Audio höre, das nicht Opus beherrschen würde. Alleine schon, weil diese auch YouTube wiedergeben können und dann geht Opus automatisch.
 
12nebur27 schrieb:
@mario_mendel34 Ich meine das müsste irgendwo so rund um die 100-128kbps sein oder nicht? Immer noch mehr als die 96kpbs die ich mit Opus verwende aber ganz so schlimm wie 150kbps ist es glaube ich nicht. Das ist aber nur anekdotisch.
Ich lag so falsch. Habe jetzt 470 Songs enkodiert, ein bunter Mix aus Classic Rock, Symphonic Metal, Synthwave, Pop und Game Soundtracks. Preset 5 ist im Schnitt bei 217 kbps rausgekommen. Preset 4 bei 129 kbps. Es klafft eine große Lücke dazwischen, aber von meinen prognostizierten 300 kbps ist das weit entfernt. Ich habe allerdings erst, nachdem ich fertig war, bemerkt, dass ich eine relativ alte EXE von fdkaac benutzt hatte, von 2017. Ob sich da mit neueren Versionen noch was geändert hat - keine Ahnung.

Buster75 schrieb:
Qaac mit VBR Preset dürfte derzeit das beste in Sachen AAC sein. Einfach Foobar mit dem Free Encoder Pack nehmen. Da ist qaac mit dabei. Alles mittlerweile zum Glück recht einfach. Man muss aber glaube ich iTunes oder Apple Music zumindest installiert haben.
Nein, man braucht weder iTunes noch Apple Music installiert zu haben, die DLLs aus dem von mir verlinkten Github-Repo sind komplett eigenständig lauffähig. Wenn man denen nicht vertraut, könnte man sich die DLLs auch selbst aus dem iTunes-Installer extrahieren, da kommen die nämlich her. Aber das Github-Repo ist seriös und hat keinen Schadcode. Das ist wirklich direkt ab Download benutzbar, auch wenn man kein einziges Stück Software oder Hardware von Apple hat.

Deinorius schrieb:
Welche Hardware (reine CD-Player ausgenommen) hätte denn heutzutage Probleme mit Opus?
Mein Autoradio. Das kann zwar FLAC, MP3 und AAC, aber kein Opus. Spielt für mich in der Regel zwar keine Rolle, da ich mein Smartphone über Bluetooth verbinde, aber wenn der billige Bluetooth-Dongle mal wieder rumzickt, und ich keine Lust auf kaputtkomprimiertes DAB+ habe, höre ich die Musik, die ich auf der Speicherkarte habe, die im Autoradio steckt.

Unabhängig von der Kompatibilität stört mich an Opus, dass es da keinen Modus mit konstanter Qualität gibt. Du musst eine Bitrate angeben. Ich enkodiere heutzutage nicht mehr besonders viel Musik, aber ich rippe meine Blurays für mein NAS und dampfe die extrem großen DTS-HD-MA-Tonspuren auf erträglichere Größen runter. Mit Apple AAC ist das ganz simpel, ich enkodiere einfach alles im TVBR-Modus auf Stufe 73. Je nach Komplexität der 5.1-Spuren kann da mal 200 kbps (bei dialoglastigen Filmen) oder auch 400 kbps (bei sehr soundeffektlastigen Filmen) rauskommen. Wenn ich dafür Opus nehmen würde, müsste ich ja für jeden Film mir erstmal eine Bitrate austesten. Bei AAC kann ich einfach mein vorbereitetes Skript nehmen.
Ergänzung ()

Nachtrag: Ich habe jetzt nochmal die fdkaac 1.0.5-Binary genommen, eine neuere habe ich auf Rarewares leider nicht gefunden, die aktuelle ist 1.0.7, liegt auf Github aber nur im Quellcode vor. Preset 4 ist jetzt bei 135 kbps und Preset 5 bei 207 kbps.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Archivar und Q990
ebc^BIOHAZARD schrieb:
Hihi, LAME, das erinnert mich an die guten alten Zeiten, als ich mit Windows 98 noch Musik-CDs mit CDex gerippt habe.. Mist, ich bin alt..!
Und dann hat der Pentium III das in etwa Echtzeit kodieren gekonnt, WIMRE. Heute dampft ein N5100 ein ganzes Album in wenigen Sekunden nach Opus runter. Wir leben in der Zukunft.

mario_mendel34 schrieb:
Unabhängig von der Kompatibilität stört mich an Opus, dass es da keinen Modus mit konstanter Qualität gibt. Du musst eine Bitrate angeben. Ich enkodiere heutzutage nicht mehr besonders viel Musik, aber ich rippe meine Blurays für mein NAS und dampfe die extrem großen DTS-HD-MA-Tonspuren auf erträglichere Größen runter.
Interessant. Ich nutze Opus für alles, 5.1 bekommt da 256 kbps und 7.1 384 oder so. Ein klein wenig variiert die Bitrate schon nach Inhalt, aber der Effekt ist gering.
 
Geständnis:
So wie einige Leute ja die gute alte LP klanglich der CD für überlegen halten (zu denen gehöre ich nicht ...), bilde ich mir ja immer wieder ein, mp3 klingt irgendwie entspannter als aac. Jeder halt so anders ...:confused_alt:

Ich finde es schön, dass es lame immer noch gibt!
 
Donnerkind schrieb:
Interessant. Ich nutze Opus für alles, 5.1 bekommt da 256 kbps und 7.1 384 oder so. Ein klein wenig variiert die Bitrate schon nach Inhalt, aber der Effekt ist gering.
Und genau das stört mich, die Bitrate variiert viel zu wenig, dabei benötigen Filme, bei denen außer dem Center-Kanal nicht viel los ist viel weniger Bitrate als Filme, bei denen die Wände zittern. Opus wurde ursprünglich ja hautsächlich als Livestreaming-Codec entwickelt, wo es feste Bandbreitenbegrenzungen gibt. Für alles, was nicht Livestreaming ist, macht ein Constant-Quality-Ansatz, wie ihn LAME oder die gängigen AAC-Encoder bieten, viel mehr Sinn.

bernd_b schrieb:
So wie einige Leute ja die gute alte LP klanglich der CD für überlegen halten (zu denen gehöre ich nicht ...), bilde ich mir ja immer wieder ein, mp3 klingt irgendwie entspannter als aac. Jeder halt so anders ...:confused_alt:
Klingt für dich dann die MP3 auch entspannter als die CD? Denn AAC ist ja vom Klang her näher am Original dran als MP3, es sei denn, man benutzt einen schlechten Encoder.
 
mario_mendel34 schrieb:
Nein, man braucht weder iTunes noch Apple Music installiert zu haben, die DLLs aus dem von mir verlinkten Github-Repo sind komplett eigenständig lauffähig. Wenn man denen nicht vertraut, könnte man sich die DLLs auch selbst aus dem iTunes-Installer extrahieren, da kommen die nämlich her. Aber das Github-Repo ist seriös und hat keinen Schadcode. Das ist wirklich direkt ab Download benutzbar, auch wenn man kein einziges Stück Software oder Hardware von Apple hat.
Mein Hinweis bezog sich auf die Integration in Foobar via Free Encoder Pack. Das steht noch hinter dem von mir geposteten Link:

"requires iTunes to be installed".

https://www.foobar2000.org/encoderpack

Als ich das zuletzt mal aktualisiert hatte, kam auch noch die Abfrage, ob es OK ist, dass er sich jetzt die notwendigen Dateien aus der Apple Music App holt (iTunes hatte ich gar nicht mehr installiert). Ist aber schon etwas her.
 
ist mp3 noch durch patente geschützt?

ogg vorbis ist für mich mit -q 0 so um die 64 kbit/s immernoch die bessere wahl bei hörbüchern.
 
bernd_b schrieb:
Geständnis:
So wie einige Leute ja die gute alte LP klanglich der CD für überlegen halten (zu denen gehöre ich nicht ...), bilde ich mir ja immer wieder ein, mp3 klingt irgendwie entspannter als aac. Jeder halt so anders ...:confused_alt:

Ich finde es schön, dass es lame immer noch gibt!
Das ist der Gewöhnungseffekt. Das Ohr gewöhnt sich an die Kompressionsartefakte und vermisst sie dann. So wie halt einige das knistern einer LP.;) Aber AAC ist definitiv besser (kommt aber natürlich auch auf den Codec, die Bitrate, die Quelle etc. an), gerade wenn die Dateigröße eine Rolle spielt. Andernfalls greift man ja eh zu Lossless Codecs. Gab ja einige wirklich professionelle Tests vor etlichen Jahren und seinerzeit habe ich mir die tatsächlich durchgelesen und mir die Hörproben angehört. Daraufhin habe ich dann auch auf AAC umgestellt. Mittlerweile ist das dank Streaming eh nicht mehr das große Thema. Pflege zwar weiterhin meine gute alte MP3/AAC Bibliothek, höre meine Playlists aber letztlich fast nur noch via Streaming. Und da sind dann eher WLAN/Airplay und Bluetooth die begrenzenden Faktoren.

Es ist irgendwie ein Witz, dass ein Big Player wie Apple, der Unsummen für seine Hardware verlangt, stehts "High Quality Audio" heraus stellt, letztlich mit iPhones und Co. nur mit einem hochwertigen Kabelkopfhörer oder anderen "Bastellösungen" wirklich die beste Qualität liefert. Mit Bluetooth bekommt man ja sowieso immer "zusammen komprimiertes Zeug". Aber eben vor allem bei Apple, die nicht mal LDAC oder aptX HD unterstützen sondern nur AAC. Und selbst über Airplay 2 ist meines Wissens nach Hi-Res-Lossless nicht möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Buster75 Meine Grundanforderung fürs encoding ist, dass ich es für Standardsituationen komplett headless laufen lassen kann. Wenn ich das richtig sehe, ist Foobar nicht so richtig dafür designed.
Mein jetziges setup ist headless video und audio ffmpeg + wenn nötig VapourSynth. Von der Philosophie will ich nicht weg. Besonders nicht für ein paar nice to haves die ich evtl. mit AAC gegenüber Opus hätte (und für Film bleibe ich natürlich bei Opus, weils einfach besser ist).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Buster75
orodigistan schrieb:
ist mp3 noch durch patente geschützt?

Nein.

„Am 23. April 2017 liefen alle relevanten Softwarepatente für die MP3-Komprimierungstechnologie aus. MP3 gilt nun als patentfreies Format, und es werden keine Lizenzen mehr erhoben. Jeder kann die Spezifikation implementieren und die Implementierung verbreiten."

Quelle: https://lame.sourceforge.io/links.php#Patents
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: orodigistan, Haldi und Q990
Zurück
Oben