Fritz Box 7590: IPv6 Port Freigabe

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Ich will auf der Fritz Box 7590 eine IPv6 Port Freigabe einrichten, die dann von außen erreichbar sein soll.

Ich erstelle die Portfreigabe und speichere sie. Wenn man jetzt die Portfreigabe zu dem Gerät öffnet (unter Internet > Freigaben > Portfreigabe > "eine Freigabe auswähen und bearbeiten"), sieht man unter der Freigaben-Tabellen unter der Spalte "IP-Adresse im Internet" die öffentliche IPv6 Adresse:
2026.03.12.19.44.18.png


Wenn ich jetzt diese IP hier z.B. mit einem Online Port Checker (https://portchecker.co/) teste, ist der Port geschlossen.

Temporärer Fix:
Auf dem Gerät (Ubuntu Server), für die die Portfreigabe gedacht ist, muss man diese angezeigte IP Adresse hinzufügen:
sudo ip -6 addr add 2a48:fb1a:9a1:8140::2 dev enp1s0

Jetzt noch mal mit einem Online Port Checker testen und der Port ist offen. Da ist gut. ;)

Das Problem jetzt:
Wie sorgt man dafür, das die Fritzbox diese "IP-Adresse im Internet" an das Gerät automatisch weiter gibt bzw. das Gerät es selbst holt, wie es ja automatisch schon der Fall ist für die ganzen anderen/lokalen IP Adressen (siehe Ergebnisse von Linux Befehl: "ip address" -> inet scope global, inet6 scope global dynamic mngtmpaddr noprefixroute, inet6 scope link, ...)?
 
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Vorab: ich hab ne 7530, und die aktuellste Firmware 8.21.
Bei mir sieht das Interface so aus:
1773351886071.png


D.h. die Portfreigaben sind Gerätebezogen, anhand der MAC.
Hier kann ich jetzt eine statische IPv6 InterfaceIdentifier hinterlegen, den du vermutlich auch so auf deinem Ubuntu-Client hast (der wird ja immer ne IPv6 haben?)
1773351951613.png


Ich würd daher nicht die FritzBox irgendne Adresse auswürfeln lassen, sondern das statisch da hinterlegen und am Client eben auch so machen.

Wenn sich halt das Präfix ändert, bleibt die Interface-ID bei mir gleich. Daher wird da keine ganze Adresse angegeben, sondern nur die ID.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie erzeugt Dein Ubuntu Server seine IPv6-Adressen?
a) Stateful DHCPv6 (müsste man in der FRITZ!Box extra einschalten​
b) SLAAC ohne Privacy-Extensions​
c) SLAAC mit Privacy-Extensions​
Alternative A willst Du nicht bei einem Internet-Anschluss mit dynamischen IPv6-Präfx. Oder hast Du ein statisches IPv6-Präfix? Alternative C ist zu meiden, also abzustellen … (Hyperlink im letzten Zitat).
 
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