FritzBox 7390 <-> LAN <-> AVM Repeater 1750E <-> AVM Repeater 1750E <-> LAN

JohnathanSeagul

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Hallo!

Ich betreibe zu Hause ein LAN, welches von der Fritzbox 7390 aufgespannt wird - dort hängen wiederum ein weiterer Router dran und verschiedene Endgeräte.

Nun besitze ich noch ein Mini-Besenkammer-LAN, in welchem sich ein QNAP NAS befindet. Aktuell läuft die Anbindung dorthin mittels Powerline (also Powerline in der Besenkammer, und dort hängt die QNAP dran - und Powerline im "anderen" LAN). Verkabelung mittels LAN Kabel wäre hier zu aufwändig.

Nun bin ich mit der Stablilität der Powerlinelösung aus verschiedenen Gründen nicht zufrieden (liegt wohl vor allem an den Leitungen des Altbaus). Aus diesem Grund würde ich gerne diese "Powerlinebrücke" durch eine "WLAN Brücke" ersetzen (siehe den Titel des Themas).

Nun können die erwähnten Repeater auf dem 5GHZ Band (theoretisch) bis 1300Mbit funken. Meine aktuelle Fritzbox 7390 kann dies aber nicht.

Nun meine Frage: Wäre es trotzdem möglich, die beiden Repeater so zu konfigurieren, daß zumindest diese beiden direkt miteinander auf 5GHZ und (theoretisch) 1300Mbit kommunizieren? Also,daß die WLAN Brücke mit dieser Geschwindigkeit funkt?

Vielen Dank im Voraus

JS
 
Willst du nicht erstmal nur einen Adapter verwenden und testen?
Zwei Repeater kann man sicher miteinander koppeln, aber es so viel mehr Leistung bringt. Theorie und Praxis liegen hier weit auseinander...
 
theoretisch, nein. praktisch auch nein.
5ghz ist zwar um welten schneller als 2.4ghz wlan, aber auch um welten sensibler. wenn du mit 2.4ghz zwei wände mit 3-4 strichen überbrücken kannst, ist bei 5ghz bei einer wand nur noch 1-2 striche... zudem wird der repeater die bandbreite halbieren...

mein tipp: so eine qnap-nas, die ja praktischerweise klein, kompakt, leise und handlich gebaut ist, stellt man direkt per kabel an den hauptrouter, ohne wenn und aber.
 
Spillunke schrieb:
Willst du nicht erstmal nur einen Adapter verwenden und testen?
Zwei Repeater kann man sicher miteinander koppeln, aber es so viel mehr Leistung bringt. Theorie und Praxis liegen hier weit auseinander...
Das Problem ist, daß meine aktuelle Fritzbox, maximal 300 Mbit/s kann. Im Falle der 1300 (Brutto) würde ich mir schon etwas mehr Durchsatz erwarten.
 
Da beides nur Repeater sind wird es nicht funktionieren denke ich. Das WLAN verwaltest du ja über die FB und die kann halt keine 1300mbit. Entweder Kabel ziehen, oder mit DLAN Leben, oder 7490 kaufen.
 
Also laut AVM ist es ja so, das die WLAN Repeater in Stern-Topologie mit dem Router direkt verbinden werden sollten.
http://avm.de/nc/service/fritzwlan/...TZ-WLAN-Repeater-in-einem-Funknetz-einsetzen/

Also funken Sie dann auf dem langsamsten gemeinsamen Standard - nämlich dem des Routers.

Die Reihenschaltung ist zwar technisch möglich, wird aber nicht offiziell unterstützt, so steht es auch bei AVM.
Ich hab das mit der Reihenschaltung zwar noch nie gemacht, aber wenn dann müsste es doch so eigentlich funktionieren.

Ich bin mir aber nicht sicher, das Thema würde mich aber auch interessieren. Vielleicht weiss ja sonst wer was genaueres.
 
Zuletzt bearbeitet: (oh Gott, war ich langsam :-))
Also ich benutze eine 7390 und einen 300E Repeater mit einem Switch dran. Also ~11mb/s schaffe ich, wobei der Router eine Etage direkt unter dem Repeater steht.
 
Gute Repeater können mehrere Betriebsmodi. Repeater, AP, Bridge. Ob der das kann musst du mal in den Specs nachlesen. Die Repeater können dann untereinander mit 5 GHz funken, es besteht ja keine Funkverbindung zur FB.
Die schlechte Performance kann aber auch am NAS liegen. Viele fertige NAS sind total ranzige Kisten mit den billigsten Chips, die man so finden kann. Und entsprechend fällt dann auch die Performance aus.
 
DunklerRabe schrieb:
Die schlechte Performance kann aber auch am NAS liegen. Viele fertige NAS sind total ranzige Kisten mit den billigsten Chips, die man so finden kann. Und entsprechend fällt dann auch die Performance aus.
Ich habe mit der Performance des NAS eigentlich kein Problem. Ist eher ein Problem der Stabilität der physischen Verbindung.
 
Ok, verstehe. Dann bleibt ja noch die Hoffnung, dass es mit WLAN besser wird.

Die Beschreibung des 1750E liest sich etwas eigenartig, aber das hier ist wohl die Funktion, die du benötigst:
Am Gigabit-LAN-Anschluss verbundene Geräte (Computer, Drucker, Audio-Video-Zuspieler, u.a.) erhalten WLAN-Funktion

Auf der anderen Seite gehst du mit einem Kabel an die FB und machst dort an dem 1750E ein WLAN auf, gegen das der 1750E im AP-Client Modus (oder wie auch immer AVM das nennt) dann connecten kann. Du hast dann 1 Gbit/s LAN zwischen dem NAS und dem ersten 1750E, 1,3 Gbit/s 5 GHz WLAN zwischen den beiden 1750E und wieder 1 Gbit/s LAN zwischen dem zweiten 1750E und der FB. Wie performant das dann läuft liegt an der Strecken zwischen den beiden 1750E. Eventuell bist du besser beraten mit 450 Mbit/s 2,4 Ghz WLAN, aber das musst du dann einfach mal testen. Das kommt vorallem auf die baulichen Gegebenheiten an.
 
Ich halte das im Grundsatz für schwierig, ein stabiles Netz mit Repeatern aufbauen zu wollen. Die Repeater funken ja auf dem gleichen Kanal, da stören sich deine Geräte allesamt gegenseitig und die Performance ist deshalb meistens auch grottig. Du willst in Wirklichkeit weitere Access Points. Angeblich gut und günstig aus dem Enterpise Umfeld wäre da z.B. Ubiquity. Ich linke mal auf die APs: https://www.ubnt.com/unifi/unifi-ap-ac/

Nachtrag: Das NAS stellst du am besten neben den Router und verbindest es mit einem Kabel.
Begründung: Wenn das NAS "funkt" und du ein Gerät hast, das den Funk empfängt (also z.B. dein Notebook), dann passiert folgendes: Dein Router emfpängt einen Stream und sendet einen Stream. Theoretisch halbiert sich damit die maximal verfügbare Geschwindigkeit (2 Geräte = Halbe Geschwindigkeit, 4 Geräte, 1/4 Geschwindigkeit). Das macht dann aus 450Mbit schon mal nur 225Mbit, und dann kommt noch der WLAN Overhead, von dem dir dann 75% Leistung bleibt. So, jetzt bist du bei 180Mbit. Hast du jetzt noch Repeater dazwischen, die zusätzlich zu deinem Router den Kanal zumüllen hast du am Ende so viel "Noise" in deiner WLAN Wolke, dass du keinen Spaß mehr daran hast und deine Powerline Lösung vll. sogar besser ist. Wenn jetzt noch Familienmitglieder hinzukommen, die einen Film von NAS Streamen, während du einen Film drauf pushst, während ein weiterer Download läuft...

... dann ist im besten Fall alles sehr langsam, ich vermute aber, dass Heimanwender Hardware da einfach die Verbindungen abbricht oder insgesamt abschmiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
R4nD00m schrieb:
Du willst in Wirklichkeit weitere Access Points.

Und im Prinzip sind die 1750E auch, wie eigentlich alle Geräte in dem Segment, Accesspoints, die neben anderen Betriebsmodi auch Repeating können. Ob man es jetzt Repeater mit Accesspoint Funktion oder Accesspoint mit Repeating Funktion nennt kommt auf den Blickwinkel an! :D
AVM nennt diese Geräte offenbar Repeater, TP-Link z.B. nennt ihre Geräte mit gleichem Funktionsumfang Accesspoints.

R4nD00m schrieb:
Dein Router emfpängt einen Stream und sendet einen Stream. Theoretisch halbiert sich damit die maximal verfügbare Geschwindigkeit (2 Geräte = Halbe Geschwindigkeit, 4 Geräte, 1/4 Geschwindigkeit). Das macht dann aus 450Mbit schon mal nur 225Mbit, und dann kommt noch der WLAN Overhead, von dem dir dann 75% Leistung bleibt. So, jetzt bist du bei 180Mbit. Hast du jetzt noch Repeater dazwischen, die zusätzlich zu deinem Router den Kanal zumüllen hast du am Ende so viel "Noise" in deiner WLAN Wolke, dass du keinen Spaß mehr daran hast und deine Powerline Lösung vll. sogar besser ist. Wenn jetzt noch Familienmitglieder hinzukommen, die einen Film von NAS Streamen, während du einen Film drauf pushst, während ein weiterer Download läuft...

... dann ist im besten Fall alles sehr langsam, ich vermute aber, dass Heimanwender Hardware da einfach die Verbindungen abbricht oder insgesamt abschmiert.

Mit dem Unterschied, dass das so nicht stattfindet bzw. bei den Aspekten, die so stattfinden, kann man es umgehen.
Die FB 7390 macht, so oder so, nur b/g/n mit 300 Mbit/s bei 2,4 GHz. Wenn man per WLAN gegen die FB connectet, dann betrifft das die Verbindung zwischen den AP nicht. Und das Bandbreitenproblem an der Fritzbox hätte man damit so oder so, auch wenn die 5 GHz Funkstrecke nicht existiert und das NAS per Kabel an der FB hängt, wenn man von Clients per WLAN über die FB auf das NAS will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antworten :-)

Riecht für mich danach entweder erst mal zu versuchen meine "Powerlinebridge" zu stabilisieren oder dann doch LAN Kabel zu ziehen.
 
Entweder hab ich es überlesen oder du hast gar nicht erwähnt was für ein PowerLAN bzw. welche Adapter du einsetzt. Evtl. kann man die vorhandenen einfach durch neuere ersetzen und das Problem ist behoben. PowerLAN hat ähnliche Nachteile wie WLAN. Zum einen sind Brutto und Netto vergleichbar weit entfernt voneinander wie bei WLAN (netto ca. 50% max) und zum anderen beeinflussen schlechte Leitungen, Störquellen und dergleichen die Leistung ebenso. Sofern der Ausgangswert, also die Bruttoleistung, einigermaßen hoch ist, bleibt unterm Strich natürlich auch mehr übrig. Will heißen, wenn du zZt 200er PowerLANs einsetzt und sagen wir mal 20-50 Mbit/s rausbekommst, sind es bei 1000er PowerLANs vielleicht 100-250 Mbit/s.. Reine Spekulation, aber wäre einen Versuch wert.

5 GHz WLAN halte ich für eine "Besenkammer" für ungünstig, da wäre vielleicht sogar gutes altes WLAN-n besser, weil stabiler (Stichwort: Wände).


100%ig wird dir das aber niemand sagen können, ausprobieren du musst :p
 
Danke Raijin :-)

Also ich habe eigentlich ziemlich gute Powerline Adapter - ein 1000E Set von AVM.

Und im Prinzip bin ich damit auch sehr zufrieden und habe überraschend gute Durchsatzwerte. Allerdings wenn ich längere Zeit etwas vom NAS ins LAN streame, verschwinden manchmal die NAS Freigaben , da die Verbindung kurz wegbricht.

Das Problem ist, daß ich den "Besenkammerpowerlineadapter" nur an einer Mehrfachsteckdose (zusammen mit dem NAS) betreiben kann. Ich vermute, daß das der Grund sein könnte.

Eigentlich nur deswegen suche ich nach einer anderen kabellosen Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

dein beschriebenes Szenario (FRITZ!Box -> LAN -> 1750E -> WLAN -> 1750E -> LAN -> NAS) sollte so eigentlich problemfrei funktionieren. Was von vielen hier angesprochen wurde, ist dein Szenario keine(!) Reihenschaltung. Da du aber bei locker ~180€ für beide Adapter hinlegen musst, würde ich mir das gut überlegen. Ich habe einen 1750E sowie einen DVB hier (der ja ebenfalls ein 1750E + DVB-C-Chip ist). Beide sind ähnlich verbunden, wie du es vorhast (FRITZ!Box 6490 -> LAN -> DVB-C -> WLAN 1750E -> LAN - >Rapi2 ). Beide Adapter sind mit gut ~800 Mbit verbunden was netto vermutlich um die 400-500 Mbit sein werden. Ein LAN-Kabel wäre aber in jedem Fall tausend Mal schneller, stabiler und vor allem günstiger. Auf was für Werte kommst du denn mit deinen 1000E? Hast du verschiedene Steckdosen probiert? Ich wohne ebenfalls in einem Altbau und durch das Testen unterschiedlicher Steckdose kannst du dabei locker 100-200 Mbit mehr rauskitzeln (je nach Stromverkabelung).

Gruß
Sc0rc3d
 
Sc0rc3d schrieb:
Hi,

Auf was für Werte kommst du denn mit deinen 1000E? Hast du verschiedene Steckdosen probiert? Ich wohne ebenfalls in einem Altbau und durch das Testen unterschiedlicher Steckdose kannst du dabei locker 100-200 Mbit mehr rauskitzeln (je nach Stromverkabelung).

Wie gesagt, mit der speed der beiden 1000E habe ich keine Probleme - ich bekomme zwischen 400 und 500MBit - was für meine Zwecke völlig ausreichend ist.

Das Problem ist die Stabilität - anscheinend bricht die Verbindung hin und wieder kurzzeitig ab, wodurch z.B. Freigaben nicht mehr erreichbar sind. Das ist oft kein Problem, aber sobald ich z.B. mit Itunes mal eine Playlist abspiele, ist meist nach dem 5. oder 6. Lied Schluß, weil eben die entsprechende Ordnerfreigabe auf dem NAS wegbricht.

Leider muß sich der Powerlineadapter auf Seiten des NAS eine Steckdose mit eben jenem teilen - ich vermute, daß die Verwendung der Mwehrfachsteckdose hier Probleme verursacht.
 
Verstehe, die Stabilität ist natürlich noch ein wichtiger Punkt. Zunächst würde ich dir empfehlen einen Defekt eines oder beider Adapter hierbei auszuschließen. Verbinde beide Adapter in einer Mehrfachsteckdose für 1 Nacht. Sollten am Morgen die Powerline-Verbindung noch bestehen, sind die Adapter ok. Sollte es morgen zu einem Abbruch kommen (Blinken der Powerline-LED) ist einer der beider oder beide Adapter Defekt.

€dit: Die Adapter in einer Mehrfachsteckdose zu betreiben führt leider zwangsläufig zu Abbrüchen. :/
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann versuch doch nacheinander (!) mal folgendes

1) Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping1.txt
2) PC/Laptop per LAN direkt bzw. per Switch an das NAS anklemmen. Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping2.txt
3) Verlängerungskabel von einer Steckdose im Flur oder Nebenzimmer in die Besenkammer, dort das NAS anschließen und PowerLAN direkt in die Wand. Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping3.txt
4) Den anderen PowerLAN-Adapter in eine andere Steckdose stecken. Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping4.txt


Dann siehst du wann/wie lange die Verbindung wegbricht und ob die Maßnahmen grundsätzlich geholfen haben.


Wenn alle Stricke reißen, würde ich aber eher nicht die AVM-Repeater/-AP nehmen, die sind recht teuer.. Grundsätzlich kann man jeden WLAN-AP/-Router nehmen, der den Client-Mode beherrscht und somit ein WLAN empfängt und per LAN weitergibt. Ob 5 GHz oder nicht, das muss man testen.. Kann sein, dass es klappt, kann aber auch sein, dass es gar nicht geht - Wände eben ;)
 
Raijin schrieb:
Dann versuch doch nacheinander (!) mal folgendes

1) Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping1.txt
2) PC/Laptop per LAN direkt bzw. per Switch an das NAS anklemmen. Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping2.txt
3) Verlängerungskabel von einer Steckdose im Flur oder Nebenzimmer in die Besenkammer, dort das NAS anschließen und PowerLAN direkt in die Wand. Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping3.txt
4) Den anderen PowerLAN-Adapter in eine andere Steckdose stecken. Eine Weile am PC ping die.nas.ip -t > ping4.txt


Dann siehst du wann/wie lange die Verbindung wegbricht und ob die Maßnahmen grundsätzlich geholfen haben.

Ah stimmt, das mit dem Ping ist eine gute Idee. Meine bisherigen Tests waren bisher einfach FooBar oder Itunes eine Playlist hoch und runter dudeln lassen. Aber Ping ist natürlich besser.

Wenn sich am Ende herausstellt, daß es schlichtweg daran liegt, daß ich in der Besenkammer eine Mehrfachsteckdose nutze, dann tät das natürlich auch weh - da ich das nicht ändern kann ;)

Als Alternative überlege ich mir ein lüfterloses NAS anzuschaffen - dann muß das Ding auch nicht in die Besenkammer ;-) Aber irgendwie hänge ich an meiner alten QNAP TS-209 Pro II (6 Jahre alt).
 
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