Fritzbox im Keller und DG?

speltach

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Wir haben einen Glasfaseranschluss im Keller und diesen direkt mit der Fritzbox im DG verbunden. An der Fritzbox sind im Erdgeschoss und Dachgeschoss jeweils ein PC und TV angeschlossen.

Nun benötigen wir noch zusätzlich 2 Zugänge im Keller für die Wärmepumpe und Wechselrichter, allerdings habe ich nur die Möglichkeit ein Kabel direkt ins DG zu führen. Da die Leerrohre fehlen. Platzierung im Erdgeschoss ist nicht möglich.

Nun habe ich überlegt im Keller eine Fritzbox zu platzieren, hier Wärmepumpe und Wechselrichter anzuschließen, und zusätzlich noch eine Fritzbox im Dachgeschoss für die bisherigen LAN Geräte und WLAN und Festnetztelefon.

Sinnvoll oder wie würdet ihr es lösen?
 
@Luftgucker Allerdings geht hier dann das Festnetztelefon im DG nicht mehr. Daher dachte ich z.B. 7530AX im Keller bei Bedarf mit WLAN und diese dann mit 7530AX oder 7590AX im DG verbinden, und hierüber das WLAN, LAN und Festnetz Telefon zu betreiben.
 
Oder DECT-Repeater. Aber ja, eine FRITZ!Box im Keller, eine FRITZ!Box im Dachgeschoss sollten Dein Problem lösen. Aber so wie ich Dich verstehe, fliegt irgendwo noch eine dritte oder sogar vierte FRITZ!Box umher? Die Alternative zu der zusätzlichen FRITZ!Box hatten wir hier …
 
Wenn ich den Router im Keller lasse und DECT-Repeater nutze, habe ich allerdings daß problem mit der Verkabelung aus dem Keller raus, daher dachte ich eher an Fritz im Keller > Fritz im DG
 
Ging mir um Luftguckers Einwurf den Du erwidert hattest. Du würdest die bestehende FRITZ!Box in den Keller packen, für die Telefonie einen DECT-Repeater und für Internet einen Access-Point im Dachgeschoss holen. Hat der Access-Point nicht genug LAN-Ports, dann einen 5er-Switch dazu.
speltach schrieb:
daher dachte ich eher an Fritz im Keller > Fritz im DG
Ja, schrieb ich ja, spricht nichts dagegen. Noch sinnvoller wäre, Du würdest Deine jetzige Situation irgendwie aufmalen, eine Bleistift-Zeichnung reicht, also Aktuell und Ziel. Ich vermute das ist Dein Ziel:
Glasfaser ↔︎ ONT ↔︎ FRITZ!Box 7520 (Keller) ↔︎
  • Wärmepumpe
  • Wechselrichter
  • FRITZ!Box 7520 (Dachgeschoss) ↔︎
    • Computer
    • Fernseher
    • FRITZ!Fon
Noch sinnvoller halte ich:
Glasfaser ↔︎ ONT ↔︎ FRITZ!Box 7520 (Keller) ↔︎
  • Wärmepumpe
  • Wechselrichter
  • FRITZ!Box 7520 (Dachgeschoss) ↔︎
    • Computer
    • FRITZ!Box 7520 (Erdgeschoss) ↔︎
      • Fernseher
      • FRITZ!Fon
Weil Geschoss-Decken bei WLAN erheblich dämpfen. So hättest Du auf jedem Stockwerk ein WLAN-Punkt. Und die DECT-Basis zentral im Haus. Dann brauchst Du vielleicht gar keinen DECT-Repeater und trotz nur einer DECT-Basis – die FRITZ!Box 7520 im Erdgeschoss – überall im Haus dann Empfang.

Wäre also schön, wenn Du irgendwie konkret werden würdest, also welches FRITZ!Box-Modell Du aktuell hast. Und ob Du wirklich einen ONT = Glasfaser-Modem bereits im Keller hast. Oder ob aktuell kein Ethernet- sondern ein Glasfaser-Kabel vom Keller ins Dachgeschoss verläuft.
 
ONT ist bereits im Keller, Fritzbox 7530AX steht Aktuell im DG, hierüber wird auch das Erdgeschoss mit WLAN und DECT versorgt. Nur im Keller bzw und Terasse ist Aktuell kein WLAN verfügbar, wenn WLAN benötigt wird stecke ich den Fritzbox WLAN Reapter 2400 im EG ein.
 
Dein Problem ist ein in EFH sehr häufiges:
Die DECT Basis und WLAN sind in der Nähe des Hausanschlusses im Keller ungünstig, gleichzeitig braucht man im Keller auch LAN und/oder WLAN z.B. für Haustechnik.

Eine praktische Lösung sind zwei Fritzboxen, eine im Keller für den Internetzugang und eine in einem der oberen Stockwerke per LAN Kabel verbunden.
Diese zweite FB konfiguriert man als „IP Client“, Mesh Repeater und aktiviert die „Mesh Telefonie“. Dann kann man seine DECT Telefone an der Basis der zweiten FB anmelden. Leider ist die Telefonie nicht wirklich ein „Mesh“ ein Roaming der DECT Telefone ist nicht möglich, aber meistens nicht nötig.
 
TomH22 schrieb:
Diese zweite FB konfiguriert man als „IP Client“, Mesh Repeater und aktiviert die „Mesh Telefonie“. Dann kann man seine DECT Telefone an der Basis der zweiten FB anmelden. Leider ist die Telefonie nicht wirklich ein „Mesh“ ein Roaming der DECT Telefone ist nicht möglich, aber meistens nicht nötig.
Das heißt DECT geht dann nur über die Fritz im DG?
 
Das geht auch über die andere, nur muss man die Telefone dort separat anmelden und kann nicht unterbrechungsfrei von einer zur anderen laufen.
 
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Grundsätzlich geht es über beide, Du kannst z.b. wenn Du mehr als ein Mobilteil hast, eines an die FB im Keller, und eines an die im DG binden. Nur dynamisch wechseln können sie nicht.
 
speltach schrieb:
Nur im Keller bzw und Terasse ist Aktuell kein WLAN verfügbar, wenn WLAN benötigt wird stecke ich den Fritzbox WLAN Reapter 2400 im EG ein.
Daher mein Tipp, nicht nur eine sondern zwei weitere FRITZ!Boxen holen. Eine FRITZ!Box 7530 AX ist jetzt gebraucht nicht so teuer. Eine in den Keller. Eine ins Erdgeschoss. Schon hast Du überall im Haus WLAN und sogar den selben WLAN-Chipsatz. Ideal für das WLAN-Roamen. DECT-Basis macht die FRITZ!Box im Erdgeschoss. Und schon solltest Du überall als DECT haben. Den FRITZ!Repeater 2400 kannst Du dann verkaufen, der bringt auch noch gut Geld.
TomH22 schrieb:
Nur dynamisch wechseln können sie nicht.
Müsste ich jetzt nachschauen. Anmelden kann man ein DECT-Mobilteil wie eine Gigaset HX an allen FRITZ!Boxen im Haus. Das Mobilteil sucht sich dann die stärkste DECT-Basis = FRITZ!Box. Nur während einem Telefonat, kann man nicht durchs ganze Haus wandern bzw. genauer: Die aktuelle DECT-Zelle verlassen = FRITZ!Box bei der man das Telefonat startete.
 
Entweder mit Repeater vom EG aus Keller mitversorgen, oder separate FB im Keller. Aber im Keller braucht niemand WLAN. Durch die Betondecke geht nur sehr wenig WLAN zum EG, wo hauptsächlich WLAN gebraucht wird. Kann man machen, ist ab nicht optimal, eher als Not-Lösung zu betrachten. Dann später die FB vom Keller ins EG, wenn renoviert wird und man Kabel verlegen kann. Ein Kabel für WAN und ein Kabel für LAN, das dann weiter geht zum DG.
Die Wärmepumpe und der Wechselrichter brauchen ja nur eine langsame Verbindung. Auch wenn die Verbindung schlecht ist und nur langsam, geht das. Ob Du dann den Repeater einsparen kannst, wirst Du sehen. Wenn die FB später im EG steht, geht das meistens. Für DECT ist das die optimale Lösung. Dann wird die Etage darüber und darunter und EG versorgt.
Eine Lösung mit 3 FB würde ich nicht machen wollen, schon aus Kostengründen. So viele Kanäle sind auch meistens nicht frei um 3 APs im Haus zu betreiben. Zumal auch nur ein LAN Kabel dort abzweigt ins DG, derzeit WAN, später LAN.
 
Zuletzt bearbeitet:
norKoeri schrieb:
Müsste ich jetzt nachschauen. Anmelden kann man ein DECT-Mobilteil wie eine Gigaset HX an allen FRITZ!Boxen im Haus
Bei den FritzFons kann man manuell die Basis wechseln , und die nutzen auch nur die. Kann jetzt nicht genau sagen, ob sie selber wechseln wenn die angemeldete Basis wirklich garnicht mehr zu empfangen ist.
 
hildefeuer schrieb:
Aber im Keller braucht niemand WLAN.
Das ist glaube keine universell gültige Aussage.
Ich brauche im Keller WLAN weil:
Meine Werkstatt dort ist, und ich auch da gerne eine online Verbindung habe
Meine Frau beim Bügeln in der Waschküche gerne Spotify hört
Meine Viessmann Heizungssteuerung nur per WLAN (es gibt kein LAN Modul von denen) ansprechbar ist.

hildefeuer schrieb:
Durch die Betondecke geht nur sehr wenig WLAN zum EG, wo hauptsächlich WLAN gebraucht wird

Der TE versorgt scheinbar zur Zeit sein EG vom Dachgeschoss aus, das scheint für ihn auszureichen. Warum sollte man da was ändern?


hildefeuer schrieb:
So viele Kanäle sind auch meistens nicht frei um 3 APs im Haus zu betreiben
Auch das ist viel zu pauschal. Ich betreibe in meinem Reihenhaus sogar 4 APs.
Das liegt am vermutlich sehr atypischen Verhalten meiner Bausubstanz, da wurden in den 80er Jahren irgendwelche schwarzen Hohlblocksteine mit einem hohen Kohlenstoffanteil verbaut, die eine extreme Signaldämpfung haben.

Das führt z.B. dazu dass 50cm Luftlinie durch die Wand zwischen Wohnzimmer und Küche noch eine Signalstärke von -80dBm ankommt.
Ist jetzt vermutlich beim TE nicht so, ich wollte nur verdeutlichen dass man ohne Messungen und aus der Ferne nur sehr schlecht vorhersagen kann, wie man WLAN APs platzieren sollte.
 
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Die meisten Wechselrichter haben wlan und lan. Gerade wg der Probleme mit den sungrow würde ich keine wechselrichter per wlan verbinden. Die sungrow verbinden nicht zu wifi6 Access Points.
Die Sma wechselrichter senden die ganze Zeit permanent eine ssid auf dem Kanal und stören andere Clients.
Einige Wärmepumpen können nur mit alten Smartphones das wlan konfigurieren, die wireless distribution beherrschen.
Aber vielleicht gibt es ja mit Deinem Wechselrichter keine Probleme bei wlan.
Wenn dann in ein paar Jahren wifi 10 kommt, scheitert die Verbindung dann evtl. Die Heizung wird ja alle Jahrzehnte modernisiert. Die pv Anlage niemals.
 
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