Fstab cifs Mount beim Boot als normaler User

Pfandfinder

Lieutenant
Registriert
Nov. 2020
Beiträge
729
Hallo,

Habs bei meinem Mint in der fstab diese Zeile um ein mount beim Boot einzubinden:

Code:
//NAS/backup /mnt/backup cifs credentials=/home/ user/.nascred,uid=1000,gid=1000,vers=3.0,_netdev, nofail 0 0

Problem ist aber dass beim systemstart ich und such meine software keinen zugriff haben darauf da es über root eingebunden ist:

Code:
$ ls -ld /mnt/backup
drwxr-xr-x 2 root root 4096 Mär 11 21:08 /mnt/backup

Ich muss aktuell immer manuell "sudo mount -t cifs //NAS/backup /mnt/backup -o credentials=/home/user/.nascred,uid=1000,gid=1000,vers=3.0" ausführen damit es über "user" läuft. Wie Löse ich das Problem ?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich wurd dem mal nachgehen ev. macht das die probleme ...
Ergänzung ()

gruppenrechte auch kontrollieren
backup vorm basteln kann auch nicht schaden.....
Ergänzung ()

neun user erstellen und mal testen uid gid abfragen.....
 
Pfandfinder schrieb:
//NAS/backup /mnt/backup cifs credentials=/home/ user/.nascred,uid=1000,gid=1000,vers=3.0,_netdev, nofail 0 0
Blöde Frage, aber hast du auch beim echten Pfad ein Leerzeichen zwischen /home/␣user/ ?

Aber sollte sich dann nicht einmal mounten lassen, wenn kein Zugriff auf die Credentials vorhanden ist.
 
Das Linux ist erst neu eingerichtet. Das Leerzeichen ist hier ein kopierfehler

Wie wäre denn der richtige Weg ein Netzlaufwerk vom NAS unter Linux einzubinden dass es permanent ist ? Ich mache sonst nur Windows, kenne mich da nicht so aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nowareeng
Pfandfinder schrieb:
Wie wäre denn der richtige Weg ein Netzlaufwerk vom NAS unter Linux einzubinden
Von Linux zu Linux würde ich NFS statt Samba verwenden. Bei NFS werden die Unix-Rechte 1:1 ohne Zwischenschicht (sambapasswd) durchgereicht. Das umgeht viele Probleme.

In Deinem Eingangssnippet kann ich keinen Fehler erkennen. Das sieht korrekt aus. Username + PW + Domain entsprechen auch den im NAS eingerichteten Credentials?
 
ja das passt. Siehe "ls -ld" Ausgabe, Problem ist einfach dass die Rechte auf root laufen und ich kein Zugriff hab, erst wenn ich den genannte Befehl ausführe. ist es "user user"
 
Pfandfinder schrieb:
Siehe "ls -ld" Ausgabe, Problem ist einfach dass die Rechte auf root laufen und ich kein Zugriff hab, erst wenn ich den genannte Befehl ausführe. ist es "user user"
Das ist auch korrekt so. Der Mountpoint ist erst mal nur ein Verzeichnis und gehört normalerweise Root. Durch den Mount wird das Verzeichnis überdeckt. Damit ändern sich auch Besitzer und Rechte.
 
Du könntest deine Software mit einem Script starten welche den o.g. mount Befehl ausführt bevor die Anwendung gstartet wird.....
 
@Pfandfinder
Teste mal, ohne den manuellen mount und den fstab-mount auszuführen (alternativ umount auf den mountpiont), ob sich das Problem dadurch erledigt, wenn du am mountpoint nur für das Unterverzeichnis backup den owner und gruppe auf "user" änderst.

Anschließend per
die in der fstab enthaltenen mounts ausführen lassen. Alternativ per reboot. Anschließend Eigentümer des mountpoint prüfen.
 
sieht eigentlich gut aus,. pack mal rw vor user, als beispiel

Code:
//ipnas/video/      mnt/video cifs uid=1000,gid=1000,rw,user,credentials=/home/media/.credentials  0 0
 
@Derduke Guter Hinweis! Die Reihenfolge der Optionen spielt bei cifs tatsächlich eine Rolle. Zusätzlich empfiehlt sich noch die Option _netdev, damit der Mount erst nach dem Netzwerk versucht wird und kein Boot Fehler entsteht.
 
geht auch net, aber mit der Variante von der KI gehts - kommt zwar beim ersten verbinden "permission denied" aber öffnet trotzdem und danach auch kein Fehler mehr..

cifs credentials=/home/user/.nascred,iocharset=utf8,uid=1000,gid=1000,file_mode=0664,dir_mode=0775,x-systemd.automount 0 0
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Derduke
Pummeluff schrieb:
Bei NFS werden die Unix-Rechte 1:1 ohne Zwischenschicht (sambapasswd) durchgereicht. Das umgeht viele Probleme.
Ja. Wobei man da aufpassen muss.
Denn Server und Client brauchen die exakt gleiche Nutzerkennung.
Ansonsten gibts ja mit NFSv4 auch User-Mapping. Aus dem und aus anderen Gründen sollte man also immer NFSv4 nehmen.
 
Zurück
Oben