Glasfaser FTTH Telekom 2000 down / 1000 up (XGS-PON)

kingpin42 schrieb:
Schwankungen um weniger als 0,8dB halte ich allein temperaturbedingt für absolut normal bei größeren Strecken.
Warum temperaturbedingt? Die Aktiv-Technik und die Kabel sind ja im Regelfall eher konstant temperiert. Bleibt eher sowas wie der NVt oder, wenn vorhanden, Luftkabel.

Mich wundert da erstmal der recht schnelle Anstieg/Fall am Ende. Wobei 0,5 dBm jetzt in der Tat kein relevanter Unterschied sind, aber halt messbar.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sendai
Die schnellen Anstieg/Fall gegen Ende liegen immer so im Zeitraum ~16-18 Uhr, wie auch die kurzen Einbrüche am Anfang.

Telekomkabel liegen hier alle unterirdisch. Sofern der OLT im Telekom HVt untergebracht ist (würde ich von der Gf-AP Bezeichnung mal drauf tippen), dürfte die XGS-PON Strecke wohl ebenfalls ~1,3km lang sein.

Das XGS-PON Modul selbst schwank zwar auch ganz schön in seiner Eigentemperatur, das aber den über ganzen Tag verteilt, ohne Peaks zu bestimmten Zeitfenstern. Hat als "mini ONT" halt mehr Eigenwärme als ein klassisches Ethernet SFP+ 😉

Das Monitoring läuft ja sowieso, also einfach mal abwarten und noch ein paar mehr Wochen/Monate "sammeln", vielleicht ändert sich etwas, wenn es draußen herbstlicher oder Winterlicher wird.
Denke mal nicht das der NVt immer zufällig zw. 16-18Uhr in der Sonne steht und am Anfang der Messung für die kurzen Einbrüche im gleiche Zeitfentser im Schatten.

In dem Sinne weiter Mist messen. Oder doch mal die Steckverbindungen prüfen, Patchkabel wechseln oder mit dem LWL Reiningstift drüber. 🤣
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rezzler
rezzler schrieb:
Warum temperaturbedingt? Die Aktiv-Technik und die Kabel sind ja im Regelfall eher konstant temperiert. Bleibt eher sowas wie der NVt oder, wenn vorhanden, Luftkabel.

Mich wundert da erstmal der recht schnelle Anstieg/Fall am Ende. Wobei 0,5 dBm jetzt in der Tat kein relevanter Unterschied sind, aber halt messbar.
Ich frage dazu mal unsere Fttx Kollegen, könnte es mir aber vorstellen, bei den Gf Nvt oder an den Splittern, wenn sie nicht konstant temperiert werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rezzler und sendai
@T1984 Ich bin schockiert … 1:64? Das ist ja fast wie im Kabel!
 
@mfgPC früher oder später ist alles mal ein Shared-Medium, die Frage ist doch eher wieviel Bandbreite stehen den 64 User letztendlich gemeinsam zur Verfügung und wie geht es dann dannach weiter Richtung Internet-Backbone.
 
T1984 schrieb:
Video aus einer Telekom-Vermittlungsstelle zur XGS-PON Migration in München. Die 1:32 PON-Segmente werden dabei wie schon verschiedentlich zu lesen war zu 1:64 zusammengefasst.
Da ich über das selber Fiber Center laufe wie der Kunde in dem Video kann ich sagen, dass die Umstellung im Video am 04.12. Gemacht wurde. In meinen Logs sehe ich zwischen 02:00 und 02:45 mehrere Disconnects.

Buchbar ist es bei mir aber noch nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: millen, T1984 und Col. Jessep
Das gesamte Video war sehr aufschlussreich und gab einen guten Einblick in die DTAG Technik!
 
mfgPC schrieb:
Ich bin schockiert … 1:64? Das ist ja fast wie im Kabel!
Solange nur zwei 1:32-PON-Segmente in der Vermittlungsstelle zusammengelegt werden um nur einen GPON/XGS-PON Port zu belegen sehe ich das nicht so kritisch. Das wäre bei steigender Auslastung auch leicht wieder rückgängig zu machen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: EXP
eifelman85 schrieb:
Hat sich die Dämpfung durch den zusätzlichen Splitter sichtbar erhöht?
Das sehe ich leider nicht, da ich vor dem Unifi Fiber Gateway das Telekom Glasfaser Modem 2 habe.
 
eifelman85 schrieb:
Hat sich die Dämpfung durch den zusätzlichen Splitter sichtbar erhöht?
Um etwa 2-3dB.
mfgPC schrieb:
@T1984 Ich bin schockiert … 1:64? Das ist ja fast wie im Kabel!
Mit dem Wechsel aufs XGS-PON wird die verfügbare Bandbreite vervierfacht (GPON 2,5 Gbit Down / 1,25 Gbit Up; XGS-PON 10Gbit Down / 10 Gbit Up). Bringt natürlich nur was wenn der betreffende Anschluss auch auf XGS-PON läuft, was bei den kleineren Tarifen ja nicht der Fall ist. Man wird sehen wie die Telekom damit in Zukunft umgeht bzw. was die Praxis bringt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: eifelman85, sendai und EXP
mfgPC schrieb:
Das sehe ich leider nicht, da ich vor dem Unifi Fiber Gateway das Telekom Glasfaser Modem 2 habe.
Unifi ist doch bestimmt auch ziemlich flexibel konfigurierbar und man könnte sich eine IP+SNAT an den LAN Port zum Modem konfigurieren um an die WebUI zu kommen.

Außer den Dämfungswerten wäre aber auch nicht wirklich viel interessantes aus der Modem WebUI auszulesen, falls man sich den Aufwand machen möchte.
 
Wäre in der Tat spannend wie das geht. Meine Recherche war bisher nicht so erfolgreich.
 
Nochmal was interessantes zu dem Herrn Hofmeir, der da im Video zu sehen ist. Da er seine Firma erwähnt ist er auch echt leicht zu finden. Zu dem kandidiert er für die ÖDP bei den Regionalwahlen und ist auf dem ein oder anderen Plakat zu sehen.

A seiner Anschrift kann man jetzt schon FTTH 2.000 buchen - witziger Weise mit so einigen Rabatten. Die Anschrift Gegenüber in der gleichen Straße bekommt die Rabatte nicht:

IMG_0492.pngIMG_0493.png

Auswahl war jeweils, Dose Vorhanden, Neuanschluss, Privatkunde
 
Vermutlich stammt der Rabatt aus eine Aktion um mehr Haushalte in Mehrfamilien Häusern anzuschließen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blastinMot
@EXP Könnte sein, denn das Haus von Herrn Hofmeir ist ein 2 Parteien Haus und gegenüber sind Doppelhäuser.

Die Freuschatung von 2.000 für Herrn Hofmeir, führt zu der abstrusen Situation, dass in einem flächendeckend mit FTTH 1.000 ausgebauten Gebiet nun um die entsprechenden Straße einige wenige Adressen FTTH 2.000 ausspucken. Ich frage mich warum das nicht gleich für alle freigeschaltet wurde, wenn die Umstellung so großzügig im Fiber Center gemacht wurde.
 
Mhh sind da auch ZFH markiert? Würde mich überraschen. Aber wir spekulieren viel ohne die Daten im Hintergrund zu kennen.
 
mfgPC schrieb:
Nochmal was interessantes zu dem Herrn Hofmeir, der da im Video zu sehen ist. Da er seine Firma erwähnt ist er auch echt leicht zu finden. Zu dem kandidiert er für die ÖDP bei den Regionalwahlen und ist auf dem ein oder anderen Plakat zu sehen.

A seiner Anschrift kann man jetzt schon FTTH 2.000 buchen - witziger Weise mit so einigen Rabatten. Die Anschrift Gegenüber in der gleichen Straße bekommt die Rabatte nicht:

Anhang anzeigen 1686232Anhang anzeigen 1686233

Auswahl war jeweils, Dose Vorhanden, Neuanschluss, Privatkunde
Die Rabatte hab ich hier auch in Hessen.

Edit: Interessanterweise ist es das einzige Gebäude hier im Neubaugebiet. Eventuell macht die Telekom das an Standorten an denen der Kabelanschluss im Eigentum privaten Firmen ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
blastinMot schrieb:
Mit dem Wechsel aufs XGS-PON wird die verfügbare Bandbreite vervierfacht (GPON 2,5 Gbit Down / 1,25 Gbit Up; XGS-PON 10Gbit Down / 10 Gbit Up).
Nicht ganz, denn XGS-PON verwendet weiterhin die altertümliche Reed-Solomon FEC, und mit noch mehr Redundanz als GPON (216/248 vs. 239/255). Das schmälert den Faktor auf 3,73.

Erst ab 25G-PON wird auch bei der Glasfaser die FEC modernisiert, auf den Stand, der bei Satelliten- und Terrestrischer Übertragung und Kabel-Internet schon seit Jahren in Betrieb ist. Dabei wurde XGS-PON tatsächlich nach diesen Standards veröffentlicht. Da dachte man sich wohl, dass die Bandbreite so üppig ist, dass man locker mal 10% wegwerfen kann... Jedenfalls kann man mit XGS-PON kein 10Gbase-T auslasten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mfgPC und millen
Zurück
Oben