Für Uni: Lernen lernen

Ganzir schrieb:
Der Sinn ist der oben bereits erläuterte. Die FOM ist allerdings eine Fachhochschule, keine Universität. Und hier liegt wie bei vielen Dingen in Deutschland die betonung auf der letzten Silbe. "Schule" d.h. Klassen, Hausaufgaben, Stundenplan.
Das ist nicht richtig. Studieren an Fachhochschulen und Universitäten ist sich ziemlich ähnlich. Durch Bologna hat es zwar Einschränkungen gegeben, aber das gilt gleichermaßen für beide Hochschulformen. Ich studiere an einer FH und kann bestätigen, dass es weder Klassen, vorgegebene Stundenpläne oder Inhalte (kann aus einem breiten Angebot auswählen) noch so etwas wie Hausaufgaben gibt.

Deine Argumentation könnte man auch auf Universitäten übertragen, schließlich handelt es sich dabei auch um Hochschulen.
 
@Exar_Kun:

Es mag sein, dass es sich um "Hochschulen" handelt, nur nennen sie sich selbst nicht so, während die FH, dass Wort "Schule" im Namen trägt.

Bei deiner FH hast du dann evtl. wirklich Glück gehabt - Ausnahmen bestätigen die Regel - bei allen FH, die ich kenne, ob jetzt FOM oder Vollzeit FHs, ist das wesentlich verschulter als alles, was ich bisher an Universitäten erlebt habe.
 
aurum schrieb:
Ich habe es doch bei uns gesehen ;) Ist nicht so, das ich nicht BWL studiert hätte. Meinen Abschluss habe ich zwar im Wirtschaftsingenieurwesen gemacht, aber nebenbei auch BWL gemacht. Und ich weiß aus erster Hand, das BWLer im Gegensatz zu Wi-Ings, Wi-Mathe bzw. Wi-inf deutlich weniger tun müssen. Da besteht ein signifikanter Unterschied.

Ich sage mal eher es ist anders. Ein BWL-Studium ist extrem zeitintensiv in der Vorbereitung. Ich studiere ja selbst Wi. Inf und weiß, dass man es nur bedingt vergleichen kann. Vor allem da ich im Informatikpart auch kaum etwas auswendigzulernen habe. Es ist halt Skriptlesen´, vielleicht ein paar Übungen machen und verstehen. Ansonsten sind Probleme teilweise mit einem 5 Zeilen Beweis (mathematischer) gelöst.
 
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PiPaPa schrieb:
Genau hinter diesem Hintergrund bin ich durch mein Studium. Möglichst viel erledigen wenn Zeit ist.

War hoffentlich nicht Deutsch auf Lehramt :)


@ TE:

Lerngruppen !!!! Such dir Leute aus dem gleichen Jahrgang und schafft euch eine Umgebung zum Lernen. Dadurch vermindert man ablenkende Faktoren und hat Ansprechpartner, falls es Schwierigkeiten gibt.
 
Danke nochmal für die vielen Beiträge.
Ich will, weil wohl einige daran zweifeln klar stellen dass ich das 100% will und mich das ganze auch sehr interessiert:)
Trotzdem hat es bei mir immer mit dem lernen gehapert aus schon genannten gründen.
Klar muss jeder für sich selbst wissen wie er am besten lernt usw aber hier Erfahrungen von anderen Studenten zu bekommen, Anregungen zu bekommen finde ich schon sehr wichtig:)

Am Ende liegts ganz bei mir wie ich das umsetzte,klar.
Nochmal auf den faktor Schule, der hier diskutiert wurde: an der fom gibt's soweit ich weiß keine Klassen. Mir wird davon berichtet das man mit knapp 100 Leuten im Saal sitzt. Auch was man so von den kollegen hört kann man nihtmehr gerade davon ausgehen dass viel verschult wird. Klassen und Stundenpläne gibts wie inner Schule auch nicht. Zumindest hier in Dortmund und essen ist es so.
Im Grunde ist es ein Bachelor-Studiengang, der anstatt 6 Semester auf 7 Semester gestreckt wurde.
dafür hab man aber nur 2 mal die Woche Uni und der Rest ist selbstdisziplin...

Also ich stell mir das neben dem Beruf schon anstrengender vor als ein Vollzeitstudium.
Und auf meinen Verdienst verzichten? das könnt ich nicht. es ist so viel Geld was ich nun verdiene und ich denke, das kann man mit Bafög nicht auffangen.
 
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Halte ich einfach mal für ein Gerücht, wobei ich immer wieder lese, dass BWL'er ja nen luschiabschluss machen. finde ich immer sehr arrogant diese Haltung von anderen. muss aber jeder selber für sich bewerten, je nach Interesse und eifer, gibts sicherlich auch welche, die es als sehr Zeitintensiv beschreiben würden.

Hier wird immer von BWL gesprochen, doch ist der Studiengang "Business Administration" doch ein wenig anders. Oder würdet ihr sagen: BWL= BA?
Ich denke ich hab da im Internet schon Unterschiede herausgelesen.

Und nochmal zum lernen:
Gruppen, die aus Leuten besteh, die was lernen wollen, die können sich natürlich perfekt ergänzen.
Ich denke da z.B. an ein Beispiel, man soll nen Abstract schreiben, man hat 4 Themen zu lernen, jeder schreibt 1 Thema runter und man tauscht das dann aus, so dass man nicht alle 4 schreiben muss.
wäre auf jeden die optimal Lösung in so einem Fall.
 
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aurum schrieb:
BWL ist vieles, aber nicht zeitintensiv ^^

Ich finde schon für die wenigen CP, die ich pro Modul bekomme.
Mathe für Informatiker hat bei mir jeweils 10 CP gebracht. Effektiv sollte man dementsprechend 300h lernen inkl. Vorlesungen. Ich habe vielleicht 150 h pro Semester gebraucht.

Für BWL I habe ich 3CP bekommen. Gelernt habe ich in den letzen drei Wochen vor der Klausur 12h pro Tag um den Scheiss auswendigzulernen. (800 Buchseiten lernen sich nicht von allein auswendig. Außerdem durfte man die Sachen teilweise wortwörtlich auswendiglernen )
Vom Buchlesen und Notizen machen mal abgesehen.

Vergleichen wir es mit Mathe habe ich für BWL insgesamt mehr Zeit investiert, auch wenn es weniger anspruchsvoll sein soll. Genau so ist es bei den Informatikmodulen. Ich lerne nichts auswendig. Ich muss lediglich für die Klasur ein paar Übungen durchgeehen und locker das Skript lesen. Komme dementsprechend auf vielleicht eine lockere Woche Vorbereitung für die Klausur.


Es hängt aber auch davon ab, wie schnell und gut man bei den technischen Fächern mitkommt.
Es gibt ja genug Leute die für das Mathebeispiel von mir auch wirklich die 300h, wenn nicht mehr, gebraucht haben.
 
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