in der praxis ists ja so, dass zb. musik aus beliebig vielen tonspuren zu zwei tonspuren zusammengesetzt wird. im konzert sind zb. dutzende mikrofone, die die töne von instrumenten und stimmen aufzeichnen. das zusammengesetze stereo-signal bekommt dadurch immer mehr an komplexität über das ganze hörbare frequenzspektrum.
wenn bei der obigen kleinen grafik mit den diagrammen aus rechtecksignalen schon solche wiedergabe verfällschungen entstehen, kann man sich leicht ausmalen, was bei einer um größenordnungen komplexeren wiedergabe passieren wird.
vorausgesetzt die tonaufnahme ist top und die bausteinkette bis zum kopfhöhrer auch, dann hört es sich beim abspielen so an, als wärst du in einem komplett ausgeleuchteten raum, umgeben von verschiedenen bunten gegenständen, die du ohne schwierigkeiten einzeln oder alle gleichzeitig betrachten kannst ohne den hals zu verdrehen
das gegenbeispiel würde so aussehen, als wärst du in einem abgedunkeltem raum, die gegänstände wären gleichfarbig und auf einem haufen liegen.
kennst vielleicht schon diese unzähligen beschreibungen zu audiowiedergabegeräten aus foren und rezessionen, die alle diese auffällig vielen blumigen adjektive haben und man von der ganzen woodoo-sprache das kotzen bekommt weil die nichts aussagen. das problem bei der beschreibung ist das selbe, als würde man einem blinden was von regenbogenfarben erzählen.
weil sich aber in unserem beispiel niemand für taub hält und mit tönen aus elektrogeräten aufgewachsen ist, hält jeder es für richtig, dass der ton so klingt wie er schon immer geklungen hat. aus dem grund ist es kaum möglich, über einen textuellen weg jemanden dazu zu begeistern, mehr daraus zu machen können.
kann nur sagen, dass es möglich ist, eine aufzeichnung möglichst unverfälscht abzuspielen. eine scheiß aufnahme wird als solche sofort hörbar sein, eine gute ebenso.
lass mal wieder back to topic

kabel vs. funk