(funk)kopfhörer gesucht

blei2k

Lt. Commander
Registriert
Nov. 2006
Beiträge
1.294
gibt es eigentlich brauchbare funkkopfhörer? gibs das was störungsunanfälliges, oder is das immer von der umgebung abhängig (viele wlan netze usw) in der preisklasse zwischen 80-150 euro? klang sollte natürlich dazu auch brauchbar sein, nach möglichkeit neutral abgestimmt.
oder muss man auf funk verzichten da es generell nix taugt?
 
richtig, gibt nix gescheites!
Auf jeden Fall nicht, wenn du einen "richtigen" KH (mit Kabel) aus derselben Preisklasse 80...150€) als Vergleich ran ziehst.
 
auch nicht wenn man ein 70-80 euro kabel kh mit einen 150 euro funk kh vergleicht?
 
immer diese "gibt es nicht" basher

soll der TE also mit 30 Meter Kabel durch die Wohnung laufen?
Das ist sicher besser als ein Funkkopfhörer :freak:
Ich war zumindest mit meinem AKG 787 sehr zufrieden, besser als jede Kabellösung
--> wenn man mal wieder in der Garage war....


Schau dir die Kopfhörer aber auf alle fälle zuerst im Laden an.
von der Qualität der Seenheiser RS 120/130 war ich damals entsetzt.
Klapprig ohne ende.
 
ich brings sogar fertig mich auf der couch beim chips essen mich mit dem kabel irgendwie zu vertüdeln.. empfinde es einfach generell als störend.
ich benutze seit ca. 3 wochen phillips shp2500 20 euro billig kopfhörer da ich nach der spätschicht gern nochn film gucke. davor hab ich halt einfach nur leise über anlage gehört.. war mir aber auf dauer zu nervig selbst wenn ich am avr die dynamic range auf minium stelle sind die lauten szenen immer noch zu laut so das ich fix zur fb greifen musste um schnell leiser zu machen... in leisen szenen dann wieder bisschen lautstärke nachregeln.. altbau dünne wände..
das mit den kopfhöreren gefällt mir viel besser, ohne rücksicht nehmen zu müssen
also das kabel sollte nach möglichkeit weg, und der sound so gut 2 klassen besser sein , was ich aber auch von quasi jeden kopfhörer erwarte der das 4-8 fache kostet, egal ob funk oder kabel
muss nicht audiophil sein da der anwendungsbereich ja eh zu 95% film gucken ist.
 
ah, dachte nämlich, dass du eher in die richtung musikgenuss hinauswolltest :)

wo es nämlich als erstes hapern würde ist, dass die sendestation einen analogen eingang hat und diesen erst wieder digitaliesiert, rübberfunkt und der kopfhöhrer es wieder ins analoge überträgt.

siehst in deinem AVR dann so aus: D\A-wandler > OpAmp > KH-verstärker
in der sendestation sieht das dann so aus: A\D-wandler > funk (massiver qualitätsverlust)
im kopfhöhrer: funkempfang > D\A-wandler > irgend ein mumpitz, das mit kleinen spannungen arbeitet und 32Ohm kopfhöhrer betreibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ok, ich hatte mal einen AKG 888 Hearo, das ist aber auch schon mehr als 10 Jahre her.
Zum Tagesschau hören vielleicht ausreichend, aber das war's dann auch schon.
Abgesehen von dem "eingeschränkten" Klang kam noch dazu, dass es bei jeder schnellen Kopfbewegung eine kurze Unterbrechung gab, an durch das Haus laufen war also eh absolut nicht zu denken.

Klar, wenn der einzige Anspruch ist: schnurlos, dann kann man damit glücklich werden, wenn man aber nur ein einziges Mal in seinem Leben einen KH vom Schlag eines Beyer DT990 oder AKG K701 gehört hat, dann will man mit solch einem Funk Dingens auch keinen Film mehr hören.
 
logisch das dabei viel hin und her gewandelt wird , auch klar das die quali drunter leidet, fragt sich nur wieweit man sowas raushört. ich glaube mir wäre generell wichtiger das ein stabiles signal ankommt und ich nicht ständig funkunterbrechungen oder störgeräusche krieg. aber wenn das signal digital übertragen wird, dürften ja störgeräusche nicht der fall sein, richtig?
 
wenn nicht irgendwer noch nä richtig gute empfehlung raushaut was die funksache angeht vergess ich das lieber. die amazon bewertungen (egal welcher hersteller) bestätigen euch weitestens in der preisklasse.
also besser zum mediamarkt latschen und die üblichen verdächtigen wie beyerdynamik ,akg und sennheiser antesten oder?
 
jap, schau mal beim MM vorbei.


[GP schrieb:
mino]A\D-wandler > funk (massiver qualitätsverlust)
im kopfhöhrer: funkempfang > D\A-wandler > irgend ein mumpitz, und 32Ohm kopfhöhrer betreibt.
1. was stört dich an 32 Ohm ich bin mit meinem 25 Ohm Denon AH-D2000 sehr zufrieden.
2. was hast du gegen Funk? ich bin mit den Aurel Wireless 2,4 Ghz Modulen recht zufrieden.
Da hörst du keinen Unterschied ob man den Kopfhörer per Funk oder Kabel betreibt ;)
 
vielleicht hast das hier schon gelesen, ganz zum schluss wird auf hochohmige kopfhöhrer eingegangen.

wegen funk und kabel: habe über jahre durchs lesen von specs zu bestimmten komponenten, probiererei und aus ecken die sich im audiophilen bereich bewegen, etwas für eine schmale mark hochgezüchtet.

jedenfalls habe ich für meine verhältnisse das beste rausgeholt, das thema abgeschlossen und freue mich nun töne über kopfhöhrer mit solch hochauflösenden qualität zu höhren.

man kann diese qualität natürlich auch über funk übertragen, das aber mit einem anderen prinzip. als erstes müsste die sendestation S/PDIF als eingabe bekommen. am köpfhöhrer müsste dann über einen aufwärtswandler von 3V auf 12V gegangen werden um die hochwertigen komponenten im analogen bereich zu versorgen.

vielleicht gibt es auch solche funkköpfhörer. bin in der ecke nicht rumgekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
in welchen fällen wird ein kopfhörer verstärker benötigt?
das höchste der gefühle wäre wohl sowas wie der beyerdynamic dt 770 80ohm was ich kaufen würde, aber die müssten mich denn beim hörtest schon extrem von den socken hauen um die 150 flocken aufm tisch zu legen. vermutlich wird es eher was günstigeres. als avr kommt der yamaha rx-v 565 zum einsatz (möglicherweise baldige ablöse durch denon 1912)
kopfhörerverstärker doch hoffentlich nicht erforderlich oder?
 
Sieh' es mal so:
ich habe mir vor ca. 25 Jahren einen DT990 von meinem spärlichen Gehalt als Werk-Student damals abgespart und hatte ein echt schlechtes Gewissen, so viel Kohle für einen KH auszugeben.
Das Ding hat mir dann 20 Jahre richtig viel Spass gemacht!
Wenn ich überlege, wie viele CD's und Filme ich damit gehört habe, dann war die Investition von 200 oder 300DM (ich weiß es wirklich nicht mehr) einer der besten, die ich je für Hifi getätigt habe. Ich würde die Krätze bekommen, wenn ich jedes Mal beim Musikhören im Hinterkopf hätte: man klingt das Mist, hätte ich mal 50€ mehr ausgegeben...

Als das Teil dann vor 5 Jahren doch langsam auseinander gefallen ist, habe ich keinen Moment gezögert, die 250€ für einen AKG K701 auszugeben und wenn ich etwas wesentlich besseres für 500€ bekommen hätte, dann hätte ich auch das gemacht.
 
ja mickymouse ich stimm dir generell zu.
ich habe schon solche fehler gemacht, und das lehrgeld bezahlt.
hab also meine erfahrungen gesammelt und weiss mittlerweile recht genau was ich will.
besser und teurer geht ja fast immer. und jeder muss für sich selbst enscheiden was einem gewisse sachen wert sind.
mir wäre kein kopfhörer dieser welt mehr als 150 euro wert, nur zum bisschen filme gucken.
 
blei2k schrieb:
in welchen fällen wird ein kopfhörer verstärker benötigt?

ich versuchs mal einfach zu erklären: wenn die membran des kopfhöhrers in irgend eine richtung geschwungen wird, schwingt sie technisch bedingt ja automatisch wieder in ihre ausgangsstellung zurück. durch dieses zurückschwingen generiert der kopfhöhrer wie eine lichtmaschine elektrische energie, die wieder zur quelle fließt.

wenn der kopfhöhrer ohne einen kopfhöhrerverstärker betrieben wird, also direkt mit dem operationsverstärker verbunden ist, schafft es kein opamp diese energie ohne einen qualitätsverlust zu absorbieren. ist ziemlich ähnlich zu einem boxsack. mit dem ersten punch bekommst ihn auf eine gewisse höhe. wenn er jetzt zurückschwingt, wird der zweite punch fast doppelt so stark seien müssen um den sack wieder auf die selbe höhe zu bekommen.

hier ist eine kleine grafik dazu. das ausgangssignal des D/A-wandlers ist in gelb dargestellt, ist also das soll-signal, das wir auf unsere ohren bekommen möchten. in der magenta-farbe siehst du das wahre ausgabe-signal, wenn der kopfhöhrer direkt am opamp angeschlossen wird - in der cyan-farbe das ausgabe-signal mit kopfhöhrerverstärker.

dass das ausgabesignal mit kopfhöhrerverstärker um einiges besser ist als ohne, ist denk ich mal offensichtlich.

denn noch ist zu erkennen, dass aus den ehemaligen rechtecksignalen eher trapeze geworden sind und das das verstärkte signal noch leicht vibriert. diese entstehen wegen der trägheit der analogen bausteine und deren eigenrauschen. um diese loszuwerden benötigt man flinke bausteine mit kurzer anstiegs- und abfallzeit und hoher anstiegsrate.

könnte noch viel mehr darübber erzählen, und wie man es in den griff bekommt - wird dann aber offtopic.
 
jaja, die theorie im hi/fi bereich is schon n ausfühliches thema.

und in der praxis?
 
in der praxis ists ja so, dass zb. musik aus beliebig vielen tonspuren zu zwei tonspuren zusammengesetzt wird. im konzert sind zb. dutzende mikrofone, die die töne von instrumenten und stimmen aufzeichnen. das zusammengesetze stereo-signal bekommt dadurch immer mehr an komplexität über das ganze hörbare frequenzspektrum.

wenn bei der obigen kleinen grafik mit den diagrammen aus rechtecksignalen schon solche wiedergabe verfällschungen entstehen, kann man sich leicht ausmalen, was bei einer um größenordnungen komplexeren wiedergabe passieren wird.

vorausgesetzt die tonaufnahme ist top und die bausteinkette bis zum kopfhöhrer auch, dann hört es sich beim abspielen so an, als wärst du in einem komplett ausgeleuchteten raum, umgeben von verschiedenen bunten gegenständen, die du ohne schwierigkeiten einzeln oder alle gleichzeitig betrachten kannst ohne den hals zu verdrehen :)

das gegenbeispiel würde so aussehen, als wärst du in einem abgedunkeltem raum, die gegänstände wären gleichfarbig und auf einem haufen liegen.

kennst vielleicht schon diese unzähligen beschreibungen zu audiowiedergabegeräten aus foren und rezessionen, die alle diese auffällig vielen blumigen adjektive haben und man von der ganzen woodoo-sprache das kotzen bekommt weil die nichts aussagen. das problem bei der beschreibung ist das selbe, als würde man einem blinden was von regenbogenfarben erzählen.

weil sich aber in unserem beispiel niemand für taub hält und mit tönen aus elektrogeräten aufgewachsen ist, hält jeder es für richtig, dass der ton so klingt wie er schon immer geklungen hat. aus dem grund ist es kaum möglich, über einen textuellen weg jemanden dazu zu begeistern, mehr daraus zu machen können.

kann nur sagen, dass es möglich ist, eine aufzeichnung möglichst unverfälscht abzuspielen. eine scheiß aufnahme wird als solche sofort hörbar sein, eine gute ebenso.

lass mal wieder back to topic :) kabel vs. funk
 
Zuletzt bearbeitet:
nee, lass ma hierbei bleiben. vermutlich scheidet funk bei mir eh aus, da interessiert mich dies jetzt mehr.


mino deine kompetenz und deine bemühungen in allen ehren, nur leider bringt mich das nicht wirklich weiter.

kennst vielleicht schon diese unzähligen beschreibungen zu audiowiedergabegeräten aus foren und rezessionen, die alle diese auffällig vielen blumigen adjektive haben und man von der ganzen woodoo-sprache das kotzen bekommt weil die nichts aussagen. das problem bei der beschreibung ist das selbe, als würde man einem blinden was von regenbogenfarben erzählen.

zu genüge. leider helfen mir auch keine abgedunkelten räume, trapetze und rechtecksignale, grafiken usw weiter.

ich machs mal einfach
ich gehöre nicht zu den leuten die das grass wachsen hören. ganz im gegenteil
ich höre kein unterschied zwischen kabeln ob 1.5 mm² billig zeug, oder 2,5mm² vollkupfer 4mal so teuer kabel. ich höre kein unterschied zwischen bi-amping und normal angeschlossene boxen, ich höre keinen unterschied zwischen dts und dts hd master. ich höre keinen unterschied zwischen denon, yamaha und pio avr`s (ja gut, ich hatte das gefühl es ist was anders aber es hätte genauso gut nur eine höhere lautstärke zum vergleichsgerät sein können, nix wo ich je gewagt hätte irgendwas zu sagen wie: wow der löst jetzt aber in den höhen feiner auf oder sowas) , wenn die boxen nicht total falsch aufgestellt sind, dann höre ich keinen unterschied wie weit oder wie dicht sie an der wand drann stehen ausser in extrem fällen wo irgendwas klappert oder dröhniges echo. das hab ich alles mehr oder weniger ausprobiert.

ich höre gerade vielleicht mal schon n unterschied zwischen 128kb mp3`s und 320kb mp3`s. ich höre bessere boxen als meine heco`s wenn ich im mediamarkt hörraum bin aber nur wenn der kontrast gross genug ist. ich höre wenn ein lautsprecher kaputt ist :-)

höre ich einen unterschied zwischen an meinen avr angeschlossenen kopfhörer und einen kopfhörer der an einen kopfhörerverstärker angeschlossen ist? hört man den unterschied überhaupt wenn es sich NUR um kopfhörer in dieser preisklasse handelt?
ist die lautstärke des kopfhörers geringer wenn er nicht an einem kopfhöhrerverstärker angeschlossen ist? und damit meine ich nicht nur auf dem papier?

du verstehst was ich meine?
 
Zurück
Oben