News G.fast für 500 Mbit/s über DSL nimmt Formen an

Jan

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#1
Der Chiphersteller Broadcom hat erste Chips vorgestellt, die den neuen Übertragungsstandard G.fast unterstützen. DSL-Verteilerkästen und -Router können so für bis zu 1 Gbit/s ausgelegt werden. In der Praxis sind vorerst 500 Mbit/s realistisch. Derzeit liegt das Maximum unter Einsatz von VDSL-Vectoring bei 100 Mbit/s.

Zur News: G.fast für 500 Mbit/s über DSL nimmt Formen an
 
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#2
Hört sich ja alles schön und gut an, aber bis es soweit ist dauert wohl noch, bei uns kam Anfang des Jahres gerade mal 50K zu Stande von denen bei mir nur 25K down und 5K up verfügbar sind...
Dennoch freut es mich das die Technik Fortschritte macht.
 

BacShea

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#3
Im Prinzip habe ich ja kein Problem damit, dass sie kein Glasfaser verlegen wollen. Dass es ihnen zu teuer ist und alles, sehe ich auch ein.
Aber dann soll bitte eine Möglichkeit gefunden werden, dass man VDSL respektive GFast auch wirklich überall anbieten kann.
Klar, GFast wird nicht gehen, wegen der Entfernung.
Aber wenn ich an einigen Stellen, die nah genug am Verteiler / Knoten wären, trotzdem nur DSL 2000 oder noch weniger bekomme, weil die Leitungen zu alt sind oder alle VDSL Ports belegt sind, dann sollten sie in meinen Augen erstmal da ansetzen.
Ich meine, wie dreist ist es denn bitte, zu behaupten, dass VDSL 50 verfügbar ist, aber dann gefühlt 5 Ports vorhanden sind, um 100 Haushalte zu bedienen?
 

blakk87

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#4
es sollte vllt mal an der ausbautechnik entwickelt werden, statt an der übertragunsgtechnik

klar strasse aufreissen, kabel verlegen, strasse zumachen ist teuer und dauert; aber über kurz oder lang wird man nicht drumrum kommen die alten kabel zu erneuern

naja immerhin bewegt sich was auf dem sektor, irgendwann kommt man dann vielleicht auch auf die idee stromkabel fürs internet zu verwenden, immerhin sind die überall verlegt worden
 
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#6
Joah... Alles schön und recht aber ich gehöre ebenfalls zu der Fraktion, dass man ev. das Geld zunächst dort investieren sollte wo der Nutzen unmittelbarer ist. Längerfristig glaube ich eh nicht an Kabel zur Datenübertragung, man lese mal News aus Korea und was die dort schon an Datenmengen über Funk verschieben... die prügeln ja LTE schon auf 450 und bis 2020 wollen die 5G umsetzen. Gute Nacht, Kabel.

Edit: Mal zum staunen http://www.manager-magazin.de/unter...-internet-mit-5g-noch-schneller-a-945312.html
Korea lacht über uns.
 
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#7
es sollte vllt mal an der ausbautechnik entwickelt werden, statt an der übertragunsgtechnik

klar strasse aufreissen, kabel verlegen, strasse zumachen ist teuer und dauert; aber über kurz oder lang wird man nicht drumrum kommen die alten kabel zu erneuern
Das muss doch für Vectoring etc. auch gemacht werden. Die Geschwindigkeit erkauft man sich häufig mit niedrigen Reichweiten. Die Folge ist, dass immer mehr Outdoor-DSLAMs aufgestellt werden.

Glasfaser bis ins Haus für alle ist die einzige vernünftige Lösung für die Zukunft.
 

frankkl

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#8
Sehr schön mein Vermieter würde bestimmt kein teueres Glasfaser in unseren Mehrfamlienhaus verlegen,
dann legt die Deutsche Telekom die Kabel bis zum neuen Verteilkasten im Keller und gut ist es.

Ausserdem sehe ich mittelfristig kaum bedarf für mehr als VDSL100 :p

frankkl
 
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Wolfsrabe

Gast
#9
Dann kann man schön aus sicherer Entfernung beobachten, ob die immer stärker werdende Strahlung immernoch so völlig ohne jegliche Nebenwirkungen bleibt.

Ich finde Kabel besser. Und zwar Glasfaser! Ich würde sogar höchstpersönlich ein so ein verdammtes Glasfaserkabel bezahlen wenn ich es könnte! Hört doch endlich auf mit dem verdammten Kupferquatsch aus den neuzigern!
 
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#10
Sehr schön mein Vermieter würde bestimmt kein teueres Glasfaser in unseren Mehrfamlienhaus verlegen,
dann legt die Deutsche Telekom die Kabel bis zum neuen Verteilkasten im Keller und gut ist es.
Wenn der Vermieter des Hauses einen Vorvertrag mit der Telekom macht (wobei er natürlich die Zustimmung der Mieter braucht), dann versorgt die Telekom das Haus mit Glasfaser bis in die Wohnung, ohne dass der Vermieter was dafür bezahlt.
 
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#11
Klar, dass auch die Miesmacher mal wieder als erste in den comments auftreten.

Diesmal ist die Lage aber tatsächlich anders, zum Haus verlegt werden muss NICHTS. Und das macht in der Tat einen gewaltigen Unterschied - ja auch der Einbau in Verteilerkästen kostet was, das sind aber dann vielleicht 1% der Kosten im Vergleich zur Verlegung von Glasfaser bis zum Haus.

Mir ist es scheissegal wie die mal 100 Mbit/s ans Haus bringen, Hauptsache es wird schnell umgesetzt. Und eine schnellere Hardware-Aufwertung als Verteilerkästen erneuern gibt es nicht...alles andere ist viel, viel teurer und zeitintensiver.
 
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#12
ein-adriges? ist dsl nicht immer auf cuda spezifiziert und ein differentielles signal. eine ader allein mit erde reicht fuer sowas nicht. ich denke es ist weiterhin klassisch cuda
 

frankkl

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#13
Wenn der Vermieter des Hauses einen Vorvertrag mit der Telekom macht (wobei er natürlich die Zustimmung der Mieter braucht), dann versorgt die Telekom das Haus mit Glasfaser bis in die Wohnung, ohne dass der Vermieter was dafür bezahlt.
Da gibt es einige schwierigkeiten es ist ein Altbau schön zentral gelegen dadurch ist die miete noch erträglich
aber der Vermieter investiert nur in das nötigste dazu zählt nicht die Glasfaser.

Ausserdem bevorzugen meine Nachbaren meist was billiges
und selbst ich würde keinen Cent mehr für den Glasfaserkram bezahlen mir reicht das normale VDSL 2 evtl. mit Vectoring (wird in Grossstädten ab 2016 eingesetzt),
wenn ich dann vielleicht mal in 8 bis 10 Jahren etwas mehr bräuchte wäre G.fast eine alternative.

frankkl
 
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silverdigger

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#14
Auch wenn ich selbst das Internet schon sehr intensiv nutze Durch Steam, Filme etc.. denke ich das ich mittelfristig wohl mit meinen 100 mbit auskommen werde.
Es wären zwar hier schon theoretisch 150 mbit möglich aber den Aufpreis von 10€ im Monat ist es mir dann doch nicht wert.
 
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#15
Ja blos kein Glasfaser legen, auf GAR KEINEN Fall! Besser man baut neue hochkomplexe Technik in die Verteilerkästen auch, auch wenn die dann immer mehr und mehr Strom verbrauchen weil man sich immer kompliziertere Sachen ausdenken muss um DSL noch weiter am Leben zu erhalten.

Wer weiß vielleicht kommt in 10Jahren ja irgendeine tolle Erfindung mit der man Glasfaser quasi kostenlos legen kann.

Mal ganz im ernst: Dass kein Weg an Glasfaser vorbei führt sollte klar sein, und auch dass das Verlegen in 5 oder 10Jahren auch nicht deutlich billiger sein wird als heute. Es immer weiter hinauszuzögern macht daher gar keinen Sinn. Anstatt Glasfaser zu legen baut man lieber irgendwelche neue Technik in die Verteilerkästchen die dann nach spätestens 5 jahre auch wieder durch das neues ersetzt werden muss. Bei Glasfaser wäre eine Investion für Jahrzehnte, der Quatsch hier nur für ein paar Jahre.

Da gibt es einige schwierigkeiten es ist ein Altbau schön zentral gelegen dadurch ist die miete noch erträglich
aber der Vermieter investiert nur in das nötigste dazu zählt nicht die Glasfaser.
Ist halt auch die Frage was der Vermieter davon hätte. Um die Infrastruktur kümmern ist auch nicht Aufgabe des Bürgers. Soll der demnächst auch noch die Straße zu seinem Haus selber plastern oder Stromleitungen und Gasleitungen selber legen?
 
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#17
Und täglich kommen neue Technologien um das alte Kabel weiter auszureizen.
Der ganze Kram verzögert doch nur den unumgänglichen Ausbau von Glasfaser noch weiter.
 

Suma

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#19
@Bogeyman: Wer soll denn den Glasfaserausbau bezahlen? Die Telekom als profitorientiertes Privatunternehmen?

Und der momentan laufende Ausbau ist ja nur eine Vorstufe des Glasfaserausbaus. Die Glasfaser rückt durch FTTC ja schon näher an den Kunden ran. Die nächste Stufe wird dann sicherlich sein, dass die aktive Technik in den Gehäusen durch passive Splittertechnik ersetzte wird, durch die die Glasfaser weiter aufgeteilt wird und bis zum Kunden gebracht wird.

Aber das will halt moment nicht wirklich jemand zahlen. Der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser würde ca. 80 Milliarden Euro kosten. Das Geld verpulvert die Regierung lieber irgendwo anders.

Irgendwann kapiert es auch mal der letzte, dass man nicht von heute auf morgen flächendeckend Glasfaser verlegen kann...

Und was soll da drin stehen?

Die Telekom wird doch nicht einfach so den kompletten Hausumbau bezahlen...
Es wird halt ein Vorvertrag aufgesetzt, damit die Telekom nicht das Hausnetz ausbaut und dann die Kunden zu einem anderen Anbieter gehen. Denn erst ab einer bestimmten Anzahl an Mietern, die auch Glasfaser nehmen, lohnt sich der Ausbau für die Telekom. Und in dem Fall übernimmt die Telekom den Ausbau auf ihre Kosten, da sie ja dann auch Kunden hat, die den Glasfaser-Anschluss buchen.

Wie genau das funktioniert, kann ich auch nicht sagen. Am besten mal auf dieser Seite suchen, da sollten sich Infos finden lassen.
 
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#20
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