Gefährdet mein Netzteil meine Komponenten

@Alexander2

Die Beuteile da auf der Platine haben eine bestimmte erwartete Lebensdauer, die auch voranschreitet, wenn sie nur gelagert werden, im Betrieb hängt es von sehr vielen Faktoren ab, wie viel schneller die Alterung voranschreitet.

Um die gleiche Leistung wie am Anfang zur Verfügung zu stellen, benötigt das Netzteil dann primärseitg, mehr Leistung, es wird also ineffizienter.

Ich farge mal anders, zu welchem Zweck glaubst du sind in dem Teil Kühlkörper und ein Lüfter verbaut?
 
Würde mir da mehr Gedanken um die Restwelligkeit machen.
Wenn die Elkos nicht mehr sauber filtern oder gar komplett sterben, schießt die Restwelligkeit durch die Decke und grillt die Hardware.

Früher (vor ~15 Jahren) war die Regel noch "alle 5 Jahre".
Also alle 5 Jahre das Netzteil tauschen um Schäden durch die Alterung zu verhindern.
Mittlerweile werden in den Netzteilen überwiegend Feststoffkondensatoren (Solid Caps) verwendet. Die sind langlebiger.

Ich würde heute ein Netzteilwechsel nach rund 10 Jahren empfehlen.
Oder wenn man in den Zeitraum neue Hardware verbaut.
Um das Risiko für defekte Hardware zu minimieren.

Und ja, alte Netzteile haben früher oft die Hardware mit gerissen. Ist kein Einzelfall und kein Mythos.
Ist leider der Verlauf der Zeit.
 
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@iron_monkey natürlich gibt es Alterung wie bei allem, aber anders als bei Akkus ist das so langsam, das du darum nicht fürchten muss. (war natürlich von mir etwas übertrieben ausgedrückt, der einfachheit wegen.

Und die Lüfter gibts, damits nicht abfackelt :-) (auch übertrieben, ggf aber nicht falsch)
 
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Statt eines neuen Netzteiles würde ich für die RTX 5070 eher einen schnelleren Prozessor kaufen :)
 
Tommy1911 schrieb:
Und ja, alte Netzteile haben früher oft die Hardware mit gerissen.

Wir haben einen Raum voll Maschinen, die rund um die Uhr laufen. Wir tauschen die Netzteile nur, wenn sie ausfallen, nicht vorsorglich; in seltenen Faellen, wenn die Hardware nicht stabil ist und wir den Verdacht haben, dass es das Netzteil ist (war aber dann mit dem neuen Netzteil genauso instabil). Das war vor 25 Jahren so, das war vor 15 Jahren so, und das ist jetzt so. Dass ein Netzteil jemals die Hardware beschaedigt hat, ist nicht vorgekommen, jedenfalls nicht so, dass wir es mitbekommen haetten.

Die meiste Hardware wird irgendwann voll funktionsfaehig in den Ruhestand geschickt, wenn wir aus irgendeinem Grund eine neue Hardware fuer den Zweck einsetzen.

Ein paar Maschinen sind relativ schnell verstorben, vor Deinen 5 Jahren, da haette das Tauschen des Netzteils nach 5 Jahren auch nichts genutzt: Da waren zuerst Supermicro-Maschinen fuer den Zweck im Einsatz (schneller Tod, und auch davor mistig), dann HP-Server (auch schneller Tod, und auch davor mistig), dann selbstgebaute Maschinen mit Xeon E3-1220, die ueberlebt haben und nach 11 Jahren abgeloest wurden, weil das RAM zu klein wurde.

Die aeltesten Maschinen, die wir noch dauerhaft betreiben, sind 25 Jahre alt; ein paar aeltere werden bei Bedarf eingeschaltet.
 
Würde auch nicht auf Verdacht wechseln.
Ein neues kann genauso schnell binnen paar Tage Puff machen wie n altes.

Alterung hin oder her. Entweder es läuft oder läuft eben nicht.

Aber klar, wenn ich n Build rundum erneure und eh Richtung 2k rein werfe kann ich die paar Euro für n Netzteil auch noch drauf werfen aber ansonsten …. Laufen lassen und gut.
 
Pisaro schrieb:
Statt eines neuen Netzteiles würde ich für die RTX 5070 eher einen schnelleren Prozessor kaufen :)
Bloß welcher, der mit dem Mainboard kompatibel ist? Hatte mal an Ryzen 7 5700X gedacht, aber da schien mir dann die Verbesserung doch nicht groß genug.
 
@Deathangel008 Kann ich in % schlecht sagen, es sollte halt eine spürbare Verbesserung sein. Bin Gelegenheitsgamer und spiele derzeit Hogwarts Legacy, Halflife Alyx und Asgard's Wrath - da bin ich schon fast überall auf maximalen Detailstufen. Die RTX 5070 und die 32 GB RAM habe ich mir für PyTorch besorgt, hatte vorher eine Radeon 6800 XT und 16 GB...
 
@Aranyaka:
"spürbar" ist auch kein fest definierter begriff.

ein 5700X ist in games im schnitt knapp 30% schneller, der 5800X ~35%. für ~140€ (potenziell minus verkaufserlös des 3600) nicht schlecht. besser wird es neu auf der plattform für games nicht. der 5700X3D ist leider EoL. ob man es braucht ist dann wieder ne andere frage.

darf man fragen warum so schnarchlahmer RAM?
 
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@Deathangel008 Weil das Mainboard meines Wissens nur 2400 MHz unterstützt.

Spiele derzeit auf meinem WQHD Monitor weil mir auf 4K die Framerate zu niedrig ist. Könnte der 5700X die Leistung auf 4K-Niveau bringen? Das wäre schon ein großer Vorteil...
 
@Aranyaka:
wie kommst du darauf?:confused_alt:
Memory
[...]
AMD Ryzen series CPUs (Matisse) support DDR4 3200 / 2933 / 2667 / 2400 / 2133 ECC & non-ECC, un-buffered memory
klick; für Vermeer gilt das gleiche. und es würde ich wundern wenn man da grundsätzlich nicht auch mehr als 3200 ans laufen kriegt.

Könnte der 5700X die Leistung auf 4K-Niveau bringen?
nein. die auflösung ist sache der graka; der CPU ist es egal ob WQHD oder UHD. deshalb testet man CPUs sinnvollerweise auch in 720p.
 
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@Deathangel008 Okay, mein jetziger ist Matisse und der 5700X wäre Vermeer. Hab mich dann wohl getäuscht. Das RAM wurde zum Glück noch nicht verschickt (aktuell sind noch 2x GB drin), habe gleich storniert. Ist das okay stattdessen oder sollte ich lieber tiefer in die Tasche greifen?

Und entschuldigt meine Unwissenheit, aber... wenn die CPU nicht die Graphik verbessert, woran merke ich das Upgrade dann?
 
Also, jetzt bitte nicht komplett alles vermixen :-)

Generell arbeiten Festplatte/CPU/RAM/Grafikkarte alle zusammen daran ein Spiel zu rendern und die FPS zu generieren.

Wenns an einer stelle davon zu doll hakt ist egal wie schnell die anderen Teile sind. soweit richtig. Dabei bleibt der Umstand, das rein die Auflösung hochzuschrauben damit das was gerendert wird mit mehr Pixeln gerendert wird voll zu lasten der Grafikkarte geht.

Wenn du jetzt aber zum Beispiel im CPU limit bist, weil die Logik in deinem Spiel so aufwendig ist, also die CPU das Bottleneck ist und das siehst du im Grunde nur an der Auslastung der Grafikkarte nicht an der der CPU, dann kannst du durch ein Upgrade der CPU mehr FPS bekommen.

Und das Bottleneck, also welche Komponente gerade der Limitierende Faktor ist verändert sich schon durch verändern der Einstellungen im Spiel. zumindest zu einem gewissen Teil, je nach Spiel.
Also muss man diese angabe was das Bottleneck gerade ist immer beziehe nauf ein Bestimmtes Spiel/Programm mit einer bestimmten Einstellung/Arbeitslast.

Sonst ist das schwammig bis komplett ungenau.

Über das Thema stolpern sehr viele.
 
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Alexander2 schrieb:
Die reine Aflösung geht aber 0 auf die CPU

Alexander2 schrieb:
weil die Logik in deinem Spiel so aufwendig ist

Als Beispiel gerade aktuelle Farthest Frontier, ab einer gewissen Anzahl an Dorfbewohnern ist es egal welche Grafikeinstellungen man einstellt, das Spiel limitiert jede aktuelle CPU auf um die 30 FPS. Die CPU berechnet die Anwohner die Grafikkarte die Grafik, die 30 FPS entsprechen hierbei der max. möglichen Geschwindigkeit der CPU zur Berechnung der Aktionen der Dorfbewohner und die Grafikkarte langweilt sich derweil... CPU Limit

Bei anderen Spielen hat die CPU nun aber z.B. immer Luft, es gibt keine 5000 Dorfbewohner sondern z.B. nur 10-20 Gegner und schon langweilt sich die CPU, weil die Grafikkarte nicht mehr mitkommt (3D mehr zu rechnen als isometrische Ansicht). Dann regelt man im Spiel Einstellungen herunter, die nur die Grafikkarte berechnet... GPU Limit

Wenn etwa im Spiel die Anzahl der Leichen oder zerstörter Objekte, maximale Anzahl Bewohner/Monster/Gegner eingestellt werden kann (Logik), geht das auf die CPU, Lichteffekte oder Bildverbesserungen belasten die Grafikkarte.

Dann gibt es noch die Spiele die CPU und GPU max. auslasten können, hier ist dann die allseits so beliebte "abgestimmte" Konfig vorteilhaft, sprich CPU und GPU schaffen etwas gleich viele FPS in den Spielen, man verschenkt auf Grund der einen langsameren Komponente nicht die Vorteile der anderen.

Aber das ist auch eher theoretischer Natur, denn beim nächsten Spiel ist die Abgestimmte Konfig auf einmal doch wieder unausgeglichen... neues Spiel, neues Glück, oder soo...
 
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Aranyaka schrieb:
Ist das okay stattdessen oder sollte ich lieber tiefer in die Tasche greifen?
ist halt auch JEDEC-RAM und hat entsprechend miese timings. bewusste entscheidung? falls nicht würde ich z.b. den hier nehmen. RAM ist in den letzten wochen leider deutlich teurer geworden.

der vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen dass XMP grundsätzlich OC des speichercontrollers ist und funktionieren kann, aber nicht muss.

aber... wenn die CPU nicht die Graphik verbessert, woran merke ich das Upgrade dann?
wie kommst du denn jetzt darauf? "grafik" ist nicht nur auflösung. besorg dir doch günstig nen gebrauchten Ryzen 3 1200 und bau den mal ein:evillol:

im CPU-limit bringt ne stärkere CPU mehr fps und/oder ermöglicht bessere grafiksettings (ausgenommen auflösung, AA, AO, AF und texturen) bei gleichen und/oder höheren fps.
 
Aranyaka schrieb:
Und entschuldigt meine Unwissenheit, aber... wenn die CPU nicht die Graphik verbessert, woran merke ich das Upgrade dann?
Kurz und knapp: An den FPS.

Ist bei einer Grafikkarte übrigens auch so: Mit einer RTX 5060 hast du genau die gleiche Grafik wie mit einer RTX 5090. Auch hier ist der Unterschied: FPS.
 
Eben. An der Optik ändert sich nur was, wenn man das gewonnene an FPS in höhere Grafik Settings oder Auflösungen investiert.
 
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Danke Euch allen für die Erklärungen. Eigentlich logisch, aber war mir so nicht klar.

Zum RAM: Das mit der Lazenz und XMP habe ich mir inzwischen auch ergoogled und bin bei 16GB Corsair Vengeance LPX DDR4 3200MHz CL16 gelandet. @Deathangel008 Hat das von Dir herausgesuchte noch einen Vorteil oder sind die gleichwertig? Und ja, schade dass die Preise so angezogen haben.

Und muss ich am BIOS noch was einstellen, wenn ich die verbaue?
 
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