Gehirntraining im Internet

kronen

Lieutenant
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Aug. 2012
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Kennt ihr gute Seiten mit Gehirnübungen, die kostenlos sind? Kostenlos ist wichtig, denn ich hab keine Lust für sowas zu löhnen.
Ich selbst hab die Seite hier entdeckt, [http://www.neuronation.de] die auch kostenlose Übungen hat. Allerdings bin ich etwas frustriert, weil viele der Übungen doch ziemlich anstrengend sind und besonders bei den Gedächtnisübungen kann ich mir kaum was merken. Das macht mir etwas Sorgen. Da gibts eine Übung wo verschiedene Karten mit verschiedenen Symbolen kurz aufblitzen und danach bekommt man 1 der Karten gezeigt und soll dann die richtigen Stelle anklicken wo die Karte vorher aufgeblitzt war. Das ist echt erschreckend wie schwer das ist sich zu merken wo welche Karte war, obwohl man die Karte ja noch ne Sekunde vorher vor Augen hatte. :(
Jetzt frag ich mich woher weiß man, ob man noch normal ist oder ob man lieber mal zum Arzt gehen sollte? Früher hab ich mir Nummern und so Sachen noch gemerkt aber heute zeichne ich alles auf das ist fürs Gehirn auch nicht so gut.
 
Nach den neuesten Studien (die man natürlich anzweifeln kann(/muss)), ist allein die Überschrift deines Threads ein Widerspruch in sich. Kurze Erläuterung: Es gibt derzeit eine Diskussion bezüglich "PC Demenz". Diese entstand wohl daraus, dass man beobachtet habe, dass ein erhöhter PC-Konsum zu geistigem Abbau führe.

Weg vom PC wäre also die logische Schlussfolgerung.
 
@Benzer
Man kann den IQ nur unwesentlich trainieren. (und selbst das ist nicht unumstritten)

Gedächtnisleistung ist sehr wohl trainierbar. Am einfachsten irgendwie spielerisch. (Karten spielen, Memory, PC....)
Oder lerne eine neue Sprache. Davon profitiert auch das Gedächtnis.

EDIT: Nur bringt einem ein gutes Gedächtnis nicht allzu viel. Einige der klügsten Menschen, die ich kenne, haben ein Gedächtnis löchrig wie ein Schweizer Käse.:DD
 
Zuletzt bearbeitet:
Sherman123 schrieb:
@Benzer
Man kann den IQ nur unwesentlich trainieren. (und selbst das ist nicht unumstritten)

Selbst ein IQ von Höhe X sagt wenig aus. Im Grunde schneidet man besser ab, wenn man für so Tests übt, weil das Schema ja gleich ist.

Ein wirklich verlässlicher IQ-test wird eh von einem Psychologen durchgeführt, diese 08/15 Tests kann man nicht ernst nehmen.

Edit:
Was ich merke, und das schon lange, ist, dass mein Gedächtnis schnelchter geworden ist, weil man sich auf elektronische Helfer verlässt. Ich lagere ja mittlerweile alle Informationen in´s Netz oder das Handy aus, man muss ich gar nichts mehr merken, außer PINs. ^^
 
Aber es gibt so ne Seite die Gehirntraining anbietet die in Zusammenarbeit mit irgendeiner Uni entwickelt wurde. Ich glaub schon, dass das was bringt. Aber mich stressen solche Übungen auch sehr weil ich Angst habe schlecht abzuschneiden. Spaß macht das also nicht sonderlich.
 
"Gehirntraining" gibt es nur beim Lesen/Lernen von Fachliteratur. Diese Dr. Kawashima-Geschichten und Konsorten bringens einfacht nicht, außer für spezifische Situationen zu üben - bspw. Münzbeträge zusammenzählen. Darin bin ich tatsächlich schneller und sicherer geworden, dank Dr. Kawashima :D

Auf andere (selbst ähnliche) Gebiete anwenden lassen sich diese Übungen nicht und "klüger" wirst du dadurch erst recht nicht. Und wenn dir diese Übungen dann nicht mal Spaß machen: Lass es. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass du dir dadurch mehr schadest als hilfst.
 
Sherman123 schrieb:
@Benzer
Man kann den IQ nur unwesentlich trainieren. (und selbst das ist nicht unumstritten)...

Ich halte es auf der anderen Seite aber auch nicht gut Intelligenz als Schicksal hinzunehmen.

Wenn es wirklich nur punktuelle Verbesserungen geben soll (Wie bei Dr. Kawashina das Münzenzählen), dann muss man eben an vielen Punkten ansetzen und sich allgemein Bilden und Trainieren. Lesen, Mathe, Logik, Bilder - ein Rundumschlag im Gedächtnistraining ist IMO absolut möglich.

Ich mache z.B. viele Rechnungen mit einem Japanischen Abakus, das ist eine ganz andere Art des Rechnens, dann lerne ich im Studium mit Mindmaps und Karteikarten und im Job arbeite ich wiederum mit ganz anderen Werkzeugen - am Ende zählt die Vielfalt, man muss sich umfassend und vielseitig trainieren. Internet ist ok, wenn man sich dort der Vielfalt bedient.

Und letztendlich ist Intelligenz auch nur das korrekte anwenden gelernter Inhalte und Verhaltensweisen und die Anpassung an neue Gegebenheiten. Wenn ich also Euromünzen zählen kann, dann klappt das auch mit Yen :D.
 
Wenn es nur darum geht, den natürlichen Verfall nicht einfach hinzunehmen, dann ist es offenbar schon eine gute Idee, einfach mal Dinge anders zu machen als sonst (z.B. die Maus mit links zu benutzen): Stimmts? - Gehirntraining
 
Fu Manchu schrieb:
Ich halte es auf der anderen Seite aber auch nicht gut Intelligenz als Schicksal hinzunehmen. Und letztendlich ist Intelligenz auch nur das korrekte anwenden gelernter Inhalte...

Das ist ja das Problem. Mit einer gewissen Intelligenz lassen sich halt nur gewisse Dinge erlernen (Stärken/Schwächen mal außen vor). Aber ich gebe dir Recht, dass man seine Intelligenz nicht einfach hinnehmen sollte im Sinne von "Ich bin eh deppert, warum soll ich dann überhaupt was für meine Bildung machen". Egal ob man einen IQ von 80, 100 oder 150 hat, ohne Bildung ist jeder einzelne IQ-Punkt verschenkt -> 1:0 für die sich rapide ausbreitende RTL2-Idiotie auf diesem Planeten.

Spin-Out schrieb:
Wenn es nur darum geht, den natürlichen Verfall nicht einfach hinzunehmen, dann ist es offenbar schon eine gute Idee, einfach mal Dinge anders zu machen als sonst (z.B. die Maus mit links zu benutzen)

Naja, etwas stumpfsinnig, aber probieren kann mans ja mal :D Das beide Gehirnhälften stimuliert werden sollten klingt auf jeden Fall plausibel, ob das auch einen Langzeiteffekt hat, also ständig bei allem die Hände hin und her zu wechseln auf Dauer was bringt... naja, müsste mal jemand ne Langzeitstudie machen.
 
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