Geld - wohin damit?

hab ich grade diamanten zähne gelesen?

http://www.shortnews.de/id/984733/40-Jahre-geheim-gehalten-Russland-besitzt-gro%C3%9Ftes-Diamantenvorkommen-der-Welt

damit sind alle diamanten der welt quasi nur noch die hälfte wert ;)
"einmal eine diamanten besetzte prothese bitte herr doktor." "macht 50 € bitte!"

zumindest wenn das stimmt, was die "bild" des internetzes so auswirft :D

EDIT: hier kann man mal sehen, das nicht nur "Onkelhitman" sich über dieses thema gedanken macht:
http://www.shortnews.de/id/985666/W...wird-zu-Kontosperrungen-und-Enteignung-fuhren
 
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Es machen sich derzeit viele Menschen Gedanken zur Krise. Das Problem an der Sache ist, dass niemand weiß wie sie sich entwickelt aber zumindest Herr Schachtschneider, ist schon seit rund 20 Jahren dabei gegen EU und den Euro erfolglos zu klagen.
Ich weiß aber zumindest, wie ich ihn einzuschätzen habe, bzw. welchen politischen Kurs er verfolgt, wenn er Auftritte bei Pro Köln und FPÖ absolviert.
 
Mal abgesehen davon das die Diskussion leider gar nichts mehr mit dem Thema zu tun hat, frage ich mich ehrlich gesagt immer wieso man in Deutschland so große Angst hat, dass wir Pleite gehen.

Denn eins ist klar, davor gehen sehr viele andere Länder pleite und so wie hier einige schreiben, da sollte er lieber in eine Knarre investieren und die sich unters Kopfkissen legen :rolleyes:

Was nützt einem Gold zu haben wenn dann einer kommt und dich aufgrund das es ums nackte überleben geht, über den Haufen schießt?

Außerdem haben die meisten ja nur einen Goldsparplan und kein echtes physisches Gold daheim liegen. Wenn da es mal hart auf hart kommt kann ich mir schon vorstellen, dass eine höhere Institution sagt nene das Gold wird nicht ausbezahlt.

Die Frage ist nur kommt es jemals so weit. Die Wirtschaft ist nunmal ein auf und ab. Nur hat man den letzten Abschwung überbrückt aber damit zögert man diesen nur raus.
 
Dann kannst du dich ja auf die Inflation (so sie denn kommt) freuen.... Dann wird das Minus real kleiner!
 
Na |MELVIN|, so ganz stimmt das ja nicht. Private Schulden werden auch bei höherer Inflation ein Klotz am bein sein. Die Bank wird schon an das Geld kommen. IMMER!
 
Das bestreite ich nicht. Inflation ist aber Geldentwertung, das beinhaltet auch die Entwertung von Schulden, weshalb sich also jemand mit negativem Kontostand überspitzt formuliert auf die Inflation "freuen" kann. Bei hoher Inflation profitieren Schuldner zu Lasten der Gläubiger, das war schon immer so.
 
Nein nur der Staat und die Banken würden Gewinnen. Die privaten Schuldner müßten höhere Zinsen zahlen.

Der Nennwert der Schulden bleibt zunächst gleich, aber die Kosten, insbesondere die Lebenshaltungskosten, steigen rasch an und zehren einen immer größeren Teil des verfügbaren Nettoeinkommens auf, so dass für den Schuldendienst immer weniger übrig bleibt. Gleichzeitig kommen mehr und mehr Firmen in Schwierigkeiten und bauen Personal ab bzw. kürzen freiwillige Leistungen (bspw. Weihnachts- und Urlaubsgeld), so dass erneut Mittel für die Darlehenstilgung fehlen.

Die Banken und Geldverleiher werden vorsichtiger und vergeben weniger Darlehen. Sie müssen ihrerseits höhere Zinsen für die Spareinlagen bezahlen. Dies führt zu steigenden Darlehenszinsen. Kommt der Schuldner mit seinen Raten in Verzug, kommen Kosten für beanspruchte Kontoüberziehungen und Mahnungen hinzu.
Die hinterlegten Sicherheiten verlieren an Wert und somit sind die Darlehen nicht mehr ausreichend abgesichert

Verschärft wird diese Situation durch Wertminderungen des Vermögens, speziell bei nicht lebensnotwendigen Gegenständen wie teuren Autos, Kunst, Anlagevermögen und Immobilien. Wenn solche Objekte als Sicherheiten hinterlegt sind, werden die Banken schnell Sicherheitsnachschüsse verlangen.

Ich sehe also kein Vorteil wenn man Schulden hat und höhere Inflation kommt.
 
Solange sich die Banken bei der EZB Geld zum Nulltarif leihen können und in "sicheren" Anleihen maximal 2% Rendite bekommen werden die Darlehenszinsen für private Schuldner nicht steigen. Die Banken wissen nicht wohin mit ihrem Geld, und da es in "sicheren" Anlagen eben keine Rendite bringt sind sie auf private Kreditnehmer angewiesen. Ich glaube daher nicht, dass Kreditzinsen im Falle höherer Inflation nennenswert steigen werden. Hier spielt der EZB-Leitzins sowie die Rendite "sicherer" Anlageklassen eine viel entscheidendere Rolle. Weiterhin blendest du in deiner Betrachtung aus, dass eine Inflation auch immer eine kräftige (nominale) Steigerung der Löhne beinhaltet. Würden die Löhne nicht entsprechend mitsteigen würde der Inflation schnell die Nahrung entzogen werden und sie würde "verhungern", sprich wieder abebben. Dementsprechend würde der Einkommensanteil der für den Schuldendienst aufgewendet werden muss rapide sinken (eine konstante Tilgungsrate vorausgesetzt).
 
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Ich sehe also kein Vorteil wenn man Schulden hat und höhere Inflation kommt.
Ach nein?
Das ist ganz einfach: Du kaufst zB ein Haus für 500k auf pump.
Während einer Inflation wird diese Summe von Jahr zu Jahr leichter handhabbar da ja auch das Gehalt steigt (sofern nicht alles zusammenbricht, wie immer wieder alle heraufbeschwören und du immer Arbeit hast).
Nach einigen Jahren hast du das Haus locker abbezahlt und es gehört dir.
Jetzt hast du zwei tolle Möglichkeiten: Du verkaufst es zum mitlerweile viel höheren Preis (lohnt, wenn die Inflation absehbar niedriger wird und bleibt denn dann ist das Geld ja stabil viel wert) oder du wohnst einfach darin.

Nicht umsonst raten Ökonomen zu Investitionen in Sachwerte bei hoher Inflation (die wir aktuell in Deutschland nicht haben und laut Medienmeinung auch nicht wirklich zu erwarten haben).
 
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Und was ist mit den Zinsen? Glaubst du die Zinsen für deine Schulden steigen nicht mit?

NIEMALS wirst du einen Vorteil aus Inflation ziehen. NIEMALS.

(außgenommen du hast so viel Geld das du von den Zinsen leben kannst)
 
Lunge schrieb:
Und was ist mit den Zinsen? Glaubst du die Zinsen für deine Schulden steigen nicht mit?

Nein die steigen nicht mit, sofern man richtig finanziert hat. ;) Inflation gemäßigt ist für Schuldner eine gute Sache, auch für Privatleute :)
 
Lunge schrieb:
Und was ist mit den Zinsen? Glaubst du die Zinsen für deine Schulden steigen nicht mit?

NIEMALS wirst du einen Vorteil aus Inflation ziehen. NIEMALS.

(außgenommen du hast so viel Geld das du von den Zinsen leben kannst)

Zinsen sind fest und nicht an den Geldwert gebunden, das gilt auch für den Schuldbetrag. Keine Bank wird dir die Entwertung des Geldes in Rechnung stellen...
 
....zumal steigende Zinsen ja der Inflation entgegenwirken würden. Hohe Zinsen und Inflation widersprechen sich ja genau genommen, da es ja eben unter anderem gerade die zu niedrigen Zinsen sind, die Inflation auslösen. Daran ändert auch die exzessive, wiederholte Nutzung von Großbuchstaben nichts..... (siehe Post #74)
 
Und was ist mit den Zinsen? Glaubst du die Zinsen für deine Schulden steigen nicht mit?
Ob die Zinsen steigen ist mir vollkommen egal in dem Fall weil ich natürlich eine Finanzierung mit Zinsbindung abschließe wie wohl jeder in diesen Tagen wo die Zinsen eh schon sehr niedrig sind. 10-15 Jahre Zinsbindung sind heutzutage ganz normal bei Immobilienfinanzierung.

(außgenommen du hast so viel Geld das du von den Zinsen leben kannst)
Genau diese Leute werden am härtesten von Inflation getroffen da sie ihr Geld nämlich nicht in Sachwerte investiert haben und ihr Besitz daher entwertet wird.

Genau genommen würde ich massiv steigende Zinsen zum Anlass nehmen mir heute jede Summe zu leihen die ich nur kriegen kann. Denn leihe ich mir heute Geld für zB 2,5% und kanns für >4% per Festgeld anlegen (was vor kurzem noch ganz normal war) mache ich trotz Provision noch ernsthaft legalen Gewinn ohne Risiko.
 
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