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Geld zu Gold - Geld sicher anlegen
- Ersteller hamsi61
- Erstellt am
F
Feuermanngnther
Gast
Hier wird leider sehr viel Unsinn erzählt, deshalb verweise ich dich einfach mal aufs Wertpapierforum.
Wenn du Gold zu Hause lagern willst, ist die Chance, dass es dir geklaut wird wahrscheinlich höher, als dass der Staat bankrott geht.
Wenn du mit Zinsen nichts am Hut haben willst, darfst du allerdings auch kein Gold kaufen, da der Wert von Gold allein aufgrund der Inflation immer weiter steigen wird. Du könntest dein Geld aber auf ein Giro-Konto mit nullverzinsung anlegen. Irgendwann ist es dann allerdings nichts mehr wert.
Ich verstehe aber nicht, was du für ein Problem mit Zinsen hast. Sie stellen beim Kredite geben einfach das Risiko dar, dass der Schuldner den Kredit nicht bedient. Warum sollte denn der Kreditgeber das Risiko ohne Ausgleich dafür tragen?
Wenn du Gold zu Hause lagern willst, ist die Chance, dass es dir geklaut wird wahrscheinlich höher, als dass der Staat bankrott geht.
Wenn du mit Zinsen nichts am Hut haben willst, darfst du allerdings auch kein Gold kaufen, da der Wert von Gold allein aufgrund der Inflation immer weiter steigen wird. Du könntest dein Geld aber auf ein Giro-Konto mit nullverzinsung anlegen. Irgendwann ist es dann allerdings nichts mehr wert.
Ich verstehe aber nicht, was du für ein Problem mit Zinsen hast. Sie stellen beim Kredite geben einfach das Risiko dar, dass der Schuldner den Kredit nicht bedient. Warum sollte denn der Kreditgeber das Risiko ohne Ausgleich dafür tragen?
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- 2.269
Feuermanngnther schrieb:Hier wird leider sehr viel Unsinn erzählt, deshalb verweise ich dich einfach mal aufs Wertpapierforum.
Wenn du Gold zu Hause lagern willst, ist die Chance, dass es dir geklaut wird wahrscheinlich höher, als dass der Staat bankrott geht.
Wenn du mit Zinsen nichts am Hut haben willst, darfst du allerdings auch kein Gold kaufen, da der Wert von Gold allein aufgrund der Inflation immer weiter steigen wird. Du könntest dein Geld aber auf ein Giro-Konto mit nullverzinsung anlegen. Irgendwann ist es dann allerdings nichts mehr wert.
Ich verstehe aber nicht, was du für ein Problem mit Zinsen hast. Sie stellen beim Kredite geben einfach das Risiko dar, dass der Schuldner den Kredit nicht bedient. Warum sollte denn der Kreditgeber das Risiko ohne Ausgleich dafür tragen?
-wenn man jedem rumerzählt, das man gold zuhause rumliegen hat dann ja. zinsen und das variieren vom wert einer anlage sind 2 verschiedene dinge.
-das mit den zinsen hat religiöse gründe.
-aber warum sollte das geld welches auf einem girokonto ist, irgendwann mal nichts wert sein.?
F
Feuermanngnther
Gast
Also Aktien, Rohstoffe, Immobilien sind ok, Anleihen, Sparbriefe, Tagesgeldkonten mit Zinsen nicht?
Was für religiöse Gründe das hat, gegen Zinsen zu sein, weiß ich zwar nicht, klingt aber sehr sinnlos für mich. Naja ist ja deine Sache.
Inflation? ~2% Wertverlust/Jahr.
Was für religiöse Gründe das hat, gegen Zinsen zu sein, weiß ich zwar nicht, klingt aber sehr sinnlos für mich. Naja ist ja deine Sache.
-aber warum sollte das geld welches auf einem girokonto ist, irgendwann mal nichts wert sein.?
Inflation? ~2% Wertverlust/Jahr.
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Feuermanngnther schrieb:Inflation? ~2% Wertverlust/Jahr.
ein grund mehr das geld nicht auf der bank zu lassen sondern am besten wo anlegen.
aber hat man ja fast überall den wertverlust.
GnumbSkull
Lieutenant
- Registriert
- Juni 2001
- Beiträge
- 925
wenn ich deine signatur sehe, verstehe ich sehr gut den hintergrund deiner frage.
ich denke da auch häufig drüber nach, in anbetracht der turbulenten zeiten, die noch auf uns zukommen.
z.b.: das handelsblatt gibt dem euro (in seiner jetzigen form) noch höchstens 5 jahre, die amerikaner planen seit jahren eine neue währung und eine nordamerikanische währungsunion, die südamerikaner haben inzwischen ihre eigene handelsunion unter ausschluss der usa, die ursachen für die jetzige krise bestehen weiterhin (inclusive weiterer zum platzen verdammter blasen) .... usw.
es brodelt also an allen ecken und es wird in naher zukunft weitere crashes geben, da man das kranke system nicht ändert.
alles in allem äußerst schlechte zeiten, um geld anzulegen.
gold halte ich - im falle eines weiteren crashes - für eine ziemlich schlechte anlage, da es fast ausschließlich von ideellem wert ist. wirklich gebraucht wird gold kaum. der zur zeit hohe preis ist also (wie hier schon gesagt wurde) spekulativ, sprich eine blase - und was mit jeder blase irgendwann passiert ist bekannt.
zu den banken hast du ja schon deine (richtige
) meinung.
was die immobilien angeht, hat man in amerika gesehen, wie sicher die sind - davon würde ich als geldanlage auch eher abraten.
staatsanleihen: staaten können nicht pleite gehn? (lach) schaut auf amerika und seine staatsschulden. wie lange können die wohl noch staatsanleihen ausbezahlen? die ersten amerikanischen bundesstaaten haben bereits alternative währungen eingesetzt - warum wohl? amerika ist de facto pleite und druckt munter unmengen neues (inflationäres) geld. also staatsanleihen halte ich auch für nicht mehr sicher.
aktien? auch nicht gut im krisenfall. ausserdem wird dieses system, wo täglich 10 mal mehr geld als waren umgesetzt wird, nicht ewig (meiner bescheidenen meinung nach nicht mehr lange) bestehen können.
lebensmittel und ländereien wären wahrscheinlich (leider) finanziell recht lohnende anlagen - das ist allerdings abzulehnen, da durch diese art der anlage unzählige menschen sterben müssen aufgrund durch spekulationen erhöhter lebensmittelpreise.
tja, und nun zu dem, was ich derzeit für am sinnvollsten halte.
als geldanlage würden für mich derzeit nur 2 optionen in frage kommen.
zum ersten wären das industrierohstoffe (kupfer, eisen etc., materialien die immer gebraucht werden), zum zweiten würde ich mein vertrauen auch noch unternehmensanleihen schenken. dabei würde ich auf den mittelstand setzen, auf firmen die investieren statt spekulieren und vermutlich krisenfest sind. auf keinen fall global-player und aktiengesellschaften.
ansonsten würde ich im hinblick auf die unsicheren zeiten derzeit so viel wie möglich investieren in dinge, die mir erhalten bleiben: wohneigentum für den eigenbedarf, auto, wohnungseinrichtung etc.
gruß Gnumb
ich denke da auch häufig drüber nach, in anbetracht der turbulenten zeiten, die noch auf uns zukommen.
z.b.: das handelsblatt gibt dem euro (in seiner jetzigen form) noch höchstens 5 jahre, die amerikaner planen seit jahren eine neue währung und eine nordamerikanische währungsunion, die südamerikaner haben inzwischen ihre eigene handelsunion unter ausschluss der usa, die ursachen für die jetzige krise bestehen weiterhin (inclusive weiterer zum platzen verdammter blasen) .... usw.
es brodelt also an allen ecken und es wird in naher zukunft weitere crashes geben, da man das kranke system nicht ändert.
alles in allem äußerst schlechte zeiten, um geld anzulegen.
gold halte ich - im falle eines weiteren crashes - für eine ziemlich schlechte anlage, da es fast ausschließlich von ideellem wert ist. wirklich gebraucht wird gold kaum. der zur zeit hohe preis ist also (wie hier schon gesagt wurde) spekulativ, sprich eine blase - und was mit jeder blase irgendwann passiert ist bekannt.
zu den banken hast du ja schon deine (richtige
was die immobilien angeht, hat man in amerika gesehen, wie sicher die sind - davon würde ich als geldanlage auch eher abraten.
staatsanleihen: staaten können nicht pleite gehn? (lach) schaut auf amerika und seine staatsschulden. wie lange können die wohl noch staatsanleihen ausbezahlen? die ersten amerikanischen bundesstaaten haben bereits alternative währungen eingesetzt - warum wohl? amerika ist de facto pleite und druckt munter unmengen neues (inflationäres) geld. also staatsanleihen halte ich auch für nicht mehr sicher.
aktien? auch nicht gut im krisenfall. ausserdem wird dieses system, wo täglich 10 mal mehr geld als waren umgesetzt wird, nicht ewig (meiner bescheidenen meinung nach nicht mehr lange) bestehen können.
lebensmittel und ländereien wären wahrscheinlich (leider) finanziell recht lohnende anlagen - das ist allerdings abzulehnen, da durch diese art der anlage unzählige menschen sterben müssen aufgrund durch spekulationen erhöhter lebensmittelpreise.
tja, und nun zu dem, was ich derzeit für am sinnvollsten halte.
als geldanlage würden für mich derzeit nur 2 optionen in frage kommen.
zum ersten wären das industrierohstoffe (kupfer, eisen etc., materialien die immer gebraucht werden), zum zweiten würde ich mein vertrauen auch noch unternehmensanleihen schenken. dabei würde ich auf den mittelstand setzen, auf firmen die investieren statt spekulieren und vermutlich krisenfest sind. auf keinen fall global-player und aktiengesellschaften.
ansonsten würde ich im hinblick auf die unsicheren zeiten derzeit so viel wie möglich investieren in dinge, die mir erhalten bleiben: wohneigentum für den eigenbedarf, auto, wohnungseinrichtung etc.
gruß Gnumb
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Feuermanngnther
Gast
Aktien und Rohstoffe kaufst du auch über die Bank.
Dazu musst du sogar ein Depot bei der pöhsen Bank einrichten!
Leg dein Geld lieber in Drogen oder sowas an, da haste gar nix mit Banken zu tun.
In Immobilien zu investieren wäre mit deinem Budget (kleine Wohnung) nur sinnvoll, wenn du in einen Immobilienfond Geld steckst, das geht aber auch über die Bank
Dazu musst du sogar ein Depot bei der pöhsen Bank einrichten!
Leg dein Geld lieber in Drogen oder sowas an, da haste gar nix mit Banken zu tun.
In Immobilien zu investieren wäre mit deinem Budget (kleine Wohnung) nur sinnvoll, wenn du in einen Immobilienfond Geld steckst, das geht aber auch über die Bank
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- Mai 2007
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ich werde mal meine antennen ausfahren und mir die zwangsversteigerungen in meiner region und umgebung mal näher ansehen. immobilien scheinen eine recht stabile anlage zu sein, und gewinne lassen sich auch noch erzielen.
Zuletzt bearbeitet:
F
Feuermanngnther
Gast
Selbst Immobilien kaufen ist sehr riskant, du wolltest doch ohne Risiko dein Geld anlegen?
Es kann sehr gut passieren, dass deine Immobilie an Wert verliert, z.B. wenn die Wohngegend sich verschlechtert. Wenn du keinen Mieter findest, kannst du über Monate gar nichts bekommen.
Auch wenn du wegen der ganzen Hetze in den Zeitungen was gegen Banken hast, solltest du doch lieber zu einer hin. Du solltest dich natürlich nicht von der Bank beraten lassen, sondern dich vorher informieren, was du willst.
Es kann sehr gut passieren, dass deine Immobilie an Wert verliert, z.B. wenn die Wohngegend sich verschlechtert. Wenn du keinen Mieter findest, kannst du über Monate gar nichts bekommen.
Auch wenn du wegen der ganzen Hetze in den Zeitungen was gegen Banken hast, solltest du doch lieber zu einer hin. Du solltest dich natürlich nicht von der Bank beraten lassen, sondern dich vorher informieren, was du willst.
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du hast recht, immobilien sollten aber nicht blind gekauft werden. natürlich werde ich mich intensiv damit beschäftigen müssen bevors dann richtig losgeht. bei immobilien sehe ich zurzeit das geringste risiko.
auf das gesparte geld bin ich nicht sofort angewiesen, das heist, das ich nicht in kurzer zeit gewinn machen muss.
auf das gesparte geld bin ich nicht sofort angewiesen, das heist, das ich nicht in kurzer zeit gewinn machen muss.
E
.:eViL:.
Gast
Immobilien sind keine 100% sichere Sache mehr, aber immer noch eine solide Basis, die, wenn man es sich leisten kann, ins Portfolio gehört.
Das soll jetzt nicht arogant klingen, aber eine eigene Immobilie ist eine solide Basis und perfekte Altersvorsorge, wenn wichtige weitere Eckpunkte stimmen, wie z. B.
- Bin ich gesund?
- Bin ich qualifiziert und werde höchstwahrscheinlich in späteren Jahren kein H4 Kunde?
- Familiäre Verhältnisse; bin oder werde ich zahlungspflichtig für Pflegekosten der Eltern etc.?
Diese und weitere Punkte sind grundsätlich vor jeder größeren Investition abzuchecken, wenn man nachher nicht dumm und ohne Geld dastehen möchte.
Das soll jetzt nicht arogant klingen, aber eine eigene Immobilie ist eine solide Basis und perfekte Altersvorsorge, wenn wichtige weitere Eckpunkte stimmen, wie z. B.
- Bin ich gesund?
- Bin ich qualifiziert und werde höchstwahrscheinlich in späteren Jahren kein H4 Kunde?
- Familiäre Verhältnisse; bin oder werde ich zahlungspflichtig für Pflegekosten der Eltern etc.?
Diese und weitere Punkte sind grundsätlich vor jeder größeren Investition abzuchecken, wenn man nachher nicht dumm und ohne Geld dastehen möchte.
- Registriert
- Mai 2007
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das klingt überhaupt nicht arrogant sondern sehr vernünftig.
die frage ist nur, wäre ich im fall eines wirtschaftscrashes auf der sicheren seite mit dieser art geschäft.
(sry aber ich gehe immer vom schlimmsten aus. möchte hier keine weltuntergansstimmung verbreiten)
die frage ist nur, wäre ich im fall eines wirtschaftscrashes auf der sicheren seite mit dieser art geschäft.
(sry aber ich gehe immer vom schlimmsten aus. möchte hier keine weltuntergansstimmung verbreiten)
Zuletzt bearbeitet:
Je nachdem wie viel Geld du hast würde ich in Aktien, Rohstoffe oder Staatsaneleihen investieren. Mein BRC Lehrer meinte, dass die reichen derzeit durch die niedrigen Zinsen alles in Immobilien investieren und diese dann vermieten. Durch den niedrigen Zinssatz den die Bank verlangt kann man in geraumer Zeit das Haus schnell abbezahlen und hat sogar noch Gewinn gemacht. Bleibt nur noch die Frage wie lange der Zinssatz so niedrig bleibt.
E
.:eViL:.
Gast
Das mit den Zinsen ist korrekt, ich überlege nämlich einen auf Wiederholungstäter zu machen ;-)
Nie alles auf eine Karte setzen, es sei denn du bist wie ich etwas tradehorny und mischt im Daytrading mit :-)
Warte solange ab bis du dir mit deiner Anlagestrategie sicher bist und alles bedacht hast was für deine Lebensituation wichtig ist, solange sammle die 2,5% Tagegeldzinsen ein.
Besser weniger Rendite als viel Verlust ;-)
Nie alles auf eine Karte setzen, es sei denn du bist wie ich etwas tradehorny und mischt im Daytrading mit :-)
Warte solange ab bis du dir mit deiner Anlagestrategie sicher bist und alles bedacht hast was für deine Lebensituation wichtig ist, solange sammle die 2,5% Tagegeldzinsen ein.
Besser weniger Rendite als viel Verlust ;-)
hamsi61 schrieb:das klingt überhaupt nicht arrogant sondern sehr vernünftig.
die frage ist nur, wäre ich im fall eines wirtschaftscrashes auf der sicheren seite mit dieser art geschäft.
(sry aber ich gehe immer vom schlimmsten aus. möchte hier keine weltuntergansstimmung verbreiten)
Wenn die Wirtschaft tatsächlich crasht, also so richtig, dann hilft Dir wohl nur noch 'ne Knarre mit der Du deinen Garten verteidigen kannst.
Dann sind die Bauern wieder Könige.
ThomasK_7
Vice Admiral
- Registriert
- Nov. 2006
- Beiträge
- 7.107
Als in der Immobilienbranche tätiger Profi rate ich Dir vom Kauf einer Wohnung aus einer Zwangsversteigerung ab, weil Du dein Geld nur "sicher anlegen" möchtest.
Es hat bei vielen Wohnungen schon seinen Grund, weshalb sie in der Zwangsversteigerung sind und Du bist wohl nicht vermögend genug, um einen Missgriff mit anderen erfolgreichen ETW-Schnäppchen ausgleichen zu können.
Dazu kommt das komplizierte WEG-Recht mit seiner finanziellen Mithaftung aller Wohnungseigentümer untereinander.
Risiko und Rendite stehen bei Wirtschaftsgütern immer in direktem Zusammenhang.
Du kannst mit einem ETW-Schnäppchenkauf auf rd. 15% Nettorendite kommen, hast aber auch ein dementsprechendes Risiko.
Du kannst mit Optionsscheinen/Zertifikaten/Warentermingeschäften auf z. Bsp. 45% Rendite kommen, hast aber auch ein 3mal höheres Risiko.
Du kannst deutsche Staatsanleihen zu 1-2% Rendite kaufen und hast ein deutlich geringeres Risiko.
Aber es bleibt ein Risiko, zumal sich die reine Währungsunion von 1999 sich seit Mai 2010 in eine Währungsreform gewandelt hat. Historisch hat sich bislang jede Papiergeldwährung selbst vernichtet und rein finanzmathematisch lässt sich der Hauptgrund auch gut vorrechnen.
Physisches Gold ist gleich Geld!
Du kannst Gold jederzeit wieder in eine beliebige Währung der Welt zurücktauschen. Selbst wenn in einem Land ein Goldverbot eingeführt wird, werden Dir die Wirtschaftsteilnehmer dieses Landes das Gold unter der Hand zu einem guten Preis zurücktauschen, evtl. sogar über dem Weltmarktpreis.
Für Gold gibt es einen an den Börsen ermittelten identischen Welthandelspreis, wie für Erdöl, Kupfer oder andere wichtige Rohstoffe/Güter. Wenn Du zu diesem Preis kaufst (!), kannst Du nichts verkehrt machen, egal wie hoch der Preis steht.
Physisches Gold verdirbt nicht, ist bequem zu hause in einem kleinen Versteck kostenfrei lagerbar und je nach Stückelung jederzeit wieder kurzfristig eintauschbar. Es wirft keine Zinsen ab, ok. Wie oben beschrieben, sind Zinszahlungen Risikoprämien. Kein Zins = kein Risiko.
Sinkt einmal der Goldkurs, braucht man nur etwas warten, bis durch allgemeine Inflation der Goldpreis wieder steigt. Das Gold verzehrt sich zwischenzeitlich ja nicht und man hat keine Lagerkosten.
Du bekommst im allgemeinen bei allen Banken/Sparkassen Goldbarren in 5/10/25/50/100/250/500/1000 Gramm in 999,9 Reingehalt zum Marktpreis (tagaktueller Börsenpreis) zu kaufen. Je kleiner die Stückelung, umso höher der Kleinmengenpreisaufschlag (bis zu rd. 25%).
Manche Banken verlangen bei Nichtstammkunden mittlerweile Personendaten, auch bei deutlicher Unterschreitung der Geldwäschemeldegrenze. Gold sollte man meiner Meinung nach aus Sicherheitsgründen stets nur anonym kaufen, auch bei seiner Hausbank. Die tätigt dann einfach ein Bargeschäft und gut ist. Die Goldbarren der Banken haben oftmals auch ein zusätzliches Echtheitszertifikat, was einen beruhigter schlafen lässt und sich auch bei einem Rücktausch vermutlich besser macht.
Barrengold zum fairen Preis, manchmal sogar unterhalb des Börsenmarktpreises, gibt es auch beim seriösen Juwelier/Goldschmied Deines Vertrauens. Das ist dann Kommisionsware von verkaufswilligen Goldbesitzern. Aber Achtung, es gibt eine hohe Quote von schwarzen Schafen in der Branche.
Die Banken nehmen übrigens das von Ihnen verkaufte Gold auch wieder zurück. Ich glaube, die Preisdifferenz beträgt 3-5% zu den Verkaufspreisen. Diese geringe Preisdifferenz ist auch ein Pluspunkt für Barrengold, ebenso die weltweite Umsatzsteuerbefreiung (also geringe Transaktionskosten).
Goldmünzen haben generell einen Prägeaufschlag von rd. 5% zum reinen Goldpreis. Bei einem Verkauf erhältst Du diesen Prägeaufschlag nur wieder zurück, wenn Du an einen Münzensammler verkaufst. Dies schränkt aus meiner Sicht den Käuferkreis nur unnötig ein. Zudem gibt es eine Vielzahl von Goldmünzen mit unterschiedlichem Goldinhalt, für den Laien schwer durchschaubar. Auch gibt es raffiniert gemachte Münzfälschungen auf dem Markt. Den in der Tageszeitung täglich veröffentlichten Goldpreis für 1 Kilo auf z. Bsp. 10 Gramm Barrengold herunterzurechnen, das sollte Jeder schaffen können.
Golschmuck unterliegt wiederum der gesetzl. Ust. Diese 19% zahlst Du beim Ankauf also mit, bekommst Sie aber beim Verkauf nicht wieder.
Silbermünzen-/barren unterliegen der ermäßigten Ust. von 7%, Schmuck wohl 19%.
Da Gold in US $ gehandelt wird, spiegelt der steigende Preis lediglich den Werteverfall des Papiergeldes wieder. Je höher der Papiergeldpreis, umso schlimmer steht es um dessen Zukunft. Wer mit einem Finanzcrash rechnet, für den ist der Goldpreis das Fieberthermometer des Weltfinanzsystems oder von mir aus auch nur des US $.
Schaue dir im Internet die Grafiken zum Geldmengenwachstum, zum Verschuldungstand und zum Goldpreis an. Verknüpft mit den Daten zur historischen wie auch zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung, auch bei einem nominellen Wachstumspfad und ziehe Deine Schlussfolgerungen zum zukünftigen Goldpreis. Ich habe BWL, Vertiefung Bankbetriebslehre und Steuerrecht studiert, bin also vom Fach.
Ich bin mit meinem liquidem Geld z. Bsp. erst Anfang dieses Jahr in Anlagegold eingestiegen. Bei den mickrigen Zinsen für Tagesgeld war es ja keine schwere Entscheidung. Schon allein in dieser kurzen Zeit ist der Papiergeldpreis für Gold in € um rund 20% gestiegen. Auch zu meinem Einstiegszeitpunkt hies es schon von den Unkern, der Goldpreis sei zu hoch. Natürlich auch von meinem Vater, der sich bereits 2003 etwas eingedeckt hatte (1:1 von DM in € jetzt wert).
Wenn allein innerhalb so kurzer Zeit meines Kaufzeitpunktes der Papiergeldpreis um 20% steigt, kann er natürlich auch wieder um 20% fallen. Das muss man akzeptieren, denn die zum Goldpreis in Korrespondenz stehende Geld-/Schuldenmenge ist ja zeitgleich nicht um 20% gestiegen.
Trotz des danach massiven kurzzeitigen Preisanstiegs war Gold zwischenzeitlich in Deutschland ausverkauft. Selbst wenn Du wolltest, es war keine Neuware in kleiner Stückelung zu erhalten, selbst bei Münzen. Und dieser Umstand wird wieder kommen, wenn die nächsten größeren Horrormeldungen aus dem Finanzsektor eintrudeln. Der €-Rettungsschirm von 750 Mrd. wird nicht ewig halten und wie die Banker mit Regenschirmen umgehen, wissen Alle aus dem Wirtschaftsalltag.
Es ist Deine Entscheidung, aber risikoarmer und einfacher als Goldbarrenanlage geht eigentlich nicht, es sei denn, Du vertraust €-Anleihen der deutschen Regierung für deren Laufzeit.
edit: ich habe letztes Jahr auch noch einmal in Immobilien investiert (ein 2-FH), aber ich bin ja vom Fach
Es hat bei vielen Wohnungen schon seinen Grund, weshalb sie in der Zwangsversteigerung sind und Du bist wohl nicht vermögend genug, um einen Missgriff mit anderen erfolgreichen ETW-Schnäppchen ausgleichen zu können.
Dazu kommt das komplizierte WEG-Recht mit seiner finanziellen Mithaftung aller Wohnungseigentümer untereinander.
Risiko und Rendite stehen bei Wirtschaftsgütern immer in direktem Zusammenhang.
Du kannst mit einem ETW-Schnäppchenkauf auf rd. 15% Nettorendite kommen, hast aber auch ein dementsprechendes Risiko.
Du kannst mit Optionsscheinen/Zertifikaten/Warentermingeschäften auf z. Bsp. 45% Rendite kommen, hast aber auch ein 3mal höheres Risiko.
Du kannst deutsche Staatsanleihen zu 1-2% Rendite kaufen und hast ein deutlich geringeres Risiko.
Aber es bleibt ein Risiko, zumal sich die reine Währungsunion von 1999 sich seit Mai 2010 in eine Währungsreform gewandelt hat. Historisch hat sich bislang jede Papiergeldwährung selbst vernichtet und rein finanzmathematisch lässt sich der Hauptgrund auch gut vorrechnen.
Physisches Gold ist gleich Geld!
Du kannst Gold jederzeit wieder in eine beliebige Währung der Welt zurücktauschen. Selbst wenn in einem Land ein Goldverbot eingeführt wird, werden Dir die Wirtschaftsteilnehmer dieses Landes das Gold unter der Hand zu einem guten Preis zurücktauschen, evtl. sogar über dem Weltmarktpreis.
Für Gold gibt es einen an den Börsen ermittelten identischen Welthandelspreis, wie für Erdöl, Kupfer oder andere wichtige Rohstoffe/Güter. Wenn Du zu diesem Preis kaufst (!), kannst Du nichts verkehrt machen, egal wie hoch der Preis steht.
Physisches Gold verdirbt nicht, ist bequem zu hause in einem kleinen Versteck kostenfrei lagerbar und je nach Stückelung jederzeit wieder kurzfristig eintauschbar. Es wirft keine Zinsen ab, ok. Wie oben beschrieben, sind Zinszahlungen Risikoprämien. Kein Zins = kein Risiko.
Sinkt einmal der Goldkurs, braucht man nur etwas warten, bis durch allgemeine Inflation der Goldpreis wieder steigt. Das Gold verzehrt sich zwischenzeitlich ja nicht und man hat keine Lagerkosten.
Du bekommst im allgemeinen bei allen Banken/Sparkassen Goldbarren in 5/10/25/50/100/250/500/1000 Gramm in 999,9 Reingehalt zum Marktpreis (tagaktueller Börsenpreis) zu kaufen. Je kleiner die Stückelung, umso höher der Kleinmengenpreisaufschlag (bis zu rd. 25%).
Manche Banken verlangen bei Nichtstammkunden mittlerweile Personendaten, auch bei deutlicher Unterschreitung der Geldwäschemeldegrenze. Gold sollte man meiner Meinung nach aus Sicherheitsgründen stets nur anonym kaufen, auch bei seiner Hausbank. Die tätigt dann einfach ein Bargeschäft und gut ist. Die Goldbarren der Banken haben oftmals auch ein zusätzliches Echtheitszertifikat, was einen beruhigter schlafen lässt und sich auch bei einem Rücktausch vermutlich besser macht.
Barrengold zum fairen Preis, manchmal sogar unterhalb des Börsenmarktpreises, gibt es auch beim seriösen Juwelier/Goldschmied Deines Vertrauens. Das ist dann Kommisionsware von verkaufswilligen Goldbesitzern. Aber Achtung, es gibt eine hohe Quote von schwarzen Schafen in der Branche.
Die Banken nehmen übrigens das von Ihnen verkaufte Gold auch wieder zurück. Ich glaube, die Preisdifferenz beträgt 3-5% zu den Verkaufspreisen. Diese geringe Preisdifferenz ist auch ein Pluspunkt für Barrengold, ebenso die weltweite Umsatzsteuerbefreiung (also geringe Transaktionskosten).
Goldmünzen haben generell einen Prägeaufschlag von rd. 5% zum reinen Goldpreis. Bei einem Verkauf erhältst Du diesen Prägeaufschlag nur wieder zurück, wenn Du an einen Münzensammler verkaufst. Dies schränkt aus meiner Sicht den Käuferkreis nur unnötig ein. Zudem gibt es eine Vielzahl von Goldmünzen mit unterschiedlichem Goldinhalt, für den Laien schwer durchschaubar. Auch gibt es raffiniert gemachte Münzfälschungen auf dem Markt. Den in der Tageszeitung täglich veröffentlichten Goldpreis für 1 Kilo auf z. Bsp. 10 Gramm Barrengold herunterzurechnen, das sollte Jeder schaffen können.
Golschmuck unterliegt wiederum der gesetzl. Ust. Diese 19% zahlst Du beim Ankauf also mit, bekommst Sie aber beim Verkauf nicht wieder.
Silbermünzen-/barren unterliegen der ermäßigten Ust. von 7%, Schmuck wohl 19%.
Da Gold in US $ gehandelt wird, spiegelt der steigende Preis lediglich den Werteverfall des Papiergeldes wieder. Je höher der Papiergeldpreis, umso schlimmer steht es um dessen Zukunft. Wer mit einem Finanzcrash rechnet, für den ist der Goldpreis das Fieberthermometer des Weltfinanzsystems oder von mir aus auch nur des US $.
Schaue dir im Internet die Grafiken zum Geldmengenwachstum, zum Verschuldungstand und zum Goldpreis an. Verknüpft mit den Daten zur historischen wie auch zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung, auch bei einem nominellen Wachstumspfad und ziehe Deine Schlussfolgerungen zum zukünftigen Goldpreis. Ich habe BWL, Vertiefung Bankbetriebslehre und Steuerrecht studiert, bin also vom Fach.
Ich bin mit meinem liquidem Geld z. Bsp. erst Anfang dieses Jahr in Anlagegold eingestiegen. Bei den mickrigen Zinsen für Tagesgeld war es ja keine schwere Entscheidung. Schon allein in dieser kurzen Zeit ist der Papiergeldpreis für Gold in € um rund 20% gestiegen. Auch zu meinem Einstiegszeitpunkt hies es schon von den Unkern, der Goldpreis sei zu hoch. Natürlich auch von meinem Vater, der sich bereits 2003 etwas eingedeckt hatte (1:1 von DM in € jetzt wert).
Wenn allein innerhalb so kurzer Zeit meines Kaufzeitpunktes der Papiergeldpreis um 20% steigt, kann er natürlich auch wieder um 20% fallen. Das muss man akzeptieren, denn die zum Goldpreis in Korrespondenz stehende Geld-/Schuldenmenge ist ja zeitgleich nicht um 20% gestiegen.
Trotz des danach massiven kurzzeitigen Preisanstiegs war Gold zwischenzeitlich in Deutschland ausverkauft. Selbst wenn Du wolltest, es war keine Neuware in kleiner Stückelung zu erhalten, selbst bei Münzen. Und dieser Umstand wird wieder kommen, wenn die nächsten größeren Horrormeldungen aus dem Finanzsektor eintrudeln. Der €-Rettungsschirm von 750 Mrd. wird nicht ewig halten und wie die Banker mit Regenschirmen umgehen, wissen Alle aus dem Wirtschaftsalltag.
Es ist Deine Entscheidung, aber risikoarmer und einfacher als Goldbarrenanlage geht eigentlich nicht, es sei denn, Du vertraust €-Anleihen der deutschen Regierung für deren Laufzeit.
edit: ich habe letztes Jahr auch noch einmal in Immobilien investiert (ein 2-FH), aber ich bin ja vom Fach
Zuletzt bearbeitet:
z0tti
Ensign
- Registriert
- Dez. 2007
- Beiträge
- 171
Hi,
recht interessant, neben ThomasK_7's Beitrag, fand ich ein Interview auf der Edelmetallmesse in München, die Anfang November stattfand.
Hier der Link(Teil1).
Bin noch relativ jung und habe (leider) auf solchen Gebieten sehr wenig Ahnung(als anfänglicher Student fehlt einem auch das Geld
). Jedoch finde ich das ganze in der letzten Zeit ziemlich interessant. Hat jemand vll ein paar gute Informationsquellen, die auch für dein "Einstieg" geeignet sind, die sich mit der ganzen Sache beschäftigen?
Gruß,
z0tti
recht interessant, neben ThomasK_7's Beitrag, fand ich ein Interview auf der Edelmetallmesse in München, die Anfang November stattfand.
Hier der Link(Teil1).
Bin noch relativ jung und habe (leider) auf solchen Gebieten sehr wenig Ahnung(als anfänglicher Student fehlt einem auch das Geld
Gruß,
z0tti
Diese Videos bestehen meiner Meinung nach nur aus einer Mischung aus Unwissen und Unsicherheit versteckt hinter dummen Fachbegriffen und einer guten Portion Verschwörungstheorien. Außerdem wollen die natürlich ihr Gold und Silber verkaufen.
E
.:eViL:.
Gast
#56
Sehr gut geschrieben, kann ich so unterschreiben ;-)
Sehr gut geschrieben, kann ich so unterschreiben ;-)
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