Ich halte Gold aus mehreren Gründen für keine gute Geldanlage:
1) Es wirft keine Zinsen oder Dividende ab.
2) Es hat (im Gegensatz zu anderen Rohstoffen) keinen nennenswerten praktischen Nutzen, der seinen hohen Wert wirklich rechtfertigen würde.
3) Wenn man es nicht physisch, sondern nur "auf dem Papier" besitzt, ist als als Absicherung gegen große Krisen wertlos.
4) Wenn man es physisch besitzt ist es als Absicherung gegen große Krisen ebenfalls wertlos, da man es nicht essen kann und man bei echter Nahrungsmittelknappheit oder ähnlichem wohl kaum Nahrung dafür bekommen würde. Was nützt es einem, wenn man mit dem Arsch voll Gold verhungert? Wie soll man das praktisch machen? Ich säge mir dann 0,1g von meiner Goldmünze für ein Brot ab?!
5) Zur Zeit gibt es einen extremen Gold-Hype, Hypes waren noch nie gut, jeder Hype geht mal zu Ende.
6) Inflationsbereinigt ist der Goldpreis in den letzten 30 Jahren wenig bis gar nicht gestiegen. Wer die Goldgewinne der letzten Jahre als Kaufargument anführt, muss im selben Atemzug auch sagen, dass Gold bei einem Anlagezeitraum von unter 10 Jahren genauso spekulativ ist wie beispielsweise Aktien. Und selbst bei längeren Anlagezeiträumen sind Gewinne keineswegs sicher.
Mein persönliches Fazit: Man kann Gold als Geldanlage mit dem Ziel der Geldvermehrung wählen, muss sich dann aber bewusst sein, dass es hochspekulativ ist. Als die oft angeführte "Krisenabsicherung" ist es meiner Meinung nach aus den genannten Gründen 3) und 4) ungeeignet. Da wäre eine Immobilie mit Garten und kleinem Lebensmittelanbau wesentlich sinnvoller.
1) Es wirft keine Zinsen oder Dividende ab.
2) Es hat (im Gegensatz zu anderen Rohstoffen) keinen nennenswerten praktischen Nutzen, der seinen hohen Wert wirklich rechtfertigen würde.
3) Wenn man es nicht physisch, sondern nur "auf dem Papier" besitzt, ist als als Absicherung gegen große Krisen wertlos.
4) Wenn man es physisch besitzt ist es als Absicherung gegen große Krisen ebenfalls wertlos, da man es nicht essen kann und man bei echter Nahrungsmittelknappheit oder ähnlichem wohl kaum Nahrung dafür bekommen würde. Was nützt es einem, wenn man mit dem Arsch voll Gold verhungert? Wie soll man das praktisch machen? Ich säge mir dann 0,1g von meiner Goldmünze für ein Brot ab?!
5) Zur Zeit gibt es einen extremen Gold-Hype, Hypes waren noch nie gut, jeder Hype geht mal zu Ende.
6) Inflationsbereinigt ist der Goldpreis in den letzten 30 Jahren wenig bis gar nicht gestiegen. Wer die Goldgewinne der letzten Jahre als Kaufargument anführt, muss im selben Atemzug auch sagen, dass Gold bei einem Anlagezeitraum von unter 10 Jahren genauso spekulativ ist wie beispielsweise Aktien. Und selbst bei längeren Anlagezeiträumen sind Gewinne keineswegs sicher.
Mein persönliches Fazit: Man kann Gold als Geldanlage mit dem Ziel der Geldvermehrung wählen, muss sich dann aber bewusst sein, dass es hochspekulativ ist. Als die oft angeführte "Krisenabsicherung" ist es meiner Meinung nach aus den genannten Gründen 3) und 4) ungeeignet. Da wäre eine Immobilie mit Garten und kleinem Lebensmittelanbau wesentlich sinnvoller.
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