@zombie
Seit der Industrialisierung wurden unzählige Arbeitskräfte ersetzt und ganze Berufsgruppen vernichtet.
9 von 10 Arbeitskräfte wurden in ihrem Beruf nicht mehr benötigt und mussten sich neue Berufe suchen.
Dennoch hat sich die Weltbevölkerung versechsfacht.
Wie schnell sich die KI verbreitet und Arbeitskräfte ersetzt, bleibt abzuwarten.
Es gibt weiterhin viele Tätigkeiten, welche der Mensch entweder noch lange besser erledigen wird oder für die der Mensch günstiger bleibt.
Von beiden Seiten, den KI-Befürwortern und KI-Gegnern, wird das Thema aber oft übertrieben dargestellt.
In der IT sehe ich es überwiegend positiv, weil die Generation, die mit IT aufgewachsen ist und Problemlösungskompetenzen aufbauen konnten, durch die nachfolgenden Generationen ersetzt wird, welche gar nicht mehr über Probleme nachdenken muss, weil die Apps so simpel und idiotensicher gestaltet wurden, dass keine Notwendigkeit besteht.
Die IT-Kompetenz schwindet und KI wird diesen Prozess nur beschleunigen.
Das ist aber nicht schlecht, weil die Geräte dann eher das tun könnten, was man von ihnen erwartet, da sie den Kompetenzmangel ausgleichen.
Wenn man mit dem Gerät am Ende wie mit einem Menschen reden und Aufgaben befehlen kann, kann man sich um andere Dinge kümmern.
Das blöde ist immer die Übergangsphase... und da bin ich auch selbst sehr zurückhaltend.
Aktuell ist es noch lücken- und fehlerhaft, das Vertrauen geht gegen Null und die derzeitigen Ziele dieser Unternehmen und der Politik dahinter überwiegend negativ.
Bei irrelevante Daten mache ich mir keine Sorgen.
Bei sensiblen Daten weigere ich mich aber mitzumachen.... beispielsweise die elektronische Patientenakte. Nicht weil die Idee zur Vereinfachung der Prozesse selbst schlecht ist, sondern die Intention dahinter und der Umgang mit den Daten ein Horror ist und der Datenschutz nahezu null.