News Gemini Spark: Neuer KI-Agent soll selbstständig arbeiten kön­nen

Ok @Blaexe. Ich würde nem KI Agent bei mir trotzdem nichts selbstständig machen lassen. Ständig hätte ich das ungute Gefühl dass vielleicht irgendwas nicht passt und ich nachkontrollieren muss.

Als unterstützendes Werkzeug nutze ich KI hin und wieder aber selbstständig was machen? Nope.
 
Azeron schrieb:
Ok @Blaexe. Ich würde nem KI Agent bei mir trotzdem nichts selbstständig machen lassen.
Passiert ja auch heute noch nicht wirklich. Ein oder mehrer Agenten arbeitet für eine gewisse Zeit und das Ergebnis wird von einem Menschen geprüft. Das ist heute vielerorts Standard.

Das Ding ist aber: Vor einem Jahr war das noch nicht der Fall. Ging einfach noch nicht gut genug. Aber die Zeit, die Modelle selbstständig Arbeiten können und noch gute Ergebnisse bringen steigt exponentiell an.

Ich sehe ständig dass Menschen bewusst oder unbewusst die Annahme treffen, dass der heutige Stand final ist und sich nicht mehr verändern wird. Was paradox ist, denn nichts hat sich so schnell weiterentwickelt wie KI Modelle.

Es ist absolut Wahnsinn welche Fortschritte wir hier jedes Jahr sehen.
 
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Azeron schrieb:
Ne KI kann nicht mal rechnen aber sie will selbstständig appübergreifend arbeiten, ok.
Ich erstelle ganze Angebote für Großhändler über diverse Positionen mit diversen EKP, schön tabellarisch und professionell gegliedert.

Da passieren mathematisch kaum Fehler.

Aber nochmal, wer Blind den Daten der KI vertraut ist selber schuld. Sie ist nicht dafür da einem das Denken abzunehmen.
 
Ich finde es immer spannend, wenn sich die großen KI Unternehmen Beispiele ausdenken, für die man Agenten einsetzen soll und die dann an Trivialität nicht zu überbieten sind. Damit Agenten einem wirklich was bringen, muss man in der Regel tief in den Prozessen des Unternehmens stecken. Das kann aber ein Google oder OpenAI nicht. Und deswegen sind die Beispiele auch unglaubwürdig. Diese Implementation zu schaffen, sollte jetzt zentrale Herausforderung einer jeden Firma sein, weil man nur so sein eigenes Wissen mit der KI verknüpfen und den Mehrwert generieren kann, den man braucht, wenn man zukünftig noch erfolgreich sein will in Branchen, bei denen KI jetzt schon wesentliche Aufgaben übernehmen kann.
 
interesTED schrieb:
Ich finde es immer spannend, wenn sich die großen KI Unternehmen Beispiele ausdenken, für die man Agenten einsetzen soll und die dann an Trivialität nicht zu überbieten sind.
Du glaubst nicht wie viele Menschen ihr Geld mit trivialen Aufgaben verdienen...

Ist ja auch vollkommen logisch dass man dort anfängt.
 
Wow, soviel Vertrauen in die Fehlerfreiheit des LLMs. Wie bin ich froh dass ich noch völlig ohne KI gut leben kann...
 
An sich spannende Entwicklung. ich wills nur nicht in Android fest in sämtliche Bereiche integriert haben. Aber die Agents zuschalten und diese dann das System nutzen lassen, da habe ich aktuell auch schon wieder ein paar Ideen (für den eigenen Bedarf), die man als Produkt auch vermarkten kann.
 
LamaMitHut schrieb:
Du übersiehst, dass WIR in dem Fall die Pferde sind.
Das ist ziemlich kurzsichtig.
LamaMitHut schrieb:
Traubenvollernter gibt es übrigens schon...
Schön das du verstanden hast, was ich vermitteln wollte und ja, was das Thema Traubenernte angeht bin ich nicht auf dem aktuellsten Stand 🤣

Blaexe schrieb:
Nein, du hast nicht verstanden wohin wir uns bewegen und gehst davon aus dass wir in naher Zukunft ein hartes Limit erleben. Da spricht nur nichts dafür.
Welche harten Limits?
Blaexe schrieb:
Diese ganzen "es werden schon neue Jobs entstehen", "KI ist nicht intelligent und wird niemals XYZ können" sind nur Verdrängungsmechanismen. Darf halt nicht sein, kann nicht sein. Ich als Mensch bin ja etwas Besonderes.
Somit stellst du dich auch als was ganz Besonderes hin. Du hast ja den absoluten Durchblick.

Woher nimmst du die Gewissheit, das du zu 100 % richtig liegst?
Floxxwhite schrieb:
Ich nehme mal die Gegenposition ein: hat man in den 1990ern auch gedacht mit dem Internet und mit den ersten Robotern.

Die meisten Jobs die gut von der KI gemeistert werden sind oft Beschäftigungen die wir uns eh selbst ausgedacht haben. Handwerk, soziales und echte Forschung sind doch das spannende.

Bin auch bei der Bank und vielleicht bald ersetzt 😂. Aber ich denke, das letzte Problem ist, dass der Menschheit die Arbeit ausgeht haha
Ja, vielleicht ist das so. Und eventuell nutzt du dann die KI, um einen geilen Trading-Bot zu bauen oder irgendeinen Service den es bisher nicht gibt und die Welt revolutioniert.
Wo man früher massig Geld gebraucht hat kann man sich heute super einfach helfen lassen.
 
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Gibt oder wird es Gemini jemals als Desktop App geben?
Sonst bringt ja all die Integration und Agenten nichts, wenn man es nur mobil nutzen kann oder ständig im Browser eingeloggt sein muss - wobei aber keine Desktop Tasks ausgeführt werden können.
 
Zhenwu schrieb:
Welche harten Limits?
Sag du es mir? Deine Annahme ist dass KI für viele Anwendungsbereiche niemals gut genug sein wird um Menschen zu ersetzen.
Zhenwu schrieb:
Somit stellst du dich auch als was ganz Besonderes hin. Du hast ja den absoluten Durchblick.
Wenn ich einfach nur den aktuellen Stand verfolge und mir nicht einbilde es besser zu wissen als die Experten und ich damit deiner Meinung nach etwas "Besonderes" bin - ja. Aber damit verfehlst du meinen Punkt: Wir als Menschen sind nichts Besonderes. Wir können nichts was eine ausreichend weit entwickelte KI nicht auf könnte. Ich bilde mir nicht ein die Krone der Schöpfung und unersetzlich zu sein.
Zhenwu schrieb:
Woher nimmst du die Gewissheit, das du zu 100 % richtig liegst?
Die gibt es nicht, aber wie ich sagte: Es deutet nichts auf ein hartes Limit hin. Die führenden Experten verkürzen ihre Schätzungen hinsichtlich AGI eher als dass sie sie weiter in die Zukunft verschieben. Du dagegen denkst du wüsstest es besser.
 
Mal ein anderer Gedankengang:
Wir gehen davon aus das diese Firmen alle Profitgetrieben sind, wieso sollten Sie Ihre Kundschaft verkleinern wollen, außer Sie wollen etwas neues etablieren.

Beispiel:
Zum beginn der Smartphones war es üblich das ein Slot für eine Speicherkarte vorgesehen ist.
Mit der Zeit wurde diese entfernt und der Geräte Speicher verkleinert.
Dann benötigen die Kunden mehr Speicher auf Ihrem Gerät, da kam die Cloud um die Ecke und schwubs ein riesiger Markt geboren.

Genauso kann man das mit der KI sehen, es muss das passende Business Modell gefunden werden damit wieder genügend Cash verdient wird.
Komplette Landschaften an Jobs vernichten, ist da vielleicht nicht die richtige Alternative für seine Kundschaft!
Einen Wechsel wird bestimmt stattfinden aber das war schon immer in der Geschichte der Menschheit.
 
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Blaexe schrieb:
Sag du es mir? Deine Annahme ist dass KI für viele Anwendungsbereiche niemals gut genug sein wird um Menschen zu ersetzen.
Hab ich ja schon ein paar genannt.

Handwerk, alles mit Gefühlen, soziales wurde an anderer Stelle genannt, Geisteswissenschaften, Pflege, Psychologie, Ethik, Kreativität....
Blaexe schrieb:
Wenn ich einfach nur den aktuellen Stand verfolge und mir nicht einbilde es besser zu wissen als die Experten und ich damit deiner Meinung nach etwas "Besonderes" bin - ja. Aber damit verfehlst du meinen Punkt: Wir als Menschen sind nichts Besonderes. Wir können nichts was eine ausreichend weit entwickelte KI nicht auf könnte. Ich bilde mir nicht ein die Krone der Schöpfung und unersetzlich zu sein.
Stimmt, die Steuer Experten haben auch laut aufgeschrien bei WISO Steuer.

Ich habe auch nie behauptet, dass wir Menschen was Besonderes sind, da bin ich tatsächlich einer Meinung mit dir.
Aber nur weil ich deine Gegenposition einnehme, heißt das nicht das ich mich jetzt, als was Besonderes sehe.
Blaexe schrieb:
Die gibt es nicht, aber wie ich sagte: Es deutet nichts auf ein hartes Limit hin. Die führenden Experten verkürzen ihre Schätzungen hinsichtlich AGI eher als dass sie sie weiter in die Zukunft verschieben. Du dagegen denkst du wüsstest es besser.
Was spielt das denn für eine Rolle, wie schnell sich die KI entwickelt. Im Zeitraum der Schöpfung spielt es keine Rolle, ob 8 oder 80 Jahre.
Die Gesellschaft musste sich schon immer der technischen Entwicklung anpassen.
Die Dampfmaschine hat viele körperlich harte Arbeiten ersetzt, viele Arbeitsplätze sind dabei draufgegangen. Gutenberg mit dem Buchdruck – wie viele Arbeitsplätze hat das gekostet? Das Internet hat in extrem kurzer Zeit die Welt umgewälzt und dabei ganze Branchen rasant ausradiert.
 
Zhenwu schrieb:
Hab ich ja schon ein paar genannt.

Handwerk, alles mit Gefühlen, soziales wurde an anderer Stelle genannt, Geisteswissenschaften, Pflege, Psychologie, Ethik, Kreativität....
Warum genau sollten diese Felder eigentlich sicher sein?

Handwerk und Pflege sind reine Hardware- und Skalierungsthemen. Mit modernen Weltmodellen und der Robotik-Entwicklung ist das kein prinzipielles Limit mehr. Aber ja: Das wird hier länger dauern als in vielen anderen Bereichen.

Psychologie, Ethik und Geisteswissenschaften basieren komplett auf Mustern, Logik und Textanalyse, exakt das Kerngebiet von KI. Modelle sind hier schon heute oft die geduldigeren und vorurteilsfreieren Analytiker.

Kreativität? Was ist Kreativität? Die Kombination von Bekanntem Wissen zu etwas Neuem. Genau das ist hier passiert. Das ist Kreativität.

Und bei "Gefühlen und Sozialem" hast du selbst einem ziemlichen Widerspruch. Erst sagst du der Mensch sei nichts Besonderes. Aber genau hier beanspruchst du dann plötzlich doch wieder exklusive Sonderrechte. Wenn wir nur biologische Maschinen sind, lassen sich auch Emotionen decodieren und simulieren. Anthropic zeigt in der Forschung ja bereits, dass Modelle diese Konzepte besitzen.

Zhenwu schrieb:
Ich habe auch nie behauptet, dass wir Menschen was Besonderes sind, da bin ich tatsächlich einer Meinung mit dir.
Doch, das hast du. Gerade eben wieder, siehe oben.
Zhenwu schrieb:
Was spielt das denn für eine Rolle, wie schnell sich die KI entwickelt. Im Zeitraum der Schöpfung spielt es keine Rolle, ob 8 oder 80 Jahre.
Die Gesellschaft musste sich schon immer der technischen Entwicklung anpassen.
Die Dampfmaschine hat viele körperlich harte Arbeiten ersetzt, viele Arbeitsplätze sind dabei draufgegangen. Gutenberg mit dem Buchdruck – wie viele Arbeitsplätze hat das gekostet? Das Internet hat in extrem kurzer Zeit die Welt umgewälzt und dabei ganze Branchen rasant ausradiert.
Für die Schöpfungsgeschichte mag es egal sein, ob eine Transformation 8 oder 80 Jahre dauert, für eine Volkswirtschaft ist es der Unterschied zwischen Anpassung und Kollaps.

80 Jahre bedeuten drei Generationen Zeit. Da sterben Berufe über Jahrzehnte aus und das Bildungssystem wächst mit der nächsten Generation nach. 8 Jahre treffen Menschen mitten in ihrer aktiven Karriere. Niemand kann sich im Berufsleben alle drei Jahre komplett neu erfinden, weil die neue Nische, in die man flüchtet, schon während der Umschulung wieder automatisiert wird. Die Geschwindigkeit ist hier der einzige Faktor, der zählt.

Zudem hinkt der historische Vergleich. Dampfmaschine, Buchdruck und Internet haben Muskelkraft ersetzt oder den Informationstransport beschleunigt. Sie brauchten aber immer den menschlichen Verstand als Steuerung am Ende der Kette. KI ist kein reines Werkzeug, das uns die Arbeit erleichtert, sie ersetzt die kognitive Steuerung selbst. Nicht heute, aber vorraussichtlich in einigen Jahren. Zumindest basierend auf den Expertenmeinungen.
 
Blaexe schrieb:
Die gibt es nicht, aber wie ich sagte: Es deutet nichts auf ein hartes Limit hin. Die führenden Experten verkürzen ihre Schätzungen hinsichtlich AGI eher als dass sie sie weiter in die Zukunft verschieben. Du dagegen denkst du wüsstest es besser.
Laut ki Schätzen die experten schon seit 70 Jahre das wir kurz davor sind. :d
.
Die Historie der Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (AGI) ist geprägt von wiederkehrenden, sich verkürzenden Prognosen und aktuellen Debatten über deren Definition und Existenz.

1950er–1960er Jahre: Pioniere wie Alan Turing und Herbert A. Simon prognostizierten bereits, dass AGI innerhalb von 20 Jahren erreicht sein würde (also zwischen 1970 und 1980). Diese Vorhersage traf nicht ein, etablierte aber das Narrativ der nahen Zukunft.
1990er–2000er Jahre: Der Begriff AGI gewann an Bekanntheit, unter anderem durch Physiker Mark Gubrud und später durch DeepMind-Gründer Shane Legg. Futurist Ray Kurzweil sagte 1999 das Erreichen von AGI im Jahr 2029 voraus.
2017: In Max Tegmarks Buch „Leben 3.0“ sahen Experten AGI noch frühestens in 10–30 Jahren oder gar nicht in diesem Jahrhundert.
2024–2026 (Aktueller Stand): Die Prognosen haben sich dramatisch verkürzt. Shane Legg (Google DeepMind) hält eine 50-prozentige Chance für das Erreichen einer „minimalen AGI“ bis 2028 für realistisch. Sam Altman (OpenAI) und Dario Amodei (Anthropic) deuteten Fortschritte bzw. Realisierung bis 2025/2026 an.
Debatte 2026: Im Februar 2026 löste ein Artikel in Nature (UC San Diego/University of Virginia) Kontroversen aus, der behauptete, aktuelle Large Language Models seien bereits „generally intelligent“. Führende KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und Microsoft distanzieren sich jedoch zunehmend vom Begriff AGI oder bezeichnen ihn als Marketingbegriff, während Kritiker wie Andrew Ng echtes AGI noch Jahrzehnte entfernt sehen.
 
@Raul99

Dass du einen KI generierten Text dir deine Argumentation nutzt entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

In den 50ern und 60ern waren das rein philosophische Sci-Fi Diskussionen ohne jegliche technische Grundlage. Das ist heute anders.

Sehr aktuelles Beispiel: Demis Hassabis, CEO Google DeepMind war bisher unter den führenden Personen immer eher auf der pessimistischen Seite was die AGI Timeline angeht.

Auf der Google I/O vor ein paar Wochen sagte er dann, dass er AGI für 2029 erwartet und wir uns bereits "am Fuße der Singularität" befinden würden. Und das hat er bewusst so gesagt um Regierungen und Ökonomen die Dringlichkeit klar zu machen...

Er ist übrigens Nobelpreis in Chemie. Der Typ hat was drauf.
 
Blaexe schrieb:
Warum genau sollten diese Felder eigentlich sicher sein?
Weil eine künstliche Intelligent niemals auch nur erahnen könnte was eine Seele ist oder liebe.
Blaexe schrieb:
Handwerk und Pflege sind reine Hardware- und Skalierungsthemen. Mit modernen Weltmodellen und der Robotik-Entwicklung ist das kein prinzipielles Limit mehr. Aber ja: Das wird hier länger dauern als in vielen anderen Bereichen.
Dann hast du Handwerk nicht verstanden. Es ist mehr als nur das rein Stapeln von Steinen.
Das man heute schon mittels "3D" Drucker wände hochziehen kann, ist nichts Neues und bedarf auch keiner KI.
Und du meinst wirklich bei der Pflege Bedarfs es nicht ein wenig sozialer Kompetenz?
Blaexe schrieb:
Psychologie, Ethik und Geisteswissenschaften basieren komplett auf Mustern, Logik und Textanalyse, exakt das Kerngebiet von KI. Modelle sind hier schon heute oft die geduldigeren und vorurteilsfreieren Analytiker.
Ich sehe, du hast im Kern verstanden, was Psychologie eigentlich ist - nicht.

Religion basiert auf Logik. Das ist ja was ganz Neues.

Ach komm, eine KI als Psychotherapeut, das geht jetzt echt zu weit. Wenn um den reinen Intellekt gehen würde könnte, ich dir zustimmen aber es fehlt ja schon am Verständnis von Psychologie.
Blaexe schrieb:
Kreativität? Was ist Kreativität? Die Kombination von Bekanntem Wissen zu etwas Neuem. Genau das ist hier passiert. Das ist Kreativität.
Die Sixtinische Kapelle ist ein schönes Beispiel und wird KI nicht hinbekommen. Ohne Daten wird die KI keine Kunst erzeugen können die auf Kreativität beruht.
Blaexe schrieb:
Und bei "Gefühlen und Sozialem" hast du selbst einem ziemlichen Widerspruch. Erst sagst du der Mensch sei nichts Besonderes. Aber genau hier beanspruchst du dann plötzlich doch wieder exklusive Sonderrechte. Wenn wir nur biologische Maschinen sind, lassen sich auch Emotionen decodieren und simulieren. Anthropic zeigt in der Forschung ja bereits, dass Modelle diese Konzepte besitzen.
Das ist nicht besonderes, auch tiere sind emotionale und emphatische wesen. Wie kommst du darauf das genau das uns so besinders macht?
Blaexe schrieb:
Doch, das hast du. Gerade eben wieder, siehe oben.
Nein eben nicht. Du bist der einzige, der immer wieder die Besonderheit hervorhebt.
Blaexe schrieb:
Für die Schöpfungsgeschichte mag es egal sein, ob eine Transformation 8 oder 80 Jahre dauert, für eine Volkswirtschaft ist es der Unterschied zwischen Anpassung und Kollaps.
Nichts was die Menschheit nicht schon hinter sich hatte.
Blaexe schrieb:
80 Jahre bedeuten drei Generationen Zeit. Da sterben Berufe über Jahrzehnte aus und das Bildungssystem wächst mit der nächsten Generation nach. 8 Jahre treffen Menschen mitten in ihrer aktiven Karriere. Niemand kann sich im Berufsleben alle drei Jahre komplett neu erfinden, weil die neue Nische, in die man flüchtet, schon während der Umschulung wieder automatisiert wird. Die Geschwindigkeit ist hier der einzige Faktor, der zählt.
Du gehst davon aus, dass KI Berufe komplett ersetzt und Menschen in immer kleinere Nischen drängt, die dann wiederum auch verschwinden. Aber KI ersetzt in der Regel keine Berufe, sondern Aufgaben bzw. ist einfach nur ein neues Werkzeug. Ein Buchhalter, ein Designer oder ein Programmierer muss sich in 3 Jahren nicht komplett neu erfinden oder einen neuen Beruf lernen – er lernt nur ein neues Werkzeug für seinen aktuellen Aufgaben. Die Umschulung ist also keine Flucht in eine neue Nische, sondern eine Erweiterung seiner Fähigkeiten. Wer KI nutzt, wird nicht arbeitslos, sondern effizienter
Blaexe schrieb:
Zudem hinkt der historische Vergleich. Dampfmaschine, Buchdruck und Internet haben Muskelkraft ersetzt oder den Informationstransport beschleunigt. Sie brauchten aber immer den menschlichen Verstand als Steuerung am Ende der Kette. KI ist kein reines Werkzeug, das uns die Arbeit erleichtert, sie ersetzt die kognitive Steuerung selbst. Nicht heute, aber vorraussichtlich in einigen Jahren. Zumindest basierend auf den Expertenmeinungen.
Na ja, der Buchdruck hat das Schreiben beschleunigt und KI beschleunigt das Denken. Früher mussten Programmierer jede Codezeile selbst tippen. Heute nutzt er die KI, macht die Vorgaben und überprüft das Ergebnis und übernimmt am Ende die Verantwortung.
Ergänzung ()

Blaexe schrieb:
Er ist übrigens Nobelpreis in Chemie. Der Typ hat was drauf.
Wie passen denn bitte Chemie und KI zusammen?
Nur weil ich ein geiler Elektriker bin, weiß ich doch noch lange nicht, wie man vernünftig eine Wand hochzieht...
 
Blaexe schrieb:
@Raul99


Auf der Google I/O vor ein paar Wochen sagte er dann, dass er AGI für 2029 erwartet und wir uns bereits "am Fuße der Singularität" befinden würden. Und das hat er bewusst so gesagt um Regierungen und Ökonomen die Dringlichkeit klar zu machen...

Er ist übrigens Nobelpreis in Chemie. Der Typ hat was drauf.

und du meinst, das hat wirklich nichts damit zu tun, dass es aktuell:

  • extrem hohe Investitionen benötigt, bei denen noch niemand weiß, wie sich das am Ende tragen soll?
  • überall Data-Center aus dem Boden gestampft werden, was in Teilen der betroffenen Gemeinden für immer mehr Unmut sorgt
  • das ganze Konstrukt aktuell noch ein Stromfresser Sondergleichen ist?

wie kann man auch nur einen Pups auf dieses offensichtliche Marketinggebrabbel geben und dann noch argumentieren, dass der, der es gesagt hat, hat ja eine tolle Vita hat und dabei völlig ausblenden, dass die Aussage von jemanden kommt, der in einer führenden Position eines Unternehmens ist, dass gerade seine gesamte Zukunft auf diese Technologie ausrichtet.
 
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Dass der Nutzer „wichtige Entscheidungen“ selbst abnicken muss soll nicht „Vorbehalte abbauen“, es verlagert lediglich jegliches rechtliche und finanzielle Risiko von der KI weg zum Anwender (der ja persönlich zugestimmt hat). Oder habe ich dort einen Denkfehler?
 
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