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NewsGeringe Smart-Meter-Quote: Bundesnetzagentur geht gegen fast 80 Stromanbieter vor
@Simanova Die Smart Meter selbst dürfen gar nicht funken, ohne ein entsprechendes, zertifiziertes Smart Meter Gateway. Nur dieses darf die Verbindung nach Außen vom Smart Meter weg verschlüsselt aufbauen. Diese Gateways müssen vom BSI zertifiziert werden.
Und darin liegt auch der Grund, warum etliche Smart Meter zwar in den Gebäuden sind, aber immer noch manuell abgelesen werden müssen: das Gateway war zum Zeitpunkt des Einbaus noch nicht verfügbar, weil das BSI massiv gepennt hat.
Das soll jetzt aber nach und nach doch irgendwann mal passieren.
Als jemand der seit 20 Jahren in der Energiewirtschaft ist und gelernt hat, kann ich über die Smart Meter Gateways (die meisten Zähler sind heute schon iMS-fähig, ihnen fehlt nur das Gateway) nur sagen:
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typisch Deutsch:
Extrem komplex überhaupt so ein Teil aus der Ferne zu parametrieren
Extrem teuer
Wirtschaftlich gibts den Business Case kaum, dass da irgendein Kunde riesig Geld sparen kann, das betrifft wieder nur die noblen Vorort Einfamilienhäuser mit PV Speicher und E-Auto. Die Kostenobergrenze tut ihr übriges, dass man da relativ wenig Bock hat die Dinger einzubauen
Die Datenqualität, die da produziert wird wenn Gateways die Kommunikation einstellen, ist absoluter Schrott und die Messstellenbetreiber pfeifen drauf.
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Mit Netzstabilität hat das nicht viel am Hut, da wäre es schlauer gewesen vor 15 Jahren die ganzen Niederspannungsnetze am Trafo zu digitalisieren und den Strang an dem der Trafo hängt steuerbar zu machen. Da wäre man vermutlich auch in 2-3 Jahren durch im kompletten deutschen Stromnetz, als mit dem Scheiß.
Die Netzbetreiber haben da meist einfach auch andere Sorgen als Inge Müller ein iMS Gateway einzubauen, nur weil sie auf dem Zettel derer steht dies betrifft.
Das gilt doch aber nur für den Einbau afaik 🤔 Und wenn festgestellt wird, dass der alte Zählerschrank zu klein ist darfst du den Umbau dann doch wieder selbst zahlen, zumindest als Eigentümer. Und jährliche Kosten für Betrieb und Wartung kommen auch noch drauf, die sind zwar gedeckelt, kostenlos ist es aber nicht.
Wir haben eine Solaranlage mit Speicher, bei mir wäre der SM also Pflicht. Weil der vorh. digitale Zähler kaputtgegangen ist, musste der sowieso getauscht werden. Also BEscheid gesat, dass die gleich mit einem SM anrücken soll. Der Techniker kam, mit Monaten Verspätung, aber ohne SM im Gepäck. Hab ihn wieder weg geschickt. Halbes Jahr später wieder das gleiche Spiel. Hab dann resigniert wieder ein normalen ZWeirichtungszähler einbauen lassen. Müssen sie halt ein drittes Mal kommen, ist ja nicht mein Geld.
@Die wilde Inge Ja, doch, irgendwie schon. Der Techniker macht das nicht umsonst und du musst ja trotzdem deine entsprechenden Rechnungen bezahlen 🤷♂️
Bei meinen Schwiegereltern haben sie im ganzen Dorf Masten aufgestellt als Empfänger, dann Smart Meter bei fast allen Leuten eingebaut. Die funken jetzt alle untereinander und auf die Straße zu den Empfangsmasten, die dann den Upload zum Anbieter machen… Deutschland 2026.
Was passiert wenn mir Glasfaser nun endlich eingebaut wird und ich 2-3 Monate keine Internet Verbindung habe?
Oder bei Vertragsschluss nach 24 Monaten ich mir denke, bin jetzt 4 Monate nicht Zuhause, ich organisiere mir noch keinen Internet Vertrag? Was ist dann?
Bitte korrigiert mich, aber man muss doch einmal den Smartmeter bezahlen („Einbaukosten) plus Abo (monatlich). Hätte ich auch keinen Bock als Mieter, wenn ich eher von den Kosten her nur Nachteile hätte. Also eher da ansetzen!
Die Netzbetreiber müssten es einfach kostenlos zur Verfügung stellen bzw. zum Stichtag X alle getauscht haben. Um da Druck zu machen: wenn nicht getauscht zum Stichtag X verliert der veraltete Zähler die Zulassung und der Stromkunde muss keinen Strom mehr bezahlen. Mal sehen wie schnell dann der Tausch vollzogen wird 😆
Wir in unseren Häuserblock haben auch von 3 Jahren neue Zähler gekriegt. Dachte das geht jetzt über Funk. Weg von Rewag, Anbieter gewechselt da günstiger. Darf seitdem im Jahreswechsel runter in den Zählerraum wo ich keinen Schlüssel dafür habe und den Digital Zähler durch die spiegelnde Scheibe das kontrastlose Display ablesen. Schön wenn die digitalen Vorteile einfach nicht da sind.
stimmt so nicht ganz, bisher waren die Entgelte für die alten Ferraris-Zähler in der Jahresendabrechnung auch drin, haben im Schnitt knapp um die 10€ gekostet, die neuen hingegen sind doppelt so teuer
Bei uns in der Schweiz im CKW-Netz, sind 100% der Zähler auf Smart Meter umgestellt worden. Die Daten werden alle 15 Minuten über mehrere Wochen gespeichert (falls der Funk ausfallen sollte) und werden 4x pro Tag per Kurzstreckenfunk übertragen. Die Smart Meter senden auf einer Frequenz von 434 MHz mit einer maximalen Sendeleistung von 500mW.
Als Kunde kann man die Daten aber auch über eine direkte Schnittstelle am Smartmeter in Echtzeit (Intervalle +/1 Sek.) selbst auslesen und verarbeiten.
Andere Stromanbieter übertragen die Daten jedoch auch über Powerline, also direkt über das Stromnetz.
Bitte korrigiert mich, aber man muss doch einmal den Smartmeter bezahlen („Einbaukosten) plus Abo (monatlich). Hätte ich auch keinen Bock. Also eher da ansetzen!
Was der Netzbetreiber verbauen muss sind Intelligente Messysteme. Diese befähigen zu zeitgesteuerten Tarifen.
Das was dir als Smartmeter verkauft wird ist nur ein Produkt was man aus einem digitalen Zähler mit Internetanbindung kreiert hat.
Viele SmartMeter sind aber noch keine Intelligenten Messysteme und müssten eh irgendwann getauscht werden. Und natürlich verkauft man dann dir die Kosten für soetwas mit. wenn man schon vorher einen Zähler haben will der einem den Stromverbrauch anzeigt. Es ist aber nur Marketing und ein Prestigeprodukt und nichts was dir Vorteile in bezug auf Kosten etc gibt.
Meine Empfehlung ist da auf den normalen Rollout zu warten und zu schauen wie sich der Markt entwickelt.
Darf seitdem im Jahreswechsel runter in den Zählerraum wo ich keinen Schlüssel dafür habe und den Digital Zähler durch die spiegelnde Scheibe das kontrastlose Display ablesen.