Gesucht geregelter Lüfter n=null, n=min bis n=max

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Cadet 2nd Year
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Hallo,

ich habe einen selbstgebauten PC. Der hat außer dem CPU-Lüfter noch einen Gehäuselüfter, wurde damals mitgeliefert.

Ich suche nun einen neuen Gehäuselüfter. Der vorhandene ist zwar geregelt und die Lautstärke ist kaum störend, aber ich habe trotzdem zu viel Staub im Gehäuse.
Der Netzteillüfter reicht nicht für die Gehäuselüftung, weil die Luft durch die Bodenplatte gleich ins Netzteil gesaugt wird.

Ich suche nun einen Lüfter 120 mm, der bei niedrigen Temperaturen nicht läuft (meistens ist die Temperatur niedrig) und z.B.erst bei 30 Grad mit niedriger Drehzahl anläuft und dann temperaturabhängig schneller wird.

Gibt es so etwas?

Leider kenne ich die Fachausdrücke nicht, Google kann mir also kaum helfen.
Das MB ist übrigens ein Asus Z87-K.

Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.
 
Die Steuerung in Abhängigkeit der Temperatur übernimmt nicht der Lüfter, sondern das Mainboard; und zwar entweder über das BIOS, oder über Software (hier z.B. die AI Suite von ASUS).

Edit: Was die Wahl des Lüfters angeht, ist man daher recht ungebunden. Die am häufigsten genannten Lüfterhersteller dürften wohl be quiet! und Noctua sein.
 
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ich würde dir da jetzt gerne jeden besseren pwm lüfter empfehlen aber so weit ich weiß kann dein board im pwm modus die lüfter nicht ausschalten. besserv wäre eh ein lüfter der langsam, so mit 500rpm oder weniger mit läuft. und gegen den staub nimm nen staubflter.

http://geizhals.de/noctua-nf-f12-pwm-a698532.html?hloc=at&hloc=de
http://geizhals.de/noiseblocker-nb-eloop-b12-p-itr-b12-p-a820099.html?hloc=at&hloc=de

http://geizhals.de/silverstone-sst-ff122-a710790.html?hloc=at&hloc=de
zum beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du Probleme mit Staub hast, dann solltest du ein paar Filter einbauen.
Das Netzteil sollte übrigens die Luft von außen und nicht von Innen ansaugen.

Lüfter lassen sich in der Regel immer per UEFI/BIOS-Lüftersteuerung temperaturabhängig regeln. Dazu einfach mal einen Blick ins Handbuch werfen. Ansonsten gibts bei ASUS auch immer die "AI Suite" als Softwarepaket, mit dem du das Ganze auch unter Windows entsprechend konfigurieren kannst.

Bezüglich dem Lüfter:
welchen Preisrahmen darf man ansetzen?
Um welches Gehäuse handelt es sich?
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Hier noch zwei Daten: Der Preisrahmen für den Lüfter ca. 25 €. Das Gehäuse ist ein BitFenix Shinobi USB 3.0 Midi Tower

Das Netzteil übrigens ist ein be quiet Straight Power E9. Das hat einen vorbildlichen Lüfter, leise und sehr geringer Luftdurchsatz, wenn auch keine Drehzahl null.

Die vorgeschlagene AI Suite werde ich mal installieren und testen, auch wenn evilnear schrieb
„so weit ich weiß kann dein board im pwm modus die lüfter nicht ausschalten“.

Bei einem Lüfterneukauf dachte ich auch mehr an einen Lüfter mit direktem Anschluß an das Netzteil und die Regelung sollte eingebaut sein, Temperaturfühler und Elektronik. So etwas habe ich schon mal gesehen, aber n ging leider nicht auf null. Drehzahl null ist aber zur Vermeidung von Staub durchaus sinnvoll.
 
lüfter mit eingebauter temperaturabhängiger regelung hab ich noch nicht gesehen. wenn die drehzahl aber gering ist wird auch nicht viel staub angezogen. den rest macht der staubfilter.

das mit dem nicht auf null hab ich bei der uefi regelung an meinem asus h97i-plus so wenn ich die lüfter auf pwm einstelle was den vorteil hat das geringere drehzahlen möglich sind. bei spannungsregelung war dann ein abschalten bei geringen temperaturen möglich.

warum willst du den Lüfter nicht am mainboard anschließen? nur so ist eine gute regelung abhängig von der temperatur bestimmter komponenten möglich.

die asus ai suite bringt natürlich nichts wenn der lüfter nicht am mainboard angeschlossen ist.
 
Asus Z87-K:
- CPU_FAN = PWM (20-100% regelbar)
- CHA_FAN1 = PWM (60-100% regelbar)
- CHA_FAN2 PWM (60-100% regelbar)

Ob bei den beiden Chassis-Anschlüssen auch Spannung (3-Pin) regelbar ist, müsstest du schauen. Ansonsten einfach 4-Pin PWM nehmen. Der bereits verlinkte NF-F12 wäre bei dem Case zum Beispiel passend. Der eLoop ist vergleichsweise zu anfällig an der Saugseite.
 
evilnear schrieb:
lüfter mit eingebauter temperaturabhängiger regelung hab ich noch nicht gesehen.

Die gibt es durchaus. Zum Beispiel den Arctic F12 TC. Allerdings haben auch solche Lüfter eine Minimaldrehzahl, die nicht unterschritten wird.
 
Können nicht fast alles Asus Boards mit dem Fan Expert Tool die Case-fans abschalten?
 
Und warum nicht alternativ mit Speedfan probieren?

So kannst du die Gehäuselüfter z.B. an die Temperatur der CPU oder der GPU koppeln, d.h. diese schalten sich erst zu, wenn die entsprechenden Komponenten ein bestimmten Temperatur erreichen.
 
Eins ist wohl ziemlich sicher: Einen Lüfter, der bis Stillstand runterregelt, werde ich so schnell nicht finden.

Evilnear schrieb:
„bei spannungsregelung war dann ein abschalten bei geringen temperaturen möglich.“
Die meisten Lüfter brauchen eine ziemlich hohe Anlaufspannung, fast schon Nennspannung. Funktionierte der Wiederanlauf denn zuverlässig?

@Abe81
In der Speedfan-Beschreibung lese ich:
Normalerweise regelt Speedfan im Bereich von 0-100%.Um eine leise und gleichmäßige Kühlung ohne Drezahlspitzen zu erreichen dürfen die Lüfter aber eigentlich nie stehen bleiben weil auch der beste Ventilator immer eine gewisse Anlaufspannung braucht.
Also die Lüfter dürfen nie stehen bleiben!

@Vulpecula
Der erwähnte Arctic F12 TC 120mm hat einen großen Drehzahlbereich 300-1350 rpm.
Den werde ich mal im Auge behalten, 300 Touren sind doch erfreulich wenig. Jetzt habe ich übrigens eine Drehzahl von ca 700 rpm, bei 16 Grad.

Noch eine Möglichkeit:
Ich habe hier noch einen alten Raumthermostaten von einer Etagenheizung herumliegen, arbeitet mit Bimetall-Schalter. Damit wäre n=0 möglich. Diese Thermostaten schalten aber bei Wärme aus und der Lüfter muß dann eingeschaltet werde. Um den verwenden zu können, brauche ich dann noch ein Relais oder etwas Elektronik.
Außerdem habe ich hier noch eine alte elektronische Regelung, die ich für eine stufenlose Regelung zusätzlich verwenden kann.

Ist doch ein erstaunlich komplexes Thema und ich bin noch lange nicht am Ende meiner Überlegungen.
Aber erst mal vielen Dank auch für die anderen Anregungen.
 
Die Arctic würde ich nur empfehlen, wenn hinsichtlich Lautstärke und Leistung keine großen Anforderungen gestellt werden.

Die (sichere) Anlaufspannung liegt bei namenhaften 3-Pin Voltage Lüftern in der Regel zwischen 4V und 5V. Einige laufen auch schon früher an.
Als Mindestdrehzahl würde ich nicht unter 400-500 U/min gehen, da 1.) um die 500 U/min bei einem wertig gefertigten Lüfter schon laufruhig genug sind und 2.) der mechanische Verschleiß mit der Verringerung der Drehzahl deutlich zunimmt.
Als Alternative einfach auf 0%, sofern möglich, regeln und unter Last (in Abhängigkeit der Temperatur) dann allmählich bei ~500 U/min andrehen lassen. Bei PWM ist man hinsichtlich niedrigeren Drehzahlen in der Regel auf der sicheren Seite, da diese stetig 12V-Impulse übermittelt. Das heißt pauschal allerdings nicht, dass bei PWM immer bis zu bspw. 100 U/min an Mindestestdrehzahlen möglich sind. Derartige Faktoren variieren immer mit dem jeweiligen Design und schließlich vor allem dem Gewicht des Rotors.

Man sollte sich im Vorhinein immer informieren, zu was die eigene Steuerung fähig ist. Sprich: kann 3-Pin und oder 4-Pin geregelt werden? Wenn ja, in welchem Spektrum (prozentual in PWM bzw. in Spannung)?

Ob nun per ASUS oder Speedfan geregelt wird, macht prinzipiell erstmal keinen Unterschied, da beide den selben Controller ansteuern. Du bist in beiden Fällen also an eine prozentuale Mindestdrehzahl von 60% seitens CHA_FAN gebunden, wenn man dem Handbuch glauben schenken darf. Anzumerken wäre allerdings, dass man softwareseitig per AI Suite gelegentlich (warum auch immer) nochmal etwas tiefer kommt (auf um die 40%).

An deiner Stelle würde ich mir einfach ein paar PWM'ler mit entsprechend geringer Maximaldrehzahl holen. Dann läufst du nicht Gefahr, ins prozentuale, untere Limit zu laufen.
3-Pin ginge natürlich auch. Dafür müsstest du dann allerdings schauen, wie gut deine Onboard-Steuerung per DC regeln kann. Dazu machen die Hersteller normalerweise leider keinerlei Angaben.

Ansonsten einfach eine separate Lüftersteuerung wie etwa die NZXT Grid zulegen.
 
Die Beschreibung, die ich verlinkt habe, hat ja auch bereits ein paar Jahre auf dem Buckel.

Das ist mittlerweile kein Problem mehr, da speedfan, kurz bevor es die manuell eingestellte Lüfterkurve nutzt, nochmal alle Lüfter für eine Sekunde auf 100% bringt. Damit hast du eine softwareseitige Kickstart-Funktion.

Oder du kaufst dir eben eine Hardware-Lüftersteuerung mit Kickstart-Funktion, wie die Lamptrom FC5.

Das ist wirklich kein großes Problem...

Ich nutze speedfan schon seit Jahren, um Lüfter mit der minalen rpm laufen zu lassen, die z.T. weit unter der Anlaufspannung liegen.

So eingestellt läuft mein SilentWing auf dem Dark Rock eine ganze Weile auf unter 500rpm
speedfan.JPG
 
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