Gibt es außerirdisches Leben (auf der Erde)?

Es gab die Überlegung den Mars bis 2100 zu vegetieren und bis 2050 eine dauerhafte Basis zu errichten. Die erste Station des Plans war eine Mondbasis bis 2020 (vom Mond kommt man sehr viel einfacher zum Mars, da die guten Flugstrecken öfter vorkommen).

Jetzt sieht es nicht so aus, als ob dieser Plan halten könnte, wobei die Nasa durchaus plant 2030/35 einen bemannten Marsflug zu unternehmen.
Allerdings könnte es ja sein, dass die Russen oder Chinesen diesmal weiter sind, ich freu mich jedenfalls auf diese Abenteuer.
 
@hallo7: das magnetfeld ist vermutlich zwingend erforderlich, da der mars keine ausreichende atmosphäre halten kann und somit all das was du schilderst hinfällig ist. eine dichtere atmosphäre würde aber tatsächlich das potential dazu bieten. und die "pflanzen" die du suchst sind blaualgen und nach neuesten erkenntnissen keine pflanzen ;)

@Mc_Luebke: naja der sinn hinter den bomben ist schlicht, dass man die größtmögliche energiemenge aufbringt um den gewaltigen kern zu schmelzen. aber wie gesagt, ich halte es auch eher für scifi als für realistisch...

und terraforming dauert lang, da kann man viele stationen in der zeit errichten, aber deshalb sollte man das terraforming trotzdem vorrantreiben wenn es jemals was werden soll...
 
Der Sinn der Bomben ist mir klar, allerdings ist es in meinen Augen sinnvoller unser spaltbares Material zur Energiegewinnung auf Erden einzusetzen, der Vorrat ist nicht so unerschöpflich wie es scheint. Aber mal sehen ob im Bereich Kernkraft noch etwas passiert. Hätte man, anstatt so sehr auf Fusion zu setzen, weiter geforscht und nicht fast die komplette Forschung heruntergefahren, dann wären wir nun wohl 2-4 Generationen weiter und würden bei deutlich sichereren Kraftwerken nur noch einen Bruchteil an Abfall produzieren, während sogar der alte Abfall als spaltbares Material eingesetzt werden könnte.
Finde Fusion zwar hoch interessant, weil Teile der Technik in meinen eigenen Bereich fällt, aber es ist wohl die einzige Technologie, deren Dauer bis zur Marktreife sich in den letzten 60 Jahren nach hinten verschoben hat. Ist aber enorm zu sehen was für unfassbar komplexe Zusammenarbeiten dort gemeistert werden. Das bringt uns abgesehen von der eigentlichen Technologie auch in Bereichen wie dem Komplexitätsmanagement erheblich weiter.

Terraforming dauert natürlich und je später man anfängt, desto später sieht man Resultate. Ich meinte lediglich, dass man nicht vollständig darauf setzen sollte, sondern auch andere Lösungen parallel verfolgt. Aber geht ja eh alles Hand in Hand.
 
naja ob man endliche resourcen auf dauer zur energieversorgung nutzen sollte... zumal der atommüll alles andere als unproblematisch ist. ich halte regenerative quellen für die lösung. insbesondere photovoltaik ist ja quasi auch die erste wahl der natur (photosynthese) ;)
davon ab gibt es sicherlich auch auf dem mars spaltbares material, dass als energieträger für so eine bombe geeignet ist, falls denn wirklich die atombombe bis dahin noch die größte energieausbeute liefert.

...auch andere Lösungen parallel verfolgt.
das sollte man imho grundsätzlich immer tun. selbst forschung die in eine sackgasse führt liefert wichtige erkenntnisse. wir können niemals zu viel wissen anhäufen. und selten ist eine einzige lösung grundsätzlich in allen belangen die beste.
 
Was würde denn Terraforming uns bringen? Nehmen wir mal an, wir hätten das auf Mars bewältigt.

Uns geht doch nicht die Nahrung aus oder der Sauerstoff.

Uns gehen die Mineralien aus, die wir für die Produktion von vielen Dingen brauchen. Wenn wir also Mineralien re-kreieren können, das hilft uns weiter, aber das schaffen wir nicht einmal auf der Erde. Dazu brauchen wir den Mars nicht.
 
Lübke schrieb:
naja ob man endliche resourcen auf dauer zur energieversorgung nutzen sollte...

Nicht auf Dauer, aber als Übergangslösung ist die Kernenergie nach wie vor geeignet. Bei weiter entwickelten Reaktoren wird deutlich weniger Müll anfallen und man kann eventuell den alten Müll zur Energieverwendung verwerten und aufbereiten.
Langfristig wird man natürlich auf regenerative Energien setzen (müssen).
 
@sbj: wie weiter oben schon gesagt ist das langfristige ziel eine ausweichmöglichkeit wenns mit der erde mal zuende gehen sollte. interessiert uns heute nicht und unsere kinder und enkel bestimmt auch noch nicht, aber irgendwann ist die erde bedroht und dann können wir nirgends mehr hin. und als ausweichsort meine ich nicht den mars, das ist mehr für die erforschung und optimierung solcher terraforming- und kolonialprojekte. langfristiges ziel muss es ein in andere sonnensysteme ausweichen zu können.
terraforming auf dem mars ist wirtschaftlich sicher nicht wirklich sinnvoll, auch wenn der mars selbst als rohstoffquelle sehr wertvoll für uns werden dürfte. aber das geht mit unterirdischen anlagen wunderbar mit einem geringen bruchteil an resourcenaufwand.
zudem glaube ich gar nicht dass der mars unsere erste ernstzunehmende kolonie wird, wenn überhaupt. es gibt deutlich kleinere himmelskörper mit deutlich besseren vorraussetzungen in unserem sonnensystem. allem vorran titan mit der dichtesten atmosphäre und einer hervorragenden schwerkraft, hier müssen wir "nur" das problem der temperaturen lösen. dann europa als wasserwelt, die quasie kein terraforming benötigt und einen massiven schutz gegen kosmische ereignisse bietet, weit über dem der erde und da gibts noch n paar mehr kandidaten. und das tolle ist, durch ihre ungleich geringere größe bedürfen anpassungen auch einem ungleich geringeren resourcenaufwand für globale modifikationen.

@Mc_Luebke: naja ich mutmaße einfach mal, dass so ein projekt wie terraforming in den nächsten 100 jahren nocht nicht angegangen wird. da fehlen noch ein paar entwicklungsschritte.
 
Wie schnell fliegt ein Raumschiff heutzutage, so etwa 10 km/s?
Der nächste Stern wäre in 4 Lichtjahren, wenn man mit 300 000 km/s fliegen würde.
D.h. man bräuchte wie viel Jahre? 120 000 Jahre.
Nehmen wir mal an, wir hätten die Lichtgeschwindigkeit erreicht.
Wie sollen wir alle Menschen transportieren? Genug Ressourcen auf der Erde oder in unserem Sonnensystem dafür?
Das ist doch von Anfang an aussichtslos. Wir sitzen in einer tickenden Zeitbombe, einen Ausweg gibt es nicht. Die Entfernungen einfach zu groß, egal welche Technologie.
 
sbj schrieb:
Wie schnell fliegt ein Raumschiff heutzutage, so etwa 10 km/s?
Der nächste Stern wäre in 4 Lichtjahren, wenn man mit 300 000 km/s fliegen würde.
D.h. man bräuchte wie viel Jahre? 120 000 Jahre.
Nehmen wir mal an, wir hätten die Lichtgeschwindigkeit erreicht.
Wie sollen wir alle Menschen transportieren? Genug Ressourcen auf der Erde oder in unserem Sonnensystem dafür?
Das ist doch von Anfang an aussichtslos. Wir sitzen in einer tickenden Zeitbombe, einen Ausweg gibt es nicht. Die Entfernungen einfach zu groß, egal welche Technologie.

Das kann man nie Wissen, immerhin wäre ich vor nicht mal 100 Jahren für Verrückt erklärt worden hätte ich den Leuten erzählt was wir 2016 für einen Technischen Stand besitzen. Und selbst wenn es nicht funktioniert tragen wir die Verantwortung dafür und sind selbst schuld.
 
Wie sollen wir alle Menschen transportieren? Genug Ressourcen auf der Erde oder in unserem Sonnensystem dafür?

wer sagt dass wir alle auf einmal transportieren müssen? ich gehe eher davon aus, dass es mal ne extrasolare kolonie geben wird. wenn auch nicht alle menschen überleben werden, so überlebt aber die menschheit. und die, die sich auf raumschiffe retten können, können noch wo hin. und es gibt menschen die hilfe schicken könnten, wenn diese auch jahre braucht. aber lebensmittel und treibstoff für die überlebenden.... die chancen für die menschheit würden sich auf jeden fall massiv dadurch verbessern. tun wirs nicht, ist der untergang der menschheit innerhalb der nächsten ~2 mrd jahre garantiert, denn dann gleicht unsere erde der venus. vermutlich kommt das ende aber schon deutlich früher.

interessant dabei finde ich auch die überlegung, ob andere intelligente spezies die gleiche überlegung anstellen und das resultat ggf eine dichter besiedelte galaxie ist... mal angenommen jede spezies suchst sich eine erde B und als alternative noch eine erde C. das wäre dann die dreifache besiedlungsdichte der galaxie...
 
olmo schrieb:
Diese Erde erhalten, so gut es geht und die Kirche im Dorf stehen lassen
Das würde das Ende des Konsumwahns und den Beginn des weltweiten Sozialismus erfordern. Ob du mit diesem Wahlprogramm gut ankommst, kannst du dir an deinen 10 Fingern abzählen.



Lübke schrieb:
wer sagt dass wir alle auf einmal transportieren müssen? ich gehe eher davon aus, dass es mal ne extrasolare kolonie geben wird. wenn auch nicht alle menschen überleben werden, so überlebt aber die menschheit. und die, die sich auf raumschiffe retten können, können noch wo hin. und es gibt menschen die hilfe schicken könnten, wenn diese auch jahre braucht. aber lebensmittel und treibstoff für die überlebenden.... die chancen für die menschheit würden sich auf jeden fall massiv dadurch verbessern. tun wirs nicht, ist der untergang der menschheit innerhalb der nächsten ~2 mrd jahre garantiert, denn dann gleicht unsere erde der venus. vermutlich kommt das ende aber schon deutlich früher.

interessant dabei finde ich auch die überlegung, ob andere intelligente spezies die gleiche überlegung anstellen und das resultat ggf eine dichter besiedelte galaxie ist... mal angenommen jede spezies suchst sich eine erde B und als alternative noch eine erde C. das wäre dann die dreifache besiedlungsdichte der galaxie...
Wer sagt denn, daß auch die Aliens sieben Milliarden Konsumenten pro Planet produzieren? Fast alle Science-Fictions setzen eine einheitliche Weltregierung vorraus, die die Geschicke der Menscheit regelt. Ich denke, solange die Hälfte der Menschen in Slums haust, sind Kolonien im All nicht einfach nur Zukunftsmusik, sondern obendrein blanke Ironie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lübke schrieb:
mal angenommen jede spezies suchst sich eine erde B und als alternative noch eine erde C. das wäre dann die dreifache besiedlungsdichte der galaxie...

Trotzdem wäre ein aufeinandertreffen recht unwahrscheinlich, denn dann müssten viele Spezies ungefähr in der selben Entwicklungsstufe sein. Wahrscheinlicher ist aber, dass manche schon lange verschwunden sind und andere erst in Millionen von Jahren auftauchen werden.

Allerdings könnte man unter Umständen Überreste finden.

Die Ausnahme wäre natürlich, wenn es schon eine extrem weiter entwickelte Spezie gäbe die uns findet :P
 
es würde die chancen aber mal eben verdreifachen ;)
vllt werdens sogar mehr kolos, wenn sich das resourcentechnisch rechnen würde. z. b. 3 hauptwelten und n dutzend minenkolonien.
aber vllt sind wir ja doch ganz allein im weltall...

@Merkel: weltregierung halte ich für ausgeschlossen. die interessen der menschen sind zu individuell und verschieden. das würde gleichschaltung ala drittes reich bedeuten und selbst da gabs widerstand. es wird imho immer mehrere fraktionen geben. kolonien könnten die lage etwas entspannen weil sie fraktionen räumlich trennen ließen. ein krieg über mehrere sols hinweg ist selbst bei lichtgeschwindigkeit kaum sinnvoll möglich weil jede angriffswelle jahrelang unterwegs wäre und bis zum eintreffen beim gegner hoffnungslos veraltet. ;)
 
Lübke schrieb:
es würde die chancen aber mal eben verdreifachen ;)
vllt werdens sogar mehr kolos, wenn sich das resourcentechnisch rechnen würde. z. b. 3 hauptwelten und n dutzend minenkolonien.
aber vllt sind wir ja doch ganz allein im weltall...

@Merkel: weltregierung halte ich für ausgeschlossen. die interessen der menschen sind zu individuell und verschieden. das würde gleichschaltung ala drittes reich bedeuten und selbst da gabs widerstand. es wird imho immer mehrere fraktionen geben. kolonien könnten die lage etwas entspannen weil sie fraktionen räumlich trennen ließen. ein krieg über mehrere sols hinweg ist selbst bei lichtgeschwindigkeit kaum sinnvoll möglich weil jede angriffswelle jahrelang unterwegs wäre und bis zum eintreffen beim gegner hoffnungslos veraltet. ;)
Nun, was bringt es, wenn eine Fraktion Umweltschutz betreibt während die andere die vorhandenen Ressourcen gnadenlos ausplündert und marktwirtschaftlich verwertet? In der Zukunft muß es zumindest Abkommen über die Verwendung von Ressourcen geben. Jedes Jahr zig neue Elektronikprodukte eines jeden Herstellers sind jedenfalls kein Zukunftsmodell. Um schier grenzenlose Vorkommen im All nutzen können, vielleicht gibt es ja seltene Erden usw, bedarf es noch eine Menge Fortschritt und wir sind gerade dabei, uns diesen zu verbauen, ja - sogar wortwörtlich zu verbauen. Auch besteht die Möglichkeit einer "nuklearen globalen Erwärmung" (Zitat: Trump), die uns die Zukunft nimmt. Vielleicht ist der Mensch in seiner Kurzsichtigkeit und Gier einfach nicht geeignet für derartige Großprojetke wie die Nutzbarmachung des Alls.
 
es sind eben nicht alle menschen kurzsichtig. sonst gäbe es organisationen wie green peace oder den wwf ja nicht. mit fraktionen meinte ich auch eher politische fraktionen. überspitzt: islamischer staat, kommunis, kapitalismus, faschismus... allesamt systeme die ihre anhänger fanden und immer wieder finden werden. der eine oder andere wünscht sich sicher auch eine monarchie wie in der "guten alten zeit". das kann man nicht alles vollkommen gleichschalten. menschen sind individuen, da sind interessenskonflikte unvermeidbar.

ich denke dass es bei anderen hochzivilisationen genauso sein wird. eine zivilisation, die über derart komplexe und vielschichtige technnologie verfügt bedingt regelrecht individualisten um auf den verschiedensten wissenschaftlichen hochspezialisierte talente hervorzubringen. zudem sind kriege triebfedern der entwicklung. schlüsseltechnologien basieren nicht selten auf kriegsforschung. seien es raketen, computer, das internet, gps...

also dürfen wir wohl bei außerirdischen hochzivilisationen davon ausgehen, dass ihnen konflikte und gar krieg nicht gänzlich fremd sind.
 
Lübke schrieb:
also dürfen wir wohl bei außerirdischen hochzivilisationen davon ausgehen, dass ihnen konflikte und gar krieg nicht gänzlich fremd sind.

die Frage ist, ...ob diese ausserirdischen Aliens sich genauso entwickelt haben, wie die Menschen auf der Erde ?
Möglich, dass diese evtl. rückständig leben? Möglich, dass diese dumm wie Brot sind?

Hollywood suggeriert notorisch, dass die Aliens immer so super schlau sind - dass es so tatsächlich ist, ...ist
eher fraglich


Bester Alien-HARDCORE-Film, welcher je produziert wurde:
https://www.youtube.com/watch?v=wJBh372j_qw
 
wenn sie so hochentwickelt sind, dass sie zu uns kommen können, kann man wohl davon ausgehen, dass sie intelligent sind, denn sonst könnten sie die notwendigen technologien ja nicht entwickeln. ich hab ja ausdrücklich von hochzivilisation gesprochen.
das gros allen außerirdischen lebens dürfte wohl bakteriell oder pflanzlich sein, da ist dann natürlich nicht von hoher intelligenz auszugehen.
 
Ich bin ein hochintelligenter außerirdischer und lebe auf der erde. Ist ganz lustig hier mit euch primitiven menschen!
 
Er ist mit seinem Raumschiff auf der Erde abgestürzt und wartet, dass man ihn hier abholt. Er mag gerne Katzen, ist ca. 1m groß und lebt mit den Tanners in Los Angeles. Wie jeder gute Amerikaner genießt er sein Leben, isst, schaut fern und faulenzt.

Ich sehs hier wie Lübke. Wenn eine Alienrasse hierhin käme, müssen sie entweder verdammt lange unterwegs sein (woher wussten sie dann, dass wir da sind?) oder aber mit Überlicht-Geschwindigkeit fliegen (Raum-Krümmung). Sind also technologisch weit entwickelt. Technologisch wohlgemerkt. Es mag sich da um Ferengi handeln, dann würden wir alle unsere Manager und Bänker loswerden. Problematsich wären Klingonen. Dann gäbs aber einen inne Fresse. ;)
 
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