Giftstoffe aus Computern?

Gonzo71

Fleet Admiral
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Elektronische Geräte wie zum Beispiel Computer unterliegen einmal mehr dem Vorwurf der Gesundheitsgefährdung. Nachdem in der Vergangenheit die elektrische Strahlung eine wesentliche Rolle gespielt hatte, folgt nun die Warnung vor toxischem Staub, der sich innerhalb der Gehäuse ansammelt und zum Beispiel über die Belüftung nach außen geblasen wird.

Grund für die Aufregung ist der seit mehreren Jahren beobachtete Stoff mit Namen Polymbromierte Diphenylether (PBDE), ein Flammschutzmittel, welches die Bauteile wie das Mainboard vor der starken Hitzeentwicklung anderer Komponenten schützen soll. Angeblich kann es sich nicht aus seiner Verbindung lösen, doch bezweifeln Umweltschützer diese Aussage.

In Einzelfällen konnte man negative Auswirkungen des biologisch schwer abbaubaren Stoffes auf Nervensystem und Erbgut nachweisen, der sich laut Bundesamt für Risikobewertung ebenfalls in Luft, Wasser, Fleisch und anderen Lebensmitteln nachweisen lies. Die dort angetroffenen Formen seien jedoch nicht hochgiftig. Unklar bleibt aber die Langzeitwirkung auf den menschlichen Organismus. Das zweite Problem ist die Entsorgung, da bei der Verbrennung hochgiftige Dämpfe wie Dioxine und Furane entstehen.

Die Europäische Union hat auf diese Warnungen bereits reagiert und verbietet ab Juli 2006 die Verwendung verschiedenster Stoffe wie Blei oder Quecksilber. Auch PBDE fällt dann in diese Liste. Zudem müssen die Hersteller ihre Altgeräte zum Recycling zurück nehmen.

Einige Hersteller wie Apple oder DELL haben schon vorher entsprechend reagiert und bieten seit längerer Zeit Geräte ohne diesen umstrittenen Stoff an. So sind abhängig von ihrer Herkunft ein Großteil der Computer aus den letzten zwei Jahren schon PBDE-frei.

Spiegel.de
 
Ja, ja. Der wird manchmal klar, warum manche Computer hassen.
Da gab es doch mal eine Star Trek Deep Space 9 Folge, wa eine Frau ein Schiff auf einen "vorbereiteten" Planeten abstürzen lassen hat. Auf diesen Planeten funktionierte keine Technologie. Also mussten die Leute sich anpassen und lernen wie die "alte Version" funktionierte. (Also Kopfrechnen statt Rechner).
Also ist eine Gesundheitsgefährdung in körperlichen und geistigen vorhanden.
 
Eigentlich gibt es bei jedem Job ein gewisses Risko. Also insbesondere auch bei Jobs, bei denen man den ganzen Tag vorm Rechner sitzt. Das Dumme ist nur, dass genau diese Menschen das nicht merken. Denn wer kommt schon darauf, dass der Monitor Nervengas "versprüht" und aus dem Lüfter krebserregendes Zeug kommt. Ich finde das schon ganz schön beunruhigend. Wenn man dann noch dran denkt, dass nur die jungen Leute vorm Rechner sitzen und das auch immer mehr, dann ist doch auf kurz oder lang unser Erbgut hin, oder?
Oh, mir krabbelts im Hals und ausserdem tut mir der Rücken weh und seit gestern habe ich auch schon Zuckungen...

Ein Hoch auf Greenpeace und alle jene, die uns auf sowas aufmerksam machen! Denn wer wüsste sonst schon woran er krepiert...
 
Das wichtigste ist aber die ordnungsgemäße Entsorgung.
Die Europäische Union hat auf diese Warnungen bereits reagiert und verbietet ab Juli 2006 die Verwendung verschiedenster Stoffe wie Blei oder Quecksilber.
Ich dachte wirklich Quecksilber ist in keinen aktuellen Produkt mehr drin.
 
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