Gonzo71
Fleet Admiral
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- Jan. 2002
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Elektronische Geräte wie zum Beispiel Computer unterliegen einmal mehr dem Vorwurf der Gesundheitsgefährdung. Nachdem in der Vergangenheit die elektrische Strahlung eine wesentliche Rolle gespielt hatte, folgt nun die Warnung vor toxischem Staub, der sich innerhalb der Gehäuse ansammelt und zum Beispiel über die Belüftung nach außen geblasen wird.
Grund für die Aufregung ist der seit mehreren Jahren beobachtete Stoff mit Namen Polymbromierte Diphenylether (PBDE), ein Flammschutzmittel, welches die Bauteile wie das Mainboard vor der starken Hitzeentwicklung anderer Komponenten schützen soll. Angeblich kann es sich nicht aus seiner Verbindung lösen, doch bezweifeln Umweltschützer diese Aussage.
In Einzelfällen konnte man negative Auswirkungen des biologisch schwer abbaubaren Stoffes auf Nervensystem und Erbgut nachweisen, der sich laut Bundesamt für Risikobewertung ebenfalls in Luft, Wasser, Fleisch und anderen Lebensmitteln nachweisen lies. Die dort angetroffenen Formen seien jedoch nicht hochgiftig. Unklar bleibt aber die Langzeitwirkung auf den menschlichen Organismus. Das zweite Problem ist die Entsorgung, da bei der Verbrennung hochgiftige Dämpfe wie Dioxine und Furane entstehen.
Die Europäische Union hat auf diese Warnungen bereits reagiert und verbietet ab Juli 2006 die Verwendung verschiedenster Stoffe wie Blei oder Quecksilber. Auch PBDE fällt dann in diese Liste. Zudem müssen die Hersteller ihre Altgeräte zum Recycling zurück nehmen.
Einige Hersteller wie Apple oder DELL haben schon vorher entsprechend reagiert und bieten seit längerer Zeit Geräte ohne diesen umstrittenen Stoff an. So sind abhängig von ihrer Herkunft ein Großteil der Computer aus den letzten zwei Jahren schon PBDE-frei.
Spiegel.de
Grund für die Aufregung ist der seit mehreren Jahren beobachtete Stoff mit Namen Polymbromierte Diphenylether (PBDE), ein Flammschutzmittel, welches die Bauteile wie das Mainboard vor der starken Hitzeentwicklung anderer Komponenten schützen soll. Angeblich kann es sich nicht aus seiner Verbindung lösen, doch bezweifeln Umweltschützer diese Aussage.
In Einzelfällen konnte man negative Auswirkungen des biologisch schwer abbaubaren Stoffes auf Nervensystem und Erbgut nachweisen, der sich laut Bundesamt für Risikobewertung ebenfalls in Luft, Wasser, Fleisch und anderen Lebensmitteln nachweisen lies. Die dort angetroffenen Formen seien jedoch nicht hochgiftig. Unklar bleibt aber die Langzeitwirkung auf den menschlichen Organismus. Das zweite Problem ist die Entsorgung, da bei der Verbrennung hochgiftige Dämpfe wie Dioxine und Furane entstehen.
Die Europäische Union hat auf diese Warnungen bereits reagiert und verbietet ab Juli 2006 die Verwendung verschiedenster Stoffe wie Blei oder Quecksilber. Auch PBDE fällt dann in diese Liste. Zudem müssen die Hersteller ihre Altgeräte zum Recycling zurück nehmen.
Einige Hersteller wie Apple oder DELL haben schon vorher entsprechend reagiert und bieten seit längerer Zeit Geräte ohne diesen umstrittenen Stoff an. So sind abhängig von ihrer Herkunft ein Großteil der Computer aus den letzten zwei Jahren schon PBDE-frei.
Spiegel.de