Glasfaser-Anschlussdose ins Wohnzimmer verlegen

FTTC

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Hallo zusammen,

GlasfaserPlus soll bis Anfang nächsten Jahres in meiner Region Glasfaser ausbauen. Der Anschluss ist bereits bestellt.
Gerne würde ich in diesem Zuge meine zwei FritzBoxen, eine 7530 im Keller im Netzwerkschrank, eine 7520 als AccessPoint im Wohnzimmer, durch eine 5530 im Wohnzimmer ersetzen.

Dazu würde ich gerne eine Unterputz Glasfaser-Anschlussdose setzen, sodass ich das mitgelieferte Patchkabel dort einstecken kann. Optimalerweise sollte die Dose auch zum Gira System 55 passen :) Die LAN-Verbindung zum Netzwerkschrank würde ich dann durch bereits vorhandene LAN-Dosen herstellen. 25er Leerrohre in den Keller und Leerdosen sind ausreichend vorhanden.

Die Frage ist nun, welche Komponenten man für das Vorhaben benötigt. Wahrscheinlich eine LC-APC Kupplung, die man in einen UP-Träger einsetzt. Leider bin ich aus der Thematik inzwischen etwas raus und würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet, da ich selbst nicht wirklich weitergekommen bin.

Vielen Dank :)
 
Also ich würde die 20 oder 30m die du kostenlos bekommst erstmal ausnutzen: also Kabelschacht vorbereiten und am Tag der Verlegung sagen wo es hin soll. An dessen Ende bekommst du eine Dose. An die schließt dann Modem und oder Fritzbox an. (Die Leute die das bauen haben alles dabei - gegen einen Aufpreis/m legen sie auch mehr als 20/30m)

Ab hier würde ich rein mit LAN weitermachen - gerne auch mit Glasfaser (brauchst Switch und entsprechende Glasfaserkabel). Aber Twisted Pair Kabel sollte auch reichen.
 
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Ich habe das bei uns genau so realisiert, wie Du es Dir vorstellst. Meine Steckdosen etc. sind zwar von Busch Jäger, aber das sollte ja egal sein, da hat ja wohl jeder Anbieter ähnliches im Programm:

Ich habe die Wegstrecke, die vom Übergabepunkt zur UP-Dose im Wohnzimmer geht vermessen und ein in etwa entsprechend langes LWL Kabel besorgt. Ein Ende am Übergabepunkt angeschlossen, den Rest dann durchs Leerrohr bis zur UP Dose gezogen. Dort mit entsprechend passender Keystone-Kupplung und Abdeckscheibe alles eingebaut. Und dann von der FB Fiber zur Dose wieder mit einem LWL Kabel. Funktioniert wunderbar.

Wichtig:
Achte drauf, welchen Steckertyp dein Übergabepunkt hat und welchen Du bei der FB brauchst. Es gibt Adapter, aber sowas erst besorgen, wenn Du weißt, was genau verbaut ist :)

Meine Artikel dazu waren:
https://www.amazon.de/gp/product/B0018L7HA6/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&psc=1
https://www.amazon.de/gp/product/B0854LL3K3/ref=ox_sc_saved_title_6?smid=AAXW73HTCZ4NL&psc=1
https://www.amazon.de/gp/product/B088PPYZYK/ref=ppx_yo_dt_b_search_asin_title?ie=UTF8&th=1

und dann die passenden Zentralscheibe für die Abdeckung des Tragrings, damit das auch schön aussieht in der Wand^^
 
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dermoritz schrieb:
Also ich würde die 20 oder 30m die du kostenlos bekommst
Inhouse? Ist das bei "GlasfaserPlus" so? Ich kenne das eigentlich nur, dass ein gewisses Kontingent auf dem Grundstück bis hin zum APL/ONT kostenlos ist und jeder weitere Meter darüber hinaus bezahlt werden muss. Inhouse-Verkabelung hingegen ist immer kostenpflichtig, zumindest bei allen Anbietern, die ich kennengelernt habe.

Davon aber abgesehen: 20 Meter OM4 kostet nun wirklich nicht die Welt.
https://geizhals.de/?cat=kabelnw&xf=17503_Lichtwellenleiter~17849_OM4~2374_20

Welche Stecker, ob also LC oder SC, Single oder Duplex, Schrägschliff pipapo... sorry, da bin ich auch raus, aber letztlich gibt dir ja dein APL bzw. ONT vor, wie du verkabelst.

APL + Modem (ONT): Glasfaser zu Glasfaser
ONT: Klassisches Patchkabel

Persönlich sehe ich überhaupt keinen Vorteil darin, das Eigenheim komplett, also inhouse, mit Glasfaser auszustatten. Selbst Kupfer kann ja problemlos über kürzere Kabelwege hinweg 10Gbit übertragen.

Da du zudem Leerrohre besitzt, wäre es dennoch im weiteren Verlauf deines Lebens überhaupt kein Problem, bei Bedarf dennoch auf Glasfaser umzurüsten.
 
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DJMadMax schrieb:
Inhouse-Verkabelung hingegen ist immer kostenpflichtig,
Innerhalb der "Wohneinheit" hast du i.d.R. 1-3m frei.
Da bei einem EFH der Keller schon die Wohneinheit darstellt, sieht die Sache da natürlich anders aus als in einem MFH.

Die eigenständige Verlängerung wie von DaBo87 beschrieben hat den Vorteil, dass du es zukünftig auch wieder in den Keller verelgen kannst.
 
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Wenns bisschen bessere Qualität sein darf (und nein, der Preis bliebt trotzdem niedrig) dann ggf. bei fs.com mal vorbeischauen:
https://www.fs.com/de/products/41918.html
https://www.fs.com/de/products/76106.html (hast gleich n 10ner pack, gibts aber auch einzeln für ~1,5-2€)

Edit: Vorher beim anbieter nachfragen welcher fasertyp, welcher steckertyp und ob simplex oder duplex) und logischer weise dann passend die kabel/adapter raussuchen
 
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DJMadMax schrieb:
Inhouse-Verkabelung hingegen ist immer kostenpflichtig, zumindest bei allen Anbietern, die ich kennengelernt habe.
Nicht zwingend, bei uns hat die Telekom das alles in eine Pauschale gepackt. 100m Einfahrt + 3 ONTs in 3 Stockwerken, die wir auch einfach nur legen lassen haben weils geht :hammer_alt:
 
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Vielen Dank an alle für die Infos!

Bei der Telekom werden wohl LC/APC-Kabel genutzt.
Ich würde dann von der Glasfaser-Anschlussdose im Keller die 20 Meter kostenloses Patchkabel in Anspruch nehmen und durch das Rohr direkt nach oben in die Dose einziehen.

Dort würde ich dann zum Beispiel folgende Komponenten verbauen:

Gira Tragring: https://www.amazon.de/Gira-560200-Modular-2-fach-Tragring/dp/B00A8S270K
Gira Abdeckung: https://www.amazon.de/Gira-2640-03-Socket-Covers-RJ-45-weiß/dp/B00A8S3QPK
LC/APC-Kupplung: https://www.amazon.de/Inline-Keystone-Snap-Kupplung-weiß/dp/B07K8L4DNS

Wäre das so weit korrekt?

Ich werde mich im vom @airwave genannten Shop nochmal in Ruhe umschauen, bzgl. Patchkabel, Kupplungen usw.
 
WhiteHelix schrieb:
Ich glaub aber das der gefördert war. Waren 700€ Installationskostenpauschale all in.
Dann kann ich auch verstehen, dass die Telekom großzügig inhouse verkabelt hat. Bei marktgetriebenem Ausbau muss der Anbieter ja aus der eigenen Tasche bezahlen, bei geförderten Projekten wird ein gewisser Löwenanteil aus der Staatskasse bezahlt.

Letztlich kann man also sagen:
ICH habe deinen Glasfaseranschluss mitsamt Inhouse-Verkabelung bezahlt - bedanke dich wenigstens mal :D
 
Also bei der Telekom bekommt man Inhouse 20m - falls der Kabelschacht vorbereitet ist.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus: Dort habe ich die entsprechende Löcher gebort und mir wurde das Kabel bis zu meinem Wunschplatz gezogen (da wo die dsl Steckdose war). da es bei mir über-Putz ist wurde alles fein säuberlich in "Mini-Kunststoff-Kabelkanal" gemacht und die wurden angebracht (von den Technikern mitgebracht). War ein Riesenaufwand, alles kostenlos und ohne Diskussion.

Es sind immer 20m kostenlos:
https://www.telekom.de/hilfe/downloads/leitungswege-glasfaseranschluss-vorbereiten.pdf
 
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FTTC schrieb:
Bei der Telekom werden wohl LC/APC-Kabel genutzt.
Ich würde dann von der Glasfaser-Anschlussdose im Keller die 20 Meter kostenloses Patchkabel in Anspruch nehmen und durch das Rohr direkt nach oben in die Dose einziehen.
Die Telekom verlegt normalerweise keine Patchkabel die länger sind als 5/10m, sondern spleisst auf Kabel von der Rolle einen passenden Stecker an. Dazu bräuchtest du aber eine Spleissablage in deiner Unterputz-Dose. Sowas hat die Telekom aber aktuell nicht als Material und zusätzlich müsste die UP Dose wohl tiefer als normal sein für den zusätzlichen Platzbedarf. Da müsstest du also selbst aktiv werden mit einem Patchkabel in passender Länge, wenn es unbedingt Unterputz sein muss.
DJMadMax schrieb:
Dann kann ich auch verstehen, dass die Telekom großzügig inhouse verkabelt hat. Bei marktgetriebenem Ausbau muss der Anbieter ja aus der eigenen Tasche bezahlen, bei geförderten Projekten wird ein gewisser Löwenanteil aus der Staatskasse bezahlt.
Die Telekom verlegt immer 3m kostenfrei oder 20m kostenfrei wenn Leerrohr vorbereitet ist. Egal ob gefördert oder nicht.
 
Wenns unbedingt Unterputz sein muss (klar, sieht schöner aus) gibts das von Kaiser. Passende Länge wählen und dann nach der EAN googlen zwecks Händler. Eine vorbereitete UP-Dose mit 2 Fasern und 25m Kabel kostet ca. 110€. Als "Deckel" brauchst du dann eine TAE-Abdeckung von deinem System.
DJMadMax schrieb:
Davon aber abgesehen: 20 Meter OM4 kostet nun wirklich nicht die Welt.
Bei FTTH verwendet niemand OM4, nur OS2.
 

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