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Glasfaserverbindung zwischen zwei Häusern

Gilga

Ensign
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Sep. 2013
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201
Hallo,

ich plane ein Haus, welches seinen Glasfaseranschluss erst zum Jahresende erhalten soll und bis dahin nur mit langsamen Mobilfunk oder Satelliteninternet erreichbar wäre, zwischenzeitlich mit DSL-Internet aus dem Nachbarhaus zu versorgen. Es wird ein gesonderter DSL Anschluss (100mbit) verwendet. Mir gehts nun um die praktikabelste Verbindungsmethode. Die Gebäude stehen ca 20m auseinander, der Kabelweg wird ca 40m betragen. Der Kabelweg sollte recht sicher gegen Umwelteinflüsse realisierbar sein.

Ich dachte daran am DSL Anschluss entweder nur ein Modem oder doch gleich einen Router mit integriertem Modem zu verwenden. Der würde da nur für einige Monate seinen Dienst tun.
Dessen RJ45 Ausgang, sollte dann über einen Medienkonverter (mit integriertem POE oder mit zusätzlichem Injektor) und einem Glasfaser-Transceiver auf ein Glasfaserkabel wechseln.
Die potentialfreie Verbindung zwischen den Häusern wäre somit gegeben, obwohl ich nicht weiss ob mir bei vorkonfektionierten Außenkabeln der Metallschirm Sorgen machen sollte.
Im zweiten Gebäude wird dann entweder das ganze rückwärts abgebildet, oder ich besorg mir dort gleich einen Switch, welcher SFP+ Module verdauen kann.

Meine Fragen wären nun:
  • ist das insgesamt ein plausibler Ansatz?
  • welche Geräte und welchen Standard sollte ich dafür wählen? (wahrscheinlich reicht Multimode für die Distanz locker aus, LC Duplex?, OM3?, Wellenlänge?, gibts Herstellerempfehlungen?)
  • Hat jemand ganz andere Vorschläge, bzw. Hinweise worauf ich achten sollte?

Ich habe mal eine Geizhalsliste angehängt mit Produkten, welche ich momentan in Betracht ziehen würde, sowie ein Kabel wie z.B:
https://www.amazon.de/dp/B0CKMS5T1L...1MG00SO40&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it&th=1
 
Gilga schrieb:
Die potentialfreie Verbindung zwischen den Häusern wäre somit gegeben, obwohl ich nicht weiss ob mir bei vorkonfektionierten Außenkabeln der Metallschirm Sorgen machen sollte.
Geschirmte Glasfaserkabel gibt es, sind aber seit einigen Jahren nicht mehr üblich und eher schwer bis gar nicht zu bekommen, besonders vorkonfektioniert.
Gilga schrieb:
Meine Fragen wären nun:
  • ist das insgesamt ein plausibler Ansatz?
Ja.
Gilga schrieb:
  • welche Geräte und welchen Standard sollte ich dafür wählen? (wahrscheinlich reicht Multimode für die Distanz locker aus, LC Duplex?, OM3?, Wellenlänge?, gibts Herstellerempfehlungen?)
Weil Singlemode/OS2 da bei den Fasern etwas günstiger ist, dafür bei der Aktivtechnik etwas teuer, könnte es preislich fast egal sein. Ich persönlich würde Singlemode wegen der vielfältigen Anwendung und Zukunftsreserve nehmen.
Gilga schrieb:
Ich habe mal eine Geizhalsliste angehängt mit Produkten, welche ich momentan in Betracht ziehen würde,
Ein PoE-gespeister Medienkonverter ist schon ganz geil. Kannte ich bisher nicht bzw. nur aus einzelnen Geräten.
 
Nur zur info starlink hat gerade ein angebot für 10 euro im monat '(3 Monate) mit hardware zur miete und ist danach monatlich kündbar

Wäre wohl einfacher
 
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Wenn du die Häuser später eh verbinden willst,ist dein Plan mit Glasfaser und Medienkonvertern eigentlich schon super.
Würde ich genau so machen.
Bei der Strecke kann man auf Multimode gehen, da sind die Geräte günstiger und mit 40m kommen da trotzdem noch locker 25G drüber.
Ich würde ein Leerrohr legen und direkt mehr Fasern einziehen, falls mal was ist .
 
Gilga schrieb:
ist das insgesamt ein plausibler Ansatz?
Du kannst auch einfach die 2 Adern Klingeldraht rüber werfen, dann haste gar keine Verbindung zwischen den Häusen. Mehr braucht es ja nicht für DSL.
 
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