MR2007
Commander
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Gurnison schrieb:Also bitte mal schön auf dem Teppich bleiben mit dem "praxisintensiven Studium".
Wir haben eine FH besucht, da durften wir uns dann angucken wie sich die Studies im Praktikum Siedeauszüge ins Geschicht "geschossen" haben.
Arbeitssicherheit brauchte man nicht........
Ich habe mich auf Chemie als wissenschaftliches Studium bezogen, Chemie-Ingeneur ist nochmal eine andere Richtung. Also ich kann zwar nur für meine Uni und als Diplomstudent sprechen, aber so einer wäre bei uns schnell rausgeflogen. Und bei uns sind auch welche, die vorher eine Laborantenausbildung gemacht haben und die haben meistens die selben Probleme wie alle anderen. Insofern vermute ich, dass dies von Uni zu Uni oder zu FH stark unterschiedlich ausgeprägt ist, oder dass durch die Umstellung auf Bachelor auch viele Praktika über Bord geschmissen wurden. Aber ich weiß es nicht, ich studier auf Diplom und bin zufrieden damit. Natürlich haben die aus deinem Beispiel mehr Praxiserfahrung, wäre auch schlimm wenn nicht. Aber wer nach dem Studium das erste mal ein Labor von innen sieht, muss irgendwas ziemlich falsch gemacht haben. Wie schon oben erwähnt, bei meinem Studiengang sind es 4 Jahre in denen jedes Semester ein oder zwei Praktika stattfinden, die meistens im Bereich 20h die Woche anzusiedeln sind.
Wobei ich hier vermute, dass die, die Chemie nur auf Bachelor studieren, die Chemie gar nicht ernst genug nehmen, denn dann hätten sie weiter gemacht. Dazu ist ein Chemie-Bachelor viel zu allgemein.
Aber ich gebe dir insofern Recht, dass es gerade bei Akademikern ein höheres Maß an Ignoranz gegenüber den "einfachen praktischen" Dingen gibt. Wenn dann noch mangelnde Sozialkompetenz hinzukommt, kann man die in der Praxis ganz vergessen.