Gleichstellung von Bachelor und Meister?!

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Die Gleichstellung ist meiner Meinung nach nicht praktikabel:

Durch den Abschluss als Meister erreicht man auch die Möglichkeit, sich an einer Universität einzuschreiben. D.h. man bekommt die Möglichkeit, den Bachelor zu machen. Also macht man als Meister nun den Bachelor ... und ist nach erfolgreichem Abschluss immernoch auf der gleichen Stufe ...
 
und was ist wenn ein bachelor einen meister machen will? der würde sich nach deiner theorie ja sogar verschlechtern ;)

und wenn ich nen bachelor in medizin mit nem bachelor in bwl oder kunstgeschichte vergleiche... wie kann man die bitte auf eine stufe stellen?

wesentlicher unterschied zwischen bachelor und meister: der meister muss wirklich was können, für den bachelor reicht theoretisches wissen... studiert hab ich selbst (bwl). war kein großes ding... mein kumpel studiert medizin, der muss echt was auf dem kasten haben. also pauschal zu sagen bachelor ist mehr oder weniger als meister ist wohl sehr oberflächlich und undifferenziert betrachtet.
 
Lübke schrieb:
und was ist wenn ein bachelor einen meister machen will? der würde sich nach deiner theorie ja sogar verschlechtern ;)

Nunja...wenn er gerne praktisch arbeiten möchte, spricht da ja nichts dagegen...ich würd ihn 2 oder vielleicht 3 Jahre praxis sammeln lassen und dann zur Meisterprüfung zulassen, wenn er sie besteht, ist gut, wenn nicht, halt nicht.



Lübke schrieb:
und wenn ich nen bachelor in medizin mit nem bachelor in bwl oder kunstgeschichte vergleiche... wie kann man die bitte auf eine stufe stellen?

Das stimmt, selbst innerhalb des Bachelors gibt es große klaffende Unterschiede, deshalb macht es ja, unter anderem, noch VIEL weniger Sinn, eine so stark andere Ausbildung wie den Meister mit einem Bachelor zu vergleichen, denn selbst untereinander sind Bachelor stark zu differenzieren und auch der viel von mir zitierte KFZ-Meister wird wohl mehr zu tun haben als der ebenfalls oft zitierte Friseurmeister.
Natürlich nichts zwangsweise was sein praktisches Geschick angeht, aber auf jeden Fall was den Lernaufwand angeht, der ist beim Friseurmeister einfach minimal im Vergleich zu vielen anderen Meistern.

Und unter anderem eben weil die Abschlüsse sogar untereinander schlecht vergleichbar sind, macht es doch noch weniger Sinn, jetzt auf einmal eine hohe praktische Qualifizierung mit einer hohen theoretischen Qualifizierung zu vergleichen.



Lübke schrieb:
wesentlicher unterschied zwischen bachelor und meister: der meister muss wirklich was können, für den bachelor reicht theoretisches wissen... studiert hab ich selbst (bwl). war kein großes ding... mein kumpel studiert medizin, der muss echt was auf dem kasten haben. also pauschal zu sagen bachelor ist mehr oder weniger als meister ist wohl sehr oberflächlich und undifferenziert betrachtet.

"wirklich was können" ist aber stark pauschalisiert...sehr stark.
Sicher ist BWL, rein vom Schwierigskeitsgrad her, was anderes als Medizin, Jura, Informatik oder naturwissenschaftliche Studiengänge, aber trotzdem haben die Studiengänge ja alle eins gemeinsam: sie bereiten nicht auf praktisches arbeiten vor.

Und wodran liegt das?
Naja, hast du schonmal einen Betriebswirt gesehen, einen der wirklich glücklich ist und auch -genau- in seinem Aufgabengebiet arbeitet, der was praktisches tut?
Oder 'nen Jura-Absolventen? Chemie? Mathe? Physik? MaschinenBau?


Logischerweise kann nicht jeder alles...und wenn ich dazu fähig bin, je nach Studiengang mehr oder weniger wirklich tiefgreifende theoretische Probleme, also abstrakte komplexe geistige Aufgabenstellungen, mit meinem Hirn zu bearbeiten, warum sollte ich dann, vor allem weil definitiv ein gewisser Anteil der Studenten "2 linke Hände hat" versuchen, etwas praktisches zu tun?

Andersrum genauso: Der Meister hat in aller Regel deshalb seinen praktischen Werdegang eingeschlagen, weil er nunmal keine 2 linken Hände hat, praktisch also wirklich begabt ist, theoretisch aber nicht so viel drauf hat.
Warum sollte er, wenn er z.B. Auto's bauen oder reparieren oder oder könnte, sich hinter nen Schreibtisch klemmen und verzweifelt versuchen eins zu planen?
Alleine was er für Berechnungen für den Luftwiderstand alles in Mathe draufhaben muss, geht sowas von ewig weit über seinen theoretischen Horizont..


Und so fügt es sich doch, dass man eben, normalerweise, in dem Aufgabenbereich tätig wird, wo man Spaß dran hat und etwas leisten kann.

Der Praktiker repariert oder baut etwas, der Theoretiker plant etwas.
Beides ist wichtig, denn ohne Praktiker gibt's keine Realisierung des Plans, der Plan würde ein Plan bleiden.
Und ohne den Theoretiker gäbe es keinen Plan, es könnte also nie was komplexeres gebaut werden.




Die Verzichtbarkeit ist bei beiden nicht gegeben, de facto kann man schonmal davon ausgehen, dass für eine moderne Gesellschaft beide Zweige äquivalent wichtig sind.

Was die, ich kürz es mal mit "Reputation der beiden Zweige" ab, angeht: Da verhält es sich einfach, wie mit allen Dingen in der freien Marktwirtschaft.
Was schwieriger herzustellen/zu erhalten ist und was mehr nachgefragt wird, dass ist eben "begehrter"/"wertvoller"/... oder wie immer man es auch ausdrücken möchte.

Gut, von Turkologie sprechen wir hier sicher nicht im allgemeinen *g*, aber wenn man dem Kern, Medizin/Jura/Informatik/Naturwissenschaften/Technikbezogenes/... bleibt, dann sieht man einfach sehr fix, dass es nach absoluten Zahlen mehr Praktiker in der Berufswelt gibt, als Akademiker, also Theoretiker.

Damit wäre das "Gut" schonmal seltener und die Schwierigkeit in der Beschaffung ist ebenso leicht erklärt: Einfach schauen, wie viele Menschen in der Gesamtbevölkerung fähig sind, einen solchen, ich sag mal schwierigeren, Studiengang zu packen und dann noch berücksichtigen, wie bei diesen bereits theoretisch begabten, also geistig fähigeren, die Durchfallquoten aussehen...

...dann fällt halt sehr schnell auf, die Fähigkeit für praktische Arbeit ist unter der Bevölkerung definitiv breiter gesäht als die für theoretische geistige Aufgaben.

Ebenso sind die Durchfallquoten bei eben erwähnten Studiengängen halt in der Allgemeinheit höher als bei dementsprechenden Meisterprüfungen.



Und daraus resultiert dann ganz einfach: Das Gut "Meister" ist weniger selten als das Gut "Akademiker" und die Möglichkeit der "Beschaffung" neuer Meister ist einfacher, als die neuer Akademiker.
 
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...dann sieht man einfach sehr fix, dass es nach absoluten Zahlen mehr Praktiker in der Berufswelt gibt, als Akademiker, also Theoretiker.
du differenzierst da grad nur nach akademiker und rest.
gibt es denn auch mehr meister als studierte leute? also in meinem freundeskreis und in meiner verwandtschaft studiert fast jeder (steuerberater, betriebswirt, mathematik, jura, geologie, medizin...), aber ich hab nur zwei meister in meinem bekanntenkreis...
ich wäre mir da nicht so sicher, dass der akademiker das seltenere gut ist... meister werden in vielen berufen händeringend gesucht.
 
Sicher mag es ab und an auch mal Meisterknappheiten, besonders in bestimmten Berufsgruppen, geben, das will ich gar nicht abstreiten.

Ich meinte damit nur overall, auf die ganze Bundesrepublik bezogen, ist halt schnell zu ersehen, dass, besonders in den schwierigeren Bereichen, die Durchfallquoten im Studium deutlich höher als beim Meister sind und das ohnehin eben die Veranlagung praktisch befähigt zu sein breiter gesäht ist als die Befähigung zum Theoretikers und damit zu einem aus dem Bereich passenden Studiengang.

Man hat also potenziell quantitativ mehr gute praktisch veranlagte Leute, von denen weniger in der Meisterprüfung durchfallen (im Vergleich zu entsprechenden Studiengängen). Relativ betrachtet natürlich.
 
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Du meinst Dönermann und Koch. Sie arbeiten beide im selben Metier. Der eine ist eher auf etwas spezialisiert und macht diese Arbeit tagein tagaus. Der Andere hat es allgemein gelernt und kann fast jegliche Gerichte kochen. Dafür aber hat er dies nicht wirklich speziell gemacht. Sprich er kocht zwar, jedoch für ein breiter gefächertes Gebiet.
 
ein koch kann döner machen, aber ein bachelor keine saubere schweißnaht die den statischen ansprüchen für ein öffentliches gebäude genügt...
denke der vergleich mit der putzfrau wäre weniger weit daneben... es sei denn du meinst der dönermann ist der bachelor, weil er ja theoretisch auch kochen kann... nur in der praxis dürfte er einem profikoch klar unterlegen sein.
 
Lübke schrieb:
du differenzierst da grad nur nach akademiker und rest.
gibt es denn auch mehr meister als studierte leute? also in meinem freundeskreis und in meiner verwandtschaft studiert fast jeder (steuerberater, betriebswirt, mathematik, jura, geologie, medizin...), aber ich hab nur zwei meister in meinem bekanntenkreis...
...

Man muss zwingend zwei Dinge auseinanderhalten.
Leute die studieren und Leute die studieren und auch fertig werden.
Ich habe das hautnah miterlebt. Von anfangs 240 Studenten, sind netto ca. 60 bei rausgekommen.
 
Lübke schrieb:
ein koch kann döner machen, aber ein bachelor keine saubere schweißnaht die den statischen ansprüchen für ein öffentliches gebäude genügt...

Sicher, aber der Bachelor soll ja auch gar keine Schweißnaht setzen, er soll beispielsweise als Architekt das Gebäude planen, als Statiker die Tragfähigkeit der Materialien berechnen oder oder oder - was wiederum kein einziger Meister könnte..
 
ascer schrieb:
Sollte ich meinen Bachelor in Physik&Mathematik schaffen, werd ich sowieso definitiv einen Master dranhängen :P

Insofern kann es mir, ob ich ihn nun schaffe oder nicht, relativ egal sein..denke ich zumindest. Aber es gibt ja genug, die bereits ein berufliches Ziel/Branche im Auge haben mit ihrem Bachelorabschluss und ich würde niemals jemanden persönlich diskreditieren, nichtmal ansatzweise, wegen seiner Bildung/Beruf, erst recht nicht meine Bekannten...aber die bereits erwähnten Friseurmeister gleichzustellen im Ranking mit einem MaschBau-Bachelor ist einfach extrem unfair, die Friseurmeister haben weder so viel lernen/tun müssen für ihren Meister noch sind sie in irgend einer Art und Weise ähnlich leistungsfähig...man kann die Berufe einfach genau gar nicht vergleichen, ebenso wie die Qualifikationen.

Die einzige Aussage, die man treffen könnte, ist, dass es deutlich einfacher ist, seinen Friseurmeister zu machen als seinen Bachelor in MaschBau..

zur gleichstellung: Man selbst studiert jahrelang, verbraucht noch einen Batzen Geld im Monat und bekommt dann am Ende des Studiums mit, dass andere mit deutlich schlechterem Abschluss jetzt schon sehr viel Geld verdienen (mind. gleichwertig).

du kannst nicht einfach behaupten frisöre wären weniger leistungfähig. du abgehobener arroganter pimpf.
du kannst auch nicht behaupten sie hätten niemals das abitur geschafft. das abitur ist heutzutage so gestrickt, dass jeder der nicht total behämmert ist, abi schreiben kann bzw studieren. denn es studiert doch mitlerweile jeder. bleib auf dem boden der tatsachen.

viele meister müssen ständig die fehler korrigieren die die ings machen. so viel zur ungerechtigkeit bei gleichstellung... das einzige wahre ist eigentlich nur, ausbildung -> meister -> dann ing. das sind gemachte leute die sowohl praktisch bescheid wissen als auch später in der theorie. es gibt zu viele Ingenieurspfeifen die sofort nach der schule studiert haben, das sind dann gleichzeitig diese, die später nicht die besten sind. denn der abschluss sagt noch lange nichts über die person selbst aus, wie diese sich später im beruf anstellt, denn meistens ist es blöd. ich mche immer öfter die beobachtung dass viele studierte in wirklichkeit nicht die schlausten sind. die elite bildet sich aus einem meister in der fertigung und gelehrter der theorie, schwer ersetzbare leute

du musst noch viel lernen, anstatt zu glauben, man wäre der größte als akademiker.
wenn du nur wegen deiner bildung studierst ist es richtig, aber akademiker sind schon längst nicht mehr die gefragtesten. ich kenne schrotthändler die im jahr ihre 60 000 euro verdienen
mal davon ab dass studenten heutzutage noch nebenbei jobben können, paradox findest nicht auch. denk mal über dein weltbild nach, und vor allem über das system, wie es wirklich läuft

und kleiner tip am rande, ich möchte allen studenten, die sich in das erbärmliche schicksal fügen, einen arbeitsplatz für 1700 netto antreten zu müssen und sich über die gleichstellung aufregen folgenden rat geben: macht im nächsten leben die hauptschule und werdet bäcker, pfleger, elektriker, etc. dann könnt ihr euch auch mit 20 ein eigenheim kaufen und zur ruhe setzen. viel spaß!
 
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holzbursche schrieb:
und kleiner tip am rande, ich möchte allen studenten, die sich in das erbärmliche schicksal fügen, einen arbeitsplatz für 1700 netto antreten zu müssen und sich über die gleichstellung aufregen folgenden rat geben: macht im nächsten leben die hauptschule und werdet bäcker, pfleger, elektriker, etc. dann könnt ihr euch auch mit 20 ein eigenheim kaufen und zur ruhe setzen. viel spaß!

Ein Eigenheim kann sich wohl mit 20 jeder Kaufen, egal ob Student oder Geselle, sofern man eine Bank findet, die ihm einen Kredit gewährt bzw. man genug Geld hat. Unabhängig wovon und woher.
Zur Ruhe kann sich mit 20 heute jedoch keiner setzen...

Aber ja man sollte niemanden abwerten, das ist nicht fair und nicht in Ordnung.
 
holzbursche schrieb:
ich kenne schrotthändler die im jahr ihre 60 000 euro verdienen

mal davon ab dass studenten heutzutage noch nebenbei jobben können, paradox findest nicht auch

Das ist ja super, ich kenne Imbisbudenbesitzer die auch ihre 60k im Jahr verdienen, ohne jemals BWL studiert zu haben :freak:

Studenten müssen nebenbei jobben um überhaupt üder die Runden zu kommen.
Es sei denn sie kriegen alles von Mami und Papi bezahlt.
D.h. aber nicht, dass jobbende Studenten es tun, weil ihr Studium so anspruchslos ist.
Denn genau das entnehme ich deinem Satz!
Ganz im Gegenteil. Ein Job neben dem Studium heißt meistens, dass die Regelstudienzeit nicht machbar ist und wenn doch, dann heißt das aber ordentlich den Hintern zusammenkneifen.

Außerdem haben uns dann Dual-Studenten jahrelang was vorgemacht, denn sie arbeiten und studieren abwechselnd. Also muss das ja ein totaler Kindergarten sein;)

Und bevor hier jemand glaubt, ich hätte keine Ahnung.
Ich habe selber eine Ausbildung gemacht und hätte den Meister anhängen können mit zwei Jahren Teilzeit oder Berufserfahrung + Vollzeit aber ich habe mich für das Studium entschieden.
Kollegen von Ausbildungszeiten machen den Meister und ich kenne die Inhalte.
Deshalb habe ich den Vergleich aus erster Hand mit Ausbildung + dieser komische Lehrgang namens Meister und einem Studium (TU)
 
Laus schrieb:
Studenten müssen nebenbei jobben um überhaupt üder die Runden zu kommen.

Müssen sie das weil sie sonst nicht "überleben" würden, oder weil sie iPhone, MacBook, eigene 2-Zimmer-Bude und sonstigen Technik-Schnick-Schnack den man natürlich immer direkt haben muss, finanzieren müssen? ;)
 
Stammtischniveau. Ich befürchte nur, dass die Einordnung dafür genutzt wird, um Neueinsteigern mit Bachelor ein niedrigeres Gehalt aufzudrücken.
 
holzbursche schrieb:
du kannst nicht einfach behaupten frisöre wären weniger leistungfähig. du abgehobener arroganter pimpf.
du kannst auch nicht behaupten sie hätten niemals das abitur geschafft. das abitur ist heutzutage so gestrickt, dass jeder der nicht total behämmert ist, abi schreiben kann bzw studieren. denn es studiert doch mitlerweile jeder. bleib auf dem boden der tatsachen.

Erst ein Mal -> mäßige dich.

Zweitens: Ich hab das nirgends einfach so behauptet, es ist einfach Fakt, dass, je höher die schulische / akademische Ausbildung ist, desto mehr Leute (prozentual gesehen) durchfallen. Das allein belegt schon, dass eben nicht jeder das Abitur schaffen kann und eben nicht jeder ein Studium packt.

Das ist genau das gleiche, wie keine 2 linken Hände zu haben und handwerklich begabt zu sein - diese Fertigkeit ist zwar breiter gestreut im Volke, als viel Hirnschmalz der zu theoretischem Denken bemächtigt, aber nichtsdestoweniger hat diese Fertigkeit nicht jeder.


holzbursche schrieb:
viele meister müssen ständig die fehler korrigieren die die ings machen. so viel zur ungerechtigkeit bei gleichstellung... das einzige wahre ist eigentlich nur, ausbildung -> meister -> dann ing. das sind gemachte leute die sowohl praktisch bescheid wissen als auch später in der theorie. es gibt zu viele Ingenieurspfeifen die sofort nach der schule studiert haben, das sind dann gleichzeitig diese, die später nicht die besten sind. denn der abschluss sagt noch lange nichts über die person selbst aus, wie diese sich später im beruf anstellt, denn meistens ist es blöd.

Wer beschwert sich jetzt hier über wen?


holzbursche schrieb:
ich mche immer öfter die beobachtung dass viele studierte in wirklichkeit nicht die schlausten sind.

Und wer beleidigt hier jetzt wen und schaut mit einer gehörigen Portion Selbstzufriedenheit herab?


holzbursche schrieb:
du musst noch viel lernen, anstatt zu glauben, man wäre der größte als akademiker.
wenn du nur wegen deiner bildung studierst ist es richtig, aber akademiker sind schon längst nicht mehr die gefragtesten. ich kenne schrotthändler die im jahr ihre 60 000 euro verdienen
mal davon ab dass studenten heutzutage noch nebenbei jobben können, paradox findest nicht auch. denk mal über dein weltbild nach, und vor allem über das system, wie es wirklich läuft

Das Studenten zum Großteil jobben müssen, ist nicht nur heutzutage so, dass war früher auch schon nicht anders, es sei denn es haben halt die Eltern gezahlt..


holzbursche schrieb:
und kleiner tip am rande, ich möchte allen studenten, die sich in das erbärmliche schicksal fügen, einen arbeitsplatz für 1700 netto antreten zu müssen und sich über die gleichstellung aufregen folgenden rat geben: macht im nächsten leben die hauptschule und werdet bäcker, pfleger, elektriker, etc. dann könnt ihr euch auch mit 20 ein eigenheim kaufen und zur ruhe setzen. viel spaß!

Wie hier schon unlängst gesagt wurde, musst du, in der heutigen Zeit, als einer dieser, erstmal sehen, dass dir eine Bank überhaupt einen Kredit gibt und das du überhaupt einen unbefristeten Arbeitsplatz bekommst..




Und zu guter letzt: Was du hier unterstellst, ist, so leid es mir tut, einfach nur Schwachsinn.
Ich habe hier nirgends irgendjemanden bzw. irgendeine Berufsgruppe direkt diskreditiert. Alles, was ich geschrieben habe, hab ich stets versucht zu begründen...
...und oft enthielt meine Begründung durchaus FAKTEN aus SERIÖSEN Quellen.
Sachen, die ich mir nicht einfach ausgedacht habe, wie "ich kenn aber viele Studenten, die sind gar nicht so schlau.."

Studien, Statistiken, allgemein vertretbare Aussagen international bekannter / angesehener Psychologen, u.s.w.

Bevor du also einfach hier hereinstürzt und mit subjektiven Äußerungen deine Keule schwingst, um mal mächtig auf den Tisch zu hauen, informiere dich vorher, belege deine Aussagen mal mit Fakten und vor allem: lern mal zu differenzieren.
 
Und wer will mir denn erzählen, dass ein Friseurmeister eine vergleichbare Ausbildung ist, verglichen mit z.B. einem Bachelor in Maschinenbau?

Ich glaube das ein Meister mehr ist als ein Bachelor

Bachelor hat man doch nach 4 Semestern, das ist eigentlich nicht vielmehr als ein Vordiplom wenn man es mit dem alten Diplom vergleicht. Da hat ein Meister schon viel mehr Berufserfahrung und Qualifikationen. Finde das eigentlich nicht unfair. Ein guter Meister mit Solider Ausbildung und Fachwissen ist Gold wert in unserer Branche.


Huuuu zum Glück habe ich noch das gute alte Diplom bekommen

Die Professorin die die Bachelor/Master Umstrukturierung in unserem Studiengang (Architektur) umsetzen Musste sagte damals zu uns in abfälligen Ton "was ist denn ein Bachelor in Architektur ?, ist auch nicht besser als ein Bauzeichner". Das sagt doch schon mal alles über den Stellenwert vom Bachelor. In dem Büro in dem ich arbeite habe ich bis jetzt noch keinen Einzigen Bachelor gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
MrPsst schrieb:
Ich glaube das ein Meister mehr ist als ein Bachelor

Bachelor hat man doch nach 4 Semestern, das ist eigentlich nicht vielmehr als ein Vordiplom wenn man es mit dem alten Diplom vergleicht.

Aber nur in hochwertigen Bachelor-Studiengängen. Die billigen Bachelor-Abschlüsse bekommt man schon nach 1-2 Semestern. Quasi geschenkt.
 
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