Mit dem Arbeitsspeicher ist es, wie mit den SUVs
Sicher gibt es Leute, die 4 GB oder auch mehr sinnvoll nutzen bzw. für effektives Arbeiten mit ein paar speziellen Anwendungen am PC sogar darauf angewiesen sind. Der Anteil dürfte verschwindend gering sein.
Der Grund den ich oft lese: Es kostet z.Zt. eh nichts. Und das ist imo ein guter Grund mal zuzuschlagen, obwohl man so viel noch nicht braucht. Aber es ist vorgesorgt für die Zukunft und hat fast nichts gekostet. Die Preise sollen voraussichtlich ja bald wieder steigen.
Aber fast genauso oft gibt es die Antwort, dass man mit Photoshop arbeitet und deshalb Millionen GB RAM braucht. Da wäre es mal interessant zu wissen, wie sehr die Leute überwiegen, die hin und wieder etwas rum pinseln und mit 1 GB RAM auskommen würden aber das einfach nicht so wichtig klingt und wie viele tatsächlich durch fehlenden RAM in ihrer täglichen Arbeit eingeschränkt würden.
Und natürlich kann man viele Anwendungen installieren und öffnen, bis jeglicher Arbeitsspeicher voll ist. Aber das zu können sollte kein Grund dafür sein dann auch den Speicher endlos aufzurüsten - nur weil man es schafft ihn immer wieder voll zu bekommen.
Eine Einschränkung auf 3 GB sollte im Endeffekt kaum jemand spüren. Wer gern und oft mit Google Earth am werkeln ist und es auf einem nicht unterstützten Betriebssystem laufen hat, der wird halt einfach die Option nutzen (müssen). Wenn man sich dann noch einbildet das System läuft schneller, dann ist es auch wirklich so. Schließlich empfinden wir alle Zeit subjektiv.
Und bevor jemand auf die Idee kommt "Was laberst du, ich brauch wirklich so viel RAM" - ich sagte es bereits: Es gibt in der Tat User, die so viel brauchen. Aber wenige.