Grafiker-PC, Budget 6000€

MarkusGrafik

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Aug. 2017
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Hi Leute,

Ich benötige eine Maschine mit 4 Grafikkarten und ordentlich Power.

Ich arbeite als Motiondesigner und möchte zuhause eine potente Maschine haben, um freiberuflich einen Anfang machen zu können.

Ich arbeite mit Cinema 4D, als Renderer interessieren mich Octane und Redshift. Ich nutze AfterEffects und Premiere. Die Cinema4D Plugins Xparticles und TurbulenceFD nutze ich ebenfalls. Realflow für einfach Liquid-sims. Zbrush, Fusion360, Mari und dergleichen.

Leider habe ich von Hardware keine Ahnung...ich brauche wirklich Hilfe. Ich weiß echt nicht, was gerade empfehlenswert ist...

Ich habe lediglich Eingabegeräte. Auch ein Monitor sollte im Preis drin sein.

Besonders wichtig ist, dass das System dauerhaft verlässlich läuft. Ein kluges Kühlsystem sollte die Wärme der 4 Grafikkarten effektiv runterkühlen. Es muss nicht superleise sein...aber auch nicht superlaut.

Das Gerät würde ich so gern für die nächsten 5 Jahre nutzen.

Seriously: Ist kein Quatsch den ich rede. Ich brauche wirklich eine solche Profi Maschine und würde sie diese Woche kaufen.

Hoffe ihr könnt mir helfen. LG,
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich möchte lediglich, dass sämtliche Komponenten so vorhanden sind, dass nicht ein Teil unnötig ausbremst.

Es soll ein Computer zum professionellen Arbeiten mit 3D Software sein.
 
Irgendwas bremst immer aus. Machst du das beruflich? Dann wäre vielleicht was mit Vor-Ort-Service wichtig? Geringe Down-Times und so.
 
Der Rechner soll tatsächlich beruflich genutzt werden, also keine reine Hobbymaschine.
 
Also ich würde eine Dual Xeon Maschine empfehlen. Da steckst du so viele GPUs rein wie gehen oder du greifst zu einem externen Gehäuse für Grafikkarten.


Beispiel:

Dual Xeon E5-2680v4
128 GB RAM
GeForce GTX 1080ti (so viele wie du willst)
SSD natürlich
u.s.w.
 
moppet schrieb:
Irgendwas bremst immer aus. Machst du das beruflich? Dann wäre vielleicht was mit Vor-Ort-Service wichtig? Geringe Down-Times und so.

Definitiv das.

Such dir ein Systemhaus oder einen Vergleichbaren Anbieter, der dir auch kurzfristigen Service anbietet und vergiss in deinem Budget kein externes Backup System.

Ansonsten bist du am Arsch, wenn du Hard- oder Softwareprobleme hast und dann während eines laufenden Auftrages den Fehler suchen und beheben musst.
Wenn du wegen solchen Problemen deine Fristen nicht einhalten kannst, ist schnell Schicht im Schacht.
 
Es scheint mir...ich bräuchte so etwas grundsätzlichen Rat, was ich beachten muss. Eigentlich, weiß ich von der Hardware Seite sehr wenig...eine Einkaufsliste könnte ich gar nicht selbst zusammenstellen...
 
Dann lass dich in einem Systemhaus beraten.

Die bieten komplett vorkonfigurierte Systeme an, die deinem Budget und Ansprüchen gerecht werden.

Sowas wie SirSilent vorgeschlagen hat kann schon ordentlich Leistung liefern, aber ob die von dir genutzte Software diese Leistung auch nutzen kann, ist nochmal was anderes.
Zumal das System die 6000€ Grenze bei weitem sprengt:
1600€ x2 für die CPUs
700€ x4 für 4x GTX 1080 Ti, bei professionellen Grafiklösungen, die dir evtl. weit mehr bringen als die 1080 Ti steigt der Preis gerne Sprunghaft nach oben
1000€ für den Arbeitsspeicher
Board für Dual Sockel CPUs kannste auch schnell 500€ loswerden, ein hochwertiges NT mit genügend Leistung für die CPUs + GPUs geht auch schnell auf 200€ zu, ausreichend große Massenspeicher in Form von SSDs mit 1 TB fangen so bei 250€ bei den günstigsten Modellen an, dazu kommt dann noch die Software (sofern du diese noch nicht besitzt).
Und Ein Monitor, ein Backup System und sonstige Peripherie ist nicht mal dabei.

Und da du dich offensichtlich nicht gut mit PC/Workstation Hardware auskennst, kann ich dir bei so einem komplexen System nur davon abraten es in Eigenregie aufzubauen.
Wie oben schon erwähnt: Kommt es zu einem Systemausfall (egal ob Hardware. oder Softwareseitig) bist du erstmal längere Zeit mit der Diagnose und Behandlung der Probleme beschäftigt und das kann dann im schlimmsten Fall zu ausbleibenden Einnahmen oder gar Strafen führen.
Ein Systemhaus kann da viel schneller agieren als du oder ein PC Fritze um die Ecke.
 
Ist eigentlich bereits alles gesagt. Professionelles Systemhaus suchen die auch entsprechenden Service bieten wenn mal plötzlich nichts mehr läuft und vom System her liegt SirSilent auch bereits fast komplett richtig. 2 Xeons und ordentlich RAM rein und so viele 1080ti wie das Budget hergibt, ABER vielleicht noch über eine Quadro Karte als Primär GPU nachdenken wenn 10bit benutzt werden soll, das können die Geforce Karten nämlich leider nicht bieten.
 
Genau, sowas in der Art.

Da werden auch unter dem Punkt "3D & CAD Hardware Systeme angeboten, die man im gewissen Rahmen selbst konfigurieren kann.
 
spricht etwas gegen threadripper bei dem anwendungsgebiet?

da octane ja nur auf gpu rendert macht nen dual xeon da viel geld kaputt oder? die gpu sollte für komplexe szene natürlich über viel ram verfügen vllt ne vega frontier edition dazu nen threadripper 1500w+ netzteil um später gpus nachzurüsten.

ich würde dann vermutlich noch 64gb ram reinballern ca 1.000€ für qnap nas und 4 wd red pro 2tb.

display hardwarekalibrierter uhd ultrasharp mit 10bit und 100% adobe farbraum und dann ist man quasi auch schon am limit mit nur einer cpu und einer gpu.

schwer sowas zu bauen und bei einem systemhaus natürlich fast unbezahlbar. wie professionell machst du das denn?
 
So froh ich auch bin, dass AMD mit Threadripper und Ryzen den Markt ordentlich aufmischt, bis die bei Systemhäusern entsprechend implementiert sind dauert das sicher noch eine kleine Weile. Wer zu Hause, vielleicht auch eher hobbymäßig, ein wenig in der Richtung unterwegs ist, ist mit Ryzen bzw. Threadripper momentan gut beraten. Für eine professionelle Workstation würde ich zumindest noch für rund 1 Jahr zu Xeons greifen.

Vega ist für Redshift zum Beispiel komplett nutzlos, denn das ist CUDA-exklusiv und OTOY geht von halbwegs ordentlicher Vega Unterstützung bei Octane davon aus das noch Monate ins Land gehen. Dazu kommen noch die Treiber die im Moment noch eher Beta sind.
Die GPU bietet durchaus einiges an Leistung wie z.bsp. LuxMark recht beeindruckend zeigt, aber wenn man keine Software verwendet, die diese Leistung auf die Straße bringen kann, ist das leider nicht wirklich hilfreich.
 
Ja, die Systemhäuser sind langsam, was aktuelle Hardware betrifft.
Der vom TE oben genannte Anbieter, liefert auf den High End Workstations noch v3 und v4 Xeons aus, also Haswell/Broadwell.

@uxlin: Er will damit freiberuflich arbeiten und seine Brötchen verdienen, da kann man sich (gerade als Einsteiger ohne renomierten Namen) keine längeren Ausfälle leisten.
 
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