Fireplace Motiv 2 Neu

Grafikkarten-Sterben: Woran liegt's bei mir?

Was könnte am ehesten schuld sein am Gra-Ka-Sterben?


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Feuchtigkeit kann sich auch durch große Temperaturschwankungen ansammeln (Kondensation). Hast du den rechner vielleicht öfters mal länger in der Kälte stehen gehabt und dann direkt im warmen Zimmer in Betrieb genommen? Ansonsten Bau mal das Mainboard aus und schau ob du ähnliche stellen sehen kannst.
 
@areku:
Ja, aber Oxidation ist doch stark abhängig von Temperatur.
Temperatur hängt mit Elektrizität zusammen, weshalb man ja ein elektrisches Problem nicht gänzlich ausschließen kann.

Ansonsten hast du natürlich recht, dass vieles aus Alu besteht.
Außer eben das Netzteil selbst und diverse Schrauben im Case, die Lüfterklammern des Mugen 2 sowie SATA-, Molex- und PCIe-Kabel, die allesamt völlig frei von Rost sind.

@Raucherdackel:
Die GTX 285 war eine EVGA. Also wie ich an noch hoch wertigere Karten kommen soll, wüsste ich nicht (kann ja nicht in den Produktionsprozess Einschau halten).

@olo und zwobot:
Nein, kein Aquarium.
Das seltsame ist, dass sonst nichts anderes korrodiert, das Mainboard, die Schrauben auf den MB-Abstandshaltern, usw. sind alle rostfrei und glänzen silbern. Areku denkt ja, dass diese aber keine Angriffsfläche für Feuchtigkeit darstellen, weil diese eben nach unten niederschlägt und deshalb auf der Karte landet.

Update:
Ich habe jetzt mal ein Hydrometer direkt neben den PC gestellt und messen lassen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist:


Es sind also bei 22,2 °C 53 % Luftfeuchtigkeit. Wie ich kurz gegooglet habe, ist das völlig im normalen Bereich und auf jeden Fall nicht subtropisch.
 
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Die Lötstellen sehen auf dem Bild tatsächlich sehr merkwürdig aus. Was mir aber noch auffällt, sind die Kondensatoren, speziell C 515 und C516 sowie der Widerstand R535. Die Kondensatoren sehen aus, als seien sie geplatzt. Die Beinchen des IC "RT9259" sehen am Übergang zum Gehäuse so aus, als seien sie heiß geworden.

image.php


Das Datenblatt verrät, dass das IC wahrscheinlich für die Spannungsversorgung der GPU zuständig ist (unter "Applications"): http://tw.richtek.com/download_ds.jsp?s=326

Also für mich sieht es stark danach aus, dass du ein Problem mit der Spannungsversorgung hast. Welcher Art, kann ich von hier schlecht prüfen. Du solltest mal mit einem einfachen Multimeter die 12-V-Schiene unter Last prüfen sowie nachschauen, ob evtl. einfach nur die Steckkontakte des PCIe-Steckers ausgeleiert sind.

Edit: Ein Foto von der PCIe-Buchse (Innenleben) wäre vielleicht auch noch ganz gut, falls umsetzbar.


MfG 655321
 
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ich stimmte für netzteil-komplex/schlechte stromleitungen im haus.

meine billig-grakas sind auch nie oxidiert Oo
höchstens vielleicht eine onboard, die aber wieder rund läuft seitdem die ersatz-graka neben(!) dem PC liegt :lol:
 
Bei dem riesigen Mashgitter vom Midgard würde ich sagen, dass da was reingetropft ist und die 3 Topfplanzen werden doch sicher ab und zu gegossen? Und wenn ich mir die Karte im eingebauten Zustand vorstelle, dann liegt der Anschluss der Karte so ziemlich in der Mitte vom Gehäuse.
 
Hab hier was von Fenster gehört?
In der Nähe eines Fensters sind die Temperaturschwankungen eben größer als im Rest des Raumes, vor allem wenn mans mal aufmacht.

Wenn dann nun kältere Luft einströmt kann diese weniger Wasser aufnehmen als die Warme -> es Kondensiert irgendwo.

Am Metzteil müssts weniger liegen, wenn ich auf einen Stecker anstatt 12V mal 13V lege korrodiert der nicht einfach aus heiterem Himmel.

Andere Frage: Hast du mit irgendwelchen Chemikalien Umgang im Haus?

Metall unter Eisen3Chlorid Dämpfen sieht nach 3 Tagen genauso aus.
 
Fritzler schrieb:
Am Metzteil müssts weniger liegen, wenn ich auf einen Stecker anstatt 12V mal 13V lege korrodiert der nicht einfach aus heiterem Himmel.
Mir geht es auch mehr um die offenbar geplatzten Kondensatoren und den offenbar sehr heiß gewordenen DC/DC-Wandler. Und was ist, wenn die Spannung stark einbricht und das Netzteil aufgrund eines Defekts unter Last nur noch 11 oder 10 V liefert? Der Strom wird höher und die Spannungsversorgung auf der Karte überlastet.

Edit: Die Korrosion der Lötstellen tut der Leitfähigkeit ja keinen Abbruch, die Verbindung wird ja dadurch nicht schlechter. Es sei denn, die Kontakte von PCIe-Stecker und/oder -Buchse sind ebenfalls korrodiert.

Aber ich muss sagen, dass ich solche Lötstellen noch nie gesehen habe, selbst die in alten Röhrenradios sehen um Welten besser aus. Da muss was in der Luft liegen.


MfG 655321
 
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Da muss was in der Luft liegen.
Das muss ich jetz einfach zitieren :D

Ja stimmt, bei Unterspannung muss für die gleiche Leistung mehr Strom gezogen werden, allerdings sollte der Spannungswandler bei viel zu geringer Spannung abschalten um genau sowas zu verhindern. Die Elkos bei der 295 sehen aber noch gut aus, die sind nicht geplatzt.

Erklärt aber immernochned die Korrosion :confused_alt:
 
Philibilli schrieb:
@Raucherdackel:
Die GTX 285 war eine EVGA. Also wie ich an noch hoch wertigere Karten kommen soll, wüsste ich nicht (kann ja nicht in den Produktionsprozess Einschau halten).

sicher, evga ist ein sehr guter vendor, aber wennst ne "normale" von denen hast, geh ich jede Wette ein, dass die von Foxconn hergestellt wurde. auch selektierte Grakas können schlechte verarbeitungsqualität aufweisen.

ich glaub nicht mal dass evga überhaupt Karten selber herstellt. gibts von denen karten mit eigenem pcb-layout? also ein layout, das sonst kein anderer hat? mir ist keins bekannt, aber das muss ja nichts heissen :)
 
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