Griechenland - aktuelle Entwicklungen?

Tomislav2007

zu Punkt 1

Ich denke das diese Errungenschaften die wir alle genießen im Moment die besten Bedingungen sind auf der Welt sind, denn viele beneiden uns dafür und wünschen sich es auch, deshalb sollten wir es auch verteidigen denn alles andere wäre ein Rückschritt für uns alle.

zu Punkt 2

für mich ist die EU nicht böse
Es ist unsere einzige Chance unsere Interessen (Umweltschutz, Menschenrechte, usw) in der Welt einigermaßen Umzusetzen. In der Zukunft werden wir uns mit Blöcken auseinandersetzten müssen (USA 320MIO, China 1,300Mio, Indien 1,200Mio, (Russland 130mio) EU 500Mio))

Deshalb brauchen wir die EU, eine EU mit 500Mio Konsumenten hat mehr Stimmgewalt als eine Kleinstaaterei.

zu Punkt 3

Deshalb brauchen wir mehr Europa mehr Stärkung des Binnenmarktes damit meine ich die Weltkonzerne sollen in den Binnenmärkten Produzieren in dem sie Verkaufen wollen also in Europa für Europa mit Europäern in Asien für Asien ... . Da die Unterschiede und Missstände noch zu Groß sind, Und die Wirtschaft nutzt das natürlich zu ihren Gunsten aus. Davon Profitiert Griechenland nicht.

Ein Paar Seiten vorher habe ich ja schon gesagt das ich Glaube das der Fehler im Konstrukt EU ist, das es aus dem Kalten Krieg ist da gab es noch diese Weltordnung und dort hätte das System wahrscheinlich Funktioniert.
 
@Mr.Psst,

Vor allem sollten die Weltkonzerne hier mal ihre Steuern zahlen und nicht in Oasen auslagern.
 
Hallo

Über uns brauchst du dir keine Sorgen zu machen, es ist genug Geld vorhanden, es reicht sogar um Griechenland hunderte Milliarden hinterher zu werfen.
Vor allem kommen die hunderte Milliarden die Griechenland hinterher geworfen werden aus den Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung.
Griechenland würde es ungemein helfen wenn man dort endlich mal ein funktionierendes Finanzamt aufzieht und endlich mal die Reichen (nicht nur Reeder) besteuert und allgemein Steuern effektiv einzieht.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe, dass Schäubles Vorschlag heute beim Gipfeltreffen siegen wird.

Das vorgelegte Sparprogramm lässt sich dem Wortlaut nach (!) doch auf folgendes im Kern verkürzen: Bekommen wir weitere €s, dann machen wir Reformen mit unseren Bedingungen. Bekommen wir keine weiteren €s, dann wollen wir auch keine Reformen machen. So hat dies bestimmt auch Schäuble herausgelesen und will Resteuropa mit seinem vorgeschlagenen Weg dies praktisch beweisen.

Die Griechen aller Gesellschaftsschichten wollen keine Reformen. Sie wollen so weiterleben wie vor der Krise und natürlich auch nichts an ärmere Länder Europas abgeben. Verständlich, dass gerade ärmere Länder Europas dies als nicht solidarisch ansehen und den Griechen jetzt Paroli bieten, weil sie jetzt endlich in einer solchen Verhandlungsposition sind, überhaupt Paroli bieten zu können.
Genau deswegen sehe ich heute Abend keine Einigung auf ein von Griechenland beantragtes 3. Hilfspaket mit vielleicht 80 Mrd. Euro Gesamtsumme.
Die Griechen hatten es ja nicht einmal geschafft, im abgeschriebenen eingereichten Programm die Datumsangaben der Troika "1.Juli" abzuändern. So haben Sie am 9.7.2015 Vorschläge eingereicht, die laut Text bis zum 1.7.2015 umgesetzt werden sollen oder sie haben an versch. Stellen ergänzt, "sofern machbar". Sie haben wieder einmal irgendetwas eingereicht, um etwas abgeliefert zu haben, stehen aber inhaltlich nicht dahinter.

Aufbauhilfe und humanitäre Hilfe für Griechenland wird die EU in den nächsten Jahren deutlich billiger kommen als ein 3. Hilfspaket, nach dessen Ende der Staat genauso Pleite sein wird wie 2010 und 2015.
Wenn die USA Griechenland so sehr als Vasallenstaat behalten wollen, sollen sie doch die Gelder für Griechenland zur Verfügung stellen. Nie war in den letzten Jahrzehnten der Zeitpunkt im Verhältnis USA-EU günstiger als jetzt, sich den USA auch einmal zu widersetzen. Russland oder China wollen sich Griechenland derzeit nicht als Vasalle leisten, denn die stolzen Griechen würden sich auch gar nicht vasallieren lassen.

Lassen wir uns vom Ergebnis des heutigen EU-Gipfeltreffens überraschen.
 
Falls Mutti wieder einknickt wird sie sich am Montag einen neuen Finanzminister suchen dürfen und falls es der deutsche Michel bis 2017 nicht schon wieder vergessen hat auch noch einen neuen Job in Brüssel.

Kommen wirds aber so das unsere rautenformende Alternativlosigkeit weiter Steuergelder verbrennt und wir ihr dabei aplaudieren.

Dann hat der linke hier über mir wirklich Grund zum schimpfen da dann ein Rechtsruck durch diesen Superstaat fegt und ihn ein für allemal zerfetzt.

Jamas!
 
Eilmeldung:

Sondergipfel aller 28 EU-Staaten für heute abgesagt!

Statt dessen Treffen der 19 Euro-Länderchefs in Brüssel heute Abend!
 
Es wird darauf hinauslaufen, dass wir weitere 100 milliarden zahlen. Dass das geld futsch ist, ist glaube ich mittlerweile jedem klar. Und so wird sich griechenland weiter über die nächsten jahre schaukeln, nix grexit. Weil dann müssten sich ja die obersten eingestehen, dass sie versagt haben. Und wo gibts das schon...
 
ThomasK_7 schrieb:
Eilmeldung:

Sondergipfel aller 28 EU-Staaten für heute abgesagt!

Statt dessen Treffen der 19 Euro-Länderchefs in Brüssel heute Abend!


richtig so,mich wunderts nur warum sie sich überhaupt noch zussammensetzen nach dem Referendum nur um den selben Wisch immer und immer wieder durchzukauen?!
In der freien Wirtschaft währen alle Beteiligten schon längst entlassen und wegen Insolvenzverschleppung und Betrug in U-Haft.
 
Tomislav2007 schrieb:
Wenn Griechenland es nicht selber hinbekommt dann bekommen die halt Außenstehende vor die Nase gesetzt die es hinbekommen.

Wenn die gr. Bevölkerung dabei nicht mitmacht, wird auch das nicht funktionieren. Die Griechen müssen erkennen und verstehen, dass ihr System mit Fakelaki und Steuervermeidung sie in die Bredouille geführt hat, nicht die Troika. Erst wenn es in den Köpfen der Menschen *klick* gemacht hat, erst wenn sie einen eigenständigen Staat wollen, der nicht von Krediten der Melkkuh EU abhängig ist, erst dann wird das auch funktionieren, vorher nicht.
 
zacksn schrieb:
richtig so,mich wunderts nur warum sie sich überhaupt noch zussammensetzen nach dem Referendum nur um den selben Wisch immer und immer wieder durchzukauen?!
In der freien Wirtschaft währen alle Beteiligten schon längst entlassen und wegen Insolvenzverschleppung und Betrug in U-Haft.

Achja weil in der freien Wirtschaft ja auch alles sauber läuft?
Soll man lachen oder weinen?
 
Schäubles Weg mit dem Grexit auf Zeit ist die richtige Idee. Spielen dann die Griechen auf Zeit, dann ist es deren eigene Schuld.
Argentinien hat sich so auch etwas befreit.
Die 50 Mrd privatisierung in der Treuhand sind ebenfalls eine gute Idee. Weil darunter Staatsbetriebe sind würden auch die Ausgaben für diese entfallen. Die Griechen habens in 5 Jahren nicht geschafft.

Die "Reformvorschläge" die nun von Griechenland kommen sind eigentlich für eine Laufzeit von wenigen Monaten von unter 10 Mrd "einsatz" der Troika gedacht gewesen, und waren schon für November 2014 angedacht, wurden aber immer wieder verschoben.
Dann kam Syriza anfang des Jahres und hat das vorhandene Geld für Wahlversprechen verprasst (Banken sind noch immer zu, es wurden keine weiteren Raten beglichen) und auch das allerletze Vertrauen verspielt. Hinzukommt, das 60% der Bevölkerung eben jene Vorschläge ebenfalls ablehnten, womit also an einer Umsetzung gegen Vorkasse berechtigte Zweifel aufkommen.

Nun reicht Griechenland das Papier von Nov 14 wieder ein, mit Schlupflöchern gespickt. Es sollen 50-75-100 Mrd in drei Jahren auf dieser Grundlage gezahlt werden + Übergangsfinanzierung + Zahlungen zum Retten und wiederbeleben des Griechischen Bankenwesens.

Wenn das so durchgeht:

Wieso zahlt eigentlich nicht Griechenland dem kleinen Litauen (Schulden 10% vom BIP) nicht solche Staatsrenten und Steuerfreiheiten?
 
Tomislav2007 schrieb:
Griechenland würde es ungemein helfen wenn man dort endlich mal ein funktionierendes Finanzamt aufzieht und endlich mal die Reichen (nicht nur Reeder) besteuert und allgemein Steuern effektiv einzieht.

Wird ja immer gerne genannt, schaut man nach Deutschland sieht man was? Kaum besteuerte Reeder, die sich zwar von der Bundeswehr die Schifffahrtswege sichern lassen, aber auch gerne von Hamburg aus unter fremder Flagge fahren, man sieht einen erheblichen Mangel an Steuerfahndern in vielen Bundesländern, die Unternehmen kontrollieren (die Chance auf eine Kontrolle in 60 Jahren ist ein Freifahrtschein für Betrug), und man sieht die Tolerierung von bestimmten Betrügereien (siehe Umsatzsteuer bzw. Kassenkontrollen) und nicht wirklich ernsthaft verfolgte Steuervermeidung durch Konzerne (siehe US-Konzerne) und Familienunternehmen (VW, BMW und Co!). Bei den Reichen sieht man erst seit der Bankenkrise und durch CD-Käufe genauer hin.

Der einzige, der in Deutschland fast immer richtig besteuert wird, ist der angestellte Arbeitnehmer. Das mag in Griechenland nicht so kontrolliert ablaufen. Den anderen Bockmist haben wir hier doch auch, wenn auch ohne Fakelaki-Tradition, aber mit politischem Fundament.
 
Labtec schrieb:
Die Welt ist nicht pefekt und wird es niemals sein - aber alles besser wie da in Griechenland.
.

Naja aus einem Land in dem man z.B. Bis vor nicht alt zu langer Zeit Bestechungsgelder noch offiziell von der Steuer absetzen konnte ist das schon ziemlich grenzwertig.
Genau so wie die alltägliche Bestechung durch Vertreter und vielen anderen und die incentiv Vergabe Gang unD gebe ist.
 
Das mit den Reedern in Griechenland ist eine Komplizierte Sache

Die sind zum Teil von der Steuerbefreit weil sie auch einen Auftrag haben, zu gewährleisten das die Griechischen Inseln versorgt werden.

Und das sind nicht wenige 3054 von denen 87 bewohnt sind
 
@Tomislav2007,

Wie oft muss man es denn noch wiederholen mit der Besteuerung der Reeder? Verfassungsgeschützt, 8 Jahres Frist, nicht an Flagge gebunden. Selbst bei uns zahlen die kaum Steuern, hatte ich auch schon bemerkt, wie die Kollegen hier.
Militärhaushalt will die NATO erfüllt sehen, soviel zum einsparen, obwohl der angeblich eingefroren sei.
 
Hallo zusammen

Da geht heute wieder einiges ab, gibt es nun ein Gipfel gibt es nun keinen.?
Da habe ich gleich noch eine Frage:
Haben eigentlich die EUstaaten und die Eurostaaten die gleichen Mitsprache Rechte in Bezug auf einen grexit? Oder generell zum Thema Euro? Da die EUstaaten nicht in der Euro Zone sind?
Hier mal eine Grafik aus de Bild Zeitung:
ImageUploadedByTapatalk1436699851.771223.jpg

Wen ich das so sehe würde die Mehrheit einen Gexit begrüßen.

Wie soll eigentlich ein Gexit auf Zeit ab laufen das kann ja nicht gut gehen oder?
Das Land erholt sich mit der neuen Währung und bekommt dann den Euro wieder, und es geht wieder von frone los. Oder wie stellen die sich das vor?
 
Hallo
Godde schrieb:
Wie oft muss man es denn noch wiederholen mit der Besteuerung der Reeder?
Wie oft willst du dir meine Aussagen noch zurecht biegen ?

Tomislav2007 schrieb:
Griechenland würde es ungemein helfen wenn man dort endlich mal ein funktionierendes Finanzamt aufzieht und endlich mal die Reichen (nicht nur Reeder) besteuert und allgemein Steuern effektiv einzieht.
Ich habe Reiche geschrieben und in Griechenland gibt es doch nicht nur reiche Reeder oder ?
Ich habe geschrieben das man endlich mal ein funktionierendes Finanzamt aufziehen soll.
Ich habe geschrieben Steuern allgemein sollen endlich mal effektiv eingezogen werden.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Die Eurogruppe kann formal keinen rausschmeißen, Aber entscheiden das ein insolventes Mitglied nichtmal mehr ESM-Gelder bekommt.
Dies würde Faktisch bedeutet: Griechenland kann keine € als Währung herausgeben. Muss aber dennoch irgendwie bezahlen, erfindet also Schuldscheine, die sind nichts anderes als eine eigenständige Währung -> Grexit->Drachme.

2. Die Eurogruppe muss EINSTIMMIG über die Vergabe von ESM-Krediten abstimmen
3. -> 2. Stimmt nicht. In "Notfällen" reichen 85% des eingebrachten Kapitals für eine Geldspritze, Deutschland steuert so viel bei, es hat immer ein Veto.

Und ESM Kredite generell sind schon eine sehr weite Dehnung der Eurogruppe in Richtung "Transferunion" Was nichts anderes heißen würde als das alles Geld in den Eurostaaten umverteilt wird von Litauen bis Portugal. Unabhängig von der Produktivität. Was letzenendes Ungerechtigkeit bedeutet und darin endet das Produktivität schlicht nicht mehr erstrebenswert ist.
Es würde der Belohnt der Viele Schulden macht, auf großem Fuß lebt und dafür aber wenig bis garnichts produziert.

Italien, Luxemburg und Frankreich streben einen neuen ESM Kredit an. Kein wunder verstoßen die beiden Großen Länder doch schon selber gegen EU-Normen bei der Verschuldung, und Luxemburg ist Frankreichs Juniorpartner mit starkem finanzplatz.


Das Problem der Schuldenkriese Griechenlands ist das die EuroGruppe und die EZB mit ELA und ESM Krediten und Rettungspaketen zu spendabel waren ohne Gegenleistungen einzufordern. Den Griechischen Banken wurden ELA (NotfallLiquiditätsKredite) gegeben und die Sicherheit dafür waren ....griechische Staatsanleihen die Absoluten SUPERRAMSCH Faktor BB-- haben. Hier hat die EZB schon...nach dem Motto der Rubel muss Rollen allle augen zugedrückt. Die Vermutung ist, dass die Griechischen Banken alle vor dem Kollaps stehen, sollten die Griechischen Staatsanleihen "ausfallen". All zu schnell können die nämlich nicht eingelöst werden.

Auch die Reformmaßnahmen die Bedinung für Rettungspaket 1&2 Waren, 786 an der Zahl wurden nicht einmal zur hälfte Umgesetzt.
"Kaputt gespart" hat sich Griechenland garnicht. Es lebte auf Pump. Investoren und Kapital verließ das Land wegen der Unsicherheit ob es noch ein Paket 3 Geben würde. Mit Syriza wurde dann der Verfall noch beschleunigt. Die Öffentlichen Kassen hat Tsipras für seine Wahlversprechen geplündert...in der Folge traut man ihm in der EU nicht mehr. Seine Versprechen hielten auch nicht lang. Denn Gehaltszahlungen wird es nicht mehr geben, die Griechen können höchstens 60€/d abheben, so lang die Banken noch Bargeld haben.
Ergänzung ()

Ein willkommener Schritt wäre, würde Morgen das Parlament in Griechenland seine Reformvorschläge, aber ohne die Schlupflöcher in Gesetze gießen würde.

Diese Reformen werden nämlich eigentlich schon seit November 2014 verschleppt. Erst kam die Wahl, dann eine neue Regierung, dann weitere Verhandlungen und dann ein Referendum..
 

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