Griechenland - aktuelle Entwicklungen?

Den USA geht es dabei wieder mal nur um eigene Interessen:

Ein ganz anderes Thema sind jedoch die potenziellen geopolitischen Auswirkungen, sollte Griechenland aus der Eurozone aussteigen und ins wirtschaftliche Chaos versinken. Da ist Russland: Wladimir Putins Übergriffe auf die Ukraine haben zur Isolierung des Landes geführt. Ein Grexit wäre für Putin eine Möglichkeit, seinen Einflussbereich wieder zu vergrößern. Die Regierung von Premier Alexis Tsipras hat bereits Sympathien bekundet – nicht nur bei seinem Besuch im Kreml im vergangenen April. Ein Zugang zur Ägäis wäre die Erfüllung eines jahrhundertealten strategischen Traums der Russen, argumentierte jüngst Christos Kyrou, Experte für Konfliktlösung an der American University in Washington, in einem Essay.

Vor geraumer Zeit hat Russland angekündigt, die Flotte aufzurüsten und die Präsenz im Mittelmeer auszubauen. Unter anderem soll ein Stützpunkt in Syrien vergrößert werden. Mit Zypern gibt es ein Abkommen zur Nutzung des Hafens. Und laut Kyrou hat der Kreml auch Interesse an der Nutzung von Piräus, Griechenlands größtem Hafen. Damit würde Russland Zugang zu einem Nato-Mitgliedsland erhalten. Für die USA wäre das ein empfindlicher Schlag. Bisher haben die Griechen einen solchen Schulterschluss vermieden.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/obama-tsipras-griechenland-krise

Und bevor sich der Russe wieder auf Kuba breit macht,geht der Ami lieber selbst hin und schleimt sich ein: http://www.spiegel.de/politik/ausla...matische-beziehungen-aufnehmen-a-1009125.html

Letztendlich geht es nur um den ewigen klinsch zwischen diesen beiden.
 
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Ach dieses Einflusspährenmachtgepoker aus dem Kalten Krieg ist heute Überholt. Amerika geht es nicht mehr um die "Jagd auf Kommunisten" höchstens um Wirtschaftlich interessante Absatzmärkte oder Rohstoffquellen.

Griechenland wäre keins von beidem, genauso die Ukraine. Darum gibts außer "Demokratisches Gepolter" = heiße Luft nicht viel.
Amerikas Banken wiederum haben Griechenland ebenso hier und da ein paar Millärdchen geliehen. Die Könnte die Eurogruppe großzügig begleichen. Oder auch nicht.

Das die Russen "aufrüsten" und auch die NATO immer fordert alle sollten das mit Aufrüstne wieder ausgleichen....alles lobbyarbeit für die Hersteller von Waffensystemen. Die Sparten ohne Aufträge am laufen zu halten ist teuer. Bleibt man nur Zivil generiert mankein KnowHow und ist bei neuen Aussschreibungen nicht UptoDate, wird also den lukrativen auftrag nicht bekommen.
 
MrPsst schrieb:
Apple [...] ca 450-500% Gewinn mit dem Ding
komisch, dass die "nur" ca. 30% Gewinn vor Steuern und Zinsen machen und nicht wie von dir veranschlagt 80%...

Tomislav2007 schrieb:
Wenn Griechenland es nicht selber hinbekommt dann bekommen die halt Außenstehende vor die Nase gesetzt die es hinbekommen.
Auch wenn ich dir in vielen Punkten zustimme, halte ich das doch für falsch. Man kann sagen, wenn ihr Politik XY macht, bekommt ihr weiterhin Geld. Da haben die die Wahl. Eine Regierung vor die Nase setzen klappt aber fast nie und endet meistens mit Revolten.

Zur Reeder Besteuerung: Bei beinahe keinem Gewerbe ist es so einfach den Steuersitz zu ändern wie bei der Reederei. Daher kann ich schon verstehen, wenn man die Steuern da niedrig lässt um wenigstens etwas vom Kuchen abzubekommen.
 
Niedrig ist aber anders als gar keine Steuer. Und es soll in Griechenland nicht die Politik vorgeschrieben werden, sondern die Schaffung von Staatlichen Strukturen nach modernem standard.

Tsipras scheint sich selber absetzen zu wollen.
 
Hallo
Lost_Byte schrieb:
halte ich das doch für falsch. Man kann sagen, wenn ihr Politik XY macht, bekommt ihr weiterhin Geld. Da haben die die Wahl. Eine Regierung vor die Nase setzen klappt aber fast nie
Ja gut aber was soll man denn machen wenn die es selber nicht hinbekommen ? Vor die Nase setzen war vielleicht etwas doof ausgedrückt, Helfer und Berater sind wohl die richtigeren Worte.
Ich habe jetzt mehrmals gelesen das mehrere EU Finanzminister kein Vertrauen mehr in Tsipras und Syriza haben, was ich nach dem Zick Zack Kurs der letzten Monate absolut verstehe.
Momentan liest man überall das Syriza zerfällt weil die sich intern nicht einigen können und das Tsipras über Neuwahlen nachdenkt, was soll man denn mit so einer Pseudoregierung planen und ausmachen ?
http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/griechenland-tsipras-regierung
http://www.n-tv.de/politik/IWF-fordert-Technokraten-Regierung-in-Athen-article15498176.html

Lost_Byte schrieb:
und endet meistens mit Revolten.
Die haben wir doch jetzt schon fast Dank der Syriza Regierung die sich nicht auf einen einheitlichen Kurs festlegen kann, Griechenland ist auch nicht mehr weit von einem Bürgerkrieg entfernt, Syriza hat das Land gespaltet wie es schon lange nicht mehr war, vor allem jetzt wo sich viele Griechen von Tsipras verraten und verkauft vorkommen und sich fragen wofür haben sie überhaupt ein Referendum abgehalten wenn die Sparpläne jetzt doch kommen.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe immer noch nicht, warum es sooo böse sein soll sein Geld an Bedingungen zu knüpfen. Griechenland ist nicht gezwungen das Geld anzunehmen. Die können ja auch versuchen sich am freien Kapitalmarkt zu refinanzieren und dann keine Renten und Löhne mehr zahlen, da sie von keinem denkenden Menschen mehr Geld bekommen...
Daher erschließt es sich mir auch nicht, warum so viele auf die Geldgeber schimpfen. Wenn ich einen Kredit bei einer Bank will, muss ich Sicherheiten hinterlegen. Im Falle von Griechenland sind diese Sicherheiten eben Reformversprechen.
 
Es wurde heute beim Gipfel eine Übereinkunft gefunden!

82-86 Mrd. Euro über 3 Jahre für Griechenland, darunter 25 Mrd. für die griechischen Banken als Rekapitalisierung. Diese 25 Mrd. Euros sollen aus dem neu zu gründenden griechischen Privatisierungsfond über 50 Mrd. Euros kommen, die restlichen 25 Mrd. sollen hälftig zur Schuldentilgung an die Gläubiger und zur freien Verwendung des gr. Parlaments verwendbar sein.

Bis Mittwoch, den 15.Juli 2015, muss das griechische Parlament erste Gesetze in Sachen Rentenreform und Umsatzsteuererhöhung verabschieden. Eine Woche später müssen weitere Reformgesetze umgesetzt sein.

Ich bin gespannt, ob das griechische Parlament in den nächsten 2 Tagen und nächste Woche so eine Entschlussfähigkeit an den Tag legen wird.
 
Ich bin gespannt, ob das griechische Parlament in den nächsten 2 Tagen und nächste Woche so eine Entschlussfähigkeit an den Tag legen wird.
Es stellt sich auch die Frage, ob so schnell Gesetze geschrieben werden koennen, die wirklich wasserdicht sind und nicht nach 5 Monaten vom Verfassungsgericht wieder verworfen werden. Man schaue sich die Gesetzgebungsverfahren in vermeintlich effektiven Laendern wie Deutschland oder Schweiz an, da dauert es Monate, bis mal ein Gesetz fertig formuliert ist und zur Abstimmung kommt.

Irgendwie haette man das ganze auch einfacher haben koennen, habe ich das Gefuehl. Ohne die ganzen Eskalationen auf beiden Seiten, ohne Referendum usw.

@Thisisacoup: neben all der berechtigten Kritik, nehmen viele das auch mal als willkommene Gelegenheit um Verschwoerungstheorien zu froenen oder sonstwieg mal Nazi Vergleiche rauszuhauen. Bekanntermassen gewinnt man mit Nazi Vergleichen ja sofort jegliche Diskussion...
 
Das Problem mit dem verabschieden von Gesetzen in Griechenland ist, dass sie in der Vergangenheit teilweise später wieder gekippt wurden. Die griechische Bevölkerung hat klar dafür gestimmt keine Reformen zu akzeptieren. Die Regierung hat hat die selbe Grundhaltung. Da sollte jeder der noch etwas Verstand hat wissen, dass alle verlangeten Reformen die jetzt auf dem Papier von Griechenland umgesetzt werden in der Praxis nie durchgeführt werden.

Das dritte Hilfspaket ist vor allem auch im Interesse von Ländern wie Italien und Frankreich. Allgemein wird eine immer größere Kluft zwischen Nord und Südeuropa deutlich, wo jeder Staat nur noch versucht für sich selbst die Rosinen raus zu picken. Leider wird in diesem gegeneinander Auspielen immer deutlicher, dass unsere Kanzlerin hoffnungslos überfordert ist.
 
ich würde griechenland eine zusätzliche option anbieten: die grichischen inseln als sicherheit für kredite und dann bekommen sie das geld ohne jegliche auflage und können nach eigenem gutdünken damit verfahren. zahlen sie bist stichtag x die kredite nicht zurück, fallen die inseln an die geldgeber. dann hat jeder was er will: griechenland hat geld ohne auflagen und kann nach eigenem ermessen damit verfahren, die geldgeber haben sicherheiten für ihr kapital und die ewigen gegenseitigen schuldzuweisungen und beschimpfungen haben ein ende, weil die fronten klar getrennt sind.
 
Tsipras wird zuhause vom wütenden Mop überrannt und es wird Neuwahlen geben.
Versprechen und Reformpläne müssen neu verhandelt werden.

mist,wirds nix mit griechischen Inseln auf ebay.
 
Das is doch alles Sinnlos.
Die können noch 100mal eine neue Regierung wählen, welche ihnen Wohlstand versprechen.
Ändern wird das nigs. Am Ende müssen sie Ihr System Grundlegend reformieren, weil es nicht anders gehjt.
 
ich denke schon, dass es was bringen würde, wenn eine griechische regierung käme, die offener für stricktes sparen ist. dementsprechend wäre auch das wohlwollen der geldgeber ein anderes und es könnten maßnahmen durchgesetzt werden, die mit tsipras nicht möglich sind. allerdings glaube ich auch, dass bei neuwahlen nur wieder die an die macht kommen, die den menschen das blaue vom himmel versprechen und die böse nazi-merkel als den sündenbock hinstellen. klar glaubt das einfache volk nur zu gern, dass es die schuld von anderen ist und jetzt alles besser wird. das sollten wir deutschen wohl am besten wissen, denn unter genau solchen vorraussetzungen hats ein gewisser österreicher geschafft, der als sündenbock die juden aus dem hut gezaubert hat und ebenfalls eine illusion von kommender besserung versprochen hat. darum dürfen wir auch nicht mit den fingern auf die griechen zeigen, wenn die nen tsipras wählen. feindbild + falsche hoffnungen funktionieren in der not immer...
 
@linkser,

neben all der berechtigten Kritik, nehmen viele das auch mal als willkommene Gelegenheit um Verschwoerungstheorien zu froenen oder sonstwieg mal Nazi Vergleiche rauszuhauen. Bekanntermassen gewinnt man mit Nazi Vergleichen ja sofort jegliche Diskussion...


Es geht darum, dass Foderungen gestellt werden, die von Griechenland aufgrund der wirtschaftli. Lage vllt. nicht gestemmt werden können. Noch mehr Kürzungen in Sozialetats, das ist durchaus kritikwürdig. Das Einlenken von Tsipras war doch richtig, was soll denn jetzt dieser Hohn? Meiner Meinung nach hatte er keine Wahl, das war von vorneherein klar, dass man ihm die Stirn bieten wird und zeigen, wer das sagen hat.
Was sonst hier teilweise geschrieben wird grenzt echt an Brandstiftung.


...Die Finanzminister befahlen als Vertrauensbeweis, dass die umstrittenen „Reformen“ der Mehrwertsteuer und des Rentensystems und andere Auflagen binnen zweier Tage, bis zum 15. Juli durchs Parlament gepaukt werden müssten. Bevor überhaupt weiterverhandelt werden könne, müssten wirtschafts- und finanzpolitische Anpassungsmaßnahmen verschärft und z.B. die durch Gerichtsurteil kassierte Rentenreform von 2012 finanziell ausgeglichen werden. Das Stromnetz soll sofort privatisiert werden. Bis hinein in die Sonntagsöffnung von Geschäften gehen die Befehle. Einmal mehr spielten sich die Finanzminister wie eine Besatzungsmacht auf, für die es offenbar nur noch die bedingungslose Kapitulation der Griechen gibt.

Da war urplötzlich ein Papier in die Öffentlichkeit gespielt, in dem von einem Finanzbedarf Griechenlands von bis zu 80 Milliarden die Rede war (Eintrag Rolf-Dieter Krause vom 11.07.2015 15:41 Uhr). Kein Mensch konnte diese Aufstellung überprüfen, aber die Liste macht deutlich, dass es im Wesentlichen – wie in den zurückliegenden fünf Jahren der „Hilfen“ – erneut nur um die weitere Rückzahlung von früheren Krediten und Zinsen oder um die Retten von Banken geht.

Auch diese horrende Summe wurde unhinterfragt in unseren Medien übernommen und im gestrigen ARD-Presseclub durfte der Bild-Mann Dirk Hoeren gleich vorrechnen wie viel Euro das die Deutschen kosten würde.

Man will also in der EU, angetrieben von der deutschen Seite, den irrsinnigen Kreislauf von Hilfsprogrammen zur Ablösung von Krediten und Zinsforderungen offenbar fortsetzen mit dem Ergebnis, das nach jeder neuen Milliardenhilfe den Griechen nur weitere „Sparmaßnahmen“ abverlangt werden, bis sie dann endlich noch ärmer sind als die – im EU-Jargon – angeblich so erfolgreichen Balten oder Slowaken. Pauperismus als Leitziel der Europäischen Union?

Merkel und Schäuble lehnen einen Schuldenschnitt strikt ab, weil sie offensichtlich Angst haben, dass auch andere Länder aus der Zwangsbewirtschaftung durch die Euro-Gruppe ausscheren könnten. Deshalb kommt für sie eine Umschuldung nur unter der Strafe des Ausscheidens aus dem Euro in Frage. (Wie in dem Grexit-Plan von Schäuble als Lockmittel vorgeschlagen.)

Man muss sich einmal klar machen, was dieser neue Kampfbegriff „zerstörtes Vertrauen“ bedeutet. „Vertrauen“ ist ein Wort das sich auf eine persönliche Beziehung, auf eine Einschätzung der Redlichkeit von Personen richtet. Schäuble und alle die in seinem Fahrwasser schwimmen, entziehen also der Person Tsipras und seinen Regierungsmitgliedern ihr Vertrauen.

Das heißt nichts anderes, als dass es nicht mehr um eine Lösung eines politischen oder finanziellen Problems geht, sondern nur noch darum dass man mit den handelnden Personen auf griechischer Seite nichts mehr zu tun haben will. Wenn Griechenland den Euro behalten will, dann heißt das für Schäuble nichts anderes, als dass die derzeitige Regierung weg muss.
Merkel und Schäuble wollen ein Exempel statuieren, dass eine Alternative zu ihrer Politik ohne Gnade verhindert wird.

Das ist das Signal, das an François Hollande oder an Matteo Renzi oder auch an die Podemos in Spanien ausgesandt werden soll.
Wenn sich Frankreich und Italien nicht wehren, dann werden sie demnächst wie die Griechen unter der Kuratel der von den Deutschen angeführten Nordeuropäer stehen.
 
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Hallo

Die Nachrichten sind da etwas zu früh zu optimistisch, die Geschichte ist noch nicht beendet.
Tsipras muss die Reformen noch innerhalb der nächsten drei Tage durchs Parlament bringen und dem Volk verkaufen.
Ich bin sehr zuversichtlich das Tsipras das noch versaut bzw. das die Reformen vom Parlament abgelehnt werden oder das die griechische Pseudo Regierung an der Entscheidung zerbricht oder das es einen Bürgeraufstand gibt.
Wahnsinn wie Tsipras gerade kapituliert hat und seine Ideologie, seine Wahlversprechen und das Ergebnis vom Referendum verkauft hat, da hat wohl jemand gelernt das ein Ideologe auch etwas zu essen braucht.

Grüße Tomi
 
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Ich sehe erhlich gesagt keinen Unterschied seit 2010. Kürzungen, Schulden, Schulden mit Schulden bedienen, mehr Schulden, Binnenmarkt schwächelt, mehr Schulden. Also wenn diese Reformen nicht funktionieren, dann haben bestimmt wieder die Griechen daran schuld, mal sehen.
 
Ach das Augenzuhalten der EU-Regierungen geht weiter.
Man stand kurz davor sich zu gestehen, dass all die Milliarden die durch Griechische Hände gerunnen sind der Restrukturierung und Produktivität des Landes nichts gebracht haben und nur temporär einen Lebensstandard finanziert haben, den sich die Griechen nicht leisten können. Und kurz vor der Erkenntnis das man die EU faktisch zur Transferunion gemacht hat, und nun damit aufhören will...machen alle einen Rückzieher. Übergangsgeld, 100Milliarden in 3 Jahren, das sind 1000 Milliarden für 30 Jahre, halt 1100 mit inflation !

Schon Minuten nach der verkündung wollen die griechischen Apotheker nun ihre Läden geschlossen halten und gegen eine Öffnung ihres Sektors Demonstrieren. Sie müssten laut reform hre Marktmacht teilen. Genau so wird jede Klientel gegen ihren "Anteil" an der Öffnung Griechenlands demonstrien.

Heute ist nur "Ruhe" wenn man wieder nicht darauf achtet, ob in Griechenland wieder was passiert.

Steuerhinterziehung sollte das Demokratische Recht sein, den Kurs der gewählten Regierung nicht zu unterstützen.
 
Man muss sich mal diese Dimensionen vor Augen führen:

Mittlerweile sind 600 Mrd Euro geflossen, oder anders gesagt 545.000€ pro Person, vom Baby bis zum Tattergreis.

11 Mio Menschen bringen die ganze EU ins Wanken und unsere Politiker machen munter mit.
 
Godde schrieb:
„Vertrauen“ [...] Das heißt nichts anderes, als dass es nicht mehr um eine Lösung eines politischen oder finanziellen Problems geht, sondern nur noch darum dass man mit den handelnden Personen auf griechischer Seite nichts mehr zu tun haben will.
Nein. Wenn ich dir auf Rechnung etwas liefere und ich mir nicht mehr sicher sein kann, dass du auch zahlst, dann ist das fehlendes Vertrauen. Im Fall Griechenlands wurde nicht nur das versprochene nicht eingehalten, sondern bereits umgesetzte Maßnahmen rückgängig gemacht.
Eine Firma hätte kein Problem damit dich weiterhin auf Vorkasse zu beliefern, wenn du deine Ausstände zahlst und immer in Vorleistung gehst, selbst wenn du zuvor per Lastschrift eingezogene Beträge zurückbuchen lässt und offene Rechnungen platzen lässt. Aber dann eben wirklich nur noch auf Vorkasse und nicht vertrauensvoll auf Rechnung, da das Unternehmen zu dem Zeitpunkt nicht mehr davon ausgehen kann, dass du irgendeine der Forderungen (aus Lieferung und Leistung) erfüllst.
 

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