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News Grüne Suchmaschine: Ecosia hat 250 Millionen Baumpflanzungen gefördert

Ganjaware schrieb:
Es ist völlig normal bzw. üblich, dass man sich als Unternehmer ein möglichst kleines Gehalt auszahlen lässt, da wenn man Geld aus der Firma nimmt, darauf im Verhältnis hohe Steuern und Abgaben zahlen muss und der Vermögenszuwachs innerhalb des Unternehmens in der Regel größer ist.
Weil es hier so rüber kommt: Das hat mit Uneigennützigkeit nichts zu tun.
 
Haxor schrieb:
Es ist völlig normal bzw. üblich, dass man sich als Unternehmer ein möglichst kleines Gehalt auszahlen lässt
Bleibt ja immer noch Vegetarier, der schmale (behauptete) CO2 Fußabdruck und die Einordnung als Weltbürger.

Letzteres sind wir alle zwangsläufig, egal was die Rechten weltweit sagen.
 
CCIBS schrieb:
dass der Betrieb der Kläranlage aufrecht erhalten bleiben muss. Und ich spekuliere mal, dass man dafür eventuell sogar eine Ausbildung braucht, um diese zu betreiben. Also eine gewissen Komplexität wird sie sicherlich zu haben.
Deiner Logik folgend müssten wir konsequenterweise sämtliche Umweltbudgets weltweit von technischer Infrastruktur abziehen und ausschließlich in Setzlinge stecken. Wenn das Kriterium für Umweltschutz "fehlende Komplexität" und der Verzicht auf "Ausbildung" ist, dann wären Kläranlagen, Filtersysteme oder Müllverbrennungsanlagen ja reine Risikofaktoren.

Nach diesem Weltbild könnten wir eigentlich alle Kläranlagen abreißen und durch je 250 Millionen Bäume ersetzen. Die speichern CO2, sind "kalkulierbar" und brauchen kein Fachpersonal. Dass unsere Flüsse und Böden dann biologisch tot wären, müsste man nach eurer Argumentation ja ignorieren – schließlich wurde hier behauptet, den Bäumen sei die Wasserqualität "egal".

Wer ernsthaft Ausbildung und Fachwissen als Hindernis für Umweltschutz darstellt, um das bequeme Marketing-Bild der "Selbstläufer-Bäume" zu schützen, betreibt keinen Naturschutz, sondern Realitätsverweigerung. Ihr priorisiert das gute Gefühl beim Klicken über die notwendige, komplexe Basis-Infrastruktur unserer Ökosysteme. Das ist Populismus in Reinform: Einfache (Schein-)Lösungen für komplexe Probleme.
 
Corros1on schrieb:
. Das ist Populismus in Reinform
OK
Corros1on schrieb:
bequeme Marketing-Bild
Du framst hier zum wiederholten Male, redest aber von
Corros1on schrieb:
Populismus in Reinform
Zugleich bringst du
Corros1on schrieb:
Einfache (Schein-)Lösungen für komplexe Probleme.



Ich frage mich hier: ist das Comedy, Trollerei oder einfach das komplette Fehlen von Selbstwahrnehmung?
 
Corros1on schrieb:
Deiner Logik folgend müssten wir konsequenterweise sämtliche Umweltbudgets weltweit von technischer Infrastruktur abziehen und ausschließlich in Setzlinge stecken. Wenn das Kriterium für Umweltschutz "fehlende Komplexität" und der Verzicht auf "Ausbildung" ist, dann wären Kläranlagen, Filtersysteme oder Müllverbrennungsanlagen ja reine Risikofaktoren.
Ganz im Gegenteil. Man muss Geld in deren Ausbildung stehen, um diese zu betreiben. Es ist mir rätselhaft, wie man exakt das Gegenteil aus diesem Post hat lesen können.

Corros1on schrieb:
Nach diesem Weltbild könnten wir eigentlich alle Kläranlagen abreißen und durch je 250 Millionen Bäume ersetzen. Die speichern CO2, sind "kalkulierbar" und brauchen kein Fachpersonal. Dass unsere Flüsse und Böden dann biologisch tot wären, müsste man nach eurer Argumentation ja ignorieren – schließlich wurde hier behauptet, den Bäumen sei die Wasserqualität "egal".
Das habe ich mit keine Wort so behauptet und auch für jeden offensichtlich herausgelesen, würde ich der Notwendigkeit solcher Anlagen voll und ganz zustimmen. Ich finde es aber auch seltsam, wieso jetzt Ecosia für die Ausbildung und Aufbau im speziellen nun zuständig sein sollte. Nur weil sie nun entschieden haben, Baumprojekte zu fördern? Und wie schon gesagt, wenn das für dich ein solch großes Anliegen ist, kannst du das Ecosia mitteilen und auch deren Antwort hier Posten. Ernsthaft. Mach das.

Corros1on schrieb:
Wer ernsthaft Ausbildung und Fachwissen als Hindernis für Umweltschutz darstellt,
Ich hätte ja nicht Umwelt und Versorgungstechnik Studiert, wenn ich es als Hindernis ansehen würde 😉
Corros1on schrieb:
um das bequeme Marketing-Bild der "Selbstläufer-Bäume" zu schützen, betreibt keinen Naturschutz, sondern Realitätsverweigerung. Ihr priorisiert das gute Gefühl beim Klicken über die notwendige, komplexe Basis-Infrastruktur unserer Ökosysteme.
Wie schon angedeutet, habe ich im meinem Beruf diesbezüglich schon genug komplexe Lösungen zu lösen. Natürlich jetzt nicht direkt bei der Kläranlage, sondern halt bei der Gebäudetechnik. Aber vielleicht erlaube ich mir deshalb dann wo anders gemütlicher zu sein und einfach mal einen Baum Pflanzen zu lassen. Aber auch jemanden, der in der Autoindustrie arbeitet und die E-Mobilität voranbringt, würde ich einen Beitrag in die Richtung anerkenne.

Corros1on schrieb:
Das ist Populismus in Reinform
Sicher? Du wirfst mir jetzt Populismus vor. Mal so. Du gehst nie direkt auf den Inhalt den Post ein, liest teilweise das Gegenteil heraus und unterstellt den anderen ständig etwas.
Findest du nicht, es wäre Sinnvoller auf den Inhalt meines Post zu antworten, anstatt auf, "was auch immer"? Ich meine, etwas amüsant ist das schon, aber halt nicht zielführend.
 
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lynx007 schrieb:
Hoffe das ist bei Escosia anders. Aber Zählt dort ein Baum, erst als Baum, wen der mehrer perioden gesund überstanden hat, wen der nach definiton kein Settzling mehr ist und auch ohne Pflege überlebt?! Vermultich nicht. Oder?


Siehe hier:

xmimox schrieb:
Ich hab mal gegoogelt: Ecosia sagt selbst, Bäume würden per Satellit und Vor-Ort-Besuchen überwacht und erst gezählt, wenn sie länger als drei Jahre überleben.
 
@CCIBS ich habe das Diskutieren hier aufgegeben. Bei dem Herrn mit der Kläranlage ist es offensichtlich zwecklos.
Ich weiß nicht, an welcher Stelle genau er sich ausgeklinkt hat, aber nur weil evtl eine Kläranlage in bestimmten Regionen tatsächlich besser / sinnvoller wäre, als ein Baumprojekt, stellt er die Sinnhaftigkeit der Baumpflanzung an sich in Frage - und alle, die das nicht so sehen, sind anscheinend doof, Realitätsverweigerer, Greenwasher, Populisten... (umgekehrt meint er ja offensichlich, alle Anderen würden komplett ALLE Kläranlagen für Überflüssig halten. Wahnvorstellung?)
Gerade in Bezug auf "Selbstläufer-Bäume" habe ich ihn und andere auch schon mehrfach auf die "Bauminseln" und ähnliche Forschungen von Ecosia hingewiesen, das ignoriert er einfach, weils seiner Argumentation zugegen läuft.
Das er mit seiner Verbissenheit vollkommen über das Ziel hinaus schießt, merkt er gar nicht. Genau wie "Mr. Netto-Negativ". Von daher - mach Dir einen schönen Sonntag und lass sie in ihrer Suppe aus Griesgrämerei köcheln.
 
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@n8mahr
Den letzten Post wollte ich jetzt nicht unkommentiert lassen, da meine Antwort (auffällig) missverstanden wieder gegeben wurde. Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass ich mich wirklich Missverständlich ausgedrückt habe.

Ich bin aber wirklich irritiert, wie Emotional das hier geführt wird, in Relation der Größe von Ecosia, die laut Wikipedia
Ecosia steht 2025 auf Platz 6 der meistgenutzten Suchmaschinen in Deutschland, mit einem Marktanteil von 1,18 %
Platz 6! Ich bekomme aus dem Stand nicht einmal 6 Suchmaschinen zusammen (google, bing, yahoo, Gogoduck, Ecosia. Wer ist Nr. 6?). Wir reden hier jetzt wirklich nicht von einer Firma, welche in ihrem Bereich Marktbeherrschend ist, und finanzielle Mittel zur Verfügung hat, dass dessen Spenden wirklich entscheiden können, wie solche Projekte und Prioritäten gelenkt werden.
 
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Nutze die Suchmaschine schon lange, seit ich auf ARTE eine Doku gesehen habe, wo ein Teil über purpose-Unternehmen war und Ecosia als Beispiel herausgegriffen wurde. Ich finde die Ergebnisse der Suche ehrlich gesagt gut und etwas neutraler als Google etc. Dort entwickelt sich schnell eine Art Such-Gewohnheits-Filterblase, weil den Leuten aufgrund ihrer Gewohnheit immer die gleichen Ergebnisse angezeigt werden, was die Leute dann für besonders gute Ergebnisse halten. 😅
 
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Ich finde das Projekt super.
Mich würde es aber wirklich interessieren, wie viele der 250 Millionen Bäume wirklich noch stehen.
Es ist ja normal, dass nicht jeder gepflanzte Baum überlebt, aber selbst wenn nur 30% überleben, ist das besser als gar nichts.
 
MaverickM schrieb:
Seit über einem Jahr nutze ich EnteEnteLos und bin deutlich zufriedener.
Ich habe es mit DuckDuckGo vergangenes Jahr wirklich mehrere Wochen probiert, aber in den meisten Fällen waren die Suchergebnisse einfach schlecht.
So unterschiedlich können die Erfahrungen sein.

Ecosia taucht immer mal wieder auf meiner Bildfläche auf, aber so richtig getestet habe ich das auch nicht. Vielleicht nehme ich mir das mal demnächts vor.
 
Leider ist das nur der winzigste Tropen auf den heißen Stein. Man beachte: Die Erde hat 3 Billionen Bäume (drei tausend Milliarden). Und es waren mal 6 Billionen. Das muss man sich mal reinziehen, wir haben drei tausend Milliarden Bäume abgeholzt.
 
@Jakxx Es ist eine Tragödie, wie wir Menschen unsere und die Lebensgrundlage anderer Organismen kontinuierlich und systematisch vergiften, ausbeuten und zerstören. Da zählt jeder noch so "winzigste Tropfen". Und umso schlimmer ist es, dass sich Menschen angesichts dessen weiterhin weigern, selbst simpelste Gewohnheiten zu überdenken. Viele Beiträge hier sind der traurige Beweis.
 
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Jakxx schrieb:
Das muss man sich mal reinziehen, wir haben drei tausend Milliarden Bäume abgeholzt.
Holz war über Jahrtausende hinweg der Baustoff und Energielieferant schlechthin, wundert dich das denn irgendwie? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, da wo du gerade wohnst, stand früher ein Wald.

Es leben aktuell 8 Milliarden Menschen auf der Welt. Sehe das mal so, es ist fast ein Wunder, dass drei Billionen Bäume noch stehen.
 
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@Guitarluke
Gleichzeitig behauptet Gemini aber das die Daten darüber und wie sie ausgewertet sind geheim sind. Merkst du was! :evillol: :daumen:

Wäre aber Industrie Goldstandart nicht eher vollständig Transparenz darüber? Also eine präzise, lückenlos, bekläbigt woher, wie und von wem die Daten stammen?
Und sind wir wirder bei WWF oder Greenpeace, die ganz sicher auch Top Organisationen sind, aber leider auch in diesen Greenwashgin Strudel geraten sind.

Ich mein eine lückenlose Dokumentation die man nciht offenlegt, obwohl man nichts zu verbergen hat?! Kann man natürlich vielicht in anderen Sektoren andree Gründe anbringen: Aber ich wüsste nicht warum man Bäumepflanzen, die Dokumentaiton und begläubigung unter strenge Geheimhaltung fallen würde, wen man ncihts zu verbergen hat?!?! Und das wird ja auch kritisiert.

„Ecosia gibt etwa 25 % seiner Einnahmen für Baumpflanzungen aus. [...] Das ist viel weniger als in den Vorjahren und deutlich niedriger als bei Alternativen wie Search For Trees, das 60 % der Einnahmen [nicht nur des Gewinns] investiert.“
„Im FAQ zum [Ecosia] Chat heißt es: ‚Wir haben den Kohlenstoff-Fußabdruck unseres KI-Chatbots geschätzt und [...] er erhöht den Fußabdruck nicht wesentlich.‘ Auch damit kann ich wenig anfangen. Mich würde die [konkrete] Schätzung sehr interessieren.“
„Ecosia ist eine bloße Suchmaske für Bing [...]. Abseits von Umwelt- und Klimaschutz gibt es kaum Vorteile [...]. Bing kann die Suchanfragen speichern [und verarbeiten], was für den Nutzer nicht transparent nachvollziehbar ist.“



Nochmal, wer was "gutes" Tun will und sich besser fühlt, der soll escosia nutzen. Ist praktisch BING mit Bäume pflanzen. Aber wer vielicht wirlich helfen will, der sollte sich halt auch die Unternehmen suchen, die transparenter sind. DIe die gibt es nämlich auch.
Ich will es jetzt auch nciht totreden! Aber will man wirlich Bäumepflanzen, mit Scheck gibt es sicher deutlich bessere Unternehmen. Will man nur nicht google verwenden, klar geht vermutlich in ordnung. Ich habe ja auch eine FokusApp bei deren verwendung und konsum von Adds, Bäume gepflanzt werden sollen. Aber wer wirklich helfen willl, gibt es sicher besser alternativen.

zb.
Während Ecosia oft dort pflanzt, wo es gerade werbewirksam ist, verfolgt der Rainforest Trust einen radikal anderen Ansatz: Landerwerb.

  • Warum Goldstandard? Sie kaufen physisch Land (Regenwald), um es dauerhaft unter Schutz zu stellen. Das ist effektiver als Neupflanzungen, weil bestehende Ökosysteme deutlich mehr CO₂ speichern als Setzlinge, die oft wieder eingehen.
  • Transparenz: Sie halten einen 100/100 Score bei Charity Navigator.
  • Der Hebel: Durch Kooperationen mit lokalen Regierungen kosten manche Gebiete nur wenige Dollar pro Hektar. Dein Geld landet zu 100 % im Projekt, da die Verwaltungskosten oft durch den Vorstand privat gedeckt werden.



  • oder
Dies ist die Wahl für Leute, die keine Zeit für Greenwashing haben und "datengetrieben" spenden wollen. Founders Pledge wird oft als das "GiveWell für das Klima" bezeichnet.

  • Warum Goldstandard? Sie analysieren Organisationen extrem hart nach der Metrik: "Wie viele Tonnen CO₂ vermeide ich pro gespendetem Euro?"
  • Ihre Empfehlungen: Sie raten oft nicht zu Baumpflanzungen, sondern zu Organisationen wie Clean Air Task Force (CATF) oder Carbon 180. Diese arbeiten an politischen Rahmenbedingungen oder Technologien (CO₂-Abscheidung), die einen Millionen-fachen Hebel gegenüber einem einzelnen Baum haben.
  • Radikale Ehrlichkeit: Sie sagen dir offen, dass Bäumepflanzen oft die ineffizienteste Art ist, das Klima zu retten.

Lange rede kurzer Sinn. Sicher wird auch irgendwo eine Baum stehen, der länger als 5 Jahr steht. Aber es ist halt auch BINGs Greenwashing tool. Und machen wir uns ncihts vor, viele nutzen es halt nur für ihr Gewissen, um nicht aktiv spenden zu müssen. "Seh her, ich tu was gutes". Wer denkt dort stünde das an aller erster stelle, der belügt sich selbst. Muss ja auch nciht. VIele wie ich haben gar nicht die Kohle große Betäge an "bessere" Orgas zu spenden. Und wer die Kohle hat, und wirklich etwas tun will, der wird vermutlich nciht escosia nutzen um Bäume zu pflanzen, weil ihm ja dann auch der Prozess, mit seinem Geld was zu verändern, nicht unwichtig ist.
 
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lynx007 schrieb:
Lange rede kurzer Sinn. Sicher wird auch irgendwo eine Baum stehen, der länger als 5 Jahr steht. Aber es ist halt auch BINGs Greenwashing tool.
Ich habe das Gefühl, viele wissen nicht wirklich was Greenwashing ist. Greenwashing bezeichnet etwas, was nachweißlich nur etwas vorgibt, aber keinen Nutzen hat, bzw. weit hinter dem besagten zurück bleibt. Das schlimmste was ich diesbezüglich fand war, dass Ecosia nur 80 % und nicht 100 % des Gewinnes eingesetzt hat. Ansonsten habe ich aber jetzt noch kein Argument gelesen, was der Aussage Greenwashing wirklich stützt.

lynx007 schrieb:
Und machen wir uns ncihts vor, viele nutzen es halt nur für ihr Gewissen,
Natürlich macht man das auch für sein Gewissen.
lynx007 schrieb:
um nicht aktiv spenden zu müssen.
Da reicht Ecosia für mich leider nicht aus. Da muss ich schon etwas tiefer in die Tasche greifen.
lynx007 schrieb:
"Seh her, ich tu was gutes". [...]
Jetzt speziell für Ecosia wäre mir das noch nie aufgefallen. Hat das jemand hier in der Signatur stehen.
lynx007 schrieb:
Und wer die Kohle hat, und wirklich etwas tun will, der wird vermutlich nciht escosia nutzen um Bäume zu pflanzen, weil ihm ja dann auch der Prozess, mit seinem Geld was zu verändern, nicht unwichtig ist.
Natürlich.
 
CCIBS schrieb:
Ich habe das Gefühl, viele wissen nicht wirklich was Greenwashing ist. Greenwashing bezeichnet etwas, was nachweißlich nur etwas vorgibt, aber keinen Nutzen hat, bzw. weit hinter dem besagten zurück bleibt.
Das ist nicht richtig! Schon "keinen Nutzen" ist unvereinbar mit dem Sinn von Greenwashing, der Hauptsinn von Greenwashing, ist das washing um den "dreck" zu maskieren. Ähnlich wie bei der Geldwäsche, dem "waschen" von Geld. Nur gehts beim Greenwashing nicht um Steuer und kriminell erwirtschaftes Geld, sondern halt um Produkte die halt Umweltschädlich sind.
Und in der Regel sind die Unternehmen die sehr Medienwirksam präsent sind( haben ja auch Kohle, von woher blos?!?!) die Firmen die halt in solche geflecht miteingebunden sind. Und wen man diesen FIrmen auf den Zahn fühlt, erst tiefes schweigen, dann leugenen, und am ende hieß es halt immer wieder "Wir machen etwas. Ohne diese Geld würde es das nicht geben"! Also ähnlich wie du, "solange was passiert ist es kein greenwashing". Aber das stimmt halt nicht wen man sich die gesamte verbunden struktur dahinter anschaut. Wo der Schadausstoß, der Schaden nicht im verhältnis zur "Reperatur" steht... insbesonders wen man das Markting davon abzieht... weil darum geht es ja auch! Greenwashing ist Marketing.

Und vielleicht irre ich mich. Aber aufgrund der Intransparens halt eich Escosia für eines von vielen Greenwashing Unternehmen. Eben weil sie nciht jede Möglichkeit ausschöpfen um das nach ausen auszieschliesen, wie andere Verbände oder Firmen die das auch tatsächlcih machen. Aber das muss jeder für sich selbst wissen. Es wird aber oft nicht ohne Grund kritisiert. Und zu sagen bei escosia sei Kritik haltlos, scheint nciht zu stimmen. Man findet auch über escosia was, wen man etwas suchen und finden will.

Weil vieles Intransparent ist. Ihre verbändlung mit Microsoft usw....
Firmen die in dem Bereich tätig sind, aber auch wikrlich mit Greenwashin gnicht in verbindung gebracht werden wollen, was schwer ist, sehr schwert, zeigen auch das es ausgeschlossen ist. Mal mehr oder wengier... weil dann gibts halt auch deutlcih weniger Geld. Daher kennt die natürlich kaum jemand auser diejenigen denen das wirklcih wichtig ist, weil sie nciht Medienpräsent sind.

und weil du nichts gefunden hast oder woltest, bevor ich diesen Thread dann für mich stumm schalte...

"Ecosia is a Microsoft proxy" (März 2024, Geoffrey Huntley, Cyber-Sicherheitsexperte/Autor).
  • Kern: Ecosia verkauft sich als Alternative, ist aber technisch zu 100 % von der Infrastruktur (Bing) eines Billionen-Dollar-Konzerns abhängig, der massiv in fossile Industrien investiert.
"The Problem with 'Profit' Spending" (Finanzanalyse 2023/24, Impact Insider, Fachmagazin für Philanthropie).

  • Kern: Ecosia definiert "Gewinn" selbst. Hohe Ausgaben für Marketing und Gehälter mindern den Baum-Anteil massiv, ohne dass die genauen Budget-Interna (Gehaltsgefüge) für Nutzer einsehbar sind.

"Pflanz-Zertifikate ohne Überlebensgarantie" (Update 2024, Prof. Dr. Pierre Ibisch, Ökologe).

  • Kern: Die Zählweise ("X Bäume gepflanzt") ist irreführend, da Ecosia keine langfristigen, transparenten Audits liefert, wie viele Bäume nach 10 Jahren noch CO₂ binden.


Nochmal zum nachlesen was die exakte Definiton von Greenwashing ist!
https://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing


Aber ich will jetzt auch nciht weiter darauf eingehen. Bin erstmal aus dem Thema drausen. Aber wen schon WWF, Greenpeace erfolgreich in Greenwashing Affairen verbunden waren, und ich nahc 10 min Recherche soviel auch über escosia lese, ich brauche da für mich nicht mehr. Ganz im gegnteil ich finde es erbämlich das MS Bing es gerade mal schaft 250 Millionen Bäume zu pflanzen.
Ecosias Baumpflanzungen sind eine beeindruckende Leistung für eine Nischen-Suchmaschine. Vergleicht man diese jedoch mit den CO₂-Emissionen der Tech-Riesen, relativiert sich die Wirkung schnell:

  • Ecosia (insgesamt): Das Unternehmen hat insgesamt rund 200 bis 250 Millionen Bäume gepflanzt. Die Initiative "Grüne Mauer" in Afrika könnte allein mit einer Milliarde Bäumen schätzungsweise 250 Millionen Tonnen CO₂ binden. (Die genaue CO₂-Bindung der gepflanzten Bäume wird nicht direkt veröffentlicht, da sie stark von Faktoren wie Baumart und Standort abhängt.)
  • Microsoft (2024): Der Konzern war im letzten Geschäftsjahr für etwa 15 Millionen Tonnen CO₂ verantwortlich.
  • Amazon (2024): Der Versand- und Cloud-Riese emittierte im gleichen Zeitraum 68,25 Millionen Tonnen CO₂.
  • Google (2024): Die Gesamtemissionen des Suchmaschinen-Primus lagen im zweistelligen Millionenbereich pro Jahr. (Google gibt keine absolute Gesamtzahl bekannt, aber Quellen verweisen auf einen signifikanten, zweistelligen Millionen-Tonnen-Wert pro Jahr.)
  • Apple (2024): Selbst der vergleichsweise effiziente Technologiekonzern emittierte noch rund 15 Millionen Tonnen CO₂ (nach eigener Aussage reduziert)
 
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lynx007 schrieb:
Nochmal zum nachlesen was die exakte Definiton von Greenwashing ist!
https://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing
es ist nie Klug eine Quelle zu nennen, die einem selbst widerspricht und dies auch noch im Einleitungstext
Greenwashing oder Greenwash (englisch; wörtlich „grünwaschen“, übertragen: „sich ein grünes Mäntelchen umhängen“) ist eine kritische Bezeichnung für das Verbreiten von Informationen und Kommunikationsinhalten und für sonstige Aktivitäten, die bewusst darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen, ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gibt.

Auch deine Punkte sind jetzt ziemlich schwach.

lynx007 schrieb:
"Ecosia is a Microsoft proxy" (März 2024, Geoffrey Huntley, Cyber-Sicherheitsexperte/Autor).
  • Kern: Ecosia verkauft sich als Alternative, ist aber technisch zu 100 % von der Infrastruktur (Bing) eines Billionen-Dollar-Konzerns abhängig, der massiv in fossile Industrien investiert.
Kannst du diese fossile Industrie (also direkte Firmen) benennen?

lynx007 schrieb:
"The Problem with 'Profit' Spending" (Finanzanalyse 2023/24, Impact Insider, Fachmagazin für Philanthropie).

  • Kern: Ecosia definiert "Gewinn" selbst. Hohe Ausgaben für Marketing und Gehälter mindern den Baum-Anteil massiv, ohne dass die genauen Budget-Interna (Gehaltsgefüge) für Nutzer einsehbar sind.
Ich glaube, das ist bei einer GmbH typisch.
lynx007 schrieb:
"Pflanz-Zertifikate ohne Überlebensgarantie" (Update 2024, Prof. Dr. Pierre Ibisch, Ökologe).

  • Kern: Die Zählweise ("X Bäume gepflanzt") ist irreführend, da Ecosia keine langfristigen, transparenten Audits liefert, wie viele Bäume nach 10 Jahren noch CO₂ binden.
Sie sagen, sie pflanzen Bäume. nicht mehr und nicht weniger.

Insofern du für den ersten Punkt die Firmen benennen kannst, könnte man dies also Punkt gelten lassen. Die anderen beiden sind ziemlich schwache Punkte, welche ich ja nur mit einem Satz außer kraft setzten konnte.
 
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Neint, stimmt so nicht! Dann ist der von mir deutsche WIKI eintrag leider falsch. Kann dir auch jeder Umweltverband bestätigen! Aber selber wen man über den Sinn und Prozess von Greenwashing nachdenkt. Wird mir jetzt auch zu doof allein Karrusel zu fahren. Red dir ein das es kein Greenwashing ist, oder recheriere selber, aber bin damit fertig.

https://en.wikipedia.org/wiki/Greenwashing
1776757424044.png
 
lynx007 schrieb:
Red dir ein das es kein Greenwashing ist, oder recheriere selber, aber bin damit fertig.
Mach ich ja und ich finde nicht wirklich etwas, weshalb man Ecosia wirklich Greenwahshing vorwerfen könnte. Du verlinkst nur den Wiki Artikel, ohne ihn gelesen zu haben, bzw. richtig zu verstehen, was du ja sogar selbst eingestehen musst.
lynx007 schrieb:
Dann ist der von mir deutsche WIKI eintrag leider falsch.
und auch wenn Ecosia sicher nicht jede Punkt erfüllen kann, um 0 Greenwashing zu ein.
  • Das Baumpflanzen ist offensichtlich real und auch Unabhängig überprüfbar.
  • Was ich gefunden habe, ist die Transparenz bei Ecosia relativ hoch (wenn aber nicht perfekt). Aber das schafft wohl kaum keine GmbH ohne ihre Bücher zu 100 % offen zu legen.
  • Auch scheint keine Täuschung vorzuliegen. Sie tun im Grunde, was sie versprechen.
  • Was man vorwerfen kann ist, dass einige Ziele zu beginn (unrealistisch) hoch gegriffen waren. Aber es gibt auch Firmen, die viel versprechen, wo bis heute das Versprechen nicht eingehalten wurde. Nicht mal im Ansatz.
Und wie gesagt, fand ich die von dir Zitierte Positionen ziemlich schwach, bzw. habe dich gebeten, die Fossile Firmen zu benennen. Auf die Schnelle habe ich selbst dazu nichts gefunden
1776760073777.png

Sorry, dass ich hier jetzt mal nur eine KI Antworten lasse
 
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