Da gibt es nichts vernüftiges mehr. Er ist tot, Jim.
Selbst das von mir mal ausgetestete HMD 6300 4G, was aus technischer Überlegenheit nicht mehr im Handel verkauft wird, aus dem obersten Regal der angeblichen Business Serie war trotz guter VoLTE Sprachqualität in allen anderen Bereichen nichts, aber gute Sprachtqualität hatte ich schon mit dem Siemens S10D von 1997 und mit den besseren Sprachcodec nochmals gesteigert um 2008, bekannt als HD Voice um das die Provider selbst Bullshit Marketing trieben.
Die beste Sprachqualität hatte ich bis jetzt nur mit dem Blackberry Passport. Sehr hochwertiger Ohrlautsprecher, der die natürliche Artikulation abbildete und es sich bei der Musikwiedergabe beim privaten Abhören zeigte. Als alternatives Mobiltelefon ist es mir noch nicht unter die Ohren untergekommen, weil das im Lautsprecher verbaute Mikrofon zusätzliche Aufgaben der adaptiven Lautstärkeanpassung und ANC direkt am Ohr übernahm. Mit insgesamt 4 Mikrofonen war das Passport sowieso ein Konferenzdiplomat. Also wenn die Chefvisite einen Notfall hätte und das Telefon nebenbei mitlaufen müsste. Es hat recht gut Hintergrundgeräusche gedämpft, wenn ich es auch nicht mit so etwas lauten wie einer Beatmungsmaschine getestet habe.
Ich habe jedenfalls das HMD 6300 4G sogar gegen mein altes QTEK9100 (HTC Wizard100) von 2005 getestet. Wenn sogar Windows Mobile spätestens 2008 besser bedienbar war. Selbst die Tasten waren alle knackiger, das 4 Wegekreuz exzelllent und der eloxierte Kunststoff qualitativ hochwertig, falls nicht zu sehr durchbrochen. Da hätte ich mir nur den im HMD verbauten Qualcomm Chipsatz im alten PocketPC gewünscht. Das bewährte Pebble Design liegt nämlich sehr gut in der Hand. Zum
6300 4G habe ich auch in andern Themen geschrieben.
Beim Pebble Design wären wir nämlich auch beim alten und sehr handlichen Siemens S35i, was die umgesetzte Höchstform des Gigaset Formsprache im Mobiltelefonbereich war. Danach hat selbst Siemens nichts mehr richtig im Design gemacht, wenn ich mit einem viel zu kleinen S55 mit Sprachabbrüchen und letztlich dem schlecht bedienbaren S65 2006 zum Qtek wechselte, was aber ein hörbarer Rückschritt in der Sprachqualität durch den Lautsprecher war. Über Headset wieder ok.
Ehemals gute Mobiltelefone mit völlig überzüchteten Features als Featurephones wurden jedenfalls unbrauchbar.
Ich hätte jederzeit das S35i gegen das Original Nokia 6310 genommen. Die Nokia 6000 Serie war im Business keine Konkurrenz, sondern ein überwertetes Produkt für Nokia Fans.
Hätte ich das Startkapital, würde ich die Designsprache des Siemens S35i und der in der Mitte positionierten Rufannahmetaste mit neuer Technik neu auflegen.
Eine Telefonbuchtaste beim Telefon ist doch auch Pflicht.
Es würde zusätzlich abriebfestere Kunststofftasten geben und halt modernen SoC mit aktueller Mobilfunktechnik.
Das Gewicht würde sich letztlich an der Akkugröße orientieren und einem guten Schwerpunkt in der Hand liegend.
Gürtelclipaufsatz oder Schlaufendurchführung auf der Oberseite inbegriffen.
Ohrlautsprecher auch für das Mithören ausgelegt.
Desweiteres würde es Administratorverwaltungsoftware geben, sollte das Produkt in Unternehmen Einsatz finden. Notizaufnahmetaste und Kamera administrativ abschaltbar. SIM und Telefonfunktionen variabel blockbar.
Die 100€ wären sicher nicht haltbar, aber das Telefon wäre jeden Cent wert es über die Jahre seiner Nutzungszeit zu bezahlen.
Da würde ich sicher auf der Geräterückseite noch ein Sichtfenster für individualisierte Kennung einbauen.