Guild Wars 2 für Linux

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KillX

Lieutenant
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Ja, dass wird sich natürlich lohnen.
Bei einem sinkenden Marktanteil von 1%, wovon vielleicht maximal 10% Guildwarsfähige Hardware haben, können sie dann ja doch schon 500 Einheiten verkaufen. Da würde ich auch richtig in die Tasche greifen für eine Portierung und natürlich für Support, weil es ja auf jeder der unzähligen Distributionen reibungslos unter Linux laufen wird.
 
Wer unter Windows Guild Wars 2 spielen will versucht das ja auch nicht mit einem Pentium 2... sollte außerdem rein informativ sein.

Des weiteren ist es doch so, je mehr Spiele für Linux verfügbar sind desto mehr Leute werden es nutzen, oder nicht ?
 
nein - ich denke die leute die linux nutzen wollen tuen das wenn sie es wollen sowieso...alle anderen wollen sich nicht damit auseinandersetzen

GL
 
@GrinderFX

Ja, deshalb nimmt humble bundle nur Spiele die auch auf Linux laufen auf....
Es geht manchmal nicht nur um die Marktanteile und Absatzzahlen.

MfG von einem Spieleentwickler
 
wenn der linus markt so uninteressant ist, warum portiert bitte valve dann zu mindest l4d2 für linux und arbeitet mit nvidia bei der portierung der treiber so eng zusammen? linux ist performanter was spiele betrifft.
 
Zuerst muss die Windows-Version noch optimiert werden. AMD-Rechner sehen gegenüber Intel absolut kein Land und das Multithreading könnte evtl. auch noch verbessert werden. Generell ist die Performance eher schlecht bzw. sind die Performanceeinbrüche bei vielen zu heftig.

Eine Linuxversion ist nice to have, aber wer bezahlt die Linux-fähige Version? Hinter einem Spieleentwickler stehen Geldgeber/Banken/Sponsoren, die Gewinn sehen wollen. Folglich wird da ziemlich sicher nichts passieren.
 
lasst euch doch von grinderfx nicht provozieren ...
gebt ihm einen fisch und schickt ihn ins heiseforum zurück.

aber zum thema, da ubuntu die wohl bedeutsamste desktop distro ist,
konzentrieren sich z.B. spieleentwickler wie valve darauf.
da ubuntu selbst schon sehr viel dafür tut als spieleplattform
wahrgenommen zu werden kann ich mir gut vorstellen,
dass wir vielleicht schon im nächsten jahr das ein oder andere
mmo (ich beziehe mich auf besonders auf wow) für linux sehen werden.

für die anderen entwickler ist valve hier der testballon, sind die treiber ok
(nvidia soweit ich sehe ja, intel auch aber da fehlt es halt an der rohleistung
und amd/ati na ja mal abwarten wenn der "wundertreiber" für steam kommt)
dann ist aber noch lang nicht alles gewonnen, die produkte müssen
sich noch verkaufen, dass es funktioniert und dass linux nutzer
bereit sind mehr zu zahlen sieht man am humble bundle.

kurzum ich bin gespannt auf steam für linux, wenn das ein erfolg
wird, dann kommt gw2 und andere mmos ganz zügig von allein.
 
GrinderFX schrieb:
Mfg von einem EX Spieleentwickler
Warum das? Am Markt vorbeientwickelt, so wie viele andere auch? ;)
Und Valve scheint ziemlich unwirtschaftlich zu denken, oder?

Meines Erachtens kann man den Marktanteil von Linux gar nicht wirklich messen - wie auch? Ich kenne einige Leute, die Linux - egal welche Distribution - seit Jahren, wenn nicht schon über zehn Jahre nutzen und nach außen hin (Internet) gar nicht messbar sind, weil sie ihr System verschleiern (oder gar als Windows ausgeben). Ich behaupte, der Marktanteil von Linux im Desktop-Bereich liegt real nicht bei ~1 %, sondern bei um die 5 %, Tendenz steigend.

Ich selbst nutze Windows, vorwiegend wegen den Spielen - würden sie komplett auch unter z. B. Ubuntu laufen, hätte ich längst ein anderes Betriebssystem installiert.
Dass man sich mit Linux oder einer gängigen Distribution wie Ubuntu auseinandersetzen muss, würde ich so nicht sagen - die meisten meiner Verwandten und Bekannten haben nach jahrelanger Windows-Nutzung ein aktuelles Ubuntu in Verwendung und kommen, obwohl es ausschließlich Computer-Neulinge bzw. -Wenignutzer sind, hervorragend damit zurecht. Das Tolle an Ubuntu ist für den Nutzer wie auch für mich als "Fachmann", dass ein Paketmanager das KOMPLETTE System - sofern man Programme auch über diesen installiert hat - aktuell halten kann. Schaut man sich ein Windows-System eines Normalnutzers nach einiger Zeit an, stellt man fest, dass alle möglichen Programme gnadenlos veraltet sind ... da braucht man sich doch nicht wundern, dass das System irgendwann seinen Betrieb (teilweise) einstellt bzw. man zur Zielscheibe von Angreifern wird. Weiterhin funktionieren unter Ubuntu Dinge, die unter Windows nicht mal durch Zusätze genauso gehen ... ein Bekannter z. B. kann RAW-Bilder seiner DSLR dort per se anschauen, unter Windows 7 funktionierte das nicht mal mit dem Kamera-Codec-Pack. :rolleyes:
 
Txxxxs, der anteil an linux ist viel höher. nur das problem ist, dass viele es z.b. als 2.system laufen haben und dieses nur teilweise, wenn überhaupt, in die statistik eingeht
 
@nik_

FULL ACK

sehe ich genauso. Windows und Mac kann man gut über Aktivierung/Registrierung und Verkäufe statistisch festhalten. Aber wie macht man das bei Linux? Oftmals als Zweitsystem neben Windows läuft, muss auch nicht registriert/aktiviert werden. Außerdem gibt es hunderte Distributionen. Daher schecht erfassbar.

Gefühlt würde ich allerdings sagen das es mit der Anzahl der Mac-User gleichauf oder darüber liegt.
 
Nein!
Einen besseren Job, mit mehr, Geld und weniger Arbeit.
Viele haben hier einfach keine Ahnung und träumen immer noch von der Spieleentwicklerwelt.
Der Fakt ist aber, die Bezahlung ist bescheiden und die Arbeitszeit fern der 60 Stunden pro Woche.
Und so groß müssen die Fähigkeiten als Spieleentwickler auch nicht sein. Dazu kommt noch, dass wie schon beschrieben, der Geldgeber bestimmt und man Sachen implementieren muss, die einem saudumm vorkommen.
Und die Aussage mit dem Markt vorbei entwickelt zeigt schon, wie wenig Ahnung vorhanden ist. Denn wie schon beschrieben, gibt einem das der Auftraggeber vor.

Die Macuseranzahl ist mehr als 5 mal größer und dazu auch weit Zahlungswilliger!
 
GrinderFX schrieb:
Nein!
Einen besseren Job, mit mehr, Geld und weniger Arbeit.
Viele haben hier einfach keine Ahnung und träumen immer noch von der Spieleentwicklerwelt.
Der Fakt ist aber, die Bezahlung ist bescheiden und die Arbeitszeit fern der 60 Stunden pro Woche.
Und so groß müssen die Fähigkeiten als Spieleentwickler auch nicht sein. Dazu kommt noch, dass wie schon beschrieben, der Geldgeber bestimmt und man Sachen implementieren muss, die einem saudumm vorkommen.
bis hier hin kann ich das bestätigen.
Und die Aussage mit dem Markt vorbei entwickelt zeigt schon, wie wenig Ahnung vorhanden ist. Denn wie schon beschrieben, gibt einem das der Auftraggeber vor.
hier scheint mir ein mißverständnis vorzuliegen. das du als coder da nicht viel einfluß drauf hast, denke ich zweifelt niemand an. darum ging es ja auch nicht.
Die Macuseranzahl ist mehr als 5 mal größer und dazu auch weit Zahlungswilliger!
ganz sicher nicht! allerdings zahlungswilliger sind apple-kunden sicherlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vorteil von Linux gegenüber Mac ist dass du das OS für Games optimieren kannst, im Grunde kannst du dir deine eigene Konsole bauen. Beim Mac hast du immer die Aqua Oberfläche im Weg, hinzu kommt noch Apples Politik die sicherstellen muss dass die anderen Bereiche nicht darunter leiden. Du kannst nicht mal eben einen gemoddeten MacOS Kernel veröffentlichen der für Games optimiert ist und neben dem eigentlichen Betriebssystem-Kern existiert. Ich hab es bei mir zb. so geregelt dass auf meinem Poduktiv System aus Sicherheitsgründen nur quelloffene Software installiert ist, möchte ich was zocken dann schieb ich ne SD Karte in den Kartenleser und schon ist ein angepasstes OS proprietären Treibern am Start. Für Audio Bearbeitung genau dasselbe. Das alles wäre mit anderen OS die sich nicht derart anpassen lassen gar nicht möglich.

Wer kauft sich schon nen Mac um hauptsächlich damit zu zocken, die Leute mögen zahlungswilliger sein, aber ob sie das Geld auch für Spiele ausgeben sei mal dahingestellt da die restliche Software ja auch auf ihre Geldbörse abzielt.
 
Die Zahlen sind nicht wirklich realistisch, da sie eher für Linux ausgelegt sind und da die Linuxgemeinde irgendwas pushen möchte. Ich gehe von den halbwegs realistischen Zahlen der Betriebssystemverteilung aus.

Sowas wie das hier:
http://de.statista.com/statistik/da...genutzten-betriebssysteme-weltweit-seit-2009/

oder das

http://www.pcwelt.de/news/September...ile-Browser-OS-und-Suchmaschinen-6702668.html

Da gibts noch weit mehr und obwohl sie alle von unterschiedlichen Quellen kommen, haben sie doch sehr ähnliche Werte.
 
Überleg doch mal wieviele Linuxer sich überhaupt tracken lassen, wie sollen die jemals aussagekräftige Statistiken bekommen wenn sie alles durch Web Tracking ermitteln? Der typische Linux User ist eh mit Noscript o.ä im Netz unterwegs, und viele nutzen alternative Browser, also kein Chrome, Firefox oder Opera.

Linux HTPC's mit XBMC sind bestimmt auch nicht in der Statistik, genauso wenig wie Bastel projekte ala Raspberry Pi. Fakt ist dass so gut wie jede größrere Kickstarter Spiele Ankündigung die Linux support ab einem gewissen Betrag in Aussicht gestellt hat ihr Ziel erreicht hat, ganz bestimmt nicht weil es so wenig zahlungswillige Nutzer gibt.

Selbst wenn der Markt für Linux begrenzt ist so könnte es bald so sein dass Linux support einfach zum guten Ton gehört da die Hersteller ihr Image der Userfreundlichkeit aufpolieren können. Kein Linux Support = gierige Kommerz Klitsche :D
 
Also, meine Arbeitszeiten halten sich gut in Grenzen. Kommt vielleicht drauf an ob man Facebook-Spiele oder anderes Casual-Spiel entwickelt, oder eigene Ideen umsetzt. Zumindest ich kann mich nicht beklagen und meiner Firma geht doch recht gut. Toi, toi, toi ;) (P.S: ja, wir entwickeln eigene Ideen)

Aber noch mal zu den Zahlen. Nein, es lohnt sich nicht, nein, es heißt nicht, dass man die Linux-Community nicht unterstützen sollte.
 
Mr.Wifi schrieb:
Fakt ist dass so gut wie jede größrere Kickstarter Spiele Ankündigung die Linux support ab einem gewissen Betrag in Aussicht gestellt hat ihr Ziel erreicht hat, ganz bestimmt nicht weil es so wenig zahlungswillige Nutzer gibt.

Kickstarter ist auch genau der Bereich, in dem man Linuxnutzern das Geld abknöpfen kann. Einerseits denken die (/wir) noch viel mehr, dass es ja ein gemeinnütziger Zweck, „spenden“, ist, wenn es für die Zukunft von Linuxgaming ist, und andererseits zahlen beim Humblebundle Linuxer ja schon heute trotz verschwindend geringem Marktanteil einen deutlichen Batzen.

Wenn bei Kickstarter ein ähnlicher Prozentsatz des Geldes von Linux kommt wie bei den Humblebundles, dann ja, lohnt der Port auf alle Fälle. (Gerade mit den neuen Engines…)
 
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