http://support.microsoft.com/kb/929605
"Wie sehr der verfügbare Arbeitsspeicher reduziert wird, hängt davon ab, welche Geräte in dem jeweiligen Computer installiert sind. Um mögliche Probleme mit der Treiberkompatibilität zu vermeiden, begrenzen die 32-Bit-Versionen von Windows Vista die Gesamtmenge des verfügbaren Artbeitsspeichers jedoch auf 3,12 GB. Details zu möglichen Problemen mit der Treiberkompatibilität finden Sie im Abschnitt "Weitere Informationen".
Wenn in einem Computer eine Vielzahl von Geräten installiert ist, kann der verfügbare Arbeitsspeicher auf 3 GB oder weniger reduziert werden. Typischerweise stehen in den 32-Bit-Versionen von Windows Vista jedoch maximal 3,12 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung."
Treiberkompatibilitätsprobleme, die durch den PAE-Modus verursacht werden
"Die Hauptprobleme mit der Treiberkompatibilität, die auftreten können, sind zu beobachten, wenn Sie den PAE-Modus auf 32-Bit-Computern ausführen. Der PAE-Modus versetzt Prozessoren in die Lage, mehr als 4 GB Speicher zu verwenden. Der Hauptunterschied zwischen Paging-Schemata mit und ohne PAE besteht in der zusätzlichen Paging-Stufe, die im PAE-Modus benötigt wird. Der PAE-Modus erfordert drei statt zwei Paging-Stufen.
Einige Treiber werden eventuell nicht geladen, wenn der PAE-Modus aktiviert ist, weil das Gerät eventuell keine 64-Bit-Adressierung durchführen kann. Oder die Treiber wurden in der Annahme geschrieben, dass der PAE-Modus mehr als 4 GB Speicher benötigt. Derartige Treiber werden in der Erwartung geschrieben, dass sie immer im PAE-Modus 64-Bit-Adressen erhalten und sie (bzw. das Gerät) die Adresse nicht interpretieren können.
Andere Treiber werden zwar im PAE-Modus geladen, verursachen aber Systeminstabilitäten, wenn die Seitentabelleneinträge (Page Table Entries = PTEs) des Systems direkt geändert werden. Diese Treiber erwarten 32-Bit-PTEs, erhalten aber im PAE-Modus stattdessen 64-Bit-PTEs.
Das häufigste Treiberkompatibilitätsproblem im PAE-Modus betrifft DMA-Transfers (DMA = Direct Memory Access) und die Reservierung von Mapregistern. Viele Geräte, die DMA unterstützen, typischerweise 32-Bit-Adapter, können keine physische 64-Bit-Adressierung durchführen. Bei der Ausführung im 32-Bit-Modus können diese Geräte den gesamten physischen Adressraum adressieren. Im PAE-Modus können sich die Daten an einer physischen Adresse oberhalb von 4 GB befinden."