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News Händler von Slot-1-Karten muss 1 Mio. Euro an Nintendo zahlen

Das beste an der NEWS ist der letzte Satz: Die Entwickler von Spielen müßen ja von irgendwas leben.

Schon interessant das unsere Leiharbeiter das nicht sagen dürfen aber die Industrie wendet diesen Satz immer und immer wieder an. Es geht ja noch weiter.... diese so schöne Industrie wollte auch den Handel mit gebrauchten Spielen verbieten.... dann ist der Kunde wirklich der depp. Er kauft sich die Katze im Sack weil die Testberichte meist besser ausfallen als das Spiel in wirklichkeit ist. Und wenn er es nicht mehr mag, pech gehabt... die Industrie will ja leben.....

Hier geht immer nur um sorgenlos Geld scheffeln. Wir werden schon lange nur noch gemolken und wenn wir uns mal 4x im Monat das Kino nicht leisten können, dann haben wir sicher illigal gezogen und sind alle Schwerverbrecher.
Das System das man hier etablieren will ist das gleiche wie zu Zeiten von Königen.... will der Miliardär sich eine neue Insel zulegen muss der Bürger bezahlen... aber wehe er kann sich das nicht leisten.....
 
naja die leute die solche karten oder andere hardware haben...haben eh schon die meisten spiele zu hause auf platte liegen:cool_alt::D:cool_alt:

raupkopien wirds immer geben...egal obs dafür hardware gibt oder nicht..
schaut euch mal die mame dinger an..die spiele die im netz rungeistern kann auch jeder runterladen..also nintendo..wie brauchen eure konsolen nicht..nen emulator reicht genauso:D
 
Ich hab sogar noch einen PC mit Slot1-Pentium III (800Mhz) und RDRAM laufen.
Hab mich bei der Überschrift dementsprechend auch spontan gefragt, was Nintendo mit uralten Intel-CPUs am Hut hat. :D

Was den tatsächlichen Inhalt der Meldung angeht, stelle ich mir die Frage, ob Nintendo sich wirklich einen Gefallen tun würde, wenn sie es schaffen würden, solche Karten irgendwie komplett vom Markt zu bekommen.
Für nicht wenige sind die Dinger eher ein Anreiz dafür, sich überhaubt einen DS/3DS anzuschaffen, als ein Grund sich keine/weniger Spiele zu kaufen.

Ich halte es insgesamt für einen Mythos, dass "Raubkopien" einer Spieleplattform schaden. Die erfolgreichsten Spieleplattformen aller Zeiten waren nicht zufällig auch praktisch immer die "kopierfreundlichsten".

Ich persönlich kann da nur aus meinen alten C64-Zeiten sprechen. Ich hatte fast 3 Diskettenkästen voll mit "Sicherheitskopien", aber die restlichen ca. 10% gekaufte Software und natürlich den Computer inklusive diverses Zubehör, hätte ich mir überhaupt nicht gekauft, wenn es die Möglichkeit des Kopierens und Tauschens nicht gegeben hätte. Mein knappes Taschengeld hätte schlicht und einfach nicht gereicht, um mir so regelmäßig Spiele und sonstige Programme zu kaufen, dass der Computer noch ein reizvolles Hobby gewesen wäre.
Dann wäre das Geld wahrscheinlich statt dessen in ein BMX-Rad oder einen Ghetto-Blaster geflossen. :rolleyes:
 
...als würde 1 Mio. Euro Nintendo reicher machen. :rolleyes:
 
Ja berufsrisiko. Würde ich sagen :)
 
Ich habe ein M3i Zero und auch ca. 45 Spiele drauf, die ich alle im Original gekauft habe und noch besitze.

Für mich war Raubkopieren nie ein Thema, sondern nur der Komfort, nicht jedes mal zig Module auf Reisen mitnehmen zu müssen.
Ausserdem sind mir zuvor einige Originalspiele durch regelmäßiges Wechseln kaputtgegangen (einige Kontakte bekamen keine Verbindung mehr).

Ich kann das Urteil verstehen, finde es aber schade...
 
hmm....

Wird sich wohl nichts machen. Die Karten bekommste ihr jede Woche aufm Wochenmarkt (R4).
 
Die erfolgreichsten Spieleplattformen aller Zeiten waren nicht zufällig auch praktisch immer die "kopierfreundlichsten".

Vollkommen richtig, den Trend hat aber von der Obrigkeit noch nie jemand erkannt. Man versaut sich mit den DRM Fußangeln selbst das Geschäft und zwar ordentlich. Jeder brave Käufer darf sich mit diesem Müll rumzanken, wärend der vermeidliche Schutzkopierer (sorry ich halte nach wie vor das Wort Raubkopie für absoluten Nonsens) die Angebotenen Spiele ohne jeglichen DRM Quatsch bekommt, der lädt das runter, oder woher auch immer er das bekommt, und spielt einfach. Wegen Origin habe ich mich beispielsweise abgefunden keine EA Spiele mehr spielen zu können, ich komme damit aber Verhältnismäßig gut klar und würde auch keine Kopien selbiger mehr spielen. Ich ignoriere die Firma einfach egal wie laut die Werbetrommeln klingeln und gut ist. Mir geht es dabei nichtmal um die Spionage Geschichte, wobei die schon dreist genug war. Ich brauche einfach keine 20 Plattformen für meine Spiele, das nervt. Auch EAs Verhalten in diesem Fall war absolut unterirdisch. So springt man einfach nicht mit Kunden um.

Und selbst wenn jeder dieser Überflieger eine Möglichkeit sehen würde im Internet Down- und Uploads zu unterbinden lacht die Szene ganz laut darüber. Schonmal nachgedacht wie das damals beim Amiga und Co. war ? Da gabs das Sneakernet : "...du leih mir mal deine Diskettenbox..." und im übrigen da wir im Jahr 2012 angekommen sind heisst es dann "...du leih mir mal deine 3TB Festplatte...". Dann kann jeder lustig weiter seine Singleplayergames zocken. Multiplayergames muss man sowieso im Original kaufen, da führt kein Weg drann vorbei. Der beste Schutz ist nicht nur ein gutes Spiel, nein sondern ein Multiplayer der seinesgleichen sucht, denn dann besteht Kaufpflicht. Ich könnte das mit 5 Meter hohen Zahlen an den Bundestag sprühen und es würde kein Publisher kapieren. Wenn man nur noch Dollarzeichen in den Augen hat kein Wunder. Da braucht man nichtmal zu erwähnen das man heute ein Vollprodukt kauft und eigendlich der blöde "BetaTester" ist oder ständig aufgekochten Müll vorgesetzt bekommt statt endlich mal frische Ideen oder Mut zu neuem. (Siehe die COD Reihe). Die Richtung die das ganze nimmt ist Gruselig genug, es aber auf Raubkopierer abzuwälzen ist Schwachsinn, das Problem ist schlichtweg selbstgemacht. Ich erinnere mich noch an den Versuch ein Abo für Spieledemos durchzuboxen, ja richtig für einen Produkt-Test wollte man auch noch Geld, das schlägt dem Faß eigendlich den Boden aus. Kurzum : Würde Mercedes oder BMW so hantieren wie die heutigen Publisher, wären die Firmen schon längst platt, und nun kommt mir bitte keiner damit das der Autovergleich Schwachsinn ist, denn parallelen gibt es allemale. Im übrigen ist das hier erwähnte Urteil theoretisch Quatsch, denn es handelt sich um einen Datenträger der in die DS passt, er bietet eine "Möglichkeit" sogenannte Raubkopien zu spielen, der Täter ist der Käufer und Benutzer selbst. Blitzwarngeräte etc. kann man ja auch in Deutschland kaufen, nur anwenden darf man sie nicht. Aber was red ich, es lebe der Lobbyismus.
 
Irgendwie finde ich die Summen etwas merkwürdig, ein kleiner Händler vertickt die Dinger und muss 1Mio blechen, Samsung, Intel usw. machen sonstige Mauscheleien, Preisabsprachen, verbotene Rabatt-Deals - verdienen sich damit eine mehr als goldene Nase und werden im Verhältnis mit lächerlich niedrigen Summen zur Kasse gebeten.

Anbei finde ich das Urteil aber daneben, es geht ja nicht darum das solche Module das Abspielen ermöglichen und man somit eine Urheberrechtsverletzung begehen könnte (GEZ?), sondern erst wenn man es tatsächlich macht. Sonst wäre das hacken einer Konsole ja auch strafbar, weil man damit unsignierten Code ausführen kann.
 
Am besten verklagt man gleich jeden im voraus, er könnte mit Drähten den Kopierschutz aushebeln.
Oder diese bösen Lötkolbenbesitzer, die warten nur drauf den Kopierschutz zu zerlöten.
 
Bigfoot29 schrieb:
Nachtrag: MisterK: Bitte beachten: Nintendo hat angeblich keine seiner Konsolen bezuschusst. Die werden schon mit Gewinn verkauft. - Anders als Sony oder Winzigweich... Der Argumentationspunkt zieht also nicht.

Das stimmt so nicht ganz. Bisher wurden so ziemlich alle Konsolen von Nintendo zum Release bezuschusst. Die Wii war die erste Konsole die dies nicht tat. Der 3DS sollte dies fortsetzen, ist aber gescheitert. Beim aktuellen preis macht Nintendo auch keinen Gewinn mehr.
Das Argument hat daher immernoch sinn. Zumal die Gewinnspanne bei der Wii sicherlich auch nicht genügt hätte, um das unternehmen alleine damit zum Erfolg zu führen.
 
Finde ich schade. Also ich hab mir damals extra wegen den kostenloses Spielen einen DS lite gekauft. Hätte es die Flashkarten und kostenlosen Spiele nicht gegeben, hätte ich nie den Kauf des DS in Erwägung gezogen.
Mittlerweile ist der DS eh mehr oder weniger tot, da macht das Urteil jetzt auch nichts mehr.
 
chikano65 schrieb:
Macht die Spiele günstiger!!
Kann doch nicht wahr sein das man bei 3-4 spielen locker schon eine Konsole raus hat.

Als ich vor 18 Jahren einen Nintendo Gameboy zu Weihnachten bekam hat dieser 150 Mark gekostet (war überrascht, daß ich den überhaupt geschenkt bekam, weil er so teuer war...da wurde damals wohl zusammengelegt weil ich ihn unbedingt haben wollte). Mein erstes Spiel welches ich mir kurze Zeit später selber von meinem Ersparten kaufte kostete mich 50 Mark (Zelda, wollte ich unbedingt haben :D).

Insofern ist die Situation heute nicht wesentlich anders...3, maximal 4 Spiele und man ist beim Preis der Konsole. Wenn einem das nicht gefällt, dann muss man halt verzichten (dieses Recht hatte man schon immer).
Sich die Games einfach illegal zu besorgen nur weil man das Original für zu teuer hält ist nicht rechtens und aus meiner Sicht auch nicht zu rechtfertigen. Wenn ich manchmal lese das sich die Täter das mit Protest gegen den bösen Kapitalismus und "Freiheit der Kunst" rechtfertigen wird mir persönlich schlecht.
Daher habe ich vollstes Verständnis wenn Hersteller dagegen vorgehen.

Wobei bei den Slot 1 Karten natürlich auch wieder suoboptimal angesetzt ist, weil da in der Tat auch legale Anwendungsfälle kriminalisiert werden. Aber ich glaube auch, daß die große Masse es nicht für legale Zwecke eingesetzt hat.

Was mich eher nervt sind Kopierschutzfunktionen die ehrliche Käufer drangsalieren und manche Spiele unspielbar machen während die Kopierer ihn einfach aushebeln und problemlos zocken können.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein Schwachsinn!!! Werden demnächst dann auch Waffenhersteller bestraft weil man mit Ihrer "Hardware" ja nicht nut auf Zielscheiben schießen kann, sondern auch Menschen töten?!?!?!???

Würden die Hersteller die Preise von Anfang an für Preise verkaufen die sich jeder leisten kann, wäre damit auch kein Grund mehr gegeben Kopien anzufertigen!!
 
Leider viel zu gering die Strafe! Ich habe ka was teil kostet aber ich gehe mal von 10 € aus. Alleine durch die Verkäufe von 100.000 Stück und das Geld hat man drinne...

Bei sowas sollte die Existenz von dem Händler weg sein ganz einfach!
 
hurga_gonzales schrieb:
Grundsätzlich darfst Du deine Konsole umbauen wie Du willst. Sobald Du aber gegen Urheberrechte verstößt, indem Du beispielsweise "Sicherheitskopien" von Spielen spielst oder Dir dadurch illegal Zugang zu Internet-Plattformen ergaunerst, wird es illegal.

Sicherheitskopien zu spielen ist legal. Und mit einer Sicherheitskopie den Multiplayer MOdus zu nutzen ist ebenfalls legal in Deutschland. Eula und Co haben hier keine Gültigkeit.

Die Begründung für den Schadensersatz verstehe ich nicht. Hat der Händler die nur verkauft oder auch importiert ? Ist der Import verboten ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Urteil ist nicht rechtskräftig und man geht in Berufung. Die Hauptfunktion der Module ist ja das Cheaten und das Abspielen von mp3s und Videos.
 
lucky666666 schrieb:
So ein Schwachsinn!!! Werden demnächst dann auch Waffenhersteller bestraft weil man mit Ihrer "Hardware" ja nicht nut auf Zielscheiben schießen kann, sondern auch Menschen töten?!?!?!???
Wenn du illegal waffen verkaufst dann wird man dafuer bestraft

Dass es eine Strafe gibt ist wohl gerechtfertigt ueber die hoehe kann man sich aber streiten
 
Zuletzt bearbeitet:
Bene56 schrieb:
Der Händler muss aber ordentlich Asche damit gemacht haben um auf 1 Mio Euro Schadensersatz zu kommen.
Nintendo ist dafür bekannt rigide gegen sowas vor zu gehen.
 
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