Haltbarkeit von SSDs - Eure NEGATIVEN Erfahrungen

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Ostfriese

Forenkasper
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Mittlerweile haben hier ja so einige Leute eine oder mehrere SSDs bereits seit längerer Zeit.

Meine Frage ist simpel:


Sind euch schon SSDs kaputt gegangen, was mit unwiderruflichem Datenverlust* (bezogen auf die jeweilige SSD) einher ging?

Falls ja:

Marke und Typ
Länge der Nutzungsdauer
Art des Fehlers
Lösung des Problems (Neukauf, Garantie, Reparatur,...)


*Sicherheitskopien auf anderen Datenträgern bitte ich, außen vor zu lassen

Mich interessiert diese Frage sehr, weil man von HDDs ja gewohnt ist, dass diese entweder mal gut zehn Jahre oder mehr halten, oder dass sie bereits nach wenigen Wochen kaputt sind.

Danke für eure Antworten im Voraus.
 
Zuletzt bearbeitet: (unwiderrufl. Datenverlust - Bedeutung hier)

TnTDynamite

Commodore
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AW: Haltbarkeit von SSDs - Eure Erfahrungen

Hi, habe meine SSD noch nicht lange genug um da viel aus eigener Erfahrung sagen zu können, aber ich löse das Problem bzgl. Datenverlust so:

Platte C = SSD 84,5 GB.
Platte F = Datenplatte
Platte H = Datenplatte 2 = von F + Systemabbild von C.

Sollte dann die SSD hinüber sein, ärgert man sich über die defekt SSD, aber bekommt eine neue über die Garantie und kann einfach sein Abbild wieder einspielen. In so fern kaum Risiko.

Ist jetzt nicht direkt ne Antwort auf deine Frage, aber ich denk aus dieser Überlegung heraus kommt die Frage vermutlich. Klar kann man sich den Ärger mit dem Umtausch sparen, wenn man gleich was Gutes kauf.
Dazu: von den OCZ hörte man am Anfang nur Gutes und in letzter Zeit häufen sich Berichte von Ausfällen der Platten der letzten Baureihen. Beobachte immer die Kommentare in diversen Preisvergleichen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Testpilot-Jörg

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AW: Haltbarkeit von SSDs - Eure Erfahrungen

° Crucial C300 128 GB SSD (FW: 1006)
° Seit 21.02.2011 im Einsatz
° Voll mit etwa 65GB
° Bei Installation und Wechsel auf B3-Board mehrfach ein IMAGE eingespielt. Sozusagen jede Woche zweimal seit Einbau. Ergo, wöchentlich volle 120 GB beschrieben!! Danach getrimmt mit O&O manuell.

° Bisher, bis auf anfängliche 1-2 Minütige Freezes auf dem P8P68 EVO Board keine Probleme
° Seit dem Asrock P67 Extreme6 keine Freezes mehr!

(Crucial gibt an, bei dieser SSD in fünf Jahren täglich 40GB schreiben zu können, bis Ausfälle auftreten können!)
 
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Ostfriese

Forenkasper
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Zitat von TnTDynamite:
Hi, habe meine SSD noch nicht lange genug um da viel aus eigener Erfahrung sagen zu können, aber ich löse das Problem vor dem Datenverlust so:

Platte C = SSD 84,5 GB.
Platte F = Datenplatte
Platte H = Datenplatte 2 = von F + Systemabbild von C.

Sollte dann die SSD hinüber sein, ärgert man sich über die defekt SSD, aber bekommt eine neue über die Garantie und kann einfach sein Abbild wieder einspielen. In so fern kaum Risiko.


Natürlich ist Redundanz bei Daten immer wichtig, aber mir geht es hier nur, ob irgend jemand schon mal echte Probleme mit der Haltbarkeit seiner SSD(s) hatte.

Falls hier mit der Zeit keine negativen Berichte kommen, müssen SSDs wohl ziemlich haltbar sein.
 

4Keks

Ensign
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SSD erst nach BIOS reset erkannt.
Rest leider nur positiv.
 

Megatron

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Keine negativen Erfahrungen mit OCZ Vertex 2E 120GB, 6 Monate in Betrieb

Unwiderruflichen Datenverlust gibt es bei einer guten Backup Strategie nicht.:D
 

DoNG

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Modell: Crucial C300 128GB
Nutzungsdauer: 3 Tage
Fehler: CRC-Error, nicht wiederherstellbar
Lösung: Garantieumtausch bei Händler auf Vertex 2 120GB + Differenzbetrag in Bar.
 

joehler

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Wie hast Du mit O&O "manuell" getrimmt?
 

Testpilot-Jörg

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MANUELLER TRIM SUPPORT FÜR O&O DEFRAG 14
===============================

1.) CMD als ADMIN starten
2.) In O&O Defrag Ordner gehen

CD C:\Program Files\OO Software\Defrag

3.) Trim ausführen:

oodcmd.exe /TRIM:c

Dann beginnt die TRIM Funktion zu rödeln!


CMD als Admin starten = Suchfeld im Startmenü mit "CMD" füllen und dann das gefundene CMD.exe mit rechtsklick "Als Admin... starten"
 

Cumulonimbus

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Die beiden Vorschreiber können wohl eine einfache Frage nicht lesen, sondern labern irgend n Schrott daher der mit der Fragestellung (NEGATIVE Erfahrungen) des TE's ja mal gar nichts zu tun hat. Leute, lernt doch mal lesen und verstehen.

Defekte SSD: Intel X25-E, 32GByte.
Problem: War nach Update auf neue Firmware nicht mehr ansprechbar. Die SSD war im Prinzip nicht defekt und hatte auch keine Probleme gemacht (Wearinglevel 100%), jedoch konnte sie nach Firmwareupdate nicht mehr von verschiedenen Controllern angesprochen werden. Wurde eingeschickt und erhielt von Intel kostenlosen vorabtausch.

Gruß,
Cb
 
M

mädchensammler

Gast
SuperTalent Ultradrive GX2 64GB (Indilinx Barefoot)
Nach ca. 6 Monaten traten folgende Fehler auf:

- Unerklärliche Bluescreens
- Sporadischer Datenverlust auf C:
- SCANDSK bei fast jedem Start
- Zustand lt. SSD-Tool nur noch 46%

Da ich meine Daten auf zwei Datenplatte auslagere, wars für mich nicht so schlimm. Trotzdem wars sehr nervig, weil der/die Fehler immer nur sporadisch auftraten. Es war für mich von vornherein nicht sofort klar, dass es die Fehler von der SSD verursacht wurden, da auch das Betriebssystem neu war (Win 7 64-Bit). Ich konnte also meine Daten noch alle sichern bevor ich meine SSD zur Garantie einschickte. Blöd war nur, dass meine SimCity Daten (u.a. auch die beschädigten bzw. gelöschten) falsch auf meine Datenplatte gesichert wurden.

Nach ca. 14 Tagen habe ich eine nagelneue GX (nicht GX2) von Supertalent erhalten.

Schnell war die SSD ja von Anfang an, aber wegen der kurzen Lebenszeit bin ich noch vorsichtiger geworden was wichtige Daten betrifft. Meine HDDs habe ich jetzt schon etwas länger und habe zum Glück noch keinen einzigen Ausfall erlebt.
 
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TnTDynamite

Commodore
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@Cumulonimbus: 1. hat der TE von "unwiderruflichem Datenverlust" gesprochen. Daher besteht schon ein Zusammenhang. 2. habe ich nebenbei bemerkt auch meine Beobachtungen zu den Erfahrungen der OCZ-Käufern mitgeteilt. Von daher sehe ich deinen überheblichen Kommentar eher als unangebracht als unsere Beiträge.
Immer dieses "Gebashe" hier... :streiten:
 
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Ostfriese

Forenkasper
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Ich habe mich mal klarer ausgedrückt in meiner Anfangsfrage.

Gemeint von mir ist, dass die Daten unwiderruflich auf der jeweiligen SSD futsch sind.
 

Blublah

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Die Frage ist, was du herausbekommen willst. Wenn du z.B. ungefähr abschätzen willst wie wahrscheinlich der Ausfall einer bestimmten SSD Reihe ist, dann hilft es dir nicht nur zu wissen wie oft es Probleme mit dieser Serie gab. Gleichzeitig musst du wissen wie verbreitet sie ist. Also, auf was zielt deine Frage eigentlich ab?
 
E

enteon

Gast
Eher eine Grauzone, da die Vertex 2 nur teilschuld hat: mein windows XP ist durch die verbindung des berüchtigten sleep-bugs mit einem stromausfall gestorben, also sind wohl ein paar wichtige daten verloren gegangen. Das passierte nach vielleicht 2 Monaten und äußerte sich in zwei arten BSOD, einmal der "normale" des sleep-bugs, der schon eine ganze weile immer häufiger aufkam, nach dem stromausfall dann der BSOD der sagt dass systemdateien fehlen. Die allermeisten waren aber noch wohlauf.
Seit hier ein linux läuft gab es aber kein anzeichen eines sleep-bugs mehr.

Habe aber auch schon von ein paar gestorbenen SSD gelesen. Robuster als festplatten scheinen sie ja nicht zu sein. Die Technik ist aber auch noch recht jung, es gibt noch hier und da kinderkrankheiten.
 
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J

jodd

Gast
Tut der Topic den not?

Nein tut er nicht, das wird so in etwa schon im von dir verlinkten Thread behandelt.
 
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