Hardwaretipps für Server

onedread

Ensign
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171
HI

Bin schon etwas vom Servermarkt weg und daher brauch ich eure Hilfe.

Folgendes Aufgabengebiet:

Arbeitsgruppe: 8 - 15 User

Fileserver -> hautpsächlich Office Dokumente und Bilder

VPN -> da viele Homeworker bzw. Mitarbeiter viel unterwegs, vielleicht auch Terminalserver (wobei ich dann nicht weiß wie man das installierte Office öfter als 1x aufmachen kann, bitte um Tipp) Bringt eigentlich der Einsatz von z.B.: Citrix einiges an Pluspunkten oder richt der Terminaldienst des SBS

Exchange -> Deswegn würd wahrscheinlich ein W2k8R2SBS reichen falls Terminal und VPN damit abgedeckt wird, Kann der Exchange OTAsync für Mobilephones?

Datensicherung + Welche Software + Bandlw wäre sinnvoll (Datenmenge so um die 20 - 40GB + Exchangekonten)

USV

Die Anschaffung wird überlegt weil sie derzeit über 1100€ für einen gemieteten Server im Internet via Citrix zugreifen und die Überlegung steht ob ein einhouse Server auf dauer gesehn nicht billiger ist.

Dann Fertigserver, oder selbstzusammenbauen?

Für Vorschlage, Tipps oder Diskussionen bin ich dankbar.

thx
onedread
 
onedread schrieb:
Fertigserver, oder selbstzusammenbauen?
Für den produktiven Einsatz würde ich immer Fertigservern von Markenabietern, z.B. Dell oder HP, benutzen.

Ihr sollt Eure Aufgaben machen und bei einem Serverausfall nicht auch noch darum kümmern - da reicht ein Anruf und ein Techniker wird helfen (daher ist das auch so schweine teuer)
 
hier im forum informationen über ein produktivsystem einzuholen halte ich für keine gute idee

habt ihr keinen it-systemdienstleister?

wenn nein, würde ich für so ein unterfange nicht darauf verzichten
allein schon wegen des supports
 
Einen Server selber zu bauen halte ich sehr wohl für sinnvoll - allerdings ist es durchaus richtig, dass jemand verfügbar sein sollte, der sich darum kümmert. Dies kann entweder jemand inhouse sein oder eben ein örtlicher Dienstleister oder eine Mischung aus beidem.

Sich hier Rat zu holen sollte auch nicht verkehrt sein. Dass dazu auch Rat von anderer Stelle kommen sollte, ist natürlich genauso wenig verkehrt.

Was mir etwas merkwürdig vorkommt ist die Datenmenge von 20GB bis 40GB. Das kann doch kaum alles sein. Hierzu würde ich gerne mehr wissen, bevor ich mir die Arbeit mache, einen Vorschlag auszuarbeiten.

Im Weiteren würde mich interessieren, wie das aktuell mit dem gemietetem Server läuft. Ist das eine reine Datenlösung, bei der nur Daten abgerufen werden, oder ebenfalls eine Terminalserverlösung? Citrix wäre doch eigentlich eine Virtualisierungslösung, bei der quasi per Remoteverbindung Virtualisierungen gesteuert werden, oder?

Und zumindest eine grober Einblick in die vorhandenen Clients. Sind das reine Thin-Clients, Laptops, Desktoprechner ...? Letztendlich würde ja bei einer Lösungsänderung eventuell die gesamte IT-Infrastruktur betroffen sein. Wobei ein Budget von 1.100 € monatlich zu unterschreiten durchaus einiges an finanziellem Spielraum eröffnet. Wie sieht das aber im praktischen Arbeitsalltag aus? Wie viele Mitarbeiter sind fix vor Ort, wie viele sowohl vor Ort als auch unterwegs und wie viele nur unterwegs?

Sehe ich das richtig, dass die Clients letztlich nur Office-Anwendungen ausführen? Ist hier kein Warenwirtschafts- oder ähnliches datenbankbasiertes Programm involviert?

Schon mal im vorab: Grundsätzlich kann man mit einer Terminalserver oder Virtualisierungslösung arbeiten - oder eben rein Datenbasiert mit vernünftigen Clients. In der Regel ist es so, dass Terminalserver - oder Virtualisierungslösungen (mit Thin-Clients) sich erst ab großen Clientanzahlen lohnen - Faustformel ab 100. Wie gesagt - in der Regel, Ausnahmen bestätigen diese natürlich wie immer. Zu den Gründen gehört, dass Hardware tendenziell unverhältnismäßig teuer wird, je mehr Leistung sie bringt - das Preis/Leistungsverhältnis sinkt rapide mit steigender Leistung. Eine zentrierte Lösung muss ja quasi Desktopleistung für alle Clients vorrätig halten - was sehr hohe Hardwareinvestitionen mit sich bringt, zumal sowieso alles quasi doppelt zu rechnen ist (Redundanz) und die Ansprüche an die Redundanz damit sogar noch steigen. Wird die Arbeitsleistung auf richtige Clients verteilt, braucht kein Rechner viel Leistung - und es wird billig. Der Server muss ja nur die Daten vorhalten- und Desktopclients oder Thin-Clients sind ungefähr gleich teuer. Außerdem sind einfache Lösungen, die sich noch möglichst an alltägliche Schemata halten, letztlich weniger anfällig und leichter beherrschbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
1Hz hat ja schon alles gesagt, aber nen bissel was fehlt noch:
Wie siehts denn mit der Infrastruktur vor Ort aus?
Habt ihr schon nen Raum an dem alle Netzwerkkabel zentral zusammenlaufen in dem vllt auchn 19" Netzwerkschrank steht wo man dann den Server reinschieben kann?
Der Server müsste eh in nen extra Raum, denn leise ist anders.
 
Citrix würde sich mMn an der Stelle lohnen, wenn viele Clients über eine schmale Leitung (Up/Downstream der Verbindung des Servers zum Internet) auf den Server zugreifen, ich weiß nicht, ob RDP genauso schmalbandig ist. Bei Citrix gehen auch 4 Leute über eine ISDN-Leitung noch aktzeptabel, ansonsten reicht 0,5MBit/s auch 20 Leute, da dort die Daten bloß auf dem Server rumgeschubst werden und nicht zu Lokalen System gehen, man kann diese Komponenten trotzdem einbinden, dann allerdings mit Geschiwndigkeitseinbußen.
Je nach dem, könnten lokal beim Server dann echte Thinclients eingesetzt werden, die alles über den Server/Citrix abgewickelt werden, nur die externen bekommen FatClients (PCs/Notebooks/Netbooks), da man da ggf. mehr Netzwerkkonfigurationen ändern kann, bzw. mit einem Lokalen Office zur not auch ohne Server arbeiten kann, sofern man die Daten lokal hat, was aber Citrix wiederspricht :freak:
Thinclients haben aber den Nachteil, dass beim Serverausfall nix mehr geht.
Für einen Citrixserver wäre mein Vorschlag: 4+ Kerne und 8GiB Ram oder besser mehr, 73-146GB Festplatten mit 15krpm, konkret habe ich keinen Vorschlag, bloß habe ich mal in einer Domäne mit Citrix gearbeitet und dort gabs oben genannte Konfiguration.

Bei HP Servern gibt es sogenannte CarePacks dazu, die je nach Preis einen Techniker am nächsten Arbeitstag bzw. die Hardware (bei Festplattenausfall existentiell!) per UPS schicken.
Diese Option behinhaltet auch, dass ggf. jegliches Teil am nächsten Tag gewechselt werden kann.
Ich denke, Dell wird ähnliches bieten.
Aber ich denke, bei dem Bugdet wird einmal ordentlich investiert und der Rest auf Instandhaltung geschoben, sprich regelmäßig das Carepack und hin und wieder neues Bandlaufwerk.

Ich hoffe ein paar Denkanstöße gegeben zu haben

Catos
 
Zu den Problemen gehört, dass es hier viele Wege geben kann, die nach Rom führen. Ggf. auch Mischformen.

Neben Citrix kann man auch ganz normale Virtualisierungen (kostenlos) per Remotedesktopverbindung steuern, man kann ggf. fest implementierte Arbeitsstationen genauso per Remote über ein kleines Netbook fernsteuern, man kann aber auch mit synchronisierten Dateien arbeiten - zumindest als Notlösung, wenn mal gerade keine Netzverbindung da ist - oder auch mit einem stinknormalen Dateiserver, ggf eine eigene Homepage, selbst gehostet (als Virtualisierung). Wichtig ist eigentlich, die genaueren Umstände zu kennen. Zum Beispiel auch wie groß die Dateien sind, wie zeitkritisch aktualisiert werden muss, ob viel auf eine Datei von mehreren Benutzern zugegriffen wird oder soweso jeder seine eigenen Dateien hat oder beides ... je mehr wir zu hören bekommen, desto besser.

4 Kerne und 8Gb RAM kommt mir etwas wenig vor für bis zu 15 Clients ... aber auch ein vielfaches davon ist letztlich nicht so dass Problem. Was kostet Citrix eigentlich bzw. ist das bereits gekauft? Muss das also ins Budget mit rein oder nicht?
 
leute spekuliert doch nicht so wild durch die gegend, das bringt niemandem was

erst mal muss der te genauer spezifizieren was er alles benötigt

und 1100€ im Monat für nur einen Server O.o halte ich jetzt mal für utopisch selbst wenn das ding gemanaged is
da sollte man evtl. erstmal das genaue budget abklären
 
Die bisherige Diskussion diente ja dazu, Fragen zu stellen. Hast völlig Recht, ohne weitere Angaben bringt das nichts.

Das Budget ist relativ klar: bisher 1100 € Serverkosten monatlich zuzüglich die Kosten für die (bald hoffentlich näher spezifizierte) Client-Umgebung. Dagegen muss ein (deutlich) günstigeres Konzept gestellt werden.
 

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