Bei der BD kommen mittlerweile so gute Oberflächenbeschichtungen zum Einsatz, dass seie auch ohne Gehäuse angeboten werden kann (sie ist besser vor unlesbarjkeit durch Kratzer gefeit, als die DVD mit deutlich geringerer Datendichte), vermutlich wird das Gehäuse aber optional bleiben - so wie bei der DVD-RAM heute.
@canada
Wenn nur die DVD-Standards benutzt werden würden, die ursprünglich vorgesehen waren, nämlich: DVD-ROM (DVD-Video ist die Software) und DVD-RAM, hätten wir keine Probleme. Die DVD-RAM beitet nicht nur optional ein Gehäuse gegen Kratzer, sondern ist z.B. auch intelligent sektioniert, besitzt das gleiche Defektmanagement wie Festplatten und hat eine Lebensdauer von 30 Jahren. Mehr im Lexikon-Artikel zur
DVD-RAM.
verspätete Ergänzung
Großer Nachteil der DVD-RAM und der Grund warum die anderen Standards eingeführt wurden ist, dass die DVD-RAM nicht mehrlagenfähig ist, dh. es gibt nur die Möglichkeit für eine einzige Datenlage pro Seite und damit ist sie nur halb so groß wie die gewöhnliche DVD-ROM, die üblicherweise z.B. bei Film-Veröffentlichungen auf DVD doppellagig ist.
Der gleiche Nachteil kündigt sich heute bei der HD-DVD an, allerdings sollte man bei der Hoffnung, dass ähnlich nachgereicht würde wie bei der DVD mit DVD-R und DVD+R, daran denken, dass das HD-DVD-Konsortium ja bereits weiß, wie sehr alle nach gleichgroßen Recordables verlangen und damit die Entscheidung diesmal wohl überlegt scheint. Vermutlich soll damit, dass die HD-DVD-R nicht Merhlagenfähig ist verhindert werden, dass Filmveröffentlichungen privat kopiert werden können, weil sie nicht in gleicher Weise auf die Recordables passen würden.