Bericht HDD, SSD und RAM teurer: Ein „historischer“ Speicher­engpass bahnt sich an

Alphanerd schrieb:
Ne. Es ist/wird nur teurer.
Selbstverständlich geht auch die Verfügbarkeit runter. Das sieht man doch jetzt schon. Die letzen Lagerbestände werden pünktlich vor Weihnachten aufgebracht sein - spätestens.
Wenn praktisch die gesamte Produktion, mindestens für 2026, in gierige KI-Hände wandert, dann kann man als kleiner Endkunde verfügbaren RAM sehr lange suchen.
 
@Raptor85 wenn du mehr bezahlst als Oracle und Co kriegst du natürlich Speicher.

Es ist ja so: wer das als Hobby hat, verzichtet einfach mal und wer damit arbeitet legt es auf seine Kunden um. Niemand wird sterben und es ist genug speicher vorhanden. Nach dem Gesetz der Marktwirtschaft geht eine begrenzte Ressource dann an den höchstbietenden.
 
Wie ich schon frotzelte - mal schaun, wie ruhig es bleibt, wenn die begrenzte Ressource dann 'elektrischer Strom' ist...
 
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"Corsair Vengeance RGB grau UDIMM 32GB Kit, DDR5-6000"
Kostete 125, aktuell 250, Alternate verlangt schon 425 €.

Da Alternate direkt am Markt am Großhändler hängt, sieht man, wo die Reise hingeht. Denn selbst bei Preissenkungen, ist Alternate immer einer der ersten bei RAM.

Also stellt euch mal auf eine vervierfachung der Preise ein gegenüber vor 2 Monaten ^^
 
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Ich habe mal verglichen: Die 4x8GB DDR4 Ballistix in meinem Haupt-PC waren preislich nicht weit von den heutigen Preisen. 16GB ca. 70€. Natürlich haben sie eine eine bessere Qualität und billigere gab es auch, damals. Die 32GB DDR4 für 46,95 vor einem Jahr habe ich für die Familie gekauft. Kann ich also nicht mitrechnen.
Man kann nicht immer zum Tiefpunkt kaufen - sonst wartet man eventuell Jahre. Und wenn es mal billig ist, braucht man sie nicht. Bei SSD oder Festplatten sieht es anders aus, die kann man stapeln.
150€ für 32GB langsamer DDR5 RAM ist zwar ärgerlich, würde ich zur Not aber im Moment aber nehmen.
Wer meint unbedngt als nichtprofessioneller Nutzer 64GB haben zu müssen, der hat eben Pech - er muß jetzt zugreiffen oder lernen sich zu beschränken.
Die nächsten Jahre werden noch schlimmer: Die Preise steigen, die Verfügbarkeit sinkt, schlechter Arbeitsmarkt, weniger Geld in der Tasche (ein gieriger Staat, steigende Steuern, Sozialabgaben, CO2, Energie etc.).
Ich kann nur hoffen, daß mein 8 Jhre altes Board noch 3-5 Jahre hält.
 
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Die Verfügbarkeit von DDR4 scheint inzwischen besser zu sein, als für DDR5 🫠
 
matzep schrieb:
Leute kauft SK und Micron Aktien.
Lohnt nicht mehr, alles schon eingepreist, insbesondere Micron ist schon länger überteuert, da hätte man leider schon vor längerer Zeit kaufen müssen.
 
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Langsam sollten es doch mal alle verstanden haben…nervt nur noch überall der gleiche Mist in einer Dauerschleife des Todes. 🤮
 
frankkl schrieb:
Habe gut vorgesorgt und viele SSD im Bestand,
vielleicht noch eine 1000 GB M.2 für mein externes USB 3.2 Gen. 2x2 Gehäuse den die bisherige Samsung SSD 980 PRO mit 1000 GB ist in mein Asus NUC 14 gewandert.

frankkl

Hui Bub, wir sind hier nicht auf Kleinanzeigen 😂
 
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Braucht wer? Ich verkaufe die für grade mal 1000 € das stück, is ein schnapper xDDD

ram.jpg
 
Araska schrieb:
Wie ich schon frotzelte - mal schaun, wie ruhig es bleibt, wenn die begrenzte Ressource dann 'elektrischer Strom' ist...
noch lachen wir darüber.. aber es gab schon situationen wo der massive strombedarf der rechenzentrum das lokale stromnetz destabilisiert hat. und das wird sicher eher schlimmer als besser...
 
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Ich sehe das ganz nüchtern, Dinge die zu sehr im Preis steigen, werden nicht mehr konsumiert oder es wird an anderer Stelle zum Ausgleich gespart.

Im Restaurant kostet es nun am Abend 30 Euro pro Person, dafür entfällt nun das üppige Trinkgeld von 10 Euro, egal wie gut das Essen oder der Service war. Beim Bäcker habe ich früher täglich für 5 Euro Frühstück gekauft, meist war der Preis so bei 4.10 und den Rest gabs so. Jetzt lasse ich mir alles bis auf den letzten Pfennig auszahlen und kaufe allgemein seltener, meist nur Sonntags große Tortenbestellungen fallen aus, es wird selber gebacken.

Ne neue HDD oder Ram fällt aus, somit fällt auch der Kauf anderer Hardware aus, sowie der Kauf von Spielen, MMO Abos, DLCs etc.

Ich mache dies nicht weil ich es mir nicht mehr leisten könnte, Geld wäre nicht das Problem. Nein, ich mache es weil ich dem Staat nicht noch mehr Steuergeld geben will, denn der kassiert an höheren Preisen kräftig mit und das gilt auch für Hamsterkäufer, wie wir sie hier im Beitrag bereits erleben durften.
 
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Ob wir die Auswirkungen der Speicherkrise auch bei anderer Hardware sehen werden, aber umgekehrt? Viele werden sich wohl nicht nur zwei Mal, sondern drei Mal überlegen, aufzurüsten oder neue Systeme zu kaufen. Könnten sich die Preise durch ausbleibende Nachfrage bei Mainboards, Display und ggf. auch CPUs nach unten bewegen? Doch selbst wenn es so kommt: aufwiegen würde sich das gegenseitig nicht - ist teils ja nicht mal möglich.

Ist es vielleicht doch an der Zeit, mal den pile-of-shame abzuarbeiten und die "alten Kamellen" doch mal (wieder) durchzuspielen? So nach dem Motto "früher war alles besser" ein bisschen in der Nostalgiekiste kramen... oder wird dies vielleicht doch noch mehr User zum Streaming / Cloud Gaming bewegen, was sicher auch nicht günstiger wird?
 
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Hab noch 32GB für 137€ geholt.
Mal schaun, wo die Preise hingehen.
Smartphones müssten ja auch davon betroffen sein. Da hab ich noch nichts gehört ...
 
Umlüx schrieb:
noch lachen wir darüber.. aber es gab schon situationen wo der massive strombedarf der rechenzentrum das lokale stromnetz destabilisiert hat. und das wird sicher eher schlimmer als besser...
Sowas passiert nur in instabilen Ländern wie den USA.
 
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Umlüx schrieb:
noch lachen wir darüber.. aber es gab schon situationen wo der massive strombedarf der rechenzentrum das lokale stromnetz destabilisiert hat. und das wird sicher eher schlimmer als besser...
Oh; ich gehe fest davon aus, daß in einigen Ländern der Strom dann eben an denjenigen verkauft wird, der am besten zahlt.
Und das sind dann höchstwahrscheinlich nicht die Privatkunden.
 
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